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Es sind Andrehvorrichtungen für Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen Federn vorgesehen sind, welche von Hand oder vom Motor aus gespannt und im gegebenen Zeitpunkt ausgelöst werden, wodurch das Anwerfen der Verbrennungskraftmaschine erfolgt.
Die Erfindung betrifft derartige Andrehvorrichtungen und besteht das Wesen derselben darin, dass an einer Windung der Andrehfeder ein Verbindungsorgan befestigt ist, welches mittels einer Schaltvorrichtung im geeigneten Zeitpunkt die Einleitung bzw. Beendigung des Aufziehens der Andrehfeder durch den Motor bewerkstelligt.
Auf der in der Zeichnung in Fig. 1 und Fig. 2 mit 1 bezeichneten Welle, welche vermittels Pleuelstange 3 und Kurbel ? die Motorleistung aufnimmt, sitzt das mit Keil 4 befestigte Schwungrad 5. Auf einem zylindrischen Anguss a des feststehenden Rahmens 7 ist eine in der Zeichnung durch Versehraubung 9 befestigte Spiralfeder 8 angebracht, welche bei einer Radialdrehung im Zeigersinn (Draufsicht in Fig. 1) gespannt wird. Mittels eines Bolzens 10 ist dieselbe an dem Winkelhebel 11 befestigt. Die Zugwirkung wird mittels der in der Bohrung des gegabelten Armes b von 11 durch Bolzen verbundenen
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Winkelhebel bildet.
Von 1.'3 erfolgt mittels einseitig gegabelten Gelenkstückes 20 und Verbindungbolzens 19 die Übertragung der Kraft auf den Bremsring 11, welcher keinen vollen Kreis bildet und dessen anderes Ende mit dem in der Zeichnung mit 6 bezifferten Drehkörper verbunden ist (in der Zeichnung durch Verschraubung angedeutet).
Im Spannungszustand der Feder 8 verhindert der Sperrdaumen 23, welcher um die Achse 24 drehbar ist, mittels seines Ansatzes f (Fig. 6) ein Weiterdrehen des Winkelhebels 11 im Zeigersinn bzw. ein Entspannen der Feder 8.
Eine Feder 26, welche den Daumen 23 im Gegenzeigersinn xu drehen versucht, veranlasst ein dauerndes Anliegen von fan 11. Im Rahmen 7 ist eine Welle 70 gelagert, welche an ihren äussersten rechten Ende das mittels Keil 84 befestigte Zahnrad 83 trägt, welches in den Zahnkranz 85 eingreift, welch letzterer einen Teil von 6 bildet oder mit 6 durch Schraubung verbunden ist. Auf einem Anguss M des Rahmens 7 ist mittels Zapfen 89 der radial bewegliche Hebel 88 befestigt, der an seinem freien Ende
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und durch Stellring 7 : : an der Axialbewegung gehindert.
Die linke Seite von 71 ist als Kegelrad ausgebildet und greift in die Verzahnung des Kegelrades 53 ein, welches durch Keil 14 auf der Welle 49 befestigt ist. 49 ist im Stehlager 47, im Augenlager t und im Lager 56 geführt.
Unterhalb des Augenlagers t befindet sieh ein zusammendrückbarer Zylinder 52, z. B. aus Gummi ; dieser drückt auf den Beilagring 51 und damit auf den Sperrzahnzylinder 50.50 ist mit Keil 65 an 49 derart befestigt, dass er nur eine Axialbewegung machen kann.
Das Kegelrad 48 besitzt an der Stirnseite seiner Nabe die Gegenverzahnul1g zum Teil 50. Zahnrad 48 greift in die Verzahnung von 44 ein, welches zugleich die eine Hälfte der Konuskupplung 42-44 ist. 44 ist um Welle J'frei drehbar und durch die Stellringe 45 und 46 an der Axialbewegung gehindert.
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Diese Axialbewegung wird durch die in Fig. 2 und insbesondere durch die in den Fig. 3-5 dargestellte Schaltvorrichtung betätigt. Auf einer der inneren Windungen der Feder 8 sitzt aufgenietet der Teil 29, dessen Nasen je nach Bewegungsrichtung gegen die Anschläge o bzw. 1) des Drehkörpers 31 drückt, wodurch 31 um einen bestimmten Winkel gedreht wird.
Auf dem Drehkörper 31 ist mittels Bolzens 32 die Druckstange 33 angelenkt, welche am andern Ende mittels Bolzens 86 den Druck der Feder 34, die auf einem Ansatz von 7 aufgeschraubt oder aufgenietet ist, aufnimmt. Die Druckrichtung der Feder 34 ist in den Fig. 4 und 5 durch den Pfeil angegeben. Der Drehkörper 31 besitzt ausserdem noch zwei An- schläge rund 8, durch welche ein Hebel 35, der auf einer Achse 38 mittels Keil 87 befestigt ist, um die letztere um einen Winkel or. gedreht wird. Die Achse 38 ist im Anguss von 7 gelagert. Die Zugstange 81 ist im Lager 82 geführt.
Auf einer Welle 60 sitzt aufgekeilt das Handkurbelrad 69.60 ist in 7 gelagert, hat linksseitig von 7 eine Beilagscheibe 68, neben dieser sitzt auf 60 ein elastischer Zylinder 67 (etwa aus Gummi oder eine Feder), links weiters der Zylinder 66, welcher auf der linken Stirnseite eine Sperrverzahnung besitzt und der durch den Keil 63 eine Axial-, aber keine Radialbewegung machen kann. Die Stirnverzahnung von 66 greift in die entsprechende Gegenverzahnung des Sperrades M- ein ; u ist eine Sperrad verzahnung am zylindrischen Umfang (in Fig. 1), welche nur eine Drehung von 59 im Zeigersinn (rechts) gestattet. Das der Welle 49 zugekehrte Ende des Sperrades ist als Kegelrad 59 ausgebildet ; 59 greift in die Verzahnung von 57 ein. 57 ist ein Kegelrad, welches durch Keil 58 an der Verdrehung gegenüber 49 gehindert ist.
Wirkungsweise :
Durch Drehung des Handkurbelrades 69 (Fig. 2) im Zeigersinn (nach rechts) wird über 60,66, 59,57, 79,49, 54, 53, dz 73 Welle 70 in Umdrehung versetzt, während 50 mit seiner Sperrverzahnung
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im Zeigersinn gedreht. Da die Lager 21, 22,27 und 28 auf 6 angegossen oder befestigt sind, so machen sie die Drehung von 6 mit, ebenso die in ihnen gelagerten Teile 23, 26, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 und 20. Dadurch wird die Feder 8 (Fig. 1) im Zeigersinn gedreht und dadurch gespannt. Bei dieser Drehung der Feder 8 wird auch die innere Windung, welche den Körper 29 trägt, im selben Sinne gedreht (Fig. 2, 3,4, 5). Im entspannten Zustand von 8 befindet sich der Schaltmechanismus in der Stellung der Fig. 5.
Während des Spannens von 8 wandert 29 in der Richtung nach o weiter und nimmt den An-
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des Durchdrehens des Zwischenraumes 1"-8 bleibt der Hebel 35 in Ruhe bis die Schubstange 33 die Totlage erreicht. Dreht sich n weiter, so kommt 34 zur Wirkung und drückt 31 in der Drehrichtung weiter, s berührt 35 und drückt ihn durch die Kraft der Feder 34 nach rechts, wodurch 35 um den Winkel . im Zeigersinn gedreht wird bis die Bewegung von 35 durch den Anschlag 36 begrenzt wird. Nachdem 37 die Drehung von 35 mitmachen muss, wird 40 (in Fig. 4 und 5) nach rechts gezogen und (s. Fig. 2) damit der Führungsring 41 und die Kupplungshälfte 42 nach rechts gezogen und somit die Kupplung 42-44 geöffnet.
Da Kupplung 71-74 geschlossen ist, so verhindert die Sperrklinke 62 (Fig. 1 und 2) infolge
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Zieht man den Schalthebel H nach rechts (Fig. 2) so wird 74 mittels 75 nach rechts gezogen und dadurch die Kupplung 71-74 geöffnet. Nun setzt die Feder 8 den Körper 6 (Fig. 1) und alle auf 6 befe- stigten Teile im Gegenzeigersinn in Bewegung. Fig. 1 entspricht dem gespannten Zustand von 8. Bei dieser Linksdrehung bewegt sich 23 über 25 hinweg, da 25 seinen Ort nicht ändert.
Die Seite g von 23 wird dabei wie in Fig. 6 ersichtlich ist, um die Strecke ;. gehoben, wodurch sich fvon 11 so weit entfernt, dass die Sperrung von c durch f aufgehoben wird, wodurch sich 11 unter Einwirkung der Feder 8 (in
Fig. 7 im Zeigersinn) weiterdrehen kann, wodurch mittels der Teile 11-20 der Arm 13 im Zeigersinn gedreht wird und vermittels 19 und 20 auf den Bremsring j ! 7 drückt, wodurch dessen Radius vergrössert wird und 17 sich an das Schwungrad 5 festdrückt. Dadurch wird das Schwungrad 5 mitgenommen und nimmt an der Drehung von 8 teil. Der Motor wird in Gang gesetzt und gleichzeitig 8 entspannt.
Durch die Trägheit von 6 und aller an ihm befestigten Teile, sowie durch allfällig noch stattfindendes Klemmen von 17 am Schwungrad 5, welches von dem bereits in Tätigkeit gekommenen Motor beschleunigt weiter- gedreht wird, wird die Feder 8 noch über ihre Entspannungslage hinausgedreht, wodurch eine gewisse
Spannung von 8 in entgegengesetzter Richtung bewirkt wird, wodurch (Fig. 9) vermittels der Teile 11-20 der Hebel 13 ein im Gegenzeigersinn wirkendes Drehmoment erhält und somit auf 20 einen Zug auszu- üben beginnt. Dieser auf 17 übertragene Zug verkleinert dessen Radius und hebt die Berührung zwischen 17 und 5 auf. Das Schwungrad 5 läuft durch den Motor beschleunigt weiter, 6 und 8 kommen zur Ruhe.
Während des Entspannungsvorganges von 8 hat auch 29 auf der entsprechenden Windung von 8 die entsprechende Drehbewegung mitgemacht und hat sich (Fig. 4) nach abwärts bewegt ; n berührt dann p und dreht 31 im Zeigersinn weiter bis durch Weiterdrehen von 32 die Stange 33 die Totlage gegen- über 31 überschritten hat. Hernach wird durch Druckwirkung von 34 unter Vermittlung von 33 der
Teil 31 im gleichen Sinn weitergedrückt. r kommt zum Anschlag an 35 und mittels der Teile 37, 38, 87 und 40 wird 41 nach links gedrückt (Fig. 2) und somit die Kupplung 42-44 geschlossen.
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Drehbewegung über 53 und Kupplung 71-74, 70,83 auf Zahnkranz 85 übertragen, dadurch 6 (Fig. 1) im Zeigersinn gedreht und damit die Feder 8 gespannt.
Nach erreichter Vollspannung der Feder Verfolgt mittels der in Fig. 3-5 dargestellten Schaltvorrichtung das Öffnen der Kupplung 42-44 genau so, wie es bei der bereits geschilderten Anspannung erfolgt.
Der ganze Schalt-und Anlassmechanismus ist nun von den mit dem Motor umlaufenden Teilen völlig ausser Verbindung. Die Feder 8 und Teil 6 mit allen darauf befindlichen Teilen sind in Ruhe. Durch einen Zug von H in der Richtung nach rechts (Fig. 2) beginnt nach Öffnung von Kupplung 71-74 der Arbeitsgang der Feder 8 vom neuen.
Während des Spannens der Feder 8, wobei Teil 6 (Fig. 6) sich im Zeigersinn dreht, wird, wenn 8 mehr als eine volle Drehung (360 ) macht, 23 über 25 hinweggleiten. Damit nun bei dieser Drehrichtung g nicht nach aufwärts gedrückt wird, wodurch f vom Anschlag c abgehoben und 8 zurücksehnellen würde, ist folgende Anordnung getroffen.
Kommt g des Daumens 23 rechts von der strichlierten vertikalen Mittellinie an 25 heran, so wird g nicht gehoben, sondern 25 wird mit Hebel 88 im Zeigersinn um Achse 89 aus seiner Ursprungslage so weit nach rechts (Fig. 6) herausgedreht, dass g über Rolle 25 hinweggleiten kann, ohne gehoben zu werden.
Nach Durehgang von g werden 88 und 25 in ihre Ursprungslage durch die leichte Feder 90 zurÜckgedrÜckt.
Wird vom Motor die Zündvorrichtung abgeschaltet und H nach rechts gezogen, so wird durch die aufgespeicherte Energie der Feder 8 der Motor in Bewegung versetzt, bis die Entspannung der Feder 8 eingetreten ist, worauf beide in Ruhe kommen. Die Feder 8 ist dann entspannt und bleibt es, bis sie durch Anspannen von 69 aus neuerdings gespannt wird. Dies dient dazu, um bei längeren Ruhepause die dann ungünstig wirkende Dauerspannung von der Feder 8 zu nehmen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Schaltvorrichtung im geeigneten Zeitpunkt die Einleitung bzw. Beendigung des Aufziehens der Andrehfeder durch den Motor bewerkstelligt.