AT148923B - Braunsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, mit einem elektrisch leitfähigen Innenüberzug. - Google Patents

Braunsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, mit einem elektrisch leitfähigen Innenüberzug.

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AT148923B
AT148923B AT148923DA AT148923B AT 148923 B AT148923 B AT 148923B AT 148923D A AT148923D A AT 148923DA AT 148923 B AT148923 B AT 148923B
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conductive inner
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Telefunken Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • H01J29/88Vessels; Containers; Vacuum locks provided with coatings on the walls thereof; Selection of materials for the coatings

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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    ssr3unsche   Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, mit einem elektrisch   leitfähigen  
Innenüberzug. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fern- sehens, welche mit einem elektrisch leitfähigen Innenüberzug versehen ist, der dazu dient. Aufladungen der Glaswand zu vermeiden und der gegebenenfalls auch in bekannter Weise an ein hohes Potential gegenüber der Anode der Röhre angeschlossen werden kann und somit zur Sammlung und Beschleunigung der Kathodenstrahlen beiträgt. Es ist bereits bekannt, einen derartigen Innenüberzug in der Weise herzustellen, dass man eine Schicht einer kolloidalen Lösung von Graphit auf einer Metallunterlage anbringt (britische Patentschrift Nr. 383889). 



   Gemäss der Erfindung soll demgegenüber der   leitfällige   Innenüberzug der Röhre aus einer unmittelbar auf der Glaswand angebrachten Schicht aus leitfähiger Kohle, z. B. Retortenkohle, bestehen. 



   Ein derartiger Innenüberzug wird dadurch hergestellt, dass die fein pulverisierte Kohle zu etwa gleichen Gewichtsteilen mit Wasserglas, vorzugsweise Natronwasserglas, vermischt und dann auf die Innenwand der Röhre aufgestrichen wird. Es empfiehlt sich, den Leuchtschirm der   Braunsehen   Röhre. soweit er schon vor der Anbringung des   Kohlenüberzuges   hergestellt ist. während des Aufstreichen der Kohle-Wasserglas-Mischung zu heizen, um ein Niederschlagen von Wasser, das in den   üblichen   Wasserglassorten in beträchtlicher Menge vorhanden ist und beim Aufstreichen verdampft, zu verhindern. 



   Der gemäss der Erfindung vorgeschlagene Innenüberzug aus leitfähiger Kohle hat den Vorteil, dass er an der Glaswand ausserordentlich gut haftet, und ausserdem den Vorteil, auf den es bei Braunsehen Röhren, die eine nennenswerte Lebensdauer besitzen sollen, in höchstem Masse   ankommt.   dass er gegenüber dem   Leuehtsehirmmaterial   und gegenüber dem Material der Kathode chemisch vollkommen inaktiv ist. Auch bei dem Ausheizen der Braunschen Röhre, das unerlässlich ist. wenn man die Röhre abschmelzen will, werden keine den Leuchtschirm oder die Kathode   schädigenden   Gase frei, wie es bei der Verwendung eines Überzuges aus einer kolloidalen Lösung von Graphit der Fall ist.

   Es wird daher bei Anwendung eines durch die Erfindung vorgeschlagenen   Inuenüberzuges   auch   möglich,   einen Arbeitsgang bei der Fabrikation der Röhre zu sparen. da man nämlich bei Anwendung eines kolloidalen Innenüberzuges gezwungen war, den Leuchtschirm erst nach dem Ausheizen der Röhre anzubringen. Gemäss der Erfindung kann jedoch der Innenüberzug bei Anwesenheit des Leuchtschirmes ausgeheizt werden, so dass es nicht mehr notwendig ist. die Röhre nach dem Ausheizen nochmals zu öffnen. 



   Zur Herstellung eines gut streichfähigen Gemisches aus Kohle und Wasserglas kann man, wie erwähnt, beispielsweise gleiche Gewichtsteile pulverisierter Kohle und Natronwasserglas verwenden. 



  Das   Mischungsverhältnis   lässt sich jedoch etwa in den Grenzen   1 : 10-10   : 1 variieren. Bei einem grösseren Prozentsatz an Wasserglas wird das Gemisch zu dünnflüssig und ist für die Verwendung in einer Braunschen Röhre dann deshalb nicht mehr gut geeignet, weil die Oberfläche des   Innenüberzuges   zu schnell trocknet und eingeschlossene Luftblasen erst beim Ausheizen durch Zerreissen der Überzugsschicht frei werden. Auch ein stärkerer Wasserzusatz vermag dies nicht zu verhindern, da das Gemisch dann auf der Glaswand nicht mehr gut haftet und daher ein fehlerfreier Überzug nicht mehr herzustellen ist. Bei einem stärkeren Prozentsatz an Kohle wird anderseits das Gemisch zu dick und lässt sich nicht mehr gut aufstreichen. 



   In der Zeichnung ist schematisch eine Braunsche Röhre dargestellt, die unterhalb der Linie   AA,   oberhalb welcher sich das   Strahlenerzeugungssystem   und die Strahlenablenkeinrichtung befinden 

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 angebracht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 fähigen Innenüberzug, gekennzeichnet durch einen unmittelbar auf der Glaswand angebrachten Überzug aus leitfähiger Kohle, z. B.   Retortenkohle.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Röhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass pul- verisierte Kohle mit Wasserglas etwa zu gleichen Gewichtsteilen gemischt und auf die Innenwand der Röhre aufgestrichen wird.
    3. Verfahren zur Herstellung von Röhren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Leuchtschirm während des Aufstriechens des Kohleüberzuges geheizt wird. EMI2.3
AT148923D 1934-08-17 1935-07-29 Braunsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, mit einem elektrisch leitfähigen Innenüberzug. AT148923B (de)

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