<Desc/Clms Page number 1>
ssr3unsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fernsehens, mit einem elektrisch leitfähigen
Innenüberzug.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Braunsche Röhre, insbesondere für die Zwecke des Fern- sehens, welche mit einem elektrisch leitfähigen Innenüberzug versehen ist, der dazu dient. Aufladungen der Glaswand zu vermeiden und der gegebenenfalls auch in bekannter Weise an ein hohes Potential gegenüber der Anode der Röhre angeschlossen werden kann und somit zur Sammlung und Beschleunigung der Kathodenstrahlen beiträgt. Es ist bereits bekannt, einen derartigen Innenüberzug in der Weise herzustellen, dass man eine Schicht einer kolloidalen Lösung von Graphit auf einer Metallunterlage anbringt (britische Patentschrift Nr. 383889).
Gemäss der Erfindung soll demgegenüber der leitfällige Innenüberzug der Röhre aus einer unmittelbar auf der Glaswand angebrachten Schicht aus leitfähiger Kohle, z. B. Retortenkohle, bestehen.
Ein derartiger Innenüberzug wird dadurch hergestellt, dass die fein pulverisierte Kohle zu etwa gleichen Gewichtsteilen mit Wasserglas, vorzugsweise Natronwasserglas, vermischt und dann auf die Innenwand der Röhre aufgestrichen wird. Es empfiehlt sich, den Leuchtschirm der Braunsehen Röhre. soweit er schon vor der Anbringung des Kohlenüberzuges hergestellt ist. während des Aufstreichen der Kohle-Wasserglas-Mischung zu heizen, um ein Niederschlagen von Wasser, das in den üblichen Wasserglassorten in beträchtlicher Menge vorhanden ist und beim Aufstreichen verdampft, zu verhindern.
Der gemäss der Erfindung vorgeschlagene Innenüberzug aus leitfähiger Kohle hat den Vorteil, dass er an der Glaswand ausserordentlich gut haftet, und ausserdem den Vorteil, auf den es bei Braunsehen Röhren, die eine nennenswerte Lebensdauer besitzen sollen, in höchstem Masse ankommt. dass er gegenüber dem Leuehtsehirmmaterial und gegenüber dem Material der Kathode chemisch vollkommen inaktiv ist. Auch bei dem Ausheizen der Braunschen Röhre, das unerlässlich ist. wenn man die Röhre abschmelzen will, werden keine den Leuchtschirm oder die Kathode schädigenden Gase frei, wie es bei der Verwendung eines Überzuges aus einer kolloidalen Lösung von Graphit der Fall ist.
Es wird daher bei Anwendung eines durch die Erfindung vorgeschlagenen Inuenüberzuges auch möglich, einen Arbeitsgang bei der Fabrikation der Röhre zu sparen. da man nämlich bei Anwendung eines kolloidalen Innenüberzuges gezwungen war, den Leuchtschirm erst nach dem Ausheizen der Röhre anzubringen. Gemäss der Erfindung kann jedoch der Innenüberzug bei Anwesenheit des Leuchtschirmes ausgeheizt werden, so dass es nicht mehr notwendig ist. die Röhre nach dem Ausheizen nochmals zu öffnen.
Zur Herstellung eines gut streichfähigen Gemisches aus Kohle und Wasserglas kann man, wie erwähnt, beispielsweise gleiche Gewichtsteile pulverisierter Kohle und Natronwasserglas verwenden.
Das Mischungsverhältnis lässt sich jedoch etwa in den Grenzen 1 : 10-10 : 1 variieren. Bei einem grösseren Prozentsatz an Wasserglas wird das Gemisch zu dünnflüssig und ist für die Verwendung in einer Braunschen Röhre dann deshalb nicht mehr gut geeignet, weil die Oberfläche des Innenüberzuges zu schnell trocknet und eingeschlossene Luftblasen erst beim Ausheizen durch Zerreissen der Überzugsschicht frei werden. Auch ein stärkerer Wasserzusatz vermag dies nicht zu verhindern, da das Gemisch dann auf der Glaswand nicht mehr gut haftet und daher ein fehlerfreier Überzug nicht mehr herzustellen ist. Bei einem stärkeren Prozentsatz an Kohle wird anderseits das Gemisch zu dick und lässt sich nicht mehr gut aufstreichen.
In der Zeichnung ist schematisch eine Braunsche Röhre dargestellt, die unterhalb der Linie AA, oberhalb welcher sich das Strahlenerzeugungssystem und die Strahlenablenkeinrichtung befinden
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
angebracht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.2
fähigen Innenüberzug, gekennzeichnet durch einen unmittelbar auf der Glaswand angebrachten Überzug aus leitfähiger Kohle, z. B. Retortenkohle.
<Desc / Clms Page number 1>
ssr3unsche tube, especially for the purpose of television, with an electrically conductive
Inner cover.
The invention relates to a Braun tube, in particular for television purposes, which is provided with an electrically conductive inner coating which is used for this purpose. To avoid charging of the glass wall and which, if necessary, can also be connected in a known manner to a high potential opposite the anode of the tube and thus contributes to the collection and acceleration of the cathode rays. It is already known to produce such an internal coating by applying a layer of a colloidal solution of graphite to a metal base (British patent specification No. 383889).
According to the invention, on the other hand, the conductive inner coating of the tube should consist of a layer of conductive carbon applied directly to the glass wall, e.g. B. retort carbon exist.
Such an inner coating is produced by mixing the finely powdered coal in approximately equal parts by weight with water glass, preferably soda water glass, and then brushing it onto the inner wall of the tube. It is advisable to use the fluorescent screen of the Braunsehen tube. as far as it has been made before the carbon coating is applied. to heat during the spreading of the carbon-water glass mixture in order to prevent the precipitation of water, which is present in considerable quantities in the usual types of water glass and which evaporates during the spreading.
The inner coating of conductive charcoal proposed according to the invention has the advantage that it adheres extremely well to the glass wall, and also the advantage that is extremely important in Braunsehen tubes, which should have a noteworthy service life. that it is chemically completely inactive with respect to the light screen material and with respect to the material of the cathode. Even when baking out the Braun tube, which is essential. if you want to melt the tube, no gases are released which could damage the fluorescent screen or the cathode, as is the case when a coating made of a colloidal solution of graphite is used.
It is therefore also possible, when using an internal coating proposed by the invention, to save one operation in the manufacture of the tube. because when using a colloidal inner coating you were forced to attach the fluorescent screen only after the tube had heated up. According to the invention, however, the inner coating can be baked out in the presence of the luminescent screen, so that it is no longer necessary. to open the tube again after baking out.
As mentioned, for example, equal parts by weight of powdered coal and soda waterglass can be used to produce an easily spreadable mixture of coal and water glass.
However, the mixing ratio can be varied within the limits of 1: 10-10: 1. With a larger percentage of water glass, the mixture becomes too thin and is no longer suitable for use in a Braun tube because the surface of the inner coating dries too quickly and trapped air bubbles are only released when the coating layer is heated up by tearing. Even a larger addition of water cannot prevent this, since the mixture then no longer adheres well to the glass wall and a flawless coating can therefore no longer be produced. With a higher percentage of charcoal, on the other hand, the mixture becomes too thick and can no longer be spread easily.
In the drawing, a Braun tube is shown schematically, which is below the line AA, above which the beam generation system and the beam deflection device are located
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
appropriate.
PATENT CLAIMS:
EMI2.2
capable inner coating, characterized by a coating of conductive carbon applied directly to the glass wall, e.g. B. retort carbon.