<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung mit einer flüssiglieitsgekühlten Hochdruckdampfentladungsröhre.
EMI1.1
lässigen Material, z. B. Glas, hergestellt. Die Vorrichtung kann z. B. als Projektionsapparat oder
Scheinwerfer ausgeführt werden und z. B. auch zum Bestrahlen mit ultravioletten Strahlen benutzt werden.
Obwohl ein eventuelles Zerspringen der Hochdruckröhre im allgemeinen keine Zerstörung des Apparates zur Folge hat, weil der Dampf beim Zerplatzen sofort von der Kühlflüssigkeit kondensiert wird, hat es sich herausgestellt, dass unter besonderen Umständen und Betriebsbedingungen die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, dass das Kühlgefäss beim Zerplatzen des Rohres beschädigt wird. Die Erfindung hat zum Zweck, diese Nachteile zu vermeiden und die Betriebssicherheit der erwähnten Vorrichtung zu steigern.
Das Kühlgefäss der erfindungsgemässen Vorrichtung weist Druckentlastungsmittel auf, die imstande sind, beim Zerplatzen der Röhre eine plötzliche Drucksteigerung aufzunehmen.
Als Mittel zur Druckentlastung kann in der erfindungsgemässen Vorrichtung ein unter Federdruck stehendes Abschlussorgan, z. B. ein Hubventil, verwendet werden. Es ist jedoch auch möglich, zu diesem Zwecke einen Teil der Wand des Kühlgefässes aus nachgiebigem Material, z. B. Gummi, bestehen zu lassen. Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass das die Röhre enthaltende Gefäss mit einem gasgefüllten Expansionsgefäss verbunden wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert.
Die Fig. 1 und 4 stellen in zwei verschiedenen Schnitten eine z. B. wassergekühlte Beleuchtungsvorrichtung dar, die ein Hubventil aufweist.
Fig. 2 zeigt eine schematisch dargestellte Ausführungsform, bei der ein Teil der Wandung des Kühlgefässes nachgiebig ausgeführt worden ist.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem Expansionsgefäss.
In Fig. 1 ist im Gehäuse 1 die wassergekühlte Hochdruckdampfentladungsröhre 2 angeordnet, deren Stromzuführungsdrähte mit 3 und 5 bezeichnet sind. Der Zuführungsdraht 3 ist mit der festen Stange 4 verbunden, an der auch mit Hilfe des Organs 6 die Lampe befestigt ist. Die feste Stange 4 ist bei 7 mit dem Metallgehäuse mittels eines Kontaktringes 9 und eines Schräubchens 19 verbunden und kann gegebenenfalls an Erde gelegt werden. Die Stromzuführung 5 ist an einem Zapfen 8 befestigt, der in eine Steckerbüchse 10 geschoben ist, an die die Zuleitung 12 mittels einer Schraube 11 verbunden ist. Die Steckerbüchse ist in einem Block 13 aus isolierendem Stoff angeordnet, und das Gehäuse kann aus ihr durch einen Griff herausgenommen werden.
Eine mit einem Druckknopf 15 und einem festsitzenden Ring 16 versehene Führungsstange 14 ist in den Block 13 hineingeschraubt. Die Stange kann in einem am Gehäuse befestigten Führungsring 17 hin- und hergleiten. Zwischen den Ringen 16 und 17 ist eine Druckfeder 18 angeordnet.
Als wasserdichter Verschluss ist eine Stopfbüchse 20 mittels einer Mutter 21 am Gehäuse befestigt.
Die Hin-und Rückleitungen des Kühlwassers sind mit 22 bezeichnet. An die Vorderseite des Gehäuses wird eine kugelschalenförmige Glasplatte auf einen Gummiring 24 mittels Mutter 26 und Bleipackung 25 wasserdicht angedrückt.
<Desc/Clms Page number 2>
An der Rückseite des Gehäuses wird das Hubventil 27, an dem der Reflektor 30 mit Schrauben 31 (Fig. 4) befestigt ist, von einer Druekfeder 28, deren Spannung zweckmässig einstellbar ist, derart auf seinen Sitz gedrückt, dass beim Zerspringen der Hochdruckdampfentladungsröhre der im Kühlgefäss entstehende Überdruck durch das Hubventil entweichen kann. Das Ventil wird in seiner Lage durch eine Ventilstange 32, die in einem Joch 29 verschiebbar angeordnet ist, gehalten. Das Joch ist an den Wasserröhren 22 befestigt. Auf diese Weise sind die Gefahren und Beschädigungen, die beim Zerspringen der Hochdruckbeleuchtungsquelle auftreten können, beseitigt.
In Fig. 2 ist in der Wandung des Gefässes 1 eine Öffnung vorgesehen, welche durch eine Scheibe 2 aus nachgiebigem Material, z. B. Gummi, wasserdicht abgeschlossen ist. Der Abschluss kann durch einen Flansch 3 und Nieten 4 erfolgen. Die Scheibe 2 wird sich im Falle eines Überdruckes in die gestrichelt gezeichnete Lage einstellen, ohne dass irgendwelche Beschädigungen am Gehäuse auftreten können.
Fig. 3 zeigt am höchsten Punkt des Gehäuses ein luftdichtes Expansionsgefäss, in dem Luft und eventuell das aus der geplatzten Lampe stammende Gas gesammelt und zusammengedrückt werden können. Auch hier sind keine Beschädigungen der zum Lampengehäuse gehörenden Bestandteile zu befürchten.
Es sei noch erwähnt, dass auch andere Sicherungsvorrichtungen zum gleichen Zwecke verwendet werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung mit einer flüssigkeitsgekühlten Hochdruckdampfentladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, dass das die Röhre enthaltende Kühlgefäss mit Druckentlastungsmitteln ausgestattet ist, welche imstande sind, beim Zerplatzen der Röhre eine plötzliche Drucksteigerung aufzunehmen.