AT149360B - Verfahren zur Darstellung von Estern von 2-Phenylchinolinearbonsäuren-(4). - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Estern von 2-Phenylchinolinearbonsäuren-(4).

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Estern von   2-Phenytchino ! inearbonsäuren- (4).   



   Die harnsäureausscheidende Wirkung der   2-Phenylchinolincarbonsäuren- (4)   und ihrer Derivate ist bekannt und führte zu deren Verwendung als Heilmittel. Auch die Ester dieser Säuren (s. z. B. deutsche Patentschriften Nr. 275963,281136, 287959, 520155) sind hiezu mit wechselndem Erfolg herangezogen worden, wobei man gleichzeitig auf Erreichung guter Resorbierbarkeit, möglichst weitgehender Ungiftigkeit und einer Wirkung hinsichtlich der Steigerung der Harnsäureausscheidung bemüht war. 



   Es wurde nun gefunden, dass man durch Veresterung der 2-Phenylchinolincarbonsäure- (4) oder deren Derivaten mit Glycerin oder mit Glycerinhalogenhydrinen zu bisher nicht beschriebenen Verbindungen gelangt, welche unmittelbar therapeutisch anwendbar sind, aber auch als Zwischenprodukte zur Darstellung anderer, gleichfalls therapeutisch brauchbarer Stoffe Anwendung finden können. 



   Weiters wurde gefunden, dass sich die durch Umsetzung von   2-Phenylchinolincarbonsäure- (4)   bzw. deren Derivaten mit Glycerinhalogenhydrinen erhältlichen halogenhaltigen Ester mit Alkalisalzen von   2-Phenylchinolincarbonsäuren- (4)   zu mehrere Säurereste enthaltenden halogenfreien Glycerinestern umsetzen lassen, die für die gleichen Zwecke verwendbar sind. 



   Die nach vorliegendem Verfahren   erhältlichen   Verbindungen unterscheiden sich von bereits bekannten Estern der 2-Phenylchinolincarbonsäure-(4) teils durch bessere Wirksamkeit hinsichtlich der Beeinflussung der Harnsäureausscheidung aus dem tierischen und menschlichen Organismus, teils durch bessere Resorbierbarkeit und grössere Ungiftigkeit. 



   Beispiel 1 : 5 Gewichtsteile   2-Phenylchinolincarbonsäure- (4),   70 Gewichtsteile Glycerin und   16'6   Gewichtsteile Schwefelsäure (D =   1'84)   werden einige Stunden auf dem Wasserbade erwärmt. 



  Dann wird alkalisch gemacht, der abgeschiedene Niederschlag abgesaugt, gewaschen und getrocknet. 



  Der   so erhaltenen &alpha;-Mono-[2-phenylchinolincarbonsäure-(4)]-glycerinester   kann durch Überführung in das Hydrochlorid gereinigt werden ; aus Benzol umkristallisiert bildet er weisse Nadeln vom F =   99 ,   die in den gebräuchlichen Lösungsmitteln, Alkohol, Äther und Benzol löslich sind. 



   Zu dem gleichen Ester gelangt man durch Umsetzung des Chlorids der 2-Phenylchinolincarbon- 
 EMI1.1 
 werden. 



   Beispiel 2 : 30 Gewichtsteile Kaliumsalz der 2-phenylchinolincarbonsäure-(4) und   6'7   Gewichtsteile 1. 3-Dichlorpropanol-(2) [symm. Glycerindichlorhydrin] werden 10-20 Stunden auf   160-170    erhitzt. Dann wird mit Natriumcarbonat verrieben, mit Wasser gewaschen, mit Äther extrahiert und der Extraktionsrückstand im Vakuum getrocknet. Zwecks weiterer Reinigung wird in Olivenöl gelöst und mit Petroläther gefällt. Der so erhaltene   a.     &alpha;'-Bis-[2-phenylchinolincarbonsäure-(4)]-glycerinester   stellt ein in Methyl-oder Äthylalkohol leicht lösliches weisses Pulver dar, das bei 580 schmilzt. 



   Zu dem gleichen Ester gelangt man auch durch Umsetzung des im Beispiel 4 beschriebenen 1-[2'-Phenylchinolincarbonsäure-(4')]-3-chlorpropandiol-(1.2)-esters mit dem Kaliumsalz der 2-Phenyl-   chinolincarbonsäure- (4)   oder durch Erhitzen von 2 Mol des Säurechlorids der letztgenannten Säure 
 EMI1.2 
 

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   Beispiel   3 ; 3'6 Gewichtsteile   des im Beispiel 4 beschriebenen   2-[2'-PhenylchinoIinearb & n-     säure- (4')]-1. 3-dichlorpropanol- (2)-esters   und   5'8   Gewichtsteile Kaliumsalz der   2-Phenylchinolin-     carbonsäure- (4)   werden 10-20 Stunden auf   160-1700 erhitzt.   Dann wird mit Natriumcarbonat verrieben, mit Wasser gewaschen, mit Äther extrahiert und der Extraktionsrückstand im Vakuum getrocknet. Zwecks Reinigung wird aus Amylalkohol und aus Benzol umkristallisiert. Der so erhaltene   &alpha;.ss.#-Tri-[2-phenylchinolincarbonsäure-(4)]-glycerinester schmilzt   bei   1350.   



   Beispiel4 :   9#5 Gewichtsteile des Chlorids der 2-Phenylchinolincarbonsäure-(4) und 3#5 Gewichts-   teile   3-Chlorpropandiol- (1.   2) werden in ungefähr 70 Gewichtsteilen Benzol aufgeschlemmt und bis zur Beendigung der   Salzsäureentwicklung   auf dem Wasserbade erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel abdestilliert, der Rückstand mit Natriumcarbonat verrieben, mit Wasser gewaschen, in Äther gelöst und nach Filtration der Äther entfernt. Der   Rückstand   liefert aus Alkohol umkristallisiert den 1-[2'-Phenylchinolincarbonsäure-(4')]-3-chlorpropandiol-(1.2)-ester in farblosen Nadeln vom F   =109 .   



   Zu dem gleichen chlorhaltigen Ester kann man auch gelangen, wenn man   2-Phenylchinolincarbon-   säure- (4) und   Glycerin-&alpha;-monochlorhydrin   bei Gegenwart von Schwefelsäure in bekannter Weise verestert oder wenn man das Kaliumsalz der   2-Phenylchino% carbonsäure- (4)   und symm. Glycerindichlorhydrin in monomolekularem Verhältnis miteinander zur Reaktion bringt. 



   Die Verwendung von 1.   3-Dichlorpropanol- (2)   führt zum 2-[2'-Phenylchinolincarbonsäure-(4')]- 1.   3-dichlorpropanol- (2)-ester,   der aus Alkohol umkristallisiert in farblosen, monoklinen Kristallen erhalten wird, die bei   960 schmelzen.   



   Die Einwirkung von 1 Mol   3-Chlorpropandiol- (1.   2) auf 2 Mol des   Säurechlorids   ergibt den 
 EMI2.1 
   bei 1010.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Estern von 2-Phenylchinolincarbonsäuren-(4) durch Veresterung dieser Säuren mit aliphatischen Alkoholen nach üblichen Methoden, dadurch gekennzeichnet, dass man   2-Phenylehinolincarbonsäure- (4)   oder deren Derivate mit Glycerin oder Glycerinhalogenhydrinen verestert.

Claims (1)

  1. 2. Weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die durch Umsetzung von 2-Phenylchinolincarbonsäure- (4) oder deren Derivaten mit Glycerinhalogenhydrinen erhältlichen halogenhaltigen Ester Alkalisalze von 2-Phenylchinolincarbonsäuren-(4) einwirken lässt.
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