AT149731B - Regelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. - Google Patents

Regelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer.

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AT149731B
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    Regelvorriehtung,   insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einem Verstellglied (Membran, Kolben) und einem durch dieses bewegten Regelventil bestehende Regelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer mit Wassermangelsicherung. Bei bekannten Regeleinrichtungen für Flüssigkeitserhitzer ist das Regelglied mit dem Verstellglied fest verbunden, so dass der Regler erst nach dem Zusammenbau der ganzen Vorrichtung geprüft werden kann. Die feste Vereinigung von Ventilkörper und Verstellglied hat ausserdem den Nachteil, dass die als Verstellglied meistens gebrauchte Membran durchbrochen werden muss, wodurch ihre Elastizität beeinflusst wird.

   Treten in der Membran durch irgendeinen Umstand unsymmetrisch wirkende Spannungen auf, so kann es vorkommen, dass die Membranmitte eine von der Senkrechten abweichende Bewegung ausführt, die sich zwangsläufig auf das Regelventil überträgt, das infolgedessen in der Regelöffnung ecken und festklemmen kann. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der Regelventilkörper   getrennt von dem Verstellglied in einem besonderen Gehäuse angeordnet ist, das die Regelöffnung enthält, und unabhängig von den übrigen Teilen der Regelvorrichtung in das Reglergehäuse herausnehmbar eingesetzt ist. Der Regelventilkörper kann jetzt für sich hergestellt, geprüft und bei Schadhaftigkeit leicht ausgewechselt werden, ohne dass an dem Verstellglied Veränderungen vorgenommen werden müssen. Die Herausnehmbarkeit des Regelventilkörpers ohne Beeinflussung anderer Teile gestattet es ferner, bei Flüssigkeitserhitzern mit Wassermangelsicherung die gleiche Wassermangelsicherung sowohl für Erhitzer mit Regelung als auch solche ohne Regelung des zu erhitzenden Wassers zu verwenden.

   Der Regelventilkörper wird in seinem Gehäuse durch ein federndes Glied gehalten, das ihn gegen das Regelglied andrückt und ihn gleichzeitig so festlegt, dass er sich nur in einer bestimmten Richtung bewegen kann. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Steuervorrichtung für gasbeheizte Flüssigkeitserhitzer, bei der das Verstellglied des Regelventils gleichzeitig zur Steuerung der Gaszufuhr dient, Fig. 2 eine Draufsicht auf den den Ventilkörper enthaltenden Teil der Vorrichtung und Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Regelventils. 



  Die Steuervorrichtung für den durch ein Rippenrohr 10 dargestellten Erhitzer besteht aus zwei Gehäuseteilen 11, 12, zwischen die eine Membran 1. eingespannt ist, so dass zwei Kammern 14, 15 gebildet werden. Die Membran 13 betätigt ein Ventil 16 in einer zu einem Brenner 17 führenden Gaszuleitung 18 und wird durch eine Feder 19 belastet. Das kalte Wasser strömt durch eine Leitung 20 zu, gelangt dann in einen Kanal 21 und von dort über eine Regelöffnung 22 in die Kammer 14. Von dort fliesst das Wasser über einen Kanal 23 in eine zum Erhitzer M führende Leitung 24. In dem Kanal 23 ist eine Drosselstelle 25 vorgesehen. Die obere Membrankammer 15 steht durch einen Kanal 26 mit dem hinter der Drossel 25 liegenden Teil des Kanals 23 in Verbindung.

   Die Regelöffnung 22 wird beherrscht durch einen Ventilkörper 27, der in einem Gehäuse 28 angeordnet ist, das unabhängig von allen übrigen Teilen, insbesondere der Membran 13, in das Gehäuse 11 eingesetzt ist. Das Gehäuse 28 ist als Schraubenkopf ausgebildet und hat einen mit Gewinde versehenen Ansatz 35, mit dem es in eine entsprechende Bohrung des Gehäuses 11 eingeschraubt ist. Am oberen Ende des Ventilkörpers 27 ist ein verbreiterter abgerundeter Kopf 29 befestigt, der sich lose gegen die Membran 13 anlegt. Der Ventilkörper 27 wird in dem Gehäuse 28 durch eine Feder 30 gehalten, die in das Gehäuse 28 eingespannt und z. B. S-förmig gestaltet ist (Fig. 2). Am Innenrand des Gehäuses 28 sind Aussparungen 31   

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 vorgesehen, in die die Enden der Feder 30 eingelegt sind.

   Die Feder 30 sorgt dafür, dass der Ventil- körper 27 stets gegen die Membran gedrückt und bei seiner Bewegung geführt wird. 



   Wird ein Zapfhahn 32 in der Heisswasserleitung geöffnet, dann entsteht an der Drossel 25 ein   Druckgefälle,   das auf die beiden Seiten der Membran 13 übertragen wird und die Membran nach oben   i bewegt,   so dass das Gasventil16 entgegen der Kraft der Feder 19 geöffnet wird und Gas zum Brenner 17 strömen kann. Durch das Regelventil 27 wird nun der   Wasserdurchfluss   so beeinflusst, dass an der
Drosselstelle 25 stets das gleiche Druckgefälle aufrechterhalten wird. Das Regelventil regelt also auf gleichbleibende Wassermenge. Wird der Zapfhahn 32 geschlossen, so stellt sich in beiden Membran- kammern 14, 15 derselbe Druck ein, so dass die Feder 19 das   Gasventil j ! 6 schliessen   kann. 



   Der in dem Gehäuse 11 getrennt von der Regelmembran 13 angeordnete Wassermengenregler (27,   M,   29, 30) kann für sich hergestellt, geprüft und leicht ausgewechselt werden. Soll die dar- gestellte Wassermangelsicherung ohne Wassermengenregelung arbeiten, dann braucht man nur das
Gehäuse 28 mit Ventilkörper 27   herauszuschrauben,   ohne dass eine sonstige Veränderung erforderlich wäre. Das lose Anliegen des Ventilkörpers 27 an die Membran hat den Vorteil, dass bei einer von der
Senkrechten abweichenden Bewegung der Membranmitte, die infolge ungleicher Stoffbeschaffenheit der Membran und infolge Verschiebung eines oft lose aufgelegten Membrantellers 33 möglich ist, der
Ventilkörper 27 in seiner Bewegung nicht beeinflusst wird. Der aus Metall hergestellte Kopf 29 wird zweckmässig mit einem Überzug aus Isolierstoff, z.

   B.   Bakelitlaek,   überzogen, damit er an der Gummi- membran nicht festklebt und das Metall des Kopfes den Brenner nicht beeinflusst. Es kann auch der ganze Kopf 29 aus einem Isolierstoff hergestellt werden. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 1 und 2 nur da- durch, dass der Ventilkörper 29 durch eine spiralförmig gewundene Feder 34 anstatt durch eine Blatt- feder gehalten wird. Der Regelventilkörper 27 ist nach Fig. 1 so ausgebildet, dass er die Regelöffnung ganz abschliessen kann. Bei der Ausführung nach Fig. 3 bleibt in der Schliessstellung ein enger Ring- spalt der Regelöffnung frei ; in diesem Falle kann der Ventilkörper zusammen mit der Feder eine Einheit bilden, die als ganzes von der offenen Seite des Gehäuses 28 eingesetzt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus einem Verstellglied und einem durch dieses bewegten Regelventilkörper bestehende
Regelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer mit einer Wassermangelsicherung, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelventilkörper (27) getrennt von dem Verstellglied (Membran   13)   in einem besonderen Gehäuse   (28)   angeordnet ist, das die Regelöffnung (22) enthält und unabhängig von den übrigen Teilen der Regelvorrichtung in das Reglergehäuse   (11)   auswechselbar eingesetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelventilkörper (27) ausschliesslich durch die an dem Gehäuse (28) befestigte Belastungsfeder in dem Gehäuse (28) gehalten und geführt wird.
    3. Regelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsfeder aus einer S-förmigen Blattfeder (30) besteht, deren Enden in das Gehäuse (28) eingespannt sind.
    4. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelventilkörper mit einem verbreiterten Kopf (29) versehen ist, der sich gegen das Verstellglied (13) lose anlegt.
AT149731D 1935-10-31 1936-09-29 Regelvorrichtung, insbesondere für Flüssigkeitserhitzer. AT149731B (de)

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