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Fahrtrichtungsanzeiger für Fahr-und Motorräder.
Die Erfindung macht das übliche Wegstrecken des Armes bei Fahrtrichtungswechsel, wobei eine Hand die Lenkstange des Fahr-oder Motorrades loslassen muss und wodurch Fahrer und Umgebung in Gefahr kommen, unnötig.
Die bestehenden Fahrtrichtungsanzeiger, bei Fahrrädern am Vorderrad oder an der Lenkstange angebracht, sind meistens vom Körper des Fahrers, seinem Mantel oder Gepäck, verdeckt und so von hinten unsichtbar. Ein am Kotschützer oder sonst über dem Hinterrad angeordneter Fahrtrichtunganzeiger ist aber ein Hindernis für den Fahrer beim Auf-und Absteigen, weil er mit dem Fuss, den er über das Hinterrad schwingen muss, um in den Sattel zu kommen, leicht hängenbleiben kann und damit den Fahrtriehtungsanzeiger demoliert oder zu Fall kommt, wodurch dieser Fahrtrichtunganzeiger ebenfalls zu einer Gefahrenquelle wird. Das gleiche gefährdende Hindernis bilden auch solche Fahrtrichtungsanzeiger, die zwar links und rechts an den Gabelstreben des Hinterrades befestigt sind, aber auch im Ruhezustand seitlich vorstehen.
Beleuchtete Fahrtrichtungsanzeiger sind meistens aus dem Grund nicht verwendbar, weil nicht alle Fahrräder eine elektrische Lichtstromquelle besitzen oder die vorhandene zu schwach ist.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Fahrtrichtungsanzeiger, im nachstehenden auch kurz Winker genannt, der diese Unsicherheit unter allen Umständen aufhebt und die genannten Fehler und Nachteile vermeidet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen veranschaulicht, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 das erste Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Seiten-, Rück- und Vorderansicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel in Seitenund Rückansicht. Fig. 6 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel und Fig. 7 eine Einzelheit.
Bei allen drei Ausführungsbeispielen besteht der Fahrtrichtungsanzeiger aus dreiWinkern, u. zw. ist ein Winker in bekannter Art über dem Vorderrad am Führungsrohr der Vordergabe befestigt.
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An der Lenkstange ist ein Hebel angebracht, von dem aus mittels eines in bekannter Art geführten Bowdenzuges der Winker über dem Vorderrad und die Winker seitlich des Hinterrades betätigt werden, u. zw. so, dass durch Druck auf den Hebel der Winker über dem Vorderrad und der Winker an der linken Seite des Hinterrades nach links ausschlagen und so die beabsichtigte Fahrtriehtungs- änderung anzeigen. Bei Rechtsabbiegen wird der Hebel von der Lenkstange weggedrückt, worauf der Winker über dem Vorderrad und der Winker an der rechten Seite des Hinterrades nach rechts ausschlagen. Durch Loslassen des Hebels stellen sieh jedesmal die Winker von selbst in die Ruhelage zurück.
Die Drehung der Winker erfolgt durch eine in bekannter Art wirkende Zalnschubstange, die ein auf der Achse des Winkers befindliches Zahnrad dreht und die durch den Bowdenzug betätigt wird.
Ein Loslassen der Lenkstange ist bei Riehtungswechsel nicht notwendig.
Die Winker zu beiden Seiten des Hinterrades sind so angebracht, dass sie in der Ruhelage seitlich nicht vorstehen und somit ein Hängenbleiben beim Auf-und Absteigen ausgeschlossen ist.
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Die Winker selbst weisen eine pfeilartige Form auf und bestehen aus verchromten Blech, das in an sich bekannter Weise mit einer Vielzahl von halbkugelartigen oder prismenartigen Erhöhungen bedeckt ist (Fig. 7). Durch diese vielen Kugel- oder Prismenflächen wird der geringste Lichtstrahl zufolge der vielen Reflexstellen so vervielfacht und kräftig zurückgestrahlt, dass der Winker immer gut sichtbar ist.
In Orten und Städten, wo die Strassen immer beleuchtet sind und bei Tageslieht ist die Wirkung vollkommen, ebenso auf der Landstrasse, wenn von rückwärts die Scheinwerfer eines nachkommenden Fahrzeuges strahlen. Aber auch im Dämmer- oder Zwielicht versagt die Wirkung nicht. Bei Vorhandensein einer entsprechend starken Lichtstromquelle können die Winker auch elektrisch beleuchtet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrtrichtungsanzeiger für Fahr-und Motorräder, dadurch gekennzeichnet, dass sich über dem Vorderrad ein Winker (b) befindet, der in der Ruhelage in die gerade Fahrtrichtung zeigt und derart mit zwei je rechts und links vom Hinterrad befindlichen, an dessen Gabelstreben oder an der Gepäeksträgerstütze befestigten Winkern (a, a1) in Verbindung steht, dass mit dem vorderen Winker gleichzeitig je ein Winker am hinteren Teil des Rades ausgeschwenkt wird.