AT151244B - Hochleistungs-Sicherung. - Google Patents

Hochleistungs-Sicherung.

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AT151244B
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Austria
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chamber
performance
fuse
point
strip
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English (en)
Inventor
Emil Lange
Original Assignee
Emil Lange
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/38Means for extinguishing or suppressing arc
    • H01H85/42Means for extinguishing or suppressing arc using an arc-extinguishing gas

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  • Fuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hochleistungs-Sicherung. 



   Bei den bisher bekannt gewordenen Hochleistungssicherungen erfolgt das mit Lichtbogen-   löschung   verbundene   Absehmelzen   des Schmelzstreifens in einem allseitig geschlossenen, druckfesten Gehäuse, das mit Quarzsand oder mit einem andern Löschmaterial gefüllt ist. Derartige   Sicherungen   haben den Nachteil, dass das Gehäuse auseinanderfliegt, wenn der Lichtbogen nicht sofort nach dem Entstehen zum Erlöschen kommt. Es gibt zwar Sicherungen, bei denen durch besondere   Vorkeh-   rungen die Löschung des Lichtbogens innerhalb einer Halbperiode des abzuschaltenden Kurzschlussstromes erfolgt ; diese haben jedoch den Nachteil, dass durch sie leicht Überspannungen herbeigeführt werden, welche die Netzteile gefährden.

   Die Heparatur von Sicherungen solcher Art ist überdies sehr umständlich und teuer. 



   Bei Sicherungen mit einem Schmelzstreifen in einer allseitig geschlossenen, druckfesten Kammer erfolgt die Löschung des Lichtbogens durch eine durch den Lichtbogen selbst erzeugte Druckgasströmung. Es besteht dabei der Nachteil, dass zur Löschung heisse Gase verwendet werden, die die   Lichtbogenlöschung   sehr erschweren. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch vermieden, dass die Sicherung zwei miteinander in offener Verbindung stehende   Druckkammern   enthält, durch welche der   Sehmelzstreifen   so hindurchgezogen ist, dass in jeder   Druckkammer   eine   Schmelzstelle entsteht,   wobei die eine Schmelzstelle von der durch die zweite   Sehmelzstelle   beim Ansprechen der Sicherung hervorgerufene Druckmittclströmung beblasen wird. Zweckmässig ist es, dass die eine Druckkammer innerhalb der andern liegt. Vorteilhaft ist es, wenn der Schmelzstreifen an der Stelle, wo er die Wandung der inneren Kammer durchsetzt, eine solche Verdickung aufweist, dass dieser Teil des   Schmelzstreifens   nicht abschmilzt.

   Dem Schmelzstreifen der inneren Kammer gibt man vorteilhaft eine grössere Länge als dem in der äusseren Kammer befindlichen Schmelzstreifen. 
 EMI1.1 
 das Absperrorgan geführt und es dient dasselbe als Stromzuführung. 



   In der Druckkammer 1 ist eine zweite Druckkammer 2 angeordnet, die in offener Verbindung mit der Druckkammer 1 steht. Die   Druckkammer   wird durch einen Steg festgehalten. Der Lösch-   kontakt -1 steht   so vor der Gasaustrittsstelle 5, dass der beim Durchschmelzen des   Schmelzdrahtes   6, 7 entstehende Lichtbogen durch das ausströmende   Löschmedium   (Luft, Gas, Dampf usw.) wirkungsvoll beblasen wird. Der Schmelzdraht 6,7 ist durch den Löschkontakt verbunden und an die Anschlusskontakte 8 und 9 angeschlossen. Die Einrichtung kann durch das Absperrorgan 10 abgeschlossen sein. 



   Die Sicherung wirkt auf folgende Art. Beim Durchschmelzen des Schmelzstreifens 6,7 entsteht ein Überdruck in der Druckkammer 2, der sieh auf das Gasvolumen der Kammer 1 überträgt und das   Absperrorgan. M   zum Ansprechen bringt. Es erfolgt eine Gasauströmung, die den zwischen dem   Löschkontakt   4 und dem Ansehlusskontakt 9 entstehenden Lichtbogen zum   Erlöschen   bringt. 



  Die Löschung erfolgt besonders einfach und sicher, weil das   zur Löschung benötigte Lösehmedium   nicht durch den Lichtbogen vorgewärmt ist, sondern nur aus dem in der Kammer 1 vorhandenen kalten Medium besteht, welches durch das aus der Druckkammer 2 ausströmende heisse Druckgas auf den zwischen dem   Löschkontakt -1 und   9 brennenden Lichtbogen getrieben wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei dem Erlöschen des Lichtbogens wird der Kammer 1 keine Wärme mehr zugeführt und die   Drucksteigerung   verschwindet. Das   Abschlussorgan     10 schliesst   die Gasaustrittsstelle 5, so dass ein Überdruck in der Kammer 1 bestehen bleibt, der dem Wert des eingestellten Druckes des   Abschluss-   organes entspricht. Da der Lösehvorgang innerhalb einer Halbperiode erfolgt, bleibt das heisse Gas in der Kammer 2 bzw. dicht vor ihr stehen und gelangt nicht zur Lösehstelle des Lichtbogens an dem Löschkontakt 4. Es kann daher durch heisse Gase oder ein sonstiges, durch den Lichtbogen vorgewärmtes Lösehmedium die Durchschlagsfestigkeit an dem Lösehkontakt 4 nicht beeinträchtigt werden. 



   Um die Sicherheit noch zu vergrössern, kann man in der Druckkammer noch einen Kolben anordnen, der eine scharfe Trennung zwischen den kalten und heissen Gasen herbeiführt, wobei der Kolben die heissen Gase nach   Zurueklegung   eines bestimmten Weges in das Freie austreten lässt, ohne dass diese die   Löschstelle   erreichen. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 2 ist im Wesen dieselbe. Es brennt hiebei der
Lichtbogen zwischen dem   Löschkontakt   11 und dem als Kontaktansehluss ausgebildeten Absperr- organ 12. Der Lichtbogen zwischen dem Lösehkontakt 11 und dem Ansehlusskontakt   1. 3   dient zur
Erzeugung der Drucksteigerung. 



   Man kann noch Einrichtungen vorsehen, bei denen das aus der inneren Kammer strömende   heisse Medium   in eine besondere Kammer strömt und dort eine Abkühlung erfährt. Durch das heisse
Gas kann man auch an der Kammer durch leicht schmelzbare Verbindung angeordnete   Abschluss-   deckel öffnen, wodurch die heissen Gase aus der Kammer austreten können, ohne die Löschstelle zu bestreichen. 



   Bei   Sieherungen für   sehr hohe Spannungen wird man vorteilhaft den in der inneren Kammer angeordneten Sehmelzdraht nicht auf die ganze Länge der Kammer verteilen, sondern man wird eine bestimmte Länge des Drahtes in einer Patrone aufwickeln. 



   Um der beschriebenen Einrichtung zum Löschen von Lichtbogen einen   grossen Absehaltleistungs-   bereich zu geben, wählt man das Volumen der Druckkammer verhältnismässig gross. Bei kleinen
Strömen erfolgt das Ansprechen des Absperrorganes erst nach einer Halbperiode, so dass der Löschvorgang verlängert wird. Um dies zu vermeiden, versieht man zweckmässig das Absperrorgan mit zwei Federn, wobei eine sehr schwache Feder für das Ansprechen der den kleinen Strömen entsprechenden Drücke und die starke Feder für die den grossen Strömen entsprechenden Drücke eingestellt ist. 



   Um die durehgebrannte Sicherung leicht auswechseln zu können, kann man die innere Kammer mit   Löschkontakt,   sowie die beiden   Schmelzdrähte   aus einem Stück herstellen. Zweckmässig wird man dann am oberen und unteren Ende des Schmelzdrahtes Kontaktstellen anordnen, die bei geschlossener Sicherung eine feste Verbindung des zu-und abgeführten Stromes ermöglichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Hochleistungssieherung mit Löschung des Absehmelzliehtbogens durch einen selbst erzeugten   Drueklösehmittelstrom,   dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung zwei miteinander in offener Verbindung stehende Druckkammern enthält, durch welche der Sehmelzstreifen so hindurchgezogen ist, dass in jeder Druckkammer eine Schmelzstelle entsteht, wobei die eine Schmelzstelle von der   durch   die zweite Sehmelzstelle beim Ansprechen der Sicherung hervorgerufene   Druckmittelströmung   beblasen wird.

Claims (1)

  1. 2. Hochleistungssieherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Druckkammer innerhalb der andern liegt.
    3. Hochleistungssicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzstreifen an der Stelle, wo er die Wandung der inneren Kammer durchsetzt, eine solche Verdickung aufweist, dass dieser Teil des Schmelzstreifens nicht abschmilzt.
    4. Hoehleistungssieherung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzstreifen der inneren Kammer eine grössere Länge besitzt, als der in der äusseren Kammer befindliehe Schmelzstreifen.
    5. Hochleistungssieherung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der verdickte EMI2.1 an der Lösehstelle befindlichen Stromzuleitungsstelle unmittelbar gegenüber liegt.
    6. Hochleistungssieherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaustritt- öffnung der äusseren Druckkammer durch einen düsenförmigen Hohlkörper gebildet wird, in dessen sich verjüngenden Teil das Ende der Schmelzstreifenverdickung hineinragt.
    7. Hochleistungssichenmg nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasaustrittsstelle der Sicherung durch ein kraftschlüssig gesperrtes Absperrorgan verschlossen ist.
AT151244D 1935-01-14 1936-01-14 Hochleistungs-Sicherung. AT151244B (de)

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DE793542X 1935-01-14

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AT151244D AT151244B (de) 1935-01-14 1936-01-14 Hochleistungs-Sicherung.

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CH (1) CH187225A (de)
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US2429518A (en) * 1943-04-15 1947-10-21 Kyle Corp Power fuse

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FR793542A (fr) 1936-01-27
CH187225A (de) 1936-10-31
US2074612A (en) 1937-03-23

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