AT151323B - Kautschukfaden mit schraubenförmig profilierter Oberfläche und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Kautschukfaden mit schraubenförmig profilierter Oberfläche und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT151323B
AT151323B AT151323DA AT151323B AT 151323 B AT151323 B AT 151323B AT 151323D A AT151323D A AT 151323DA AT 151323 B AT151323 B AT 151323B
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twisting
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rubber thread
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Hans Dr Schueller
Emil Matzner
Armand Ing Kailich
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Hans Dr Schueller
Emil Matzner
Armand Ing Kailich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kautschukfaden mit   schraubenförmig   profilierter   Oberfläche   und Verfahren zu seiner Herstellung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 folgenden Fadenquerschnitten die Richtung dieser   Flachquetsehung   immer im gleichen Drehsinn ändert, so dass der Faden wie eine Schraube aussieht. Dieses schraubenförmige Profil behält der Faden formbeständig bei. 



   Ein solcher Faden mit einem äusseren Schraubenprofil ist prinzipiell verschieden von einem spiralförmig verdrillten Faden runden Querschnittes, was sich schon daraus ergibt, dass die Ganghöhe der inneren Wicklung von der bei der Verdrillung des Kautschukstreifens angewendeten Längsspannung abhängt, während die äussere   schraubenförmige   Profilierung eine Folge der beim Verdrillen auf den Faden ausgeübten   Quetschwirlnmg   ist. Tatsächlich können sogar die Windungen der inneren Wicklung und die des äusseren   Sehraubenprofils   in entgegengesetztem Drehsinn verlaufen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung kann kontinuierlich und mit einer Mehrzahl von Unterlagen bzw.   Eautschukstreifen   und weiters z. B. derart ausgeführt werden, dass der zu verdrillende   Kautschukstreifen   von der Unterlage, auf welcher er gebildet wurde, abgezogen und unmittelbar 
 EMI2.1 
 über eine   Hilfsunterlage   abgezogen und von dieser weg verdrillt wird. 



   Als Verdrillungsvorrichtung eignet sieh z. B. eine Vorrichtung, die während des Verdrillen auf den Faden eine   Quetschwirkung ausüben   kann. Eine solche Vorrichtung besteht zweckmässig aus zwei gegenläufig angetriebenen und aneinandergedrückten Rollen, die den Faden zwischen sich erfassen, abziehen und gleichzeitig quetschen, wobei dieses Rollensystem auch noch eine den Faden verdrillende Rotationsbewegung um die Fadenachse ausführt. 



   Die Quetschwirkung kann aber auch von einer eigenen, unabhängig von der Verdrillvorrichtung arbeitenden Vorrichtung ausgeübt werden. 



   Auf der Zeichnung sind beispielsweise die erfindungsgemässe Form des Fadens sowie auch einige   Ausführungsmöglichkeiten   des Herstellungsverfahrens gemäss der Erfindung schematisch veranschaulicht. Die Fig. 1 zeigt eine Form eines schraubenförmig profilierten Kautschukfadens in der Längsansicht. In Fig. 2 wird der Querschnitt eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten,   schraubenförmig   profilierten Fadens dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen Ausführungsbeispiele des Herstellungsverfahrens in der Vorderansicht, während die Fig. 5 eine Seitenansicht zeigt. 



   Der auf einer bandförmigen Unterlage 1 gebildete Kautschukstreifen 2 wird durch eine Verdrillvorrichtung 4 im Punkte P entweder (Fig. 3) direkt von der Unterlage 1 oder (Fig. 4) von der beispielsweise durch eine Rolle gebildeten   Hilfsunterlage J   tangential, also unter einem   Längswinliel   gleich Null oder annähernd gleich Null sowie möglichst in der Laufrichtung dieser Unterlage 1 oder   5,   d. h. unter einem von Null gar nicht oder nur wenig abweichenden Querwinkel   P   abgezogen und zu einem   Schraubenfaden. 3   verdrillt, wobei eine Verdrillvorrichtung   zweckmässig   ist, die während des Verdrillens auf den Faden eine Quetsehwirkung ausüben kann. 



   Die Zwischenrolle 5 (Fig. 4) kann entweder nur lose auf einer Achse sitzen, oder sie kann auch mit jeweils entsprechender Geschwindigkeit angetrieben sein. In ersterem Falle muss das Abziehen des Kautschukstreifens von der Unterlage durch die Verdrillvorriehtung bewirkt werden, im zweiten Falle erfolgt dies durch die Rolle selbst. 



   Die auf den Faden auszuübende Quetschwirkung wird durch die beiden Rollen 6 der Verdrillvorrichtung 4 hervorgerufen, welche im Sinne der eingezeichneten Pfeile gegenläufig angetrieben sind und den Faden zwischen sich einquetschen. Zum Zwecke der   Fadendrillung   führen diese Rollen 6 gleichzeitig eine ebenfalls durch einen Pfeil angedeutete Rotationsbewegung um die Fadenachse aus. 



  Die Verdrillung des Kautschukstreifens 2 zu einem Faden 3 erfolgt hiebei im Punkte P (Fadenbildungsstelle). 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren muss der Abzug des Kautsehukstreifens von der Unterlage durchaus nicht genau in der Laufrichtung dieser Unterlage, sondern nur in einem entsprechend kleinen Winkel zu dieser Laufrichtung erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kautschukfaden, dadurch gekennzeichnet, dass er eine mit einem formbeständig schraubenförmigen Profil versehene Oberfläche besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des Fadens nach Anspruch 1, durch Verdrillung dünner Bänder (Streifen od. dgl. ) aus Kautschuk oder ähnlichen Materialien, insbesondere aus wässerigen Kautsehuk- EMI2.2 ablaufend wenigstens annähernd in der Laufrichtung der Unterlage (1, 5) an der Fadenbildungsstelle (P) den Verdrillvorrichtungen zulaufen, während gleichzeitig auf den Faden von zwei gegen- überliegenden Seiten eine Quetschwirkung ausgeübt wird.
AT151323D 1934-09-20 1934-09-20 Kautschukfaden mit schraubenförmig profilierter Oberfläche und Verfahren zu seiner Herstellung. AT151323B (de)

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