AT151454B - Elektronenröhre. - Google Patents
Elektronenröhre.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektronenröhre. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> reicht, dass derartige Röhren"klingfrei"sind. Es ist bekannt, dass bei weniger starren Gitterkonstruk- tionen, z. B. schraubenförmig gewickelten Drahtgittern, durch mechanische Erschütterungen elastische Deformationen verursacht werden, durch welche sich die Abstände zwischen den Elektroden ändern und niederfrequente Schwankungen des Entladungsstromes hervorgerufen werden. Diese Schwankung ist unter der Bezeichnung"Mikrophon-Effekt"oder"Röhrenklingen"bekannt und wird insbesondere bei Alehrröhrengeräten sehr störend empfunden. Klingempfindliche Röhren geben auch leicht zu akustischer Rückkopplung Anlass, indem der vom Lautsprecher ausgehende Schalldruck Ersehütte- rungen des Elektrodensystems hervorruft, die sich zu stationären Schwingungen aufschaukeln können und sich als das sogenannte"Heulen"eines Empfängers oder Verstärkers bemerkbar machen. Während diese Erscheinung durch die Verwendung netzförmiger Elektroden in ebener Anordnung gänzlich unter- drückt werden kann, lässt sie sich bei einem zylindrischen Elektrodensystem, wie es in Verbindung mit Rundkathoden üblich ist, nicht mit der gleichen Vollkommenheit erreichen, da es dort nicht möglieh ist, die Elektrodenfläche zwischen den Haltestreben zu verspannen. Der Aufbau flacher Elektrodensysteme mit netzförmigen Elektroden bietet ferner besondere Vorteile bei Röhren, in welchen sieh sekundäre Raumladungen ausbilden. Das einfachste Beispiel einer derartigen Röhre ist die Raumladegitterröhre, bei der sich zwischen der Glühkathode und dem Steuergitter eine auf positivem Potential gehaltene Elektrode befindet. Es sind auch Mehrgitterröhren bekannt, bei denen eine Raumladungssteuerung zwischen anderen Elektroden vorgenommen wird. Derartige Raumladungen kann man als Elektronenquelle für den gesteuerten Entladungsvorgang auffassen und bezeichnet sie daher auch als virtuelle Kathoden. Es ist in den meisten Fällen wünschenswert, unter Umständen sogar unumgänglich notwendig, dass diese virtuellen Kathoden sich gleichmässig innerhalb genau bestimmter örtlicher Zonen aufbauen. Daher muss das elektrische Feld zwischen den betreffenden Elektroden völlig homogen sein. Dies lässt sich durch den in Rede stehenden Systemaufbau in einwandfreier Weise realisieren. Durch Verwendung eines feinmaschigen Metallfleehtwerkes ist ein homogener Feldlinienverlauf gewährleistet, welcher sich mit gewöhnlichen Drahtgittern nicht mit derselben Gleichmässigkeit herstellen lässt. Anderseits bietet die ebene Elektrodenanordnung die Möglichkeit, den Verlauf der Potentialflächen in genau vorauszubestimmender Form festzulegen, da man ebene Elektroden verspannen kann. Bei zylindrischen Elektroden besteht diese Möglichkeit nicht, und darum können Deformationen der Elektrodenflächen leicht eintreten, die eine Störung der Homogenität der virtuellen Kathode zur Folge haben. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektronenröhre mit einer ebene Emissionsflächen besitzenden Glühkathode (Flachkathode) und mit weiteren, ebenfalls ebenen und vorzugsweise aus einem Drahtgeflecht hergestellten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die Kathode indirekt geheizt ist, einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt besitzt und auf den Sehmalseiten und auf schmalen, parallel zu den Kanten verlaufenden und mit den Schmalseiten zusammenhängenden Streifen auf den Breitseiten keinen aktiven Belag enthält und dass anderseits der ebene Teil der Gitterelektroden die Ausdehnung der Emissionsfläche wesentlich übertrifft (etwa um das Doppelte) und parallel und symmetrisch zu dieser angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterelektroden aus feinmaschigem Drahtgeflecht bestehen.3. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Entladungsstrom durchsetzten Teile der aus Metallgefleeht bestehenden Elektroden mechanisch verspannt sind.4. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben der Gitterelektroden gegenüber von nicht emittierenden Teilen der Kathode angeordnet sind. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE151454X | 1933-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT151454B true AT151454B (de) | 1937-11-10 |
Family
ID=5674481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT151454D AT151454B (de) | 1933-02-22 | 1934-02-01 | Elektronenröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT151454B (de) |
-
1934
- 1934-02-01 AT AT151454D patent/AT151454B/de active
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