AT151650B - Vorrichtung zur Verhinderung des Einbringens von nicht destillierten alkoholhaltigen Flüssigkeiten in Spiritusrektifikationseinrichtungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Einbringens von nicht destillierten alkoholhaltigen Flüssigkeiten in Spiritusrektifikationseinrichtungen.

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AT151650B
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Austria
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alcohol
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preventing
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distilled
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Stanislav Ing Sotek
Josef Fidler
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Stanislav Ing Sotek
Josef Fidler
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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Der Destillationsapparat zum Destillieren der Maischen und vergorenen Flüssigkeiten muss in verschiedenen Staaten mit einer   Messeinrichtung   für die durchgeflossenen Mengen des Destillates versehen sein, mit deren Hilfe die entsprechende Spiritussteuer festgesetzt wird. Das Destillat ist der sogenannte Rohspiritus, welcher noch einmal destilliert bzw. rektifiziert werden muss, um ihn zum Verkaufe geeignet zu machen. Dies wird auf dem zweiten Destillationsapparat durchgeführt, welcher jedoch nicht für breiartige Flüssigkeiten eingerichtet ist, sondern nur für leicht fliessende Flüssigkeiten. Dieser Apparat hat keine Messeinrichtung, was die Veranlassung zu   nichterlaubten   Manipulationen geben kann, d. h. nämlich, dass heimlich erzeugte und durchfiltrierte vergorene Flüssigkeiten z.

   B. aus Obst, Melasse, Zucker u. dgl. entweder allein oder zum Rohspiritus beigemischt, in diesen Apparat eingegossen und in diesem destilliert werden können. Der destillierte Spiritus geht dann nicht durch den Messapparat und entgeht dadurch auch der Verteuerung. 



   Die Aufsicht über den Missbrauch der Rektifizierapparate ohne   Messeinrichtung   ist bisher sehr schwierig und beschränkt sich nur auf unerwartete Revision. 



   Diese Schwierigkeiten sind durch die Einrichtung gemäss der Erfindung beseitigt, welche auf der Erkenntnis aufgebaut ist, dass der Rohspiritus, welcher eigentlich eine Lösung von Spiritus im destilliertem Wasser ist, Komponenten enthält, welche beinahe elektrische Isolatoren sind. Die Lösungen beider in beliebigen prozentuellen Verhältnissen weisen grosse elektrische Widerstände auf, welche durch mehrere tausend Ohm zum Ausdrucke kommen. 



   Die Maischen und vergorenen Säfte aus Obst, Melasse, Zucker u. dgl. bilden komplizierte Mischungen von Spiritus, Wasser, Obst-und Mineralsäuren, organischen und mineralischen Salzen und pflanzlichen Splittern. Die Anwesenheit von Salzen und Säuren in diesen Maischen und vergorenen Säften verursacht eine gute Leitfähigkeit und kleinen Widerstand, der nur durch einige Ohm zum Ausdrucke kommt. 



   Gegenstand der Erfindung bildet eine Armatur, durch welche diese Spiritusflüssigkeiten fliessen, die so angeordnet ist, dass die Flüssigkeit zwischen zwei leitfähigen Flächen durchfliesst und einen elektrischen Stromkreis   schliesst,   der ein den   Durchfluss   durch die Einrichtung wasserdicht schliessendes 
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 richtung nicht und bleibt offen. Dagegen wird bei Berührung mit den ändern, nicht versteuerten, seien es reine oder dem Rohspiritus beigemischte Flüssigkeiten, sofort der Durchfluss durch die Armatur verschlossen. 



   Gemäss einer weiteren Ausführung nach der Erfindung sind in der Richtung des Fliessens zuerst das den Durchfluss schliessende Organ, dann die Leitflächen der Messeinrichtung, welche das Bilden des elektrischen Stromkreises ermöglichen, und zuletzt die Abflusseinrichtung angeordnet. Die Einrichtung mit den Leitflächen ist vorteilhaft mit einem Gefäss versehen, welches ein Muster der durchfliessenden Flüssigkeit auffängt. 



   Auf der Zeichnung ist im Längsschnitt beispielsweise eine Durchflussarmatur dargestellt, deren Tätigkeit auf dem angeführten groben Unterschied der Widerstände, die die beiden Gruppen der Spiritusflüssigkeit abgeben, begründet ist. 

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   Die Flüssigkeit kommt durch die   Rundung 1   in die Armatur und fliesst dann durch das Rohr 2 und durch das Ventil 3. Der durch die Feder 17 belastende Kegel   16   ist angehoben und mittels einer Klinke 4 oben gehalten. Nach dem Durchgang der Flüssigkeit durch das Ventil füllt die Flüssigkeit das Gefäss 5, das herausnehmbar in der Armatur angeordnet ist und zum Auffangen einer   Mustermenge     der durchfliessenden   Flüssigkeit dient. Nachdem dieses Gefäss angefüllt ist, fliesst die Flüssigkeit in 
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 Material, z. B. Metall, gebildet wird. Von hier fliesst die   Flüssigkeit durch   das untere ständig offene Abflussrohr. 9 aus der Armatur weiter in den Destillationskessel. 
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 und weiter in das   Abflussrohr   9. 



   Der innere   Messkegel ist   von dem Kegel 7 und von dem Gehäuse der Armatur elektrisch isoliert. 



  Im plombierten, ober der Armatur befindlichen Gehäuse 11 ist eine Trockenbatterie 12 oder eine andere ständige Stromquelle eingeschlossen, welche über die Spule des Relais 13, den isolierten   Messkegel   8, den Kegel 7, Gehäuse der Armatur und zurück in einem Stromkreis eingeschaltet ist. 



   Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise : 
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 praktisch einen Widerstand von 500-10. 000 Ohm hat, so hält die Klinke 4 die Stange des Ventilkegels 16 in der gehobenen Lage und der Rohspiritus fliesst frei durch die Armatur in den Destillationskessel weiter. 



   Wenn aber in der Armatur Maischen, vergorene Säfte oder Gemische von diesen mit Rohspiritus 
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 den Kegeln 8 und 7 und das Relais    wird eingeschaltet.   Das Relais   schliesst   den Stromkreis der Spule   Ist,   welche mit einem Kerne   li   versehen ist, der durch elektromagnetische Wirkung des Stromes in der Spule angezogen wird und auf den Arm der Klinke 4   aufschlägt,   so dass diese sieh in der Richtung des Pfeiles dreht und den   Ventilkegel j ! 6   freilässt. Unter der Wirkung der Feder 17 fällt der Kegel 16 auf den Sitz'des Ventils und sperrt den Zufluss der Flüssigkeit ab. 



   Durch die beschriebene Anordnung der Einrichtung, dass zuerst das Absperrorgan, dann die 
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 dass die zwischen   beiden leitfähigen Flächen befindliche Flüssigkeit nach   Absperren des Zuflusses aus der Armatur abfliessen kann, so dass der Stromkreis nicht ständig eingeschaltet bleibt. 
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 unversteuerten Spiritus ergibt. 



   Statt der bisherigen nur psychisch wirkenden Kontrolle, Unsicherheit vor Überraschung, wird durch die Einrichtung gemäss der Erfindung eine wirksame Abwehr gegen irgendwelchen Missbrauch 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur   Verhinderung des   Einbringens von nicht destillierten alkoholhaltigen Flüssigkeiten in Spiritusrektifikationseinrichtungen, bei der die verschiedene elektrische Leitfähigkeit der destillierten und der nicht destillierten alkoholhaltigen   Flüssigkeiten   herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen zwei leitfähigen Flächen   durchfliessende   Flüssigkeit einen Stromkreis   schliesst,   der irgendein den   Durchfluss   durch die Einrichtung dicht abschliessendes Organ in Tätigkeit bringt. 
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Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Richtung des Fliessens zuerst das den Durchfluss abschliessende Organ, dann die leitfähigen Flächen und hinter diesen der stets offen bleibende Abfluss angeordnet ist, so dass auch nach dem Absperren des freien Durchflusses durch das Absperrorgan die Flüssigkeit aus der Einrichtung abfliessen kann und dadurch ein ständiger Stromschluss vermieden wird.
AT151650D 1936-01-04 1936-12-30 Vorrichtung zur Verhinderung des Einbringens von nicht destillierten alkoholhaltigen Flüssigkeiten in Spiritusrektifikationseinrichtungen. AT151650B (de)

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AT151650D AT151650B (de) 1936-01-04 1936-12-30 Vorrichtung zur Verhinderung des Einbringens von nicht destillierten alkoholhaltigen Flüssigkeiten in Spiritusrektifikationseinrichtungen.

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