AT151947B - Farbspritzkopf. - Google Patents

Farbspritzkopf.

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AT151947B
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air
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Ludwig Gellner
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Ludwig Gellner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Farbspritzkopf. 



   Zweck der Erfindung ist, beim Farbspritzen mit Hilfe eines   üblichen für Flach- und   Rund- strahlbildung geeigneten Farbspritzkopfes eine Nebelbildung, sowie Farbverluste zu vermeiden. 



   Ein üblicher Farbspritzkopf für   Flach-und Rundstrahl   besteht aus einer runden Farbdüse und einer diese Farbdüse umgebenden runden   Zerstäuberdüse,   aus der Pressluft austritt, die sich mit der aus der Farbdüse austretenden Farbe zu einem runden   Farb-Luft-StraM vermischt.   Soll aus dem runden Farb-Luft-Strahl ein flacher Farb-Luft-Strahl werden, so lässt man durch zwei seitlich der
Zerstäuber-und Farbdüse angeordnete Hilfsdüsen   Zusatzluft   austreten, wobei die Achsen dieser Hilfs- düsen so gerichtet sind, dass die aus ihnen austretende Luft den runden   Farb-Luft-Strahl   ellipsenförmig zusammendrückt. 



   Bei der Verwendung eines derartigen Farbspritzkopfes tritt eine erhebliche   Nebelbilelung   auf. 



   Ausserdem sind die hiebei auftretenden Farbverluste recht erheblich. 



   Um diese beiden Nachteile zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, an dem   üblichen   Farb- spritzkopf der geschilderten Art Zusatzdüsen um die Zerstäuberdüse und die Hilfsdüsen anzuordnen, welche Zusatzdüsen Luftstrahlen in den Farb-Luft-Strahl eintreten lassen, die sich mit ihm nicht vollständig vermischen. Die Erfindung besteht nun darin, dass die Achsen der Zusatzdiisen, die sowohl bei der Bildung des Rund-als auch bei der Bildung des Flachstrahles   sä.'ntlich   offen sind, derart ver- laufen, dass bei Bildung eines Flachstrahles   sämtlich   offen sind, derart verlaufen, dass bei Bildung eines
Flachstrahles sämtliche, bei Bildung eines Rundstrahles aber nur ein-Teil der aus den Zusatzdüsen austretenden Luftstrahlen in den Farb-Luft-Strahl eintreten. Auf diese Weise erreicht man ein Optimum an Wirkung.

   Der   Farb-Luft-Strahl   wird ohne Nebel- bildung und ohne Farbverluste derart zusammengehalten, dass er auf der anzuspritzenden Fläche einen gleichmässigen Farbfilm bildet. 



   Erfindungsgemäss können die Zusatzluftdüsen verschieden grossen Durchmesser haben, u. zw. derart, dass die   Darchmesspr   der   Zusatzluftdüsen,   die seitlich von den Hilfsdüsen liegen, grösser sind als die Durchmesser der danebenliegenden Zusatzluftdüsen und diese danebenliegenden Zusatzluft- düsen wieder einen grösseren Durchmesser haben als die Zusatzluftdüsen, die etwa in der grossen Achse des elliptischen   Farb-Luft-Strahles   angeordnet sind. Dadurch erreicht man, dass der Farbfilm nach den Übergangsstellen zu feiner ist als senkrecht dazu und auf diese Weise jede Streifenbildung ver- mieden wird.

   Gleichzeitig erreicht man, dass die auf die anzuspritzende   Fläche   auftreffende Zusatzluft dort die stärkste Wirkung hat, wo der Farb-Luft-Strahl die grösste Neigung dazu hat, abzuprallen. 



   Auf der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel ein Farbspritzkopf dargestellt, mit dem man erfindungsgemäss arbeiten kann. 



   Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt nach   der Linie 7-7   der Fig. 2, Fig. 2 ist eine Aufsicht auf Fig. 1 in Richtung des   Pfeiles A,   Fig. 3 veranschaulicht schematisch den auf die anzusprechende   Fläche   auf- treffenden runden sowie flachen   Farb-Luft-Strahl mit   den aus den   Zusatzdüsen   ausgestossenen Luft- strahlen. 



   Der Farbspritzkopf besitzt in an sich bekannter Weise eine Farbdüse a und eine diese umgebende
Zerstäuberdüse b. Beide Düsen haben einen   kreisförmigen   Querschnitt. Die aus der Zerstäuberdüse b austretende Pressluft vermischt sich mit der aus der Düse   a   austretenden Farbe zu einem runden FarbLuft-Strahl, 

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 beispiel 8) Zusatzdüsen d, e, f, g, h, i, k, l angeordnet, deren Achsen so gerichtet sind, dass die aus ihnen austretende Pressluft sowohl in den runden als auch in den flachen Farb-Luft-Strahl eintreten kann, ohne sich mit ihm vollständig zu vermischen. 



   Soll ein runder Farb-Luft-Strahl erzeugt werden, so   müssen   selbstverständlich die Hilfsdüsen   cl,   c2 geschlossen sein. Das wird in an sich bekannter Weise dadurch erreicht, dass man die Kappe m gegen- über der Zerstäuberdüse b etwas dreht. Dadurch wird die Verbindung zwischen der Zerstäuberdüse b und den Hilfsdüsen c1,   e2   unterbrochen. 



   Fig. 3 zeigt den auf die anzuspritzende Fläche auftreffenden runden   Farb-Luft-Strahl     ti.   Wie man sieht, treten in den Rundstrahl   H   erfindungsgemäss nur die Luftstrahlen 0, p,   q, ', s und t   ein, die 
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   Im Sinne der Erfindung können die Durchmesser der Düsen   d und k grösser   sein als die Durchmesser der Düsen e, g, i und 1, und die Durchmesser dieser Düsen können wieder grösser sein als die Durchmesser der Düsen f und k. Dadurch erreichtman, dass,   in Richtung des Pfeiles B der Fig. 3 gesehen,   sowohl der runde Farb-Luft-Strahl   H   als auch der flache Farb-Luft-Strahl   u   feiner   übergeht   als senkrecht dazu. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Farbspritzkopf, der mit einer Farb-und einer Zerstäuberdüse, sowie zur Erzeugung eines flachen Farb-Luft-Strahles mit zwei seitlich der Zerstäuberdüse angeordneten verschliessbaren Hilfsdüsen und mit um die Zerstäuberdüsen und die Hilfsdüsen verteilten Zusatzdüsen zur Vermeidung von Nebelbildung und Farbverlusten versehen ist, welche Zusatzdüsen Luftstrahlen in den Farb-LuftStrahl eintreten lassen, die sich mit ihm nicht vollständig vermischen, dadurch gekennzeichnet, dass 
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AT151947D 1935-09-24 1936-09-21 Farbspritzkopf. AT151947B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106652B (de) * 1957-04-25 1961-05-10 Eichenauer Rudolf Duesenkopf fuer Farbspritzpistolen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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