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Farbspritzkopf.
Zweck der Erfindung ist, beim Farbspritzen mit Hilfe eines üblichen für Flach- und Rund- strahlbildung geeigneten Farbspritzkopfes eine Nebelbildung, sowie Farbverluste zu vermeiden.
Ein üblicher Farbspritzkopf für Flach-und Rundstrahl besteht aus einer runden Farbdüse und einer diese Farbdüse umgebenden runden Zerstäuberdüse, aus der Pressluft austritt, die sich mit der aus der Farbdüse austretenden Farbe zu einem runden Farb-Luft-StraM vermischt. Soll aus dem runden Farb-Luft-Strahl ein flacher Farb-Luft-Strahl werden, so lässt man durch zwei seitlich der
Zerstäuber-und Farbdüse angeordnete Hilfsdüsen Zusatzluft austreten, wobei die Achsen dieser Hilfs- düsen so gerichtet sind, dass die aus ihnen austretende Luft den runden Farb-Luft-Strahl ellipsenförmig zusammendrückt.
Bei der Verwendung eines derartigen Farbspritzkopfes tritt eine erhebliche Nebelbilelung auf.
Ausserdem sind die hiebei auftretenden Farbverluste recht erheblich.
Um diese beiden Nachteile zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, an dem üblichen Farb- spritzkopf der geschilderten Art Zusatzdüsen um die Zerstäuberdüse und die Hilfsdüsen anzuordnen, welche Zusatzdüsen Luftstrahlen in den Farb-Luft-Strahl eintreten lassen, die sich mit ihm nicht vollständig vermischen. Die Erfindung besteht nun darin, dass die Achsen der Zusatzdiisen, die sowohl bei der Bildung des Rund-als auch bei der Bildung des Flachstrahles sä.'ntlich offen sind, derart ver- laufen, dass bei Bildung eines Flachstrahles sämtlich offen sind, derart verlaufen, dass bei Bildung eines
Flachstrahles sämtliche, bei Bildung eines Rundstrahles aber nur ein-Teil der aus den Zusatzdüsen austretenden Luftstrahlen in den Farb-Luft-Strahl eintreten. Auf diese Weise erreicht man ein Optimum an Wirkung.
Der Farb-Luft-Strahl wird ohne Nebel- bildung und ohne Farbverluste derart zusammengehalten, dass er auf der anzuspritzenden Fläche einen gleichmässigen Farbfilm bildet.
Erfindungsgemäss können die Zusatzluftdüsen verschieden grossen Durchmesser haben, u. zw. derart, dass die Darchmesspr der Zusatzluftdüsen, die seitlich von den Hilfsdüsen liegen, grösser sind als die Durchmesser der danebenliegenden Zusatzluftdüsen und diese danebenliegenden Zusatzluft- düsen wieder einen grösseren Durchmesser haben als die Zusatzluftdüsen, die etwa in der grossen Achse des elliptischen Farb-Luft-Strahles angeordnet sind. Dadurch erreicht man, dass der Farbfilm nach den Übergangsstellen zu feiner ist als senkrecht dazu und auf diese Weise jede Streifenbildung ver- mieden wird.
Gleichzeitig erreicht man, dass die auf die anzuspritzende Fläche auftreffende Zusatzluft dort die stärkste Wirkung hat, wo der Farb-Luft-Strahl die grösste Neigung dazu hat, abzuprallen.
Auf der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel ein Farbspritzkopf dargestellt, mit dem man erfindungsgemäss arbeiten kann.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2, Fig. 2 ist eine Aufsicht auf Fig. 1 in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 veranschaulicht schematisch den auf die anzusprechende Fläche auf- treffenden runden sowie flachen Farb-Luft-Strahl mit den aus den Zusatzdüsen ausgestossenen Luft- strahlen.
Der Farbspritzkopf besitzt in an sich bekannter Weise eine Farbdüse a und eine diese umgebende
Zerstäuberdüse b. Beide Düsen haben einen kreisförmigen Querschnitt. Die aus der Zerstäuberdüse b austretende Pressluft vermischt sich mit der aus der Düse a austretenden Farbe zu einem runden FarbLuft-Strahl,
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beispiel 8) Zusatzdüsen d, e, f, g, h, i, k, l angeordnet, deren Achsen so gerichtet sind, dass die aus ihnen austretende Pressluft sowohl in den runden als auch in den flachen Farb-Luft-Strahl eintreten kann, ohne sich mit ihm vollständig zu vermischen.
Soll ein runder Farb-Luft-Strahl erzeugt werden, so müssen selbstverständlich die Hilfsdüsen cl, c2 geschlossen sein. Das wird in an sich bekannter Weise dadurch erreicht, dass man die Kappe m gegen- über der Zerstäuberdüse b etwas dreht. Dadurch wird die Verbindung zwischen der Zerstäuberdüse b und den Hilfsdüsen c1, e2 unterbrochen.
Fig. 3 zeigt den auf die anzuspritzende Fläche auftreffenden runden Farb-Luft-Strahl ti. Wie man sieht, treten in den Rundstrahl H erfindungsgemäss nur die Luftstrahlen 0, p, q, ', s und t ein, die
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Im Sinne der Erfindung können die Durchmesser der Düsen d und k grösser sein als die Durchmesser der Düsen e, g, i und 1, und die Durchmesser dieser Düsen können wieder grösser sein als die Durchmesser der Düsen f und k. Dadurch erreichtman, dass, in Richtung des Pfeiles B der Fig. 3 gesehen, sowohl der runde Farb-Luft-Strahl H als auch der flache Farb-Luft-Strahl u feiner übergeht als senkrecht dazu.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Farbspritzkopf, der mit einer Farb-und einer Zerstäuberdüse, sowie zur Erzeugung eines flachen Farb-Luft-Strahles mit zwei seitlich der Zerstäuberdüse angeordneten verschliessbaren Hilfsdüsen und mit um die Zerstäuberdüsen und die Hilfsdüsen verteilten Zusatzdüsen zur Vermeidung von Nebelbildung und Farbverlusten versehen ist, welche Zusatzdüsen Luftstrahlen in den Farb-LuftStrahl eintreten lassen, die sich mit ihm nicht vollständig vermischen, dadurch gekennzeichnet, dass
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