AT152024B - Föttinger-Getriebe, insbesondere für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Föttinger-Getriebe, insbesondere für Schienenfahrzeuge.

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AT152024B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Föttinger-Getriebe,   insbesondere für Schienenfahrzeuge. 



    Bei Föttinger-Getrieben mit je einem besonderen Kreislauf für das Anfahren und für den Betrieb war es bisher üblich, jeweils einen Kreislauf zu füllen und den andern entleert mitlaufen zu lassen. 



  Der Übergang von dem einen Kreislauf zum andern erforderte das Entleeren des einen und das Füllen des andern. Dies führt nicht nur zu einem Zeitverlust, sondern kann auch eine unerwünschte Unstetigkeit des Drehmomentes und der Belastung des Motors zur Folge haben. Auch erfordert es eine verhältnismässig starke Rüekförderpumpe. 



  Zur Behebung dieses Nachteiles kann die Einrichtung so getroffen werden, dass der Betriebskreislauf gefüllt oder entleert wird, während der Anfahrkreislauf bei allen Betriebsstufen gefüllt bleibt. 



  Da immer ein Kreislauf gefüllt und daher betriebsfähig ist, verliert die Zeitdauer des Umfüllens an Bedeutung, so dass die Leistung der Rückförderpumpe entsprechend herabgesetzt werden kann. 



  Ferner wird das Drehmoment nie unterbrochen. 



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe der letztgenannten Art und besteht darin, dass der Leitkranz des Anfahrwandlers in der ersten Anfahrstufe rückwärts auf die Abtriebswelle, bei einem Fahrzeugantrieb beispielsweise auf eine Triebachse arbeitet, in der zweiten Fahrstufe von der Welle getrennt und festgestellt wird und in der dritten Fahrstufe nach Füllung des Betriebskreislaufes ohne Arbeitsübertragung frei umläuft. 



  Die Verbindung mit der Ausgangswelle in der ersten Fahrstufe erfolgt zweckmässig durch ein Planetengetriebe, dessen einer Teil festgebremst ist. In der zweiten Fahrstufe wird das Planetengetriebe freigegeben, der Leitkranz jedoch festgebremst. In der dritten Fahrstufe werden beide freigegeben. 



  Das Planetengetriebe lässt sich günstig an der Antriebsseite des Flüssigkeitsgetriebes anordnen. 



  Auch eine Anordnung der Planetenräder an dem hinteren Ende des Flüssigkeitsgetriebes ist möglich ; der Abtrieb von den Turbinenrädern kann dann zwischen den Kreisläufen oder an der Antriebsseite liegen. 



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Zweiachsantrieb für ein Schienenfahrzeug. 



  Das Flüssigkeitsgetriebe besteht aus einem Wandler 10 und einer Kupplung 11. Die Wellen 12 und 13 führen zu Treibrädern 14 und 15 des Fahrzeuges. Der Antrieb der Pumpenräder 16 und 17 erfolgt von der Welle 18 des Motors 19. Der Leitkranz 20 des Anfahrwandlers 10 ist über eine Hülse 21 mit einer Scheibe 22 verbunden, die durch die Bremse 23 abgebremst werden kann. 24 ist ein Planetengetriebe, das aus einem Aussenrad 25 mit Bremse 26, einem Innenrad 27 und den Umlaufrädern 28 besteht. Das Innenrad 27 ist auf der Hülse 21 lose drehbar gelagert, während die Umlaufräder 28 mit der Scheibe 22 und so mit der Hülse 21 und dem Leitkranz 20 fest verbunden sind. Das Innenrad 27 trägt an seinem rechten Ende einen Zahnkranz 29, welcher in das Stirnrad 30 der Abtriebswelle 13 eingreift. 31 ist das Turbinenrad des Wandlers 10 und 32 das Turbinenrad der Kupplung 11.

   Beide Turbinenräder 31 und 32 sind mit der Abtriebswelle 12 fest verbunden. 



  Die Betriebsweise ist folgende. 



  Der Wandler 10 ist dauernd gefüllt, während die Kupplung 11 nur in der dritten Fahrstufe (Betriebsfahrt) gefüllt, sonst aber entleert ist. In der ersten Stufe treibt der Leitkranz 20 über die Hülse 21, die Scheibe 22 und die Umlaufräder 28 bei festgezogener Bremse 26 das Innenrad 27 und damit über die Zahnräder 29 und 30 die Welle 13 des Triebrades 15 an, In der zweiten Fahrstufe   

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 wird die Bremse 26 gelöst und der Leitkranz 20 durch die Bremse 23 festgelegt. In der dritten Fahr- stufe wird auch die Kupplung 11 gefüllt ; die Bremse 23 wird gelöst, so dass sich der Leitkranz 20 frei drehen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Föttinger-Getriebe mit einem Anfahr-und einem Betriebskreislauf, wobei der   Anfahrkreislauf   als Wandler ausgebildet und ständig gefüllt ist, während zur Umschaltung der Betriebskreislauf allein gefüllt oder entleert wird, insbesondere für Schienenfahrzeuge, gekennzeichnet durch eine Schalt- einrichtung, mittels derer der Leitkranz des Anfahrwandlers entweder gegenläufig auf eine besondere 
 EMI2.1 
 
Betriebskreislauf freigegeben werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Föttinger-Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung aus einem Planetengetriebe besteht, von welchem zwei Umlaufteile mit dem Leitkranz und der zuge- hörigen Abtriebswelle verbunden sind, während der dritte Teil des Planetengetriebes entweder frei umläuft oder durch eine Bremse feststellbar ist.
    3. Föttinger-Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle des Leitkranzes und das zugehörige Planetengetriebe auf der gleichen Seite wie der Antrieb vorgesehen sind. während die Hauptabtriebswelle auf der entgegengesetzten Seite liegt. EMI2.2
AT152024D 1935-10-31 1936-10-08 Föttinger-Getriebe, insbesondere für Schienenfahrzeuge. AT152024B (de)

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DE152024X 1935-10-31

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852251C (de) * 1949-07-31 1952-10-13 Eisen & Stahlind Ag Turbomechanische Antriebsuebertragung fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienentriebwagen
DE972489C (de) * 1951-01-27 1959-07-30 Eisen & Stahlind Ag Turbomechanischer Antrieb von zwei Achsen oder Achsgruppen eines Fahrzeuges, insbesondere eines Schienenfahrzeuges
DE975488C (de) * 1948-07-22 1961-12-07 Svenska Rotor Maskiner Ab Stroemungsgetriebe fuer wechselnden Betrieb mit nach dem Drehzahlquotientenprinzip arbeitenden Schaltorganen

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