AT152250B - Schaltanordnung zur Verteilung der Last. - Google Patents

Schaltanordnung zur Verteilung der Last.

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AT152250B
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differential quotient
differential
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Conrad Schinkler
Heinrich Curion
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Siemens Ag
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  Schaltanordnung zur Verteilung der Last. 
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 möglichst hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Bei mehreren gleichartigen parallel arbeitenden Maschinen ist im allgemeinen die Forderung nach dem günstigsten Wirkungsgrad erfüllt, wenn die Last gleichmässig auf die Maschinen verteilt wird. Hier bereitet also die wirtschaftliche Lastverteilung keinerlei Schwierigkeiten und die Erfindung erstreckt sich deshalb auch nicht auf den Fall, dass alle Maschinen gleiches Verhalten aufweisen. 



   Gemäss der Erfindung erhält man die wirtschaftlichste Belastungsverteilung zwischen mehreren Maschineneinheiten, wenn man die Differentialquotienten der Kurven, welche die Verluste jeder Maschineneinheit in Abhängigkeit von der Belastung darstellen (Verlustkurve), vergleicht und alle zu regelnden Einheiten möglichst auf den gleichen Wert des Differentialquotienten selbsttätig einstellt. Wenn man die Erfindung in die Praxis umsetzt, geht man zweckmässig von der für jede Maschine bekannten Abhängigkeit zwischen der abgegebenen Leistung und der zugeführten Leistung aus. An Hand dieser Kurve lassen sich ohne weiteres die Verluste der betreffenden Einheit in Abhängigkeit von der Belastung bilden. Auf Grund der so gewonnenen Verlustkurve lässt sieh auf Grund bekannter Methoden für jeden Belastungspunkt der Differentialquotient der Verlustkurve angeben. 



   In Fig. 1 sind die Verlustkurven zweier verschieden grosser Maschinen dargestellt und mit   A   und B bezeichnet. In dieser Abbildung sind die Verluste V in Kilowatt über der Belastung L der Maschinen aufgetragen. Man kann nun auf Grund der Kurven A und B die beim Parallelarbeiten dieser beiden Maschinen entstehenden Verluste für verschiedene Arbeitsbedingungen ermitteln, wenn man z. B. für eine angenommene Belastung der   Maschine B   zu den Verlusten dieser Maschine noch die Verluste der Maschine A hinzufügt. Man erhält auf diese Weise Kurvenscharen, welche die mit A + B bezeichnete   Hüllkurve   aufweisen, welche die geringsten Verluste bei jeder beliebigen Gesamtbelastung der beiden Maschinen A und B erkennen lässt.

   Man kann zwangsläufig auf dieser Hüllkurve arbeiten, wenn man gemäss der Erfindung selbsttätig dafür sorgt, dass die Maschinen A und B so belastet sind, dass bei jeder beliebigen Gesamtlast die Differentialquotienten der Verlustkurven   möglichst   gleich   gross sind. Die Differentialquotienten der Kurven . und B sind in Abbildung- ? mit /und B'bezeichnet.   



  Sie laufen in einem weiten Bereich parallel. In diesem Bereich ist es zunächst unmöglich, die Differentialquotienten auf den gleichen Wert zu bringen. Man wird in diesen Fällen zunächst diejenige Maschine belasten, bei der die Verluste mit der Belastung am stärksten abnehmen bzw. am wenigsten ansteigen, d. h. man wird zunächst die Maschine B, deren Verlustkurve den grössten negativen Differentialquotienten aufweist, so lange belasten, bis dieser Differentialquotient dem Differentialquotienten der Verlustkurve der Maschine   A   gleich geworden ist. Dies ist im Punkt 1 der Fall. Man wird dann die Maschine   A   belasten, bis der Differentialquotient der Verlustkurve dieser Maschine zu steigen beginnt.

   Von diesem mit 2 bezeichneten Punkt ab werden beide Maschinen, da nun der Differentialquotient beider Kurven ansteigt, gemeinsam hochgefahren, u. zw. derart, dass die Differentialquotienten der Verlustkurven einander   annähernd gleich   sind. 
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 dreier Maschinen dargestellt, wobei angenommen ist, dass zwei Maschinen die Charakteristik A und eine   Maschine die Charakteristik B besitzen. Man arbeitet in der Praxis auf dieser Kurve, wenn man, ebenso wie an Hand der Maschinen je und Bbeschrieben, dafür sorgt, dass die Differentialquotienten der Verlust-   

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 zahlen, die in ihrem Verhalten beliebige Verschiedenheiten aufweisen können. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 für drei Maschinen dargestellt. Das Ausführungsbeispiel lässt sich für eine beliebige Zahl von Maschinen erweitern, da die einzelnen Geräte parallel geschaltet sind und die Schaltung durch neue Geräte beliebig ergänzt werden kann. Jeder Maschine ist eine Vorrichtung zugeordnet, die den Differentialquotienten ihrer Verlustkurve in eine elektrische Grösse umwandelt. Diese Geräte sind mit 3, 4 und 5 bezeichnet. Als Mass für die Belastung wird hier nicht die tatsächliche Belastung der Maschine, sondern die Öffnung der Kraftmittelzufuhr,   also beispielsweise die Leitradstellung bei Turbinen benutzt. Jeder Leitradstellung ist hier ein bestimmter   Wert des Differentialquotienten der Verlustkurve zugeordnet.

   Es werden deshalb in   Abhängigkeit   der Leitradstellung die Kurvenscheiben 6, 7 und 8 angetrieben, die derart geschnitten sind, dass der Abstand der jeder Kurvenscheibe zugeordneten Tastrolle. 9, 10 und 11 vom Drehpunkt der Kurvenscheibe dem jeder   Leitradstellung   zugeordneten Differentialquotienten der Verlustkurve entspricht. 



  Da es bei der Gesamtanordnung darauf ankommt, die Differentialquotienten zu vergleichen, so können sämtliche Differentialquotienten um einen konstanten Betrag vermindert werden. Man kann aus dem gleichen Grunde auch die Kurvenseheiben nach einer andern   Gesetzmässigkeit   schneiden. welche den Verlauf des Differentialquotienten noch genügend klar erkennen lässt. Hievon wird aus einem noch zu beschreibenden Grunde in der Praxis Gebrauch gemacht. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht also die Lage der Abtastrolle jeweils dem Differentialquotienten der Verlustkurve beim jeweiligen Betriebszustand. Diese Lage wird mit Hilfe der   Ringrohre 12, 13, 14   in eine elektrische Grösse umgewandelt.

   Der Widerstand dieser Ringrohre liegt in Reihenschaltung mit der einen Wicklung eines   Kreuzspul-oder wattmetrischen   Relais. Diese Relais sind mit 15, 16 und 17 bezeichnet. Durch die Verdrehung der Ringrohre wandert der   Quecksilberkontakt 18, 19   und 20 jedes Ringrohres an eine andere Stelle des Widerstandes, so dass je nach der Stellung des Ringrohres ver- 
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 Weichen die Stellungen voneinander ab, so fliesst ein Ausgleichsstrom, der den über die eine Wicklung der   Relais 15, 16, 17   fliessenden Strom   beeinflusst und   diese Relais zum Ansprechen bringt. Um die Relais spannungsunabhängig zu machen, wird die zweite Wicklung dieser Relais von der Netzspannung erregt.

   Die Kontakte der Relais 15, 16, 17 sind so angeordnet, dass die Kontaktzunge zwischen den Kontakten liegt, wenn die Ringrohre   12,     13,   14 die gleiche Stellung einnehmen. Weicht die Stellung eines dieser Ringrohre von den übrigen ab, so fliesst über das zugeordnete Relais ein   Ausgleiehsstrom,   der das Relais entsprechend dem Sinne der Abweichung zum Ansprechen bringt, Hiedureh kann entweder die zugeordnete Maschine unmittelbar beeinflusst werden derart, dass die Kraftmittelzufuhr zu dieser Maschine im Sinne einer Angleiehung des Differentialquotienten der Verlustkurve an die übrigen Maschinen beeinflusst wird oder dass die von einem besonderen Regler (z.

   B.   Frequenz-oder Leistungs-   regler) gegebenen Regelimpulse gesperrt werden, wenn die betreffende Maschine im Sinne des Regelimpulses den andern Maschinen vorauseilt. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 2 für eine Maschine dargestellt. Die übrigen Maschinen werden in der gleichen Weise mit Regelanordnungen ausgerüstet. 



  Der von Hand oder einem automatischen Regler gesteuerte Kontakt 42 setzt wahlweise die Sammelschienen 40 und   41   unter Spannung, je nachdem die Maschinen höher oder tiefer geregelt werden sollen. 



  Die Regelimpulse werden über die Kontakte 22 und 23 der Hilfsrelais 24 und 25 dem Drehzahlverstellmotor 26 zugeführt. Dieser Motor kann auch unmittelbar auf die Kraftmittelzufuhr einwirken. Die Hilfsrelais 24, 25 werden von den Kontakten des Relais 15 gesteuert. Die Hilfsrelais 24, 25 besitzen noch weitere Kontakte   27   und   28,   die mit den Signallampen 29 und 30 in Reihe geschaltet sind. Das Aufleuchten einer dieser Lampen zeigt an, dass die zugehörige Maschine nicht richtig belastet ist. 



   Die Anordnung wirkt nun in folgender Weise : Es sei angenommen, dass die dem Ringrohr 12 zugeordnete Maschine zu stark belastet ist und dass der Differentialquotient der Verlustkurve dieser Maschine grösser ist, als der der übrigen Maschinen. Es wird deshalb über das Relais 15 ein Ausgleichstrom fliessen. Wenn die   Sammelsehiene   41 zur Weitergabe der Befehle zum Steigern der Leistungsabgabe dient, muss die Schaltung so getroffen sein, dass das Relais M unter dem Einfluss des Ausgleichsstromes das Relais 25 erregt. Dieses Relais öffnet dann seinen Kontakt 23 und verhindert, dass ein Kommando zum Steigern der Leistungsabgabe dem Verstellmotor   26   zugeleitet wird.

   Bei zu geringer Leistung der dem Ringrohr zugeordneten Maschine setzt sinngemäss der gleiche Vorgang ein, lediglich mit dem Unterschied, dass das Relais 24 erregt wird und die Weitergabe der Kommandos zum Vermindern der Leistungsabgabe an dem Verstellmotor 26 verhindert wird. 



   Es ist denkbar, dass bei ungleicher Einstellung der Ringrohre 12-14 auch die Relais 16 und 17 ansprechen. Im allgemeinen wird dies jedoch nicht der Fall sein, weil sich der Ausgleichsstrom auf diese beiden Relais verteilt und nicht immer zum   Schliessen   der Kontakte ausreicht. Sprechen auch diese Relais an, dann wird auch dort die Weitergabe der Regelkommandos im richtigen Sinn gesperrt. 



   Bei dem in Fig. 2   dargestellten Ausführungsbeispiel   der Erfindung werden die Differential- quotienten der   Verlustkurven   mit Hilfe von Widerständen in elektrische Grössen umgewandelt. Zu dieser Umwandlung kann man auch andere Einrichtungen, beispielweise veränderliche Drosselspule 

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 oder Regeltransformatoren verwenden, die in Abhängigkeit von   einer Eurvenscheibe gesteuert   werden. Man kann auch auf kapazitivem Wege eine dem Differentialquotienten der Verlustkurve entsprechende elektrische Grösse einstellen. Die auf irgendeine Weise gewonnenen dem Differentialquotienten der Verlustkurven entsprechenden Werte können auch auf andere Weise, als in Fig. 2 dargestellt, miteinander verglichen werden.

   Man kann beispielsweise den einer bestimmten Maschine entsprechenden Wert als Sollwert für die übrigen Maschinen benutzen und mit Hilfe von Differentialrelais die Werte der Differentialquotienten der übrigen Maschinen mit dem der ersten Maschine vergleichen. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird dem Differentialquotienten eine Kurve zugrunde gelegt, welche die Verluste in Abhängigkeit von der Kraftmittelzufuhr (z. B. der Leitradstellung) darstellt. Hier ist abgesehen vom Bereich geringer Belastungen die Verlustkurve praktisch unabhängig von der Gefällshöhe oder dem Dampfdruck, weil sie auch als Darstellung des Prozentsatzes der Verluste von der Maximallast der Maschine (bei voller geöffneter   Kraftmittelzufuhr)   aufgefasst werden kann. 



  Man kann die Verlustkurven bzw. den Differentialquotienten der Verlustkurve aber auch von der von einem Generator elektrisch abgegebenen Leistung gegebenenfalls ebenfalls unter Anwendung von Kurvenscheiben ermitteln und zum Vergleich heranziehen. Hier ist allerdings der Dampfdruck und die Gefällshöhe nicht ohne Einfluss, und es kann deshalb erforderlich sein, in Abhängigkeit von diesen Grössen Korrekturen vorzunehmen, welche den Differentialquotienten der Verlustkurve auf den   tatsächlichen Wert   bringen. 



   Die beschriebene Anordnung ist nicht auf die Regelung von   Maschinensätzen in   einem Kraftwerk   beschränkt.   Man kann auch mehrere Kraftwerke in der gleichen Weise regeln. Man kann hier so vorgehen, dass man eine Maschine als   Führermaschine   benutzt, d. h. den Differentialquotienten ihrer Verlustkurve als Sollwert für den Differentialquotienten der   Verlustkuiven   der übrigen Maschinen oder Kraftwerke verwendet. Man kann aber auch so vorgehen, dass man die Differentialquotienten   der Verlustkurven sämtlicher zusammenarbeitender Maschinen in der ausFig. 2 ersiehtlichen Weise regelt.   



   Ein anderer Weg zur Regelung der Lastverteilung in der   wirtschaftlichsten   Weise zwischen mehreren Kraftwerken besteht darin, dass man für jedes Kraftwerk als Gesamtheit die günstigste Verlustkurve für jede Belastung festlegt. Man kann dann den Differentialquotienten dieser Gesamtverlustkurve bestimmen und die Kraftwerke selbsttätig auf gleichen Differentialquotienten regeln. 



  Innerhalb der einzelnen Kraftwerke kann dann die   wirtschaftlichste Lastverteilung,   die zur   Innehaltung   der   Minimalverlustkuive     führt,   in der im vorangehenden beschriebenen Weise   durchgeführt werden.   



  Da die Übertragung des jeweiligen Differentialquotienten nur in gewissen   Zeitabstände !) erforderlich   ist, so kann man auch das Impulszeitverfahren zur Übertragung benutzen. In ändern Fällen dagegen wird man das Impulsfrequenzverfahren der grösseren Übertragungsgesch windigkeit wegen vollziehen. 



   In vielen Fällen wird der Differentialquotient der Verlustkurve den in Fig. 1   daigestellten   Verlauf 
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 vom Differentialquotienten der Verlustkuive abgeleiteten Wert im unteren Teil des   Belastujigsbereieres   (bis etwa 5% der Gesamtbelastung) von dem durch den Diiferentialquotienten bestimmten Wert   abweichen   zu lassen und dafür zu sorgen, dass in diesem Bereich bei allen oder mehreren Maschinen sich die Werte der vom Differentialquotienten abgeleiteten Grössen dem   gleicl   en Betrage   nähern.

   Auch   im oberen Teil des   Belastungsbereiehes   empfiehlt es sich. durch Angleichen der von dem Differentialquotienten der Verlustkurve abgeleiteten Werte dafür zu sorgen, dass dort diese Werte einem gemeinsamen Endwert zustreben, d. h. dass in diesem Bereich (etwa zwischen 95 und   100%)   alle Maschinen ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Lastverteilung annäheind gleich stark beeinflusst werden. 



   Praktisch ergeben sich noch gewisse Schwierigkeiten bei der   Regelung, wenn   die Differentialquotienten der Verlustkurven mehrerer   Maschinen   in einem   grösseren   Bereich   konstant   sind, weil sich dann theoretisch die Notwendigkeit ergibt, in einem weiten Bereich nur eine einzige   Maschine zu   regulieren. Man weicht deshalb zweckmässig etwas vom   tatsächlichen Verlauf   des Differentialquotienten ab und erteilt der vorn Differentialquotienten abgeleiteten Grösse eine schweche Neigung. Wenn man die drei zuletzt erwähnten Gesichtsprunkte bearchtet, dann erhält man einen Verlauf des Differentialquotienten der Verlustkurve, wie er in Fig. 3 dargestellt ist. 



   In der Praxis sind am häufigsten die Fälle, in welchen zwei verschiedenartige Maschinen zusammenarbeiten und einen Maschinensatz bilden.   Ein solcher Fall   liegt beispielsweise beim Antrieb von Stromerzeugern bei Kraftmaschine vor. In den meisten Fällen wird es dabei genügen, nur den Teil des Maschinensatzes bei der Aufstellung der Verlustkurve zu berücksichtigen, bei dem die Abhängigkeit der Verluste von der Belastung am stärksten ist. Man wird deshalb die Abhängigkeit des Wirkunggrades des Generators in vielen Fällen   vernachlässigen   können. Man kann seine Verluste aber auch bei der   Aufstellung   der Verlustkurve berücksichtigen. Ähnliche Gesichtspunkte gelten auch, wenn es sieh darum handelt, mehrere parallel arbeitende Ventilatoren in der günstigsten Weise zu betreiben. 



  Auch hier wird es in vielen Fällen genügen, nur die Abhängigkeit der Verluste des Ventilators selbst zu   berücksichtigen   und die Verluste des Antriebsmotors ausser acht zu lassen. In besonderen Fällen kann aber auch hierauf   Rücksicht   genommen werden. 

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   Bei der Erzeugung elektrischer Energie in Dampfkraftwerken spielt auch der Wirkungsgrad der Kesselanlagen eine wichtige Rolle. Man kann auch hier die in der Kesselanlage auftretenden Verluste bei der Aufstellung der Verlustkurve und damit bei der Lastverteilung berücksichtigen und so die Gesamtanlage auf die wirtschaftlichste Lastverteilung einregeln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltanordnung zur Verteilung der Last auf mehrere gegebenenfalls räumlich weit auseinander liegende Maschinen oder   Maschinensätze,   wie elektrische Generatoren u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass die Differentialquotienten der Kurven, welche die Verluste jeder Maschineneinheit in Abhängigkeit von der Belastung darstellen (Verlustkurven) verglichen und alle zu regelnden Einheiten   möglichst   auf den gleichen Wert des Differentialquotienten selbsttätig eingestellt werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Einheit ein den Lastanteil einstellender Regler zugeordnet ist, der den Differentialquotienten und damit den Lastanteil dieser Maschine in Abhängigkeit von den Differentialquotienten und damit den Lastanteile der übrigen Maschinen so einstellt, dass die Differentialquotienten der Verlustkurven aller parallel arbeitenden Einheiten miteinander übereinstimmen.
    3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialquotient der Verlustkurve durch eine Kurvenseheibe dargestellt und in Abhängigkeit von der Belastung jeder Maschine wirksam gemacht wird.
    4. Schaltanordnung nach Anspruch 3, für die Regelung von Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss, welchen Veränderungen des Druckes oder der Beschaffenheit des Kraftmittels auf die Verlustkurve ausüben, dadurch unschädlich gemacht wird, dass der Arbeitspunkt auf der den Differentialquotienten darstellenden Kurve in Abhängigkeit vom Kraftmittel verschoben wird.
    5. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jedem Regler zugeordnete Vorrichtung, welche den Differentialquotienten der Verlustkurve anzeigt, in Abhängigkeit von der Öffnung der zur Kraftmittelzufuhr dienenden Organe (Ventile, Leitapparate, Stellung des Propellers) wirksam gemacht wird.
    6. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Regler einwirkenden, von den Differentialquotienten der Verlustkurven abgeleiteten Werte an einem oder beiden Enden des Regelbereiches von den tatsächlichen Werten des Differentialquotienten der Verlustkurve abweichen und bei mehreren oder allen Maschinen sich einem gemeinsamen Werte nähern.
    7. Schaltanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, so lange der Differentialquotient einen konstanten Wert besitzt, in Abweichung von der tatsächlichen Grösse des Differentialquotienten der von ihm abgeleitete Wert schwach ansteigt.
    8. Schaltanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei allen Maschinen oder Maschinensätzen die Neigung des vom Differentialquotienten abgeleiteten Wertes bei konstantem Differentialquotienten gleich gross ist.
    9. Sehaltanordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialquotient der Verlustkurve einer bestimmten Maschine oder eines Kraftwerkes als Sollwert für die Differentialquotienten der Verlustkurven der übrigen Maschinen dient, wobei dieser Sollwert gegebenenfalls durch Fernmessung nach dem andern Werk oder einer Zentralstelle übertragen und dort mit den Differentialquotienten des parallel arbeitenden Kraftwerkes verglichen wird.
AT152250D 1935-12-20 1936-10-07 Schaltanordnung zur Verteilung der Last. AT152250B (de)

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