AT152402B - Radioempfangsschaltung. - Google Patents

Radioempfangsschaltung.

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AT152402B
AT152402B AT152402DA AT152402B AT 152402 B AT152402 B AT 152402B AT 152402D A AT152402D A AT 152402DA AT 152402 B AT152402 B AT 152402B
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different
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radio reception
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Radioempfangssebaltung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Radioempfansschaltung, bei der durch Verwendung zweier Detektoren eine erhöhte Selektivität erhalten wird. 



   Es ist bekannt, dass, wenn zwei modulierte Schwingungen verschiedener Intensität und nur wenig verschiedener Frequenz gleichzeitig einem linearen Detektor zugeführt werden, die Modulation des schwächeren Signals von dem stärkeren unterdrückt wird. Diese Erscheinung lässt sieh wie folgt erklären : 
 EMI1.1 
 mit der dieses Signal moduliert ist, und (o + q) die Kreisfrequenz des starken Signals ist. 



   Die dem Detektor zugeführte Spannung beträgt in diesem Fall : 
 EMI1.2 
 Es kann dafür geschrieben werden : 
 EMI1.3 
 wobei 
 EMI1.4 
   und.   
 EMI1.5 
 



   Rstellt die einhüllende Kurve der dem Detektor zugeführten Spannung dar ;   beilinearer Detektion   ist diese einhüllende Kurve gleichzeitig eine Darstellung der   Ausgangsniederfrequenzópannung   des Detektors. 



   Es ist nun   X   Y,   so dass 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wenn angenommen wird, dass die Schwingungen mit einer Kreisfrequenz (q-p)   und höher,   wie üblich, mittels eines Tonfilters unterdrückt werden, so steht der dem Lautsprecher zugeführte Strom in geradem Verhältnis zu 
 EMI2.1 
 oder annähernd zu : 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
Die beschriebene Wirkung tritt nur dann ein, wenn der Detektor eine genügend   geringe Trägheit   hat, um der Frequenzdifferenz q zu folgen, so dass tatsächlich die einhüllende Kurve reproduziert wird. 



  Die Zeitkonstante des Detektors soll also klein sein.. Wird diese Zeitkonstante grösser gemacht, so wird der Demodulationsfaktor kleiner. 



   Es ist also einleuchtend, dass, wenn zwei modulierte Signale verschiedener Intensität gleichzeitig empfangen und zwei Detektoren mit verschiedener Zeitkonstante zugeführt werden, das Verhältnis zwischen den Amplituden der beiden Signale in der Ausgangsniederfrequenzspannung der Detektoren verschieden sein wird. 



   Gemäss der Erfindung wird bei einer Radioempfangsschaltung eine   erhöhte Selektivhät dadurch   
 EMI2.6 
 einen verschiedenen Demodulationsfaktor besitzen, und dass die Niederfrequenzausgangsspannungen der beiden Detektoren derart gegeneschaltet werden, dass bei gleichzeitigem Empfang zweier Signale verschiedener Stärke die Modulation eines der Signale vollkommen oder nahezu vollkommen unterdrückt wird. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. 
 EMI2.7 
 ein niederfrequenter Spannungsabfall auftritt. Die Kondensatoren   C,     und'C2   sowie die   Widerstände     i   und      sind derart gewählt, dass die beiden Detektoren eine verschiedene Zeitkonstante und somit einen verschiedenen Demodulationsfaktor besitzen.

   Der   Niederfrequenzspannungsabfall   über einen Teil der Widerstände   R1   und      wird den Steuergittern der in Gegentaktschaltung verbundenen Verstärkerröhren   B1 und 13z zugeführt.   Die Anzapfpunkte auf den Widerständen R1 und   sss   werden derart gewählt, dass die Amplitude des unerwünschten Signals an den Steuergittern der beiden Verstärkerröhren gleich ist. In der   Sekundärwicklung   S des Gegentakttransfoimators ist in diesem Fall nur das   erwünschte   Signal vorhanden. 



   Es ist bei geeigneter Wahl der Widerstände und Kondensatoren   möglich,   das Verhältnis zwischen den Amplituden des erwünschten und des unerwünschten Signals in der Ausgangsspannung des einen Detektors z. B. viermal so gross zu machen als in der Ausgangsspannung des zweiten Detektors. Es bleiben in diesem Fall also 75% der Amplitude des erwünschten Signals erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Radioempfangsschaltung, bei der die empfangenen modulierten Schwingungen zwei Detektoren zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Detektoren einen verschiedenen Demodu- EMI2.8 dass beim gleichzeitigen Empfang zweier Signale verschiedener Stärke die Modulation eines der beiden Signale vollkommen oder nahezu vollkommen unterdrückt wird.
AT152402D 1935-10-26 1936-10-23 Radioempfangsschaltung. AT152402B (de)

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DE152402X 1935-10-26

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AT152402B true AT152402B (de) 1938-02-10

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AT152402D AT152402B (de) 1935-10-26 1936-10-23 Radioempfangsschaltung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512398A (en) * 1947-06-05 1950-06-20 Robert L Umbenhauer Audio-frequency amplifier

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512398A (en) * 1947-06-05 1950-06-20 Robert L Umbenhauer Audio-frequency amplifier

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