CH191694A - Radioempfangsschaltung. - Google Patents

Radioempfangsschaltung.

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CH191694A
CH191694A CH191694DA CH191694A CH 191694 A CH191694 A CH 191694A CH 191694D A CH191694D A CH 191694DA CH 191694 A CH191694 A CH 191694A
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CH
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detectors
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signal
modulated
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Radioempfangssehaltung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Radio  empfangsschaltung, bei der durch Verwendung  zweier Detektoren eine erhöhte Selektivität  erhalten wird.  



  Es ist bekannt, dass, wenn zwei modu  lierte Schwingungen verschiedener Intensität  und nur wenig verschiedener Frequenz gleich  zeitig einem linearen Detektor zugeführt wer  den, die Modulation des schwächeren Signals  von dein stärkeren unterdrückt wird. Diese  Erscheinung lässt sich wie folgt erklären    Angenommen, es werde ein schwaches  moduliertes Signal<I>X</I>     cos        cot    (1     -I-   <I>m</I>     cos        pt)     gleichzeitig mit einem starken     unmodulierten     Signal<I>Y</I>     cos        (co        -I-   <I>q) t</I> empfangen,

   in welchen  Formeln     co    die Kreisfrequenz der Trägerwelle  des schwachen Signals, p die Kreisfrequenz  der     Niederfrequenzschwingung,    mit der dieses  Signal moduliert ist und     (co        -f-    q) die Kreis  frequenz des starken Signals ist.  



  Die dem Detektor zugeführte Spannung  beträgt in diesem Fall:    <I>Y = X</I>     cos        mt    (1     -i-   <I>m</I>     cos        pt)        -i-    Y     cös        (m        -I-   <I>q) t</I>  =<I>[</I>X (1     -f-   <I>m</I>     cos        pt)

          +    Y     cos        qt]        #        cos        wt    -<I>Y</I>     sin        qt        #        sin        cot.       Es kann dafür geschrieben werden:<I>Y =</I>     R        cos        (cot        -f-        #9),    in der  
EMI0001.0043     
    und  
EMI0001.0044     
    R stellt die einhüllende Kurve der dem  Detektor     zugeführten    Spannung dar;

   bei 1i-         nearer        Detektion    ist die Ausgangsnieder  frequenzspannung des Detektors dieser ein  hüllenden Kurve gleichförmig.  



  Es ist nun<I>X</I>      < c   <I>Y,</I> so dass    
EMI0002.0001     
    Wird der Wurzelausdruck in eine Reihe entwickelt und werden die Glieder mit
EMI0002.0002  
   und  mit höheren Potenzen von
EMI0002.0003  
       vernachlässigt,    so wird gefunden  
EMI0002.0005     
         Wenn    angenommen wird, dass die Schwin  gungen mit einer Kreisfrequenz<I>(q -p)</I> und  höher, wie üblich, mittels eines Tonfilters    unterdrückt werden, so steht der dem Laut  sprecher zugeführte Strom in geradem Ver  hältnis zu  
EMI0002.0007     
    oder annähernd zu:  
EMI0002.0008     
    während erwartet werden konnte, dass dieser  Strom proportional zu  sein würde.
EMI0002.0009  
    



  Die Modulation des schwachen Signals ist  also in dem Verhältnis
EMI0002.0010  
   unterdrückt  
EMI0002.0011  
   wird der     Demodulationsfaktor    genannt.  



  Die beschriebene Wirkung tritt nur dann  ein; wenn der Detektor eine genügend geringe  Trägheit hat, um der     Frequenzdifferenz    q zu  folgen, so dass tatsächlich die einhüllende  Kurve reproduziert wird. Die Zeitkonstante  des Detektors soll also klein sein. Wird diese  Zeitkonstante grösser gemacht, so wird der       Demodulationsfaktor    kleiner.  



  Es ist also einleuchtend, dass, wenn zwei  modulierte Signale verschiedener Intensität  gleichzeitig empfangen und zwei Detektoren  mit verschiedener Zeitkonstante zugeführt  werden, das Verhältnis zwischen den Ampli  tuden der beiden Signale in der Ausgangs-         niederfrequenzspannung    der Detektoren ver  schieden sein wird.  



  Gemäss der Erfindung wird bei ,einer Ra  dioempfangsschaltung eine erhöhte Selektivi  tät dadurch erhalten, dass die empfangenen  modulierten Schwingungen zwei Detektoren  zugeführt werden; die eine     verschiedene    Zeit  konstante besitzen, und dass die Nieder  frequenzausgangsspannungen der beiden De  tektoren derart gegengeschaltet sind, dass bei  gleichzeitigem Empfang zweier modulierter  Schwingungen verschiedener Stärke die Mo  dulation einer der Schwingungen vollkommen  oder nahezu vollkommen unterdrückt wird.  



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung  näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel  des     Cxegeirstandes    der Erfindung dargestellt  ist.  



  Die über den Schwingungskreis     K    auf  tretenden     Hochfrequenzschwingungen    werden  über die Kondensatoren     C,    und C2, die Hoch  frequenzdrosselspulen     Si    und     b'2    und die Kon  densatoren     Cs    und     C4    zwei     Diodenelektroden          Di    und D2 zugeführt, was zur Folge hat, dass  in den Widerständen     Bi    und R2 ein nieder  frequenter Spannungsfall auftritt.

   Die Kon  densatoren     Ct    und C2, sowie die Widerstände       Ri    und R2 sind derart gewählt, dass die beiden      Detektoren eine verschiedene Zeitkonstante  und somit einen verschiedenen     Demodulations-          faktor    besitzen. Der     Niederfrequenzspannungs-          abfall    über einen Teil der Widerstände     Ri     und     Bz    wird den Steuergittern der in Ge  gentaktschaltung verbundenen Verstärker  röhren     B1    und     B?    zugeführt.

   Die     Anzapf-          punkte    auf den Widerständen     Ri    und     R2     werden derart gewählt, dass die Amplitude  des unerwünschten Signals an den Steuer  gittern der beiden     Verstärkerröhren    gleich  ist. In der Sekundärwicklung     S'    des Gegen  takttransformators ist in diesem Fall nur das  erwünschte Signal vorhanden.  



  Es ist bei geeigneter Wahl der Wider  stände und Kondensatoren möglich, das Ver  hältnis zwischen den Amplituden des er  wünschten und des unerwünschten Signals  in der Ausgangsspannung des einen Detek  tors z. B. viermal so gross zu machen als in    der Ausgangsspannung des zweiten Detektors.       Es        bleiben        in        diesem        Fall        also        75        %        der     Amplitude des erwünschten Signals erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangsschaltung, bei der die emp fangenen modulierten Schwingungen zwei De tektoren zugeführt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Detektoren eine ver schiedene Zeitkonstante besitzen, und dass die Niederfrequenzausgangsspannungen der beiden Detektoren derart gegengeschaltet sind, dass bei dem gleichzeitigen Empfang zweier modulierter Schwingungen verschie dener Stärke die Modulation einer der beiden Schwingungen wenigstens nahezu vollkommen unterdrückt wird.
CH191694D 1935-10-26 1936-10-24 Radioempfangsschaltung. CH191694A (de)

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CH191694A true CH191694A (de) 1937-06-30

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