AT152458B - Skibindung. - Google Patents

Skibindung.

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AT152458B
AT152458B AT152458DA AT152458B AT 152458 B AT152458 B AT 152458B AT 152458D A AT152458D A AT 152458DA AT 152458 B AT152458 B AT 152458B
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ski
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point
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Emil Dr Ing Hammerschmid
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Emil Dr Ing Hammerschmid
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Skibindung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Skibindung mit Diagonalzug des Fersenzuggliedes, bei welcher der sogenannte Zugpunkt, d. i. der Punkt, an dem die den Ski an den Stiefel anfedernde Kraftkomponente angreift, nicht festliegt, sondern wandern kann. 



   Die Erfindung besteht darin, dass neben dem vom Zugpunkt nach vorne führenden und den Fersenzug weiterleitenden Zugglied noch eine am Ski oder Skibaeken befestigte   Federul1gsvorrichtung,   welche zweckmässigerweise eine Vorspannung, die variiert werden kann, erhält, vorhanden ist, welche durch ihre Verbindung mit dem Zugglied bewirkt, dass der Zugpunkt mit dem Ski so abgefedert verbunden ist, dass er beim Abheben des Stiefelabsatzes von Ski diesen Bewegungsvorgang unterstützend seine Lage gegenüber dem Ski verändern kann, so dass das lästige Anwachsen des Diagonalzuges beim Aufheben des Absatzes sehr gemildert wird, ohne die normale und gewünschte Befestigung des Stiefels am Ski zu beeinträchtigen. Die Federungsvorrichtung kann in einfacheren Fällen auch aus einem einzigen federnden Organ, wie z. B.

   Blattfeder, zylindrische Schraubenfeder oder sonst einem elastischen Teil, wie z. B. einem Gummizug usw., bestehen. 



   Der Zugpunkt kann durch diese Anordnung viel weiter als bisher von den Backen nach   rückwärts   verlegt werden, wobei durch eine starke Vorspannung der Federungsvorrichtung dafür gesorgt wird, dass der vom Zugglied beim Anstrammen ausgeübten Zugkraft beim Zugpunkt das Gleichgewicht gehalten wird und dadurch der Zugpunkt, wenn der Absatz auf dem Ski aufsteht, entsprechend tief liegen bleibt, so dass der Diagonalzug verstärkt wird. Der Abstand zwischen Zehenbaekenmitte und dem Zugpunkt kann viel grösser gemacht werden als bei den bisherigen Diagonalzugbindungen. Durch das Mitwandern des Zugpunktes beim Aufheben des Stiefelabsatzes bleibt die Verbindung zwischen Stiefel und Ski elastisch, was beim Fahren durch   Bodenwellen   von grossem Vorteil ist. 



   Man kann mit dieser Bindung sich leicht nach vorne knien, wodurch Unfälle beim Stürzen leichter vermieden werden als bei den bisherigen Diagonalzugbindungen mit nicht wanderndem Zugpunkt. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   In der Fig. 1 ist s der Ski, a der Zugpunkt und die Linie a-b bezeichnet den sogenannten Diagonalzug. Der Zugpunkt a ist mit dem Zugglied   e- (t-b unverrückbar   fest verbunden. Am Zugpunkt a ist eine Feder befestigt, welche   bei t mit   dem Ski verbunden ist, so dass der Zugpunkt beim Heben des Fusses nach al mitgehen kann. Dadurch behält die Spannung in dem Fersenzug den gleichen oder annähernd gleichen Wert, wenn sich der Fuss hebt, da die neue Linie   e- (tl-bl   ungefähr den gleichen Verlauf hat gegenüber ebl wie die Linie e-a-b gegenüber e-b.

   Während bei festliegendem Zugpunkt sich bei der dargestellten Fussbewegung die Strecke a-b um das Stück m zur Strecke   a-bl   verlängern muss und dadurch dem Fuss eine starke zusätzliche   Federspannkraft   auferlegt wird, fällt diese, wie man erkennen kann, durch das Mitwandern des Zugpunktes   (t   fort.   Zweckmässigerweise   wird der Feder at bereits eine solche Vorspannung gegeben, dass sie schon beim ersten Anhub des ganzen Fusses das Gewicht des abwärts strebenden Skilängenteiles zu tragen vermag. Dabei ist es natürlich einerlei, wo und wie die Feder angebracht ist, wenn nur dafür gesorgt ist, dass durch geeignete Mittel der Zugpunkt a von dieser vorgespannten Feder in Verbindung mit dem Ski gehalten wird.

   Die Federung, die also in Fig. 1 schematisch durch eine Feder   af   dargestellt ist, kann man so ausbilden, dass sie keine besonders grosse Kraftzunahme infolge ihrer Dehnung erhält. 



   Die Feder   at muss nicht   direkt beim   Punkt i angreifen, sondern   die Feder kann irgendwo am Ski oder in seinem Innern untergebracht sein und durch irgendein Mittel, z. B. ein Seil, das über eine 

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 Rolle läuft, und andere Vorrichtungen kann der Zugpunkt so mit der Feder verbunden werden, dass er gegenüber dem Ski angefedert ist. 



   Fig. 2 zeigt ein Beispiel, bei welchem der Zugpunkt längs des Zuggliedes   e1-a-b beweglich   ist. 



  Das Zugglied ist aus einem Drahtseil gebildet, welches sich gut biegen kann. Der Zugpunkt a ist in diesem Beispiel durch eine Kulisse, welche mit der   Feeder auf   verbunden ist,   längsbeweglich   mit dem Zugglied   e,-a-b   verbunden. Die Feder ist an ihrem andern   Ende t am   Ski festgemacht. Dadurch ist der Zugpunkt a gegen den Ski angefedert. 



   Die Kulisse kann durch eine Schlaufe, Haken, Rollen od. dgl. ersetzt werden. Das Zugglied kann aus einem Lederriemen bestehen, der   zweckmässig einen   runden Querschnitt hat, aus einem Drahtseil oder einem sonstigen gut biegsamen Element. 



   Fig. 3 zeigt den Zugpunkt a   längsbeweglich   des Zuggliedes. Eine Rolle ist mit dem   Gleitstück     9     verbunden, welches Gleitstück   in einer festen Führung beweglich ist, die am Ski festgemacht ist. Die Abfederung geschieht hier durch eine Druckfeder. 



   Bei einer Ausführungsform könnte statt der Druckfeder auch eine Zugfeder Verwendung finden, die   rückwärts   am Gleitstück angreift. Die Führung könnte auch parallel zur   Skioberfläche   verlaufen. 



  Die Gleitstücke   9   links und rechts vom Ski könnten so ausgebildet werden, dass sie durch einen gemeinsamen Steg oder eine Platte, die über die Skioberfläche geht, starr verbunden sind, und dass jedes Gleitstück auf Schienen geführt ist, die an der Seitenwange des Skis parallel zur Skioberfläche verlaufen. 



  Statt der Rolle kann man eine Sehlaufe, einen Haken, eine Kulisse od. dgl. verwenden. Der Haken kann dann z. B. starr mit dem Gleitstück verbunden sein oder gelenkig, in welchem letzteren Fall der Vorteil erreicht wird, dass er sich der veränderlichen Biegung des Zuggliedes am Zugpunkt besser anpasst. Die Abfederung kann so ausgebildet werden, dass von dem oben erwähnten gemeinsamen Steg oder von der Platte eine Zugfeder nach rückwärts geht, die am Ski   rückwärts   befestigt ist, oder dass die Feder durch ein sonstiges elastisches Mittel, wie z. B. Gummi, ersetzt wird. Der gemeinsame Steg oder die Platte kann auch so gegen die   Vorwärtsbewegung   abgefedert werden, dass sie gegen eine Druckfeder, die vorne am Ski befestigt ist, abgefedert ist. 



   Fig. 4 zeigt den Zugpunkt a wieder   längsbeweglich   des Zuggliedes, u. zw. durch eine Kulisse dargestellt, welche gelenkig am Endpunkt einer Spiralfeder befestigt ist, welche Feder mit ihrem ändern Ende am Ski festgemacht ist. Bei andern Ausführungsvarianten kann man die Kulisse starr mit der Spiralfeder verbinden und statt der Kulisse einen Haken, eine Rolle oder eine Schlaufe verwenden, welche starr oder gelenkig mit der Feder verbunden sind. 



   Fig. 5 zeigt den Zugpunkt a   wieder längsbeweglich al1   einer Kulisse am Zugglied festgemacht, welche Kulisse mit einem Hebel verbunden ist, dessen anderes Ende bei t drehbar am Ski befestigt ist. 



  Die Feder   nk   respektive   Mi/c   (k ist der Festpunkt der Feder am Ski) besorgt die Federung des Hebels. 



  Bei einer andern Ausführungsform könnte die Federung des Hebels natürlich in irgendeiner andern Weise mit bekannten technischen Mitteln bewerkstelligt werden. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Zugpunkt a wieder durch eine Kulisse dargestellt, welche an einem Hebel befestigt ist, dessen anderer Endpunkt am Ski drehbar angeordnet ist. Teile des Zuggliedes   ei-a   sind von einer zylindrischen Schraubenfeder umgeben, welche sich mit dem rechten Ende gegen die Kulisse stützt und mit dem linken Ende bei ei an ihrem Festpunkt am Ski. Die Feder dient gleichzeitig als Schutzspirale für das Zugglied gegen Beschädigungen durch Harsch usw. Die Feder hat eine Vorspannung. Beim Anheben des Stiefelabsatzes wird die Kulisse nach links gedrückt und drückt die Feder zusammen. In der Lage   ex-as   ist die Feder in zusammengedrücktem Zustand gezeigt. 



   Bei den Ausführungsbeispielen   2--7   ist das Zugglied gut biegsam ausgebildet. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist wieder wie bei Fig. 6 die Kulissen-und Hebelanordnung dieselbe, jedoch ist das Zugglied in seinem Teil   e1-a elastisch   biegsam, wie z. B. als Blattfeder gestaltet. Auch wie bei Fig. 6 wird eine zylindrische Schraubenfeder, die über das Zugglied gestülpt ist, zur Abfederung gegenüber dem Ski benutzt. Bei andern Ausführungsvarianten könnte die Befestigung des Zuggliedes bei   e1   gelenkig oder am Ski fest eingespannt sein.

   Bei fester Einspannung bei   e1   am Ski wird beim aufgehobenen Fuss neben der Feder, die in einem komprimierten Zustand   a'l-e1   ist, noch die aufgebogene Blattfeder beim Nachlassen der Aufhubkräfte des Fusses durch   Zurückdrücken   der Kulisse und damit durch den auf das Zugglied ausgeübten Druck ein   Herabdrücken   des Fusses auf den Ski bewirken. 



   Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1-7 sind angeführt, um zu zeigen, in welch ausserordentlich mannigfaltiger Weise die   Wanderungsmöglichkeiten   des Zugpunktes a, erreicht und in den verschiedensten Richtungen usw. geändert werden können. Es besteht auch die Möglichkeit, den Zugpunkt   a   oder die seine Bewegung veranlassenden Teile so auszubilden, dass man auch von Hand eine Verstellung der Anordnung vornehmen kann, indem z. B. nach dem Beispiel der Fig. 3 die Rolle auf dem Gleitstück   9   durch einfache Handgriffe   vor-und rückwärts   gestellt werden kann, und dass das Zugglied leicht aus den Teilen bei a aus-und eingehängt werden kann. Gedacht ist dabei z.

   B. auch an den Fall, dass man für den Aufstieg den Zugpunkt a weglässt, indem man das Zugglied aus dem Teil, der den Zugpunkt trägt, aushängt, bei der Abfahrt aber wieder einhängt. 

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   Bei andern Ausführungsformen kann man das besondere Augenmerk darauf richten, dass sich der Zugpunkt a zwangläufig nur in einer der senkrechten Ebene nahekommenden Ebene bewegt, damit seitlich wirkende Führungskraftwirkungen des Fusses nicht nur durch die Backen, sondern zum Teil auch durch die Zugpunkte   a   links und rechts auf den Ski übertragen werden. 



   Bei andern Ausführungsformen kann jeder der beiden Zugpunkte links und rechts vom Stiefel entweder unabhängig von dem andern beim Aufheben des Fusses mitwandern oder durch irgendwelche Mittel kann erzwungen werden, dass beide Zugpunkte (links und rechts), z. B. durch einen Quersteg miteinander verbunden, sich gleichförmig beim Fussabheben bewegen. Natürlich kann die Bindung nach Belieben mit oder ohne Ristriemen versehen sein, oder das Zugglied kann auch   rückwärts   am Absatz oder sonst irgendwie gegen seitliches Verschieben oder gegen Abgleiten vom Absatz gesichert werden. 



   Das Zugglied kann ganz elastisch sein oder nur Teile des Zuggliedes können elastisch sein. 



   Insbesondere kann rückwärts auch eine Fersenfeder angebracht sein. Das   Strammen   des Zuggliedes kann durch einen rückwärts angebrachten Strammer oder durch einen   aussenseitlich   angebrachten Strammer oder durch einen Strammer geschehen, der vorne an dem Ski befestigt ist. Das Anstrammen der Zugglieder an den Schuh kann auch durch andere bekannte Vorrichtungen, wie z. B. nach dem Prinzip des Flaschenzuges, geschehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Skibindung mit Diagonalzug des Fersenzuggliedes und wanderndem Zugpunkt desselben, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem vom Zugpunkt nach vorne führenden und den Fersenzug weiterleitenden Zugglied noch eine   Federungsvorrichtung   vorhanden ist, welche mit dem einen Ende mit dem Zugglied am Zugpunkt und mit dem andern Ende mit dem Ski oder Zehenbacken verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungsvorrichtul1g mit dem Fersenzugglied fest verbunden ist.
    3. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwisr hen Federul1gs- vorrichtung und Fersenzugglied verschiebbar auf dem Fersenzugglied bewerkstelligt ist. EMI3.1 richtung eine Vorspannung erhält und diese Vorspannung durch besondere Vorrichtungen, durch besondere Verstellung in ihrer Grösse, verändert werden kann.
    5. Skibindung nach den Ansprüchen 1, 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federungsvorrichtung aus einer Blattfeder besteht.
    6. Skibindung nach den Ansprüchen 1, 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Zugpunkt am Zugglied längs beweglich desselben angreifende Element mit einem Gleitstück verbunden ist, welches sich längs einer am Ski festgemachten Führung bewegt und gegen den Ski durch eine Feder angefedert ist.
    7. Skibindung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das das Gleitstück tragende, auf dem Zugglied längs bewegliche Element gegen den Ski durch eine um das vom Zugpunkt nach vorne gehende Zuggliedteil herumgewickelt zylindrische Sehraubenfeder angefedert ist, die sich mit ihrem einen Ende gegen das Gleitstück und mit dem andern Ende gegen einen festen Punkt am Ski stützt.
    8. Skibindung nach den Ansprüchen 1, 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das am Zugpunkt die Verbindung zwischen Zugglied und Federul1gsvorrichtul1g herstellende Element an dem einen Ende eines Hebels befestigt ist, während das andere Ende des Hebels sich um einen Festpunkt am Ski dreht, und der Hebel gegen das vom Zugglied beim Anheben des Stiefelabsatzes ausgeübte Drehmoment gegen den Ski abgefedert ist.
    9. Skibindung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfederung des Hebels gegen den Ski durch eine um das vom Zugpunkt nach vorne gehende Zugglied herumgewickelte zylindrische Schraubenfeder geschieht.
    10. Skibindung nach den Ansprüchen l, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel für die beiden Skiseiten auf einer durch den Ski quer zu seiner Längsrichtung durchgehenden gemeinsamen Drehachse gelagert sind, welche Drehachse als Lager für die beiden Hebel dient.
    11. Skibindung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel für beide Skiseiten auf einer durch den Ski quer zu seiner Längsrichtung durchgehenden gemeinsamen Drehachse gelagert sind, wobei die Hebel mit der Drehaehse starr verbunden sind.
    12. Skibindung nach den Ansprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeiehnet, dass das vom Zugpunkt nach vorne gehende Zugglied aus einem federnd biegsamen Element besteht, welches mit dem vorderen Ende am Ski eingespannt befestigt ist.
AT152458D 1934-07-30 1935-07-30 Skibindung. AT152458B (de)

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