CH184332A - Skibindung mit Diagonalzug und wanderndem Zugpunkt. - Google Patents

Skibindung mit Diagonalzug und wanderndem Zugpunkt.

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CH184332A
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Hammerschmid Emil Ing Dr
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Hammerschmid Emil Ing Dr
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Description


  Skibindung mit     Diagonalzug    und wanderndem Zugpunkt.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ski  bindung mit     Diagonalzug,    bei welcher der  sog(-nannte Zugpunkt, das ist der Punkt, an  dem die den Ski an den Stiefel aasfedernde  Kraftkomponente angreift, nicht fest liegt,  sondern wandern kann.  



  Der     Diagonalzug        besteht    bekanntlich  darin, dass :derjenige Teil des     Fersenzugglie-          des,    der um den Absatz hinten herumgelegt  wird, nicht, wie bei der gewöhnlichen Bin  dung, geradlinig nach vorne zu     seinen    An  lenkpunkten in die Nähe des Drehpunktes  geführt wird, um welchen der Stiefel oder  Fuss sich bewegt, wenn er bei der     Laufbe-          weg-ung    vom Ski abgehoben wird, sondern  dass der Festpunkt     bezw.        graftanlenkungs-          punkt    dieses     Fersenzuggliedes,

      der nachfol  gend mit Zugpunkt bezeichnet werden soll,  mehr nach dem Absatz hin oder auch tiefer  nach unten hin am Skiholz, etwa unterhalb  der Backen (Stemmloch) verlegt wird, wo er  während der ganzen Laufbewegung mit dem  Ski starr verbunden bleibt.    Eine in das     Fersenzugglied        eingebaute     Federung sorgt für den nötigen     elastischen     Zug. Diese Federung ist aber auch eine Not  wendigkeit, weil bei der den Absatz vom  Ski stark abhebenden     Schreitbewegung    der .

    hinterste Punkt des Absatzes, um den das       Fersenzugglied    läuft, einen Kreis     bezw.    eine  kreisähnliche Kurve um den ungefähren  Auflagepunkt der Fussspitze oder bei auf  schwenkbaren     Bäcken    um den Drehpunkt  dieser Backen beschreibt, während der hin  ten um den Absatz laufende     Fersenzugteil     der Bindung einen     Kreisbogen    um den eben  beschriebenen Zugpunkt beschreiben muss.  



  Da letzterer Bogen einen     kleineren    Halb  messer hat als ersterer, so ist die Folge, dass  die     Fersenzugglieder    der     Bindung    bei der  Gehbewegung eine erhebliche Dehnung her  geben müssen, damit der     Abhebevorgang     überhaupt zustande kommen kann.  



  Es muss also eine gute     Federung    vorhan  den sein, die wegen der ungünstigen Win  kelverhältnisse des doch ziemlich flachen           Diagonalzuges    auch sehr stark     sein    muss, da  mit der Ski beim Heben des ganzen Fusses  an der Sohle festgehalten werden kann.  



  Es ist ersichtlich, dass nun infolge der  durch die     Gehbewegung        bedingten        Dehnung     der starken Feder eine sehr erhebliche Be  lästigung des Läufers eintritt, die der grosse  Nachteil dieser Art     Skibindung    ist.  



  Es ist nun zwar bekannt, dass man diesen  ungünstigen Verhältnissen auch in anderer  Weise als durch eine in den     Fersenzug    ein  gebaute Federung     entgegenzuwirken    ver  sucht,     zum    Beispiel dadurch, dass man eine       Blattfeder    auf der     Skioberfläche    unterhalb  der     vordern    Stiefelsohle. also zwischen den  Backen     und    rückwärts     derselben    liegend, an  wendet, welche     Blattfeder    vor den Backen  an der Skioberfläche festgeschraubt ist.

   Das  andere Ende der Blattfeder, welches einige       Zentimeter    vor dem Stiefelabsatz liegt, wird       mit    den Enden des um den Absatz laufen  den     Fersenzuggliedes        verbunden.    Hier ist  also der     Zugpunkt    am Ende dieser     Blatt-          feder    befestigt, also am Ende     einer    Feder.  



  Bei einer andern Bindung hat man die  Enden des um den Absatz laufenden Fersen  zuggliedes (natürlich links und rechts sym  metrisch) an dem einen Ende einer geraden  Blattfeder befestigt, deren anderes Ende an  der Wange des Skis so befestigt ist,     dass    diese  Feder parallel dem Ski an dessen Seiten  wange liegt. Auch bei dieser     Ausführung     liegt der Zugpunkt am Ende einer Feder.  



  Bei allen diesen und ähnlichen Ausfüh  rungen müssen diese Federn, besonders bei  den Bindungen, bei welchen der Zugpunkt  weit zurückgesetzt ist, was für die gute       Diagonalzugwirkung    unbedingt nötig ist,  eine grosse Länge     haben    und sich auch     gut     umbiegen lassen, um beim     Aufheben    des       Fusses    den     erforderlichen    grossen Weg des  Zugpunktes zu ermöglichen, damit die Deh  nung in dem     Fersenzugglied    nicht zu gross  wird.

   Anderseits, wenn die Feder     richtig     wirken soll, muss sie auch eine grosse     Steifig-          keit    von der     Einspannstelle    bis zum Ende,  wo der     Zugpunkt    sitzt, haben, denn die Fe  der     muss!    auch an ihrem Ende beim Zugpunkt    eine starke     Gegenkraft    ausüben. Auch wird  die Feder an der     Einspannstelle    sehr ungün  stig beansprucht. Ausserdem kommt in die  Feder noch die ganze Zugkraft des Fersen  zuggliedes hinein, was die Feder" noch zu  sätzlich beansprucht.

   Eine weitere zusätz  liche     Beanspruchung    bewirken die seitlichen  Verdrehungsbewegungen der Ferse beim  Stemmen     etc.    Es ist eben falsch, den Zug  punkt am Ende einer Feder anzubringen,  welche allein .den Zug des     Fersenzuggliedes     aufnehmen     muss.     



  Die Erfindung besteht darin, dass neben  dem vom Zugpunkt nach vorne,     zum    Beispiel  unmittelbar zum Ski oder     Skibacken,    füh  renden und den     Fersenzug    nach vorne wei  terleitenden Teil des Zuggliedes noch     ein    am  Ski oder Skibacken befestigtes, federnd nach  giebiges Organ vorhanden ist, das so ange  ordnet ist und mit dem Zugpunkt so in     Wir-          kungsverbindung        steht,    dass letzterer beim  Abheben des Stiefelabsatzes vom Ski, die  sem Bewegungsvorgang einen     elastischen     Widerstand entgegensetzend, seine     Lage    ge  genüber dem Ski verändert,

   so dass das  lästige     Anwachsen    des     Diagonalzuges    beim  Aufheben des Absatzes sehr     gemildert    wird,  ohne die normale und gewünschte Befesti  gung des Stiefels am Ski zu beeinträchtigen.  



  Der     Zugpunkt    kann durch diese Anord  nung viel weiter als bisher von den Backen  nach rückwärts verlegt     werden.        Das    Fersen  zugglie-d bekommt eine viel stärker nach un  ten geneigte Lage, wodurch die senkrechte  Komponente, die das     Anfedem    des Stiefel  absatzes an den Ski bewirkt, viel stärker  wird.

   Der Abstand zwischen Zehenbacken  mitte     und    dem Zugpunkt     kann    also viel grö  sser gemacht werden als bei den bisherigen       Diagonalzugbindungen,    und man hat gegen  seitliche Verdichtungskräfte des     Skis    für das  für den     .Stiefel    nötige     Entgegenwirken    einen  zusätzlichen grösseren Hebelarm als dies bei       Diagonalzugbindungen    mit festem     Zugpunkt     der Fall ist,

   das heisst es ergibt sich auch  eine bessere seitliche Führung des     Skis.    Bei  weit zurückgesetztem     Zugpunkt    wird der  Stiefelabsatz auch stärker an den Ski ge-      presst und dem Flattern des Skis entgegen  gewirkt. Durch das     Mitwandern    des Zug  punktes beim Aufheben des Stiefelabsatzes  bleibt die Verbindung zwischen Stiefel und  Ski elastisch, was beim Fahren durch Bo  denwellen von grossem Vorteil ist.  



  Man kann mit dieser Bindung     knieend     sich leicht nach     vorne    beugen, wodurch Un  fälle beim Stürzen leichter vermieden wer  den als bei den bisherigen     Diagonalzugbin-          dungen    mit nicht     wanderndem    Zugpunkt.  



  In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



  In der     Fig.    1 ist s der Ski, a der Zug  punkt. und die Linie     a-b    bezeichnet den  sogenannten     Diagonalzug.    Der Zugpunkt a  ist mit dem Zugglied     e-a-b    unverrückbar  fest verbunden. Am Zugpunkt a ist eine Fe  der befestigt, welche bei f mit dem Ski ver  bunden ist, so dass der Zugpunkt beim He  ben des Stiefelabsatzes nach     a,    mitgehen  kann.

   Dadurch behält die Spannung in dem       Fersenzugglied        a-b    annähernd den gleichen  Wert, wenn sich der Fuss hebt, da die neue  Linie     e-a,-b,    ungefähr den     gleichen,    Ver  lauf hat gegenüber     eb,    wie die     Linie        e-a--b     gegenüber     eb.    Während bei festliegendem  Zugpunkt sich bei der dargestellten Fussbe  wegung die Strecke     a-b    um das Stück<I>m</I>  zur Strecke a- b,     verlängern        muss:

  ,    wobei dem  Fuss eine starke zusätzliche Federspannkraft  auferlegt wird, fällt diese, wie man     erkeu-          nen    kann, durch das     Mitwandern    des Zug  punktes a fort.     Zweckmässigerweise    wird der  Feder     af    bereits eine solche     Vorspannung     gegeben,     dass    sie schon beim ersten Anhub  des ganzen Fusses das Gewicht des abwärts  strebenden     Skilängenteils    zu tragen vermag.

    Dabei ist es natürlich einerlei, wo und wie  die Feder angebracht ist. wenn nur dafür ge  sorgt ist, dass. durch geeignete     Mittel    der Zug  punkt     a    von dieser vorgespannten Feder in  Verbindung mit dem Ski gehalten wird. Die  Federung, wie sie in     Fig.    1 schematisch  durch eine Feder     af    dargestellt ist, kann  man so ausbilden, dass sie bei sich abheben  dem     Stiefelabsatz    keine besonders grosse Zu-         nahme    des     Diagonalzuges        e--a,-b,    ver  ursacht.  



  Es muss die Feder     af    nicht unbedingt  beim Punkt f am Ski angreifen,     sondern    die  Feder kann auch anderswo am Ski, zum Bei  spiel auch in seinem Innern untergebracht  sein. Der Zugpunkt kann dabei durch     irgend-          ein.    Mittel, zum Beispiel ein Seil, das über  eine Rolle läuft, und andere Vorrichtungen  so mit der Feder verbunden sein, dass er  gegenüber dem Ski abgefedert ist.  



       Fig.    2; zeigt ein Beispiel, bei welchem der  Zugpunkt längs des Zuggliedes     e,-a-b    be  weglich ist. Das Zugglied ist aus einem  Drahtseil gebildet, welches sich gut biegen       kann.    Der Zugpunkt a ist in diesem Beispiel  mittels einer Kulisse, welche mit der Feder  a -f verbunden ist, längsbeweglich mit dem  Zugglied     e,-a-b    verbunden. Die Feder ist  an ihrem     andern    Ende f am Ski festgemacht.  Dadurch ist der Zugpunkt a gegen den Ski  abgefedert.  



  Die     Kulisse    kann durch eine Schlaufe,  Haken, Rolle oder dergleichen ersetzt wer  den. Das Zugglied kann auch aus einem Le  derriemen bestehen, der     zweckmässig    einen  runden     Querschnitt    hat.  



       F'ig.   <B>3</B> zeigt den Zugpunkt a längs be  weglich des Zuggliedes angeordnet. Eine  Rolle ist mit dem     Gleitstück    g     verbunden,     welches     Gleitstück        in    einer festen     Führung     sich bewegen kann, die am Ski festgemacht  ist. Die Abfederung geschieht hier durch  eine Druckfeder.  



  Bei einer     Ausführungsvariante    könnte  statt der Druckfeder auch     eine    Zugfeder ver  wendet werden, die rückwärts am Gleitstück  angreift. Die     Führung        könnte    auch parallel  zur Skioberfläche verlaufen. Die     Gleitstücke     g links und rechts vom Ski     könnten    so aus  gebildet werden, dass sie durch     einen    gemein  samen Steg oder Platte, die über die Skiober  fläche geht, starr verbunden sind, und dass  jedes     Gleitstück    geführt ist     auf    .Schienen, die  an der Seitenwange     .des    Skis parallel zur  Skioberfläche verlaufen.

   Statt der Rolle kann  man eine Schlaufe, Haken,     Kulisse    oder der  gleichen verwenden. Der Haken kann     zum         Beispiel starr mit dem Gleitstück verbunden  sein oder gelenkig, in welchem letzteren Fall  der Vorteil erreicht wird, dass! er sich der  veränderlichen     Biegung    des Zuggliedes am       Zugpunkt    besser anpasst.

   Die     Abfederung          kann.    so ausgebildet werden,     dasst    von dem  oben erwähnten gemeinsamen Steg oder von  der Platte eine Zugfeder nach     rückwärts     geht, .die am     .Ski        rückwärts    befestigt ist,  oder dass die Feder ersetzt wird durch ein  sonstiges elastisches     Mittel,    wie zum Beispiel  Gummi. Der gemeinsame Steg oder die  Platte     kann    auch so abgefedert werden gegen  die-     Vorwärtsbewegung,    dass sie gegen eine       Druckfeder,    die vorne am Ski befestigt ist,       abgefedert    ist.  



       Fig.    4 zeigt den Zugpunkt a wieder  längsbeweglich des Zuggliedes, und zwar  durch eine Kulisse     dargestellt,    welche gelen  kig am Endpunkt einer Spiralfeder befestigt       ist,    welche Feder mit ihrem     andern    Ende am  Ski festgemacht ist. Bei andern Ausfüh  rungsvarianten kann man die Kulisse starr  mit der Spiralfeder verbinden und statt der  Kulisse einen Haken, eine Rolle oder eine  Schlaufe verwenden, welche starr oder gelen  kig mit der Feder verbunden sind.  



       Fig.    b zeigt den Zugpunkt a wieder  längsbeweglich einer Kulisse am Zugglied  .festgemacht, welche Kulisse mit einem He  bel verbunden ist, dessen anderes Ende bei f  drehbar am Ski     befestigt    ist. Die Feder     n?r,          resp.        n,k    (k ist der Festpunkt der Feder am  Ski) besorgt die Federung .des Hebels.

   Bei  einer andern Ausführungsform könnte die       Federung    des Hebels     natürlich    in irgend  einer andern Weise mit bekannten     techni-          sehen    Mitteln bewerkstelligt werden, und  zwar zum Beispiel könnte der Hebel links  und rechts der     Skiseite    auf einer durch den  Ski quer zu- seiner     Längsrichtung    durchge  henden Achse, starr mit dieser verbunden,  angeordnet sein. wobei diese Drehachse auf       irgendeine    Weise gegen den Ski bezüglich  ihrer Drehung abgefedert ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  ist der Zugpunkt a wieder durch     eine    Ku  lisse dargestellt, welche an einem Hebel be-    festigt ist, dessen anderer Endpunkt am Ski  drehbar angeordnet ist. Der Teil e,     .-a    des  Zuggliedes ist von einer zylindrischen  Schraubenfeder umgeben, welche sich mit  dem rechten Ende gegen die Kulisse stützt  und mit dem linken Ende bei     e,    an ihren  Festpunkt am Ski. Die Feder dient gleich  zeitig als Schutzspirale für das Zugglied  gegen Beschädigungen durch Harsch usw.  Die Feder hat eine     Vorspannung.    Beim An  lieben des     Stiefelabsatzes    wird die Kulisse  nach links gerückt und drückt die Feder zu  sammen.

   In der Lage     e,-a,    ist die Feder  in zusammengedrücktem Zustand gezeigt.  



  Bei den Ausführungsbeispielen 2 bis 7  ist das Zugglied gut biegsam ausgebildet. Es  kann das Zugglied in seiner ganzen Länge       e-a-b        resp.        e,-a-b    elastisch sein, um  beim Aufheben des     Stiefelabsatzes    die Span  nung nicht zu gross werden zu     lassen,    oder  nur Teile desselben,     wie    zum Beispiel nur  der Teil des Zuggliedes, der den Stiefelab  satz umschliesst.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  ist wieder     wie    nach     Fig.    6 die Kulissen- und  Hebelanordnung dieselbe, jedoch ist das Zug  glied     in    seinem Teil e, --a elastisch bieg  sam, wie zum Beispiel als     Blattfeder    gestal  tet.

   Auch wie nach     Fig.    6 wird eine zylin  drische Schraubenfeder, die über das Zug  glied gestülpt ist, zur Abfederung der Ku  lisse gegenüber dem Ski     benutzt.    Der     links-          und    rechtsseitige Hebel     können    auf einer  quer durchgehenden Achse drehbar angeord  net     sein.    Bei andern     Ausführungsvarianten     könnte .die     Befestigung    des Zuggliedes bei e,  gelenkig oder am Ski fest eingespannt sein.

    Bei fester     Einspannung    bei     e,    am Ski wird  bei angehobenem Stiefelabsatz     neben    der Fe  der; die sich in zusammengedrücktem Zu  stand     a,-e,    befindet, noch durch die auf  gebogene Blattfeder beim Nachlassen der       Aufhubkräfte    des Fusses durch Zurück  drücken der Kulisse und damit durch den  auf das Zugglied ausgeübten Druck ein Her  abdrücken des Fusses auf den Ski bewirkt.       Statt    nur einer können mindestens zwei zy-           lindrische        Schraubenfedern    vorgesehen sein,  die verschiedene Wendungsrichtung haben.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    8  ist der Zugpunkt a unverrückbar fest mit  dein Zugglied     f-a    verbunden. Das Zugglied       a--b    ist aus einem Seil gebildet, das unela  stisch sein kann. Es kann aber, um beim  Aufheben des Stiefelabsatzes die Spannung  nicht zu grosse werden zu lassen, die ganze  Länge des Zuggliedes     a-b    elastisch sein oder  nur Teile desselben, zum Beispiel     \wenn    man  eine nur den Absatz umschliessende zylin  drische Schraubenfeder einbaut. Der Teil       f--a    des Zuggliedes ist ein Hebel, dessen  Achse durch eine Schneckenfeder (siehe       Fig.    9 bis 10) gegenüber dem Ski abgefe  dert ist.

   Die Schneckenfeder ist vorgespannt.  Es kann eine einstellbare     Vorspannvorrich-          tung    vorgesehen sein, damit die Feder für  den Aufstieg geringer und für die Abfahrt  stärker     gespännt    werden kann. Der Hebel  könnte auch in Richtung seiner Länge ela  stisch     verlängerbar    sein, damit der Zugpunkt  beim Anheben des Stiefelabsatzes vom Dreh  punkt des Hebels sich entfernen kann.  



  Es besteht auch. die Möglichkeit, den Zug  punkt a so anzuordnen,     bezw.    die seine Be  wegung veranlassenden Teile so auszubilden,  dass man von Hand eine Verstellung der An  ordnung vornehmen kann, indem zum Bei  spiel nach dem Beispiel der     Fig.    3 die Rolle  auf dem Gleitstück g durch einfache Hand  griffe vor- und rückwärts gestellt werden  kann, und dass das Zugglied leicht aus den  \heilen bei a aus- und eingehängt werden  kann. Gedacht ist dabei zum Beispiel auch  an den Fall, dass man für den Aufstieg das  Zugglied aus dem Teil, der den Zugpunkt  trägt,     aushängt,    bei der Abfahrt aber wie  der einhängt.  



  Der Zugpunkt a kann auch zwangsläufig  nur in einer der senkrechten Ebene nahekom  menden Ebene bewegbar angeordnet sein, da-,  mit seitlich wirkende     Führungskraftwirkun-'     gen des Fusses nicht nur durch die Backen,  sondern zum Teil auch durch die Zugpunkte  a links und rechts auf den Ski übertragen  werden.    Die beiden Zugpunkte links und rechts  vom Stiefel können durch einen Quersteg  miteinander verbunden sein, so dass sie sich       glf:ichförmig    beim     Fussabheben    bewegen.  



  Das Zugglied kann ganz oder nur zum  Teil     elastisch    sein.  



  Ferner kann rückwärts auch eine Fersen  feder angebracht sein.     Das    Strammen des  Zuggliedes kann durch einen rückwärts an  gebrachten Strammer oder     einen    aussenseit  lich angebrachten Strammer oder durch einen  Strammer geschehen, der vorne an dem Ski  befestigt ist. Das     Anstrammen    der Zugglie  der an den Schuh kann auch mittels anderer  bekannter Vorrichtungen, wie zum Beispiel  nach dem Prinzip des Flaschenzuges gesche  hen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung mit Diagonalzug und wan derndem Zugpunkt, gekennzeichnet durch einen den Fersenzug vom Zugpunkt nach vorne weiterleitenden Teil des Zuggliedes und ein am Ski befestigtes, federnd nachgie biges Organ, das so angeordnet ist und mit dem Zugpunkt so in Wirkungsverbindung steht, dass letzterer beim Abheben des Stie felabsatzes vom Ski, diesem Bewegungsvor gang einen elastischen Widerstand entgegen setzend, seine Lage gegenüber dem Ski ver ändert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Skibindung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der Zugpunkt am Zugglied unverrückbar fest angeord net ist. 2.
    Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zugpunkt auf dem Zugglied verschiebbar angeord net ist. 3. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vom Zug punkt nach vorne führende. Teil des Zug gliedes unmittelbar am Ski befestigt ist. 4. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vom Zug punkt nach vorne führende Teil des Zug gliedes am Zehenbacken befestigt ist. 5. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnd nachgiebige Organ eine Vorspannung hat und dass Mittel vorgesehen sind, um diese Vorspannung verändern zu können. 6.
    Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass das Zugglied über seine ganze Länge elastisch ist. 7. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Teile des Zug gliedes elastisch sind. 8. Skibindung nach - Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Zugglied über seine ganze Länge biegsam ist. 9. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass Teile des Zug gliedes biegsam sind. 10.
    Skibindung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein das Zugglied mit dem Zugpunkt und dem federnd nach giebigen Organ verbindendes Element, das sich leicht auf dem Zugglied hin- und herbewegen lässt. 11. Skibindung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, .dass das federnd nachgiebige Organ mit dem eineu Ende mit dem auf dem Zugglied längsbeweglich angeord neten Element und mit dem andern Ende unmittelbar mit dem Ski verbunden ist.
    12. Skibindung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet., dass das federnd nachgiebige Organ mit dem einen Ende mit dem auf dem Zugglied längsbeweglich angeordne ten Element und mit dem andern Ende . mit dem Zehenbacken verbunden ist. 13. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das federnd nachgiebige Organ aus einer Blattfeder besteht. 14. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das auf dem Zugglied längsbeweglich angeordnete Element mit einem Gleitstück verbunden ist, welches gegen den Ski durch eine Feder abgefedert ist.
    15. Skibindung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass das mit dem Gleitstück verbundene, auf dem Zugglied längsbe wegliche Element gegen den Ski abgefe dert ist mittels einer um den vom Zug punkt nach vorne gehenden Zuggliedteil herumgewickelten zylindrischen Schrau benfeder, die sich mit ihrem einen Ende gegen das Gleitstück und mit dem an dern Ende gegen einen festen Punkt am Ski stützt.
    16.. Skibindung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, ein das Zug glied mit dem Zugpunkt und dem fe dernd nachgiebigen Organ verbindendes; auf dem Zugglied längsbeweglich ange ordnetes Element an dem einen Ende eines am Ski angeordneten Hebels befe stigt ist, und der Hebel gegen das vom Zugglied beim Abheben des Stiefelab satzes ausgeübte Drehmoment gegen den Ski abgefedert ist. 17. Skibindung nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abfederung des Hebels gegen den Ski mittels einer um den vom Zugpunkt nach vorne gehenden Zug gliedteil herumgewickelten zylindrischen Schraubenfeder bewirkt wird. 18.
    Skibindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1,6 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel für beide Skiseiten mit einer durch .den Ski quer zu seiner. Längsrichtung durchgehenden gemeinsamen Drehachse starr verbunden sind: 19. Skibindung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch auf den Zuggliedern links und rechts der Skiseiten längsbe weglich angeordnete Elemente, welche mit dem einen Ende je eines Hebels be festigt sind, während die andern Enden der Hebel mit einer gemeinsamen Dreh achse starr verbunden sind, die quer zur Längsachse des Skis durch den Ski hin durch geht und gegen das vom Zugglied beim Heben des Fusses ausgeübte Dreh moment gegen den Ski abgefedert ist.
    20. Skibindung nach Patentanspruch und den, Unteransprüchen 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Zugpunkt nach vorne gehende Z.uggliedteil aus einem federnd biegsamen Element be steht, welches mit dem vordern Ende am Ski eingespannt ist.
    21. Skibindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 5, 7 und 9, da durch gekennzeichnet, dass der vom Zug punkt nach vorne gehende Zuggliedteil ein Hebel ist, an dessen einem Endpunkt der Zugpunkt angreift, während das an- dere Ende des Hebels am Ski drehbar festgemacht und gegenüber dem Ski ab gefedert ist. 22.
    Skibindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 5, 7, 9 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel links und rechts der Skiseiten mit einer gemeinsamen Drehachse, -die quer zur Längsrichtung des Skis durch den Ski hindurch geht, starr verbunden sind, wel che Drehachse für sich gegen das beim Aufheben des Stiefelabsatzes ausgeübte Drehmoment gegen den Ski abgefedert ist.
CH184332D 1934-07-30 1935-07-25 Skibindung mit Diagonalzug und wanderndem Zugpunkt. CH184332A (de)

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DE184332X 1934-07-30

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