AT153821B - Verfahren zur Herstellung wässeriger Dispersionen aus Paraffin, Wachs, Bitumen, Ölen und Fetten, insbesondere zum Leimen und Wasserdichtmachen von Papier, Gewebe und ähnlichen Faserstoffen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung wässeriger Dispersionen aus Paraffin, Wachs, Bitumen, Ölen und Fetten, insbesondere zum Leimen und Wasserdichtmachen von Papier, Gewebe und ähnlichen Faserstoffen.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung wässeriger Dispersionen aus Paraffin, Wachs, Bitumen, Ölen und Fetten, EMI1.1 Durch die zum Leimen von Papier, Pappe und ähnlichen Faserstoffen hauptsächlich in Verwendung stehende Harzleimung wird zwar Tintenfestigkeit erreicht, eine wesentliche Wasserwiderstandsfähigkeit aber ist durch einen noch so hohen Zusatz von solchem Harzleim nicht erzielbar. Um beim Papier, Pappe und ähnlichen Faserstoffen durch Behandlung in der Stoffmasse eine wesentliche Wasserwiderstandsfähigkeit zu erreichen, setzt man dem Papierbrei verschiedene Wachsarten, Paraffine, Bitumina u. ä. als wässerige Dispersionen zu. Neben der erhöhten Wasserwiderstandsfähigkeit bewirken solche Zusätze auch eine Verbesserung der drucktechnischen Eigenschaften. Bei den meisten dieser Dispersionen bekannter Herstellungsart werden kolloidale Mittel und Stärke verwendet, wobei aber die Stärke entweder in nicht aufgeschlossenem Zustand zur Anwendung gelangt oder aber dieselbe soweit abgebaut ist, dass die bekannte blaue Jod-Stärkereaktion nicht mehr angezeigt wird. Diesen Dispersionen bekannter Herstellungsart haftet der Nachteil an, dass sie bei EMI1.2 hohem Gehalt an Wachs, Paraffin u. ä. nicht besitzen. Erfindungsgemäss wird zur Herstellung vorgenannter Dispersionen Stärke derart verwendet, dass sie durch an und für sich bekannte Mittel chemischer oder fermentativer Natur weitgehend aufgeschlossen wird, ohne aber wesentlich abgebaut zu werden, so zwar, dass die blaue Jodreaktion der Stärke noch angezeigt wird. Ein derartiger Aufschluss kann durch einen geringen Zusatz von Arylsulfochloramiden, z. B. in Form des Natriumsalzes des Para-Toluolsulfochloramids (Chloramin) bewirkt werden. Wichtig ist hiebei, dass die Dispergierung in schwach alkalischem Medium erfolgen muss, wobei das Alkali erst nach erfolgtem Aufschluss der Stärke zugesetzt werden darf. Solcherart hergestellte Dispersionen zeichnen sich dadurch aus, dass auch bei hohem Gehalt an Wachs, Paraffin u. ä. eine praktisch dauernde Haltbarkeit bei weitgehender Dünnflüssigkeit erhalten'wird. Diese Vorteile der erfindungsgemäss hergestellten Dispersionen gehen darauf zurück, dass durch den wie vor geschilderten Aufschluss der Stärke bei Erhaltung des kolloidalen Charakters der Stärkelösung ihre Teilchengrösse weitgehend verkleiner wird. Ein Beispiel für das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Paraffinleimes unter Verwendung von aufgeschlossener aber nicht abgebauter Stärke wäre z. B. folgendes : In einem mit Rührwerk versehenen, direkt oder indirekt heizbaren Kessel werden 10 kg Stärke in 100l Wasser eingetragen und unter Rühren und Erwärmen, unter weiterem Zusatz von 100 < jf Chloramin aufgeschlossen, bis sich die Stärke völlig gelöst hat und dünnflüssig geworden ist. Entweder gleichzeitig mit der Stärkezugabe oder nach erfolgtem Aufschluss werden nun 200 kg Paraffin in den Kessel eingetragen und unter fortgesetztem Rühren geschmolzen. Sobald die Masse geschmolzen ist, ist eine weitere Wärmezufuhr überflüssig und es wird das Alkali zugegeben, u. zw. 500g Ätznatron, gelöst in 40 l Wasser. Zum Schluss setzt man der Masse als Schutzkolloid noch 5 kg Kasein, gelöst in 60l heissem Wasser, und 500 g Ätznatron zu. Man lässt die Masse nun auskühlen und kann sie dann direkt dem Faserbrei im Holländer zufügen, wo hernach das Paraffin mit Alaun, schwefelsaurer Tonerde oder ähnlichem in bekannter Weise gefällt und fixiert wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung wässeriger, unter Mitverwendung kolloidaler Mittel und Stärke erzeugter Dispersionen unverseifbarer Stoffe, wie Paraffin, natürliche und künstliche Wachse, Bitumina u. ä., dadurch gekennzeichnet, dass man die Stärke durch Zugabe von Aufschlussmitteln weitgehend aufschliesst, wobei aber die Stärke nur soweit abgebaut werden darf, dass sie noch die blaue Jodreaktion anzeigt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dispersion Alkali in der Nazi- Menge zwischen 1-2% der gesamten Leimmenge zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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