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Brückenzahn.
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röhrchen und seitlichen Verankerungsnäschen, Fig. 10 den Steg (Bügel) mit halb aufgeschobenen Lotröhrehen und die beiden Metallstücke (Lotplättchen), Fig. 11 eine Brücke unter Verwendung eines Porzellankernes, Fig. 12 einige beispielsweise noch in Anwendung zu bringende Profile für den Steg (Bügel).
In einem Vollporzellanzahn 1 ist eine Platiniridiumröhre (Futter) 2 oder eine Röhre aus einem indern geeigneten Metall mittels Grundhartporzellanmasse, welche beispielsweise den gleichen Ausdehnungskoeffizienten gegenüber dem Platinmetall od. dgl. hat, eingebrannt. Seitlich-mesial unddistal-istderZahnmitrechteckigenMulden3versehen. IndieseMuldensindMetallplättehen7, 7' eingelassen. Die Metallplättehen sind beispielsweise mit muldenförmigen Vertiefungen versehen, in welche eine Lötmasse 8 eingelassen ist. Mit 4 ist der Hohlraum des Platiniridiumröhrehens bezeichnet.
Als Träger des Zahnes 1 und der Metallplättchen 7, 7'dient der Steg (Bügel) 5 (Fig. 4), welcher aus unedlem Metall sein kann. Diese Stege (Bügel) werden fabriksmässig, beispielsweise mit einem auf einer Seite schon vernieteten Metallplättchen 7'geliefert und sehen somit einer Niete gleich. Die Plättchen 7, 7' entsprechen in der äusseren Umfangsgrösse gleich jener der Mulde 3 der Porzellanzähne 1 und sind in der Mitte mit einer Bohrung 6 entsprechend dem Durchmesser des Steges 5 versehen und ausserdem um die Bohrung herum mit einer Lotansammlung 8 ausgestattet. Um eine innige Verbindung zwischen den Platinröhrchen 2 innerhalb des Porzellanzahnes und dem Steg 5 zu bewerkstelligen, sind Lotrohrchen.
U (Fig. 4) vorgesehen, welche über den Steg 5 geschoben werden ; sodann werden desoxydierende Lotflussmittel zugebracht und durch Erhitzung zum Fliessen gebracht, welche eines starre Verbindung zwischen Platiniridiumröhrehen usw. im Z1hninnern und dem Bügel ermöglicht.
Fig. 5 zeigt eine beispielsweise Lötung von zwei Porzellanzähnen mit Steg im Durchschnitt.
Hiebei sind 1 der Porzellanzahn, 2 das in denselben eingebrannte Platiniridiumröhrehen od. dgl.,
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und 14 das allenfalls noch hinzugebraehte Lot zwecks Verbindung der beiden Zähne. Der Steg 5 kann mit dem Metallröhrehen 2 und den Metallstüeken 7, 7'durch Gewinde verbunden werden.
Diese Art ermöglicht ohne Lötung und Röhrcheneinbrennen die Herstellung eines Porzellanzahnes.
Die bisher bekannte Porzellanbrücke besteht aus einem vollmassiven Platiniridiumbügel, auf welchen jeweils von dem Praktiker bei Erfordernis von besonderer Fertigkeit und grosser Mühe sowie mehrmaligen Bränden Hart-und Farbporzellansehiehten aufgebrannt werden müssen. Um nun dem Fachmanne und speziell dem Keramiker die Möglichkeit zu geben, in einfachster Arbeitsweise und vor allem billigst bei Verwendung von unedlem Metall, wie Kruppstahl od. dgl., anstatt Platiniridium, arbeiten zu können, ist die Anordnung nach Fig. 6 getroffen. Dieser Zahnkörper besteht aus einem Platiniridiumröhrehen od. dgl. 2 und einer aufgebrannten Grundmasse bzw. einem Hartporzellankern 12 mit geeignetem Ausdehnungskoeffizienten.
Die Grundmasse besitzt einen Schmelzpunkt, der um vieles höher liegt als der der nachträglich anzubrennenden Farbporzellanmasse 13. Der Keramiker ist somit imstande, auf diesen Kern den Zahn in beliebiger Porzellanmasse 13 aufzumodellieren, fertig zu brennen und hernach auf dem Steg 5 mittels Lotrohrchen H einfach festzulöten. Das Röhrchen, der Steg (Bügel) und die beiden Metallstücke können durch einen in den Zahn eingebrannten Metall- körper-also Röhrchen, Steg und die Metallstücke zu einem Stück vereinigt-aus Platiniridium oder einer andern Legierung, welche einen Ausdehnungskoeffizienten hat, der eine feste Verbindung mit der Porzellanmasse zulässt, ersetzt werden.
Fig. 7 zeigt eine beispielsweise Anwendungsform bei einer unteren Brücke, wobei bei 15 deutlich sichtbar ist, dass bei Höhenunterschieden zwischen den Zähnen infolge unregelmässiger Artikulation durch die Metallplättchen 7, 7' immer noch gute Befestigungsmöglickeit trotz des Höhenunterschiedes gegeben ist. Die Befestigung erfolgt hier auf zwei Fingerhutkronen 16, wobei die Befestigungsmöglich- keit zwischen Fingerhut und den Metallstücken gezeigt werden soll.
Fig. 8 zeigt beispielsweise eine obere Brücke, bei welcher infolge günstiger gerader Stellung der unteren Gegenzähne die erfindungsgemässen Vollporzellanzähne auf einem einzigen durchgehenden
Steg, welcher vom kleinen Schneidezahn bis zum zweiten Mahlzahn reicht, durch einfaches Aufschieben und Dazwischenführen von Lotröhrchen 11 einfach durch Erhitzen gelötet werden, wobei es ohne weiteres möglich ist, die Zähne mit Porzellanfleisch 17 oder Wurzelansatz (Pontic) 18 (Fig. 7) zu versehen,
Fig. 9 zeigt den Durchschnitt eines Zahnes 1, in welchem das Röhrchen 2, mit Ansätzen 19. zwecks besserer statischer Druckausgleichung versehen ist.
Fig. 10 zeigt den Bügel (Steg) 5 mit halbaufgeschobenen Lotrohrchen H und das auf einer Seite festgenietete Metallstück l'und das einzelne a. ufsehiebbare Metallstück 7.
Fig. 11 zeigt eine untere Brücke unter Verwendung eines Porzellankernes 12, bei der sich weitere Erläuterungen infolge der Einfachheit erübrigen.
Fig. 12 zeigt beispielsweise einige Profilformen, welche statt des hier beispielsweise stets angeführten runden Bügels ausgeführt werden können, wonach sich ebenfalls die Zentralbohrung in den
Metallstücken danach richtet.
Der Steg (Bügel) und die Metallwangen sowie das eingebrannte Röhrchen im Zahn oder im
Porzellan allein können mit Gewinde versehen werden und somit miteinander verschraubt werden, wobei gegebenenfalls zur Sicherheit durch Zementierung der Halt vergrössert bzw. verbessert wird.
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