AT154436B - Luftkammerreifen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Luftkammerreifen und Verfahren zu seiner Herstellung.

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AT154436B
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tire
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steel band
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steel
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Louis Dr Ing Betz
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Louis Dr Ing Betz
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  Luttkammerreifen und Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Die vorliegende Erfindung will bei Luftkammerreifen-mit und ohne Kühlflüssigkeit in der Luftkammer-einerseits die Verwendung schmaler und damit auch billiger Stahlbänder ermöglichen, um das Reifengewicht zu verringern, anderseits aber vor allem das Aufbringen der nach dem Verfahren hergestellten Reifen auf Radfelgen erreichen, ohne dass die Reifen-wie bisher bei Luftkammerreifen, g mau wie bei   Vollreifen - das maschinelle Reifenaufpressen nötig   haben. Das Festhalten des Reifens   a'lf   der Radfelge wird hier vielmehr-ähnlich wie beim Luftreifen-lediglich durch die Ausdehnung dar Gummimasse des Reifens selbst bewirkt, die sich sowohl gegen die Reifenfelge, nach unten, wie   s'itlich   gegen die Felgenkränze anpresst.

   Der Stahlbandsatz im Reifen dient dabei in der Hauptsache zur Wärmeableitung aus der Luftkammer, trägt aber anderseits die Gummimasse und hält sie während der Reifenarbeit mittelbar auf der Radfelge. Durch geeignete Einkerbungen auf der-vom Stahlband   freien-Reifengrundfläche   einerseits und durch Einlagen in den Reifenecken wird die Reifenhaftung auf der Felge so verstärkt, dass jede Verschiebung des Reifens durch die Fahrtbeanspruehung ausgeschlossen ist. 



   Die Verwendung von Stahlbändern zu Luftkammerreifen an sich ist in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bekannt ist auch, dass die   Stahlbandhälften-bei   geteilten   Stahlbändern-mit   einem   Verschlussring   zusammengehalten werden. Bekannt ist die Ausführung der Stahlbandhälften mit Wulstkränzen, um der Kühlflüssigkeit im Reifen grosse   Wärmeableitungsflächen   zu bieten. Bekannt ist die Abdichtung der Luftkammer resp. des   Verschlussringes.   



   Gemäss der Erfindung verwendet man aber nicht mehr-wie   bisher-Stahlbänder,   resp. 



  Stahlbandhälften oder Ringe, die über die gesamte Reifenbasis reichen, resp. bei denen die gesamte Reifenmasse mit ihrer Grundfläche auf den Stahlbandteilen aufvulkanisiert ist. Die Erfindung zeigt, wie man schmale Stahlbänder verwenden kann, bei denen nur der mittlere Teil der Gummimasse durch Vulkanisation auf den Stahlbandringen befestigt ist, während die äusseren Teile der Reifenbasis vom Stahlband selbst frei sind. Damit wird erreicht, dass der Reifen nichts von seinen seitherigen Festig- 
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 Wärmeableitungsfähigkeit einbüsst, aber nunmehr genau wie ein Luftreifen auf jede geeignete Radfelge aufgeschoben werden kann, ohne dass eine Reifenaufpressarbeit nötig wäre. Der Innenkern für die Erzielung der Luftkammer ist auch hier wie seither in Radialsegmente geteilt.

   Der Verschlussring ist geteilt ausgeführt, um sein Einsetzen in die Stahlbandringe, wie auch das Herausnehmen aus diesen, zu ermöglichen. Neu ist, dass die Radialsegmente der Luftkammerinnenform hier mit Schrauben auf dem   Verschlussring   befestigt werden, um sie mit Sicherheit während der Reifenwicklung wie während der Reifenheizung unverrückbar festzuhalten. 



   Durch die Fahrbelastung wird der Reifen um so mehr auf die Radfelge selbst und gegen deren seitliche Wulstkränze gepresst, je mehr der Reifen belastet wird. Bekanntlich arbeiten Luftkammerreifen nur in der Arbeitsebene   hl-h2,   dehnen also die Gummimasse seitlich aus und pressen sie nach der Reifenbasis. Um die Haftung der Gummimasse in ihren stahlbandfreien Teilen zu unterstützen, sind an diesen Teilen Längs- (und eventuell auch) Querrippen angebracht, die gewissermassen Saugnäpfe bilden. 



   Um weiter den Reifen während der Fahrt noch in der Radfelge zu sichern, werden knapp über Reifengrundfläche und nahe an den Seitenwänden geeignete unelastische, ungeteilte Einlagen einvulkanisiert, deren Ausführung nicht Gegenstand dieser Anmeldung ist. 

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   Die Zeichnung zeigt die Erfindung in allen ihren Teilen. 



   Fig. 1 stellt den Reifenquerschnitt dar. u. zw. in zwei Ausführungsformen der Stahlbandringe. 



  Die linke Hälfte zeigt die Anwendung dünner Stahlbandringe   bl,   während die rechte Hälfte die Verwendung von Stahlbandhälften mit hochgeführten Wulsten   b2   angibt, a ist die Gummimasse des Reifens. c ist der Verschlussring,   dl-d5   der in fünf Radialsegmente unterteilte Innenkern der Luftkammer, der mit den neun   Kopfschrauben f-f9   auf dem   Verschlussring   gehalten wird. 



   Alle Teile   b-f sind noch   einmal in den Fig. 2 und 3 zur besseren Erläuterung dargestellt. 



   Mit   e1   resp.   e2   werden die Nuten bezeichnet, die an der Grundfläche des Reifens angeordnet sind.   gl   und   g2   sind die Einlagen in den   Reifeneeken,   hl und h2 zeigen die bereits erwähnte Arbeitsebene des Reifens. Mit   i   ist-die Felge angedeutet, in der der Reifen ruht,   und resp.   zeigen die Aussenkanten des Reifens an, wenn er unter Last steht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftkammerreifen mit zwei-oder mehrteiligem Stahlband und einer oder mehreren Luftkammern, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlbandringe nicht über die gesamte Grundfläche des Reifens reichen, sondern nur einen bestimmten, mittleren Abschnitt der Grundfläche bilden, während die seitlichen Teile der   Reifengrundfläche   stahlbandfrei sind.

Claims (1)

  1. 2. Luftkammerreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einkerbungen (in Längswie in Querrichtung) auf der Reifengrundfläche angebracht sind.
    3. Luftkammerreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den seitlichen unteren Teilen des Reifenquerschnittes endlose, unelastische Einlagen angebracht sind.
    4. Verfahren zur Herstellung von Luftkammerreifen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkernform zur Erzielung der Luftkammer in ihren Radialsegmenten auf den Verschlussring aufgeschraubt wird, der zum Zusammenhalten der Stahlbandringe während der Reifenherstellung und Reifenheizung dient. EMI2.1
AT154436D 1937-05-20 1937-07-17 Luftkammerreifen und Verfahren zu seiner Herstellung. AT154436B (de)

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