AT154832B - Überzug für Spinnereiwalzen. - Google Patents

Überzug für Spinnereiwalzen.

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Fritz Ing Hoffmann
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  Überzug fiir Spinnereiwalzen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Überzüge für Walzen, wie sie in Spinnereibetrieben zum Bearbeiten von Fasern vor dem Verspinnen oder Verzwirnen verwendet werden. 



   Es ist bekannt, in Spinnereien die Fasern vor dem Verspinnen oder Verzwirnen zum Strecken, Glätten und sonstigen Bearbeiten zwischen mehreren Walzenpaaren   hindurchzuführen,   die mit verschiedener Geschwindigkeit rotieren. Es ist dabei üblich, einen Teil der Walzen, insbesondere die nicht angetriebenen Oberwalzen der verschiedenen Walzenpaare, mit einem Überzug aus Kalbsleder zu versehen. 



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, als Werkstoff für Spinnerei-Oberwalzen an Stelle des teuren Kalbleders, das überdies schwierig aufzubringen ist und unvermeidlich eine Naht aufweist, billige Cellulosefolie zu verwenden. Derartige Überzüge haben sich aber nur schlecht bewährt. Wie nun gefunden wurde, liegt dies daran, dass die Überzüge, wenn man ihnen die erforderliche Dicke gibt, zu steif sind ; ihre Oberfläche ist hart und glatt und die Folge hievon ist, dass die überzogenen Walzen von den Unterwalze schlecht mitgenommen werden, so dass der Faden nicht richtig gezogen wird. Erfindungsgemäss werden nun Spinnzylinderüberzüge verwendet, die aus einem Film aus Cellulosehydrat oder einem schwerentflammbaren Cellulosederivat bestehen, der fein verteilte, insbesondere körnige elastische Stoffe enthält.

   Infolge dieser Einlagerungen besitzt der Überzug günstige Eigenschaften, insbesondere Geschmeidigkeit sowie eine gewisse Oberflächenrauheit. Als Cellulosederivate kommen beispielsweise Celluloseester mit Ausnahme von Nitrocellulose in Frage. Besonders gut eignen sich partiell verseifte Celluloseester. 



   Man hat zwar bereits vorgeschlagen, Spinnzylinderüberzüge aus Korkpulver unter Verwendung von Celluloid als Bindemittel herzustellen. Abgesehen davon, dass es sich bei diesen   Überzügen   offensichtlich nicht um filmartige Gebilde handelte, ist auch Celluloid als Überzugsmasse wegen seiner leichten Entflammbarkeit wenig geeignet. Weiterhin besitzen Celluloidüberzüge den Nachteil, dass sie nicht in einfacher Weise durch Aufschrumpfenlassen auf dem Walzenkern sicher befestigt werden können. 



   Die in die erfindungsgemäss verwendeten Überzüge eingelagerten Körner, Fasern oder sonstigen feinen Teilchen können aus den verschiedensten elastischen Materialien bestehen. An Stelle von Korkmehl können beispielsweise auch Ledermehl, Holzmehl, feine Holzfasern u. dgl. Verwendung finden. 



  Für die Menge der fein verteilten Körper seien lediglich beispielsweise 5,10 oder 20% der Cellulosemasse angegeben. Durch passende Wahl der Kornfeinheit und der Zusatzmenge ist man in der Lage, dem Überzug jeden gewünschten Grad von Geschmeidigkeit und   Oberflächenrauheit   zu verleihen. 



  Die Dicke des Cellulosefilms kann beispielsweise 1/4 mm,   1/2   mm oder 1 mm betragen, sie kann aber gegebenenfalls auch grösser oder auch etwas kleiner sein. Der Überzug kann auch eine solche Wandstärke erhalten, dass er sich als selbständige Laufrolle verwenden lässt. Vorzugsweise verwendet man einen nahtlosen Celluloseüberzug. Wenn der Überzug abgenutzt ist, kann man ihn nachschleifen. 



   Das Aufbringen der beschriebenen Überzüge auf die Walze wird am besten derartig durchgeführt, dass man die Überzüge in gequollenem Zustande auf die Walze aufstreift und sie dann durch Trocknen abschrumpfen lässt. Die Herstellung der Überzüge erfolgt in aus der Technik der Cellulosefolien, Schläuche u. dgl. an sich bekannter Weise, wobei man den verwendeten Celluloselösungen die körnigen Stoffe zusetzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Überzug, insbesondere nahtloser Überzug für Spinnereiwalzen, bestehend aus einem Film aus Cellulosehydrat oder einem schwer entflammbaren Cellulosederivat, der fein verteilte elastischestoffe, insbesondere Korkmehl, enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT154832D 1935-11-15 1936-11-02 Überzug für Spinnereiwalzen. AT154832B (de)

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