AT15488U1 - Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht auf eine Befestigungsvorrichtung (1) zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung (10) oder deren Aufhängung (9) an einer Decke (11) oder Wand, umfassend einen plattenförmigen Körper (2), in dem eine Aufnahmeöffnung (3) für die Beleuchtungseinrichtung (10) oder deren Aufhängung (9) ausgebildet ist. Um die Befestigung der Beleuchtungseinrichtung einfacher, zuverlässigerer und sicherer zu machen, weist die Befestigungsvorrichtung (1) im Bereich der Aufnahmeöffnung (3) ein Befestigungselement (4) zum Befestigen der Beleuchtungseinrichtung (10) oder der Aufhängung (9) der Beleuchtungseinrichtung (10) an der Befestigungsvorrichtung (1) auf, wobei der plattenförmige Körper (2) aus mineralischem Material, insbesondere Gips- oder Gipsfasermaterial, und das Befestigungselement (4) aus Metall oder Kunststoff gebildet ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung oder deren Aufhängung an einer Decke oder Wand, umfassend einen plattenförmigen Körper, in dem eine Aufnahmeöffnung für die Beleuchtungseinrichtung oder deren Aufhängung ausgebildet ist.
[0002] Bislang bekannte Befestigungssysteme können die Vorgaben hinsichtlich geringer Herstellungskosten, einfacher Montage sowie zuverlässiger und dauerhafter Befestigung von Leuchten (d.h. hoher Haltekraft) nicht gleichzeitig erfüllen. Insbesondere bei billigen Herstellungsverfahren und leicht abnutzbaren Materialien kommt es bei hohen Massen bzw. nach mehrmaligem Austausch zu Verschleißerscheinungen am Material der Befestigungsvorrichtung, sodass letztere unbrauchbar wird und ausgebaut werden muss.
[0003] Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Befestigungsvorrichtung für Einbauzwecke bereitzustellen, die diesen Nachteil nicht aufweist und die sich durch einfache Herstell-barkeit, einfache Montage und hohe Haltekraft auszeichnet. Dabei soll auch bei schweren Leuchten oder nach mehrfachem Auswechseln ein zuverlässiges und sicheres Halten gewährleistet sein. Die Befestigungsvorrichtung soll dabei auch die Möglichkeit bieten, während des Einbaus (z.B. durch Putz bzw. Spachtelmasse) teilweise oder vollständig kaschiert zu werden.
[0004] Dieses Ziel wird mit einer eingangs erwähnten Befestigungsvorrichtung dadurch erreicht, dass die Befestigungsvorrichtung im Bereich der Aufnahmeöffnung ein Befestigungselement zum Befestigen der Beleuchtungseinrichtung oder der Aufhängung der Beleuchtungseinrichtung an der Befestigungsvorrichtung aufweist, wobei der plattenförmige Körper aus mineralischem Material, insbesondere Gips- oder Gipsfasermaterial, und das Befestigungselement aus Metall oder Kunststoff gebildet ist.
[0005] Die Beleuchtungseinrichtung bzw. deren Aufhängung ist im montierten Zustand mit dem Befestigungselement verbunden und wird von diesem gehalten. Das Befestigungselement wirkt gleichzeitig als Verstärkung des plattenförmigen Körpers im Bereich der Aufnahmeöffnung. Die von der Beleuchtungseinrichtung auf die Befestigungsvorrichtung ausgeübten Kräfte werden zunächst über die Aufhängung in das Befestigungselement eingeleitet und erst anschließend (möglichst verteilt und gleichmäßig) in den plattenförmigen Körper. Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Materialien können die Herstellungskosten bei gleichzeitiger Gewährleistung hoher und dauerhafter Haltekraft erheblich reduziert werden. Während mineralisches Material kostengünstig und bei Gebäuden ohnedies bevorzugt ist (besonders gut verbindbar mit Decken- bzw. Wandmaterial), sorgt das Befestigungselement aus Metall oder Kunststoff (insb. Hartkunststoff) für eine hohe Haltekraft und Verstärkung der Aufnahmeöffnung.
[0006] Der plattenförmige Körper kann z.B. eine rechteckige, insbesondere quadratische, oder (kreis)runde bzw. abgerundete Form aufweisen. Der plattenförmige Körper wird dabei parallel zu, vorzugsweise bündig mit der Decke oder Wand verlegt eingebaut.
[0007] Unter Beleuchtungseinrichtung ist eine Einrichtung zu verstehen, die zumindest einen Leuchtkörper umfasst. Wenn die Beleuchtungseinrichtung als kompakter Bauteil und entsprechend den Dimensionen der Aufnahmeöffnung ausgebildet ist, kann die Beleuchtungseinrichtung einschließlich des Leuchtkörpers direkt in die Aufnahmeöffnung eingesetzt werden. Es sind jedoch auch Beleuchtungseinrichtungen bekannt, die eine Aufhängung aufweisen. In diesem Fall wird nur die Aufhängung in der Aufnahmeöffnung eingesetzt, während der Leuchtkörper z.B. über ein Kabel, Seil Kette oder Stange an der Aufhängung hängt.
[0008] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungselement ringförmig ausgebildet ist und zumindest teilweise in der Aufnahmeöffnung eingesetzt ist. Das Befestigungselement, vorzugsweise ein Metallring (insb. mit bajonettartigen Vor- oder Rücksprüngen), kleidet die Aufnahmeöffnung zumindest teilweise aus. Es kann in die Aufnahmeöffnung gepresst und/oder geklebt sein. Auf diese Weise wird zuverlässig verhindert, dass die Aufnahmeöffnung bzw. deren Rand (bei hohen Lasten oder mehrmaligem Austausch) aus- bricht.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungselement mit der Rückseite des plattenförmigen Körpers im Wesentlichen bündig abschließt. Dies gewährleistet in bestimmten Einbausituationen ein bündiges Anliegen der Rückseite an einer Befestigungsfläche. Außerdem werden dadurch Transport und Lagerung der Befestigungsvorrichtungen (z.B. in einem Stapel) erleichtert.
[0010] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungselement auf einem in der Wand der Aufnahmeöffnung ausgebildeten, vorzugsweise umlaufenden Absatz aufliegt. Dadurch werden die Haltekräfte gleichmäßig in den plattenförmigen Körper eingeleitet und lokale Belastungsspitzen, die zu einem Ausbrechen von mineralischem Material aus dem plattenförmigen Körper führen können, effizient vermieden.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungselement ein Gewinde oder einen Bajonettverschlussteil ausbildet. Die Montage/Demontage der Beleuchtungseinrichtung bzw. deren Aufhängung kann auf diese Weise besonders einfach erfolgen.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Befestigungselement mit dem plattenförmigen Körper verklebt ist, wodurch eine zuverlässige und dauerhafte Verbindung geschaffen ist.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Befestigungsvorrichtung in ihrem peripheren Bereich Befestigungslöcher zur Befestigung der Befestigungsvorrichtung an einer Decke oder Wand oder einem Decken- oder Wandträger aufweist. Z.B. können im Falle eines rechteckigen plattenförmigen Körpers zumindest in den vier Ecken Befestigungslöscher vorgesehen sein.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Aufnahmeöffnung zumindest an der Vorderseite des plattenförmigen Körpers durch eine abnehmbare, vorzugsweise selbstklebende Abdeckung, vorzugsweise eine Folien- oder Papierabdeckung, abgedeckt ist. Dadurch kann die Befestigungsvorrichtung eingebaut und mit Putz bzw. (Spachtel-) Masse kaschiert werden, während gleichzeitig die Aufnahmeöffnung sauber bleibt. Vor dem Ausmalen bzw. einem allfälligen Schleifen oder überhaupt erst vor Montage der Beleuchtungseinrichtung kann die Abdeckung dann entfernt werden.
[0015] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass an der Vorderseite des plattenförmigen Körpers zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers zum Rand hin abgeschrägt oder abgerundet ist. Dies ermöglicht die Herstellung einer nahtlosen Verbindung zwischen Wand- bzw. Decke (z.B. Paneelen), indem der abgeschrägte oder abgerundete Bereich überspachtelt wird.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass an der Rückseite des plattenförmigen Körpers über der Aufnahmeöffnung ein Gehäuse, insbesondere ein Brandschutzgehäuse, angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Querschnitt des Gehäuses größer ist als der Querschnitt der Aufnahmeöffnung. In dem Gehäuse werden die Kabelverbindungen (Klemmen) untergebracht, wodurch die Befestigungseinrichtung neben der Haltefunktion einen weiteren integralen Funktionsbestandteil umfasst.
[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der plattenförmige Körper mit seiner Rückseite an einer Trägerplatte angebracht ist, die eine mit der Aufnahmeöffnung überlappende Ausnehmung aufweist, in der das Gehäuse sitzt. Durch diese Maßnahme wird einerseits die Befestigungsvorrichtung noch stabiler, andererseits liefert die Trägerplatte mit der Ausnehmung eine Positionierung bzw. Positionierhilfe für das Gehäuse und der Brandschutz kann je nach Deckenkonstruktion gewährleistet werden.
[0018] Das Ziel wird auch erreicht mit einem Befestigungssystem zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung umfassend eine durch Platten gebildete Decke oder Wand und eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung, die in einer in der Decke oder Wand ausgebildete
Ausnehmung eingesetzt ist. Da die Decke/Wand und die Befestigungsvorrichtung durch (eine) Platte/-n gebildet sind, vereinfacht sich die Montage. Letztere wird noch einfacher, wenn die Befestigungsvorrichtung an denselben Decken- oder Wandträgern befestigt ist, an denen auch die Platten der Decke oder Wand befestigt sind.
[0019] Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Übergang zwischen der/den Platte(n) der Decke oder Wand und zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers der Befestigungsvorrichtung mit einer Abdeckmasse, insbesondere Putz oder Gips, bedeckt sind. Der Übergang zwischen Wand/Deckenpaneelen und Befestigungsvorrichtung wird dadurch vollständig kaschiert.
[0020] Das Ziel wird auch erreicht mit einem Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung, wobei der plattenförmige Körper aus einem Plattenmaterial geschnitten wird und wobei die Aufnahmeöffnung und gegebenenfalls im peripheren Bereich angeordnete Befestigungslöcher in das Plattenmaterial gebohrt oder gefräst wird/werden. Durch das Schneiden/Fräsen aus vorgefertigten mineralischen Platten wird der Herstellungsprozess, bei dem z.B. CNC-Technologie eingesetzt werden kann, wesentlich einfacher, kostengünstiger und robuster.
[0021] Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigt [0022] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im Schnitt, [0023] Fig. 2 die Vorderseite der Befestigungsvorrichtung aus Fig. 1, [0024] Fig. 3 die Rückseite der Befestigungsvorrichtung aus Fig. 1, [0025] Fig. 4 ein Befestigungssystem mit eingebauter Befestigungsvorrichtung, [0026] Fig. 5 eine Variante einer Befestigungsvorrichtung mit Brandschutzgehäuse, [0027] Fig. 6 eine Variante einer Befestigungsvorrichtung mit Trägerplatte.
[0028] Fig. 1-3 zeigen eine Befestigungsvorrichtung 1 zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung 10 an einer Decke oder Wand. Die Befestigungsvorrichtung 1 umfasst einen plattenförmigen Körper 2, in dem eine Aufnahmeöffnung 3 für die Beleuchtungseinrichtung 10 oder deren Aufhängung 9 ausgebildet ist. Von der Beleuchtungseinrichtung 10 ist - der Übersichtlichkeit wegen - nur deren Aufhängung 9 bzw. der zum (nicht dargestellten) Leuchtkörper führende Kabelabschnitt dargestellt. Wie bereits eingangs erwähnt wären auch kompakte Beleuchtungseinrichtungen denkbar, die vollständig, zumindest aber mit ihrem Leuchtkörper in die Aufnahmeöffnung 3 eingesetzt werden können.
[0029] Die Befestigungsvorrichtung 1 weist im Bereich der Aufnahmeöffnung 3 ein Befestigungselement 4 zum Befestigen der Beleuchtungseinrichtung 10 oder der Aufhängung 9 der Beleuchtungseinrichtung 10 an der Befestigungsvorrichtung 1 auf. Dabei ist der plattenförmige Körper 2 aus mineralischem Material, insbesondere Gips- oder Gipsfasermaterial, und das Befestigungselement 4 aus Metall oder Kunststoff gebildet.
[0030] In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist das Befestigungselement 4 ringförmig ausgebildet und in der Aufnahmeöffnung 3 derart eingesetzt, dass es mit der Rückseite des plattenförmigen Körpers 2 (in Fig. 1 ist dies die obere Seite) im Wesentlichen bündig abschließt. Das Befestigungselement 4 liegt auf einem in der Wand der Aufnahmeöffnung 3 ausgebildeten, vorzugsweise umlaufenden Absatz 5. Bevorzugt ist das Befestigungselement 4 mit dem plattenförmigen Körper 2 verklebt.
[0031] In der dargestellten Ausführungsform bildet das Befestigungselement 4 einen Bajonettverschlussteil aus (besonders gut zu sehen in Fig. 3). Die Beleuchtungseinrichtung bzw. deren Aufhängung weist einen dazu passenden Bajonettverschlussteil auf, sodass die Montage durch einfaches Einsetzen und Verdrehen erfolgen kann.
[0032] Alternativ könnte das Befestigungselement 4 auch ein Steckverschlussteil ausbilden.
Bajonett und Steckverschlussteil (beispielsweise eine Schnappverbindung) haben den Vorteil, dass kein Verschrauben erfolgen muss und daher auch das oder die Kabel der Beleuchtungseinrichtung beim Befestigen nicht verdreht werden müssen bzw. können.
[0033] In ihrem peripheren Bereich (hier: in den Ecken des plattenförmigen Körpers 2) weist die Befestigungsvorrichtung 1 Befestigungslöcher 6 zur Befestigung an einer Decke 11 oder einer Wand oder einem Decken- oder Wandträger 12 auf (Fig. 4-6).
[0034] Es ist bevorzugt, wenn die Aufnahmeöffnung 3 zumindest an der Vorderseite des plattenförmigen Körpers 2 durch eine abnehmbare, vorzugsweise selbstklebende Abdeckung 7, vorzugsweise eine Folien- oder Papierabdeckung, abgedeckt ist (Fig. 4). Diese verhindert während des Einbaus das Eindringen von Schmutz, Putz bzw. Spachtelmasse in die Aufnahmeöffnung 3.
[0035] Die Fig. 4-6 zeigen mögliche Einbausituationen und Befestigungssysteme. Dabei kann an der Vorderseite (bzw. Unterseite) des plattenförmigen Körpers 2 zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers 2 zum Rand hin abgeschrägt sein. Dadurch kann mittels einer Abdeckmasse 8 ein nahtloser Übergang zwischen Decken- bzw. Wandelementen (hier: Platten 16) und der Befestigungsvorrichtung 1 geschaffen werden.
[0036] In den Ausführungsformen gemäß Fig. 5 und 6 ist an der Rückseite des plattenförmigen Körpers 2 über der Aufnahmeöffnung 3 ein Gehäuse 13, insbesondere ein Brandschutzgehäuse, angeordnet, wobei vorzugsweise der Querschnitt des Gehäuses 13 größer ist als der Querschnitt der Aufnahmeöffnung 3. Das Gehäuse 13 dient insbesondere zur Aufnahme von Kabeln bzw. Kabelklemmen und sorgt dadurch für erhöhten Brandschutz.
[0037] In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist der plattenförmige Körper 2 mit seiner Rückseite an einer Trägerplatte 17 angebracht ist, die eine mit der Aufnahmeöffnung 3 überlappende Ausnehmung 14 aufweist, in der das Gehäuse 13 sitzt, wodurch eine einfache Positionie-rung/Fixierung des Gehäuses 13 erreicht wird.
[0038] Fig. 4-6 zeigen, dass ein bevorzugtes Befestigungssystem eine durch Platten 16 gebildete Decke 11 (oder Wand) und eine Befestigungsvorrichtung 1, die in einer in der Decke 11 (oder Wand) ausgebildete Ausnehmung 15, vorzugsweise bündig, eingesetzt ist.
[0039] Die Befestigungsvorrichtung 1 kann dabei an denselben Decken- oder Wandträgern 12 befestigt sein, an denen auch die Platten 16 der Decke 11 (oder Wand) befestigt sind.
[0040] Wie bereits erwähnt kann der Übergang zwischen der/den Platte(n) 16 der Decke 11 (oder Wand) und zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers 2 der Befestigungsvorrichtung 1 mit einer Abdeckmasse 8, insbesondere Putz oder Gips, bedeckt sein.
[0041] Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung einer Befestigungsvorrichtung 1 zeichnet sich dadurch aus, dass der plattenförmige Körper 2 aus einem Plattenmaterial geschnitten wird und dass die Aufnahmeöffnung 4 und gegebenenfalls im peripheren Bereich angeordnete Befestigungslöcher 6 in das Plattenmaterial gebohrt oder gefräst wird/werden.
Claims (15)
- Ansprüche1. Befestigungsvorrichtung (1) zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung (10) oder deren Aufhängung (9) an einer Decke (11) oder Wand, umfassend einen plattenförmigen Körper (2) , in dem eine Aufnahmeöffnung (3) für die Beleuchtungseinrichtung (10) oder deren Aufhängung (9) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (1) im Bereich der Aufnahmeöffnung (3) ein Befestigungselement (4) zum Befestigen der Beleuchtungseinrichtung (10) oder der Aufhängung (9) der Beleuchtungseinrichtung (10) an der Befestigungsvorrichtung (1) aufweist, wobei der plattenförmige Körper (2) aus mineralischem Material, insbesondere Gips- oder Gipsfasermaterial, und das Befestigungselement (4) aus Metall oder Kunststoff gebildet ist.
- 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) ringförmig ausgebildet ist und zumindest teilweise in der Aufnahmeöffnung (3) eingesetzt ist.
- 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) mit der Rückseite des plattenförmigen Körpers (2) im Wesentlichen bündig abschließt.
- 4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) auf einem in der Wand der Aufnahmeöffnung (3) ausgebildeten, vorzugsweise umlaufenden Absatz (5) aufliegt.
- 5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) ein Steck- oder einen Bajonettverschlussteil ausbildet.
- 6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) mit dem plattenförmigen Körper (2) verklebt ist.
- 7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (1) in ihrem peripheren Bereich Befestigungslöcher (6) zur Befestigung der Befestigungsvorrichtung (1) an einer Decke (11) oder einer Wand oder einem Decken- oder Wandträger (12) aufweist.
- 8. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeöffnung (3) zumindest an der Vorderseite des plattenförmigen Körpers (2) durch eine abnehmbare, vorzugsweise selbstklebende Abdeckung (7), vorzugsweise eine Folien- oder Papierabdeckung, abgedeckt ist.
- 9. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite des plattenförmigen Körpers (2) zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers (2) zum Rand hin abgeschrägt oder abgerundet ist.
- 10. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite des plattenförmigen Körpers (2) über der Aufnahmeöffnung (3) ein Gehäuse (13), insbesondere ein Brandschutzgehäuse, angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Querschnitt des Gehäuses (13) größer ist als der Querschnitt der Aufnahmeöffnung (3).
- 11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Körper (2) mit seiner Rückseite an einer Trägerplatte (17) angebracht ist, die eine mit der Aufnahmeöffnung (3) überlappende Ausnehmung (14) aufweist, in der das Gehäuse (13) sitzt.
- 12. Befestigungssystem zum Befestigen einer Beleuchtungseinrichtung (10) umfassend eine durch Platten (16) gebildete Decke (11) oder Wand und eine Befestigungsvorrichtung (1), die in einer in der Decke (11) oder Wand ausgebildete Ausnehmung (15), vorzugsweise bündig, eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
- 13. Befestigungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (1) an denselben Decken- oder Wandträgern (12) befestigt ist, an denen auch die Platten (16) der Decke (11) oder Wand befestigt sind.
- 14. Befestigungssystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergang zwischen der/den Platte(n) (16) der Decke (11) oder Wand und zumindest der periphere Bereich des plattenförmigen Körpers (2) der Befestigungsvorrichtung (1) mit einer Abdeckmasse (8), insbesondere Putz oder Gips, bedeckt sind.
- 15. Verfahren zur Herstellung einer Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der plattenförmige Körper (2) aus einem Plattenmaterial geschnitten wird und dass die Aufnahmeöffnung (3) und gegebenenfalls im peripheren Bereich angeordnete Befestigungslöcher (6) in das Plattenmaterial gebohrt o-der gefräst wird/werden. Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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| EP2541126A2 (de) * | 2011-07-01 | 2013-01-02 | Richter Lighting Technologies GmbH | Selbstschneidender Einbauring zum Einbau einer Leuchte und Werkzeug zur Montage des Einbaurings |
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