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kann Strom durch eine Klemme 38, eine Bürste 42 und einen Schleifring 44 zugeführt werden. Wenn das geschieht, zieht der Ringmagnet 14 den Ring 12 an, u. zw. mit einer so grossen Kraft, dass die entstehende Reibung die Triebwelle 1 mit dem Anker 11 und dem äusseren Sonnenrad 10 kuppelt. Daraus geht hervor, dass das Sonnenrad 10 entweder mit dem Gehäuse 4 oder mit der Triebwelle 1 gekuppelt I wird, je nachdem, ob der Elektromagnet 13 oder 14 erregt wird. Bleiben beide Elektromagnete unerregt. so kann sich das Sonnenrad 10 frei drehen.
Die Nabe des Umlaufradträgers 16 ist frei drehbar auf einem verjüngten Abschnitt der angetriebenen Welle 5 gelagert und trägt ihrerseits die Nabe des Umlaufradträgers 17 des zweiten Umlaufgetriebes. Die beiden Naben sind durch einen Keil zu gemeinsamer Drehung verbunden. Das innere Sonnenrad 19 dieses zweiten Teilgetriebes ruht frei drehbar und verschiebbar auf der äusseren dieser beiden Naben und besteht aus einem Stück mit einer Ankerscheibe 21. Auf der linken Seite dieser Ankerscheibe befindet sich ein Ringmagnet 22, der innen am Gehäuse befestigt ist und dessen Wicklung durch eine Anschlussklemme 40 gespeist wird. Auf der rechten Seite der Ankerscheibe 21 befindet sich ein Ringmagnet 23, der an dem äusseren Sonnenrad 20 des zweiten Teilgetriebes befestigt ist.
Die Nabe dieses äusseren Sonnenrades ist auf einer Hilfswelle 24 aufgekeilt und trägt einen Schleifring 45, der mit der Wicklung des Ringmagneten 23 verbunden'ist und den Strom durch eine Bürste 43 von einer Klemme 41 her erhält. Die Umlaufräder 18 kämmen mit dem inneren Sonnenrad 19 und dem äusseren Sonnenrad 20. Je nachdem, ob der Ringmagnet 22 oder der Ringmagnet 25 erregt wird, wird daher das innere Sonnenrad 19 mit dem Getriebegehäuse oder mit dem äusseren Sonnenrad 20 gekuppelt.
Die Abmessungen des zweiten Teilgetriebes sind kleiner als diejenigen des ersten. Insbesondere gilt dies für die Durchmesser der Sonnenräder und der umlaufenden Elektromagneten und Anker.
Infolgedessen fallen die Massen des zweiten Teilgetriebes geringer aus als die des ersten. Das ist deshalb wichtig, weil das zweite Teilgetriebe mit einer höheren Drehzahl umlaufen kann. Dieses Ziel der geringeren Abmessungen ist insbesondere erreicht worden durch die Vereinigung der Umlaufradträger 16 und 17 im mittleren Teil des Getriebes und durch die gewählten Werte der Übersetzungsverhältnisse der beiden Teilgetriebe zueinander. Die Anordnung ermöglicht es, die Scheibe des Ankers 21, der mit dem Sonnenrad 19 vereinigt ist, zwischen den beiden Umlaufradträgern 16 und 17 unterzubringen.
Zwischen der Hilfswelle 24 und der Abtriebswelle 5 ist ein Schaltgetriebe mit mehreren Übersetzungsverhältnissen und einem Rückwärtsgang eingeschaltet. Die Hilfswelle 24 ist auf der Abtriebswelle 5 frei drehbar gelagert und mit einer äusseren Verzahnung 25 versehen. Diese steht in Eingriff mit Umlaufrädern 26, deren Träger 34 die Abtriebswelle 5 umgibt und in nicht gezeichneter Weise frei drehbar und in der Richtung dieser Welle verschiebbar gelagert ist. Die Umlaufräder 26 kämmen mit einem äusseren Zahnkranz 27, dessen Nabe auf der Nabe des Planetenträgers 34 mittels eines Kugellagers frei drehbar gelagert ist und zu gemeinsamer Verschiebung mit dieser verbunden ist. Ferner trägt die Nabe des äusseren Sonnenrades 27 sowohl eine äussere Ringnut, in die eine Gabel 37 eingreift als auch innere Zähne oder Klauen 29.
Das äussere Sonnenrad 27 selbst ist mit äusseren Zähnen oder Klauen 28 besetzt, die bei einer Verschiebung des Sonnenrades in Achsenrichtung mit Zähnen. 30 in Eingriff treten können, die innen an einem im Gehäuse befestigten Ring vorgesehen sind. Die Zähne 29 können in einen Zahnkranz 31 eingreifen, der auf der Abtriebswelle 5 vorgesehen ist. An dem Umlaufradträger 34 ist eine aussen verzahnte Scheibe 33 befestigt, deren Zähne bei entsprechender Verschiebung in Achsenrichtung in die Zähne 30 eingreifen können. Auch ist der Planetenradträger 34 mit einem inneren Zahnkranz 36 versehen, der in eine Verzahnung 32 eingerückt werden kann, die auf der Abtriebswelle 5 vorgesehen ist.
Die Gabel 37 ist auf einer Stange verschiebbar geführt, die innen im Getriebegehäuse parallel zur Achsenrichtung gelagert ist und fünf Rasten A-E aufweist, in die eine in der Gabel geführte, unter Federspannung stehende Kugel einschnappen kann.
Durch wahlweise Verbindung der Wicklungen mit der Stromquelle in verschiedenen Kombinationen kann die Hilfswelle 24 mit vier verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden : 1. Bei Erregung der Elektromagnete 13 und 23 steht das Sonnenrad 10 fest, während das Sonnenrad 19 mit der Hilfswelle 24 gekuppelt ist. Im ersten Teilgetriebe erfolgt eine Untersetzung der Geschwindigkeit, während das zweite Teilgetriebe in sich blockiert ist und die Drehgeschwindigkeit vom ersten Teilgetriebe unmittelbar auf die Hilfswelle überträgt.
2. Bei Erregung der Magnete 13 und 22 ergibt das erste Teilgetriebe eine Untersetzung und das zweite Teilgetriebe eine Drehzahlerhöhung.
3. Bei Erregung der Magnete 14 und 23 sind beide Teilgetriebe in sich blockiert und übertragen die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 1 unmittelbar auf die Hilfswelle 24.
4. Bei Erregung der Magnete 14 und 22 ist das erste Teilgetriebe in sieh blockiert und überträgt die Geschwindigkeit der Antriebswelle 1 auf das zweite Teilgetriebe, das seinerseits eine Geschwindigkeitserhöhung ergibt.
Die Untersetzung des ersten Teilgetriebes ist erheblicher als die Übersetzung des zweiten Teilgetriebes. Durch Zusammenwirken beider Teilgetriebe (zweite Geschwindigkeit) erhält man daher eine niedrigere Geschwindigkeit der Hilfswelle als bei der unmittelbaren Übertragung.
Indessen kann die Anordnung auch so getroffen werden, dass die Drehzahlerhöhung im zweiten Teilgetriebe grösser ist als die Drehzahlherabsetzung im ersten. Man erhält in diesem Falle für die Hohl-
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welle 24 wahlweise eine kleinere Geschwindigkeit als die treibende Welle oder dieselbe Geschwindigkeit wie diese oder zwei Geschwindigkeiten, die grösser sind.
Das tibersetzungsverhältnis zwischen der Hilfswelle 24 und der Abtriebswelle 5 hängt von der
Stellung der Gabel 37 ab : Stellung A. Die Verzahnungen 29 und 31 sind im Eingriff, ebenso die Verzahnungen 30 und 35.
Das Zahnrad 27 ist daher mit der Abtriebswelle 5 gekuppelt, während der Umlaufradträger 34 fest- gehalten wird. Die Abtriebswelle 5 wird entgegengesetzt der Hilfswelle 24 mit kleinerer Geschwindig- keit als diese angetrieben (Rückwärtsgang).
Stellung B und Stellung D. Die Kupplungsverzahnungen sind vollständig frei. Die Abtriebswelle 5 wird nicht angetrieben. Das Umlallfgetriebe ist also losgekuppelt vom Schaltgetriebe.
Stellung C. Die Verzahnungen 28 und 30 sind in Eingriff, ebenso wie die Verzahnungen 26, 32.
Das äussere Sonnenrad 27 wird festgehalten. Der Umlaufradträger 34 ist mit der Abtriebswelle 5
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Geschwindigkeit. Mithin werden die vier Geschwindigkeitsstufen, die durch wahlweise Erregung der
Elektromagnete erzielt werden können, untersetzt.
Stellung E. Die Zähne 36 greifen in die Verzahnung 25 ein, während die Zähne 29 mit der Ver- zahnung 32 in Eingriff stehen. Die Abtriebswelle 5 ist mit dem äusseren Sonnenrad 27 gekuppelt. Die
Umlaufräder 26 können sich also gegenüber der Hilfswelle 24 nicht mehr drehen. Somit besteht eine unmittelbare Kupplung zwischen den Wellen 24 und 5.
Zur Erleichterung der Umschaltung des Sehaltgetriebes ist es erwünscht, die Hohlwelle 24 stillzusetzen, also jedes Drehmoment, das auf diese Welle etwa wirken könnte, aufzuheben. Zu diesem
Zweck wird die Antriebswelle 1 durch gleichzeitige Erregung der Magnete 13 und 14 abgebremst und stillgesetzt. Der Hilfsanker 12 wird dabei durch den Magneten 13 angehalten und beginnt zu bremsen.
Er hält seinerseits den Ringmagneten 14 fest. Infolgedessen wird auch die Welle 1 festgehalten, so dass sie kein Drehmoment im Getriebe erzeugen kann, gleichgültig, wie gross das restliche Drehmoment sein mag, das durch die zwischen der Welle 1 und dem Motor eingeschaltete Kupplung übertragen werden mag, wenn diese Kupplung ausgerückt ist.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, da einzelne Merkmale dieser Erfindung jeweils ohne die andern Merkmale verwendet werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umlaufräderwechselgetriebe mit zwei hintereinandergeschalteten Stirnradumlaufgetrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Umlaufradträger (16, 17) gegenüber der Antriebswelle (1) und der Abtriebswelle (5) drehbar und miteinander durch ihre Mittelteile (Naben) verbunden sind.