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Elektrische Leuchte.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Leuchte mit Metalldampfentladungslampen.
Gemäss der Erfindung unterscheidet sich eine solche Leuchte vom Bekannten durch den Anschluss der Lampe an einen eigenen laufenden Wechselstromerzeuger mit hoher innerer Reaktanz.
Die Erfindung hat zum Ziel, es zu ermöglichen, Quecksilber oder andere Metalldampfentladungsj lampen als Lichtquelle in Gruben oder auf Strassen oder Schienenfahrzeugen oder auch auf Flugzeugen und auch an andern Stellen zu verwenden, wo Elektrizität aus einem Netz nicht erhältlich ist oder ein Netz aus bestimmten Gründen nicht verlegt werden darf.
Der Gegenstand der Erfindung wird zweckmässig so ausgebildet, dass ein kleiner pressluftbetriebener turboelektrischer Generator vom permanentmagnetischen Typ mit der Metalldampfentladungslampe unmittelbar zusammengebaut ist. Ausserdem kann bei der Leuchte gemäss der Erfindung der Generator mit einem Kondensator solcher Kapazität zusammengebaut werden, dass der Generator die erforderliche hohe Zündspannung für die Lampe liefern kann, ohne bei einer Umdrehungszahl laufen zu müssen, welche die normale Betriebsdrehzahl wesentlich überschreitet.
Bei einer weiteren Art, die Erfindung zu verwirklichen, sind der Generator und die Lampe im gleichen Gehäuse untergebracht und der Generator an eine Pressluftturbine angeschlossen, die ebenfalls im gleichen Gehäuse untergebracht ist. Der Generator kann auch durch eine kleine Dampfturbine angetrieben werden. Diese Anordnung ist besonders nützlich bei Lokomotivleuchten. Bei einer andern Zusammenstellung, die besonders für Motorfahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe verwendbar ist, kann der Generator durch einen kleinen elektrischen Motor, der seinen Strom aus einem Akkumulator bezieht, getrieben werden. Bei wieder einer andern Anordnung könnte auch der Generator durch eine besondere Kraftmaschine in Umlauf gesetzt werden.
Falls notwendig, können auch in Fällen, in denen zwei und mehr Lampen in ein und derselben Leuchte untergebracht sind, alle diese Leuchten von dem gleichen Generator gespeist werden, wobei sie dann zweckmässig in Reihe zu schalten sind.
In allen Fällen ist der Generator ausschliesslich zum Speisen der Metalldampflampen bestimmt.
Irgendein unbedeutender Stromverbrauch könnte natürlich noch mit angeschlossen werden. Bei der Verwendung eines permanentmagnetischen Stromerzeugers wird zweckmässig ein umlaufender Magnet verwendet. Wegen der Unstabilität des Lichtbogens in der Metalldampflampe ist es notwendig, den Generator so zu wählen, dass er eine auf den Lichtbogen abgestimmte Charakteristik aufweist. Diese Forderung wird durch Verwendung eines Generators mit hoher innerer Reaktanz erfüllt, wodurch das Leuchtsystem die notwendige Stabilität erhält. Diese hohe Reaktanz liegt bei permanentmagnetischen Stromerzeugern, selbst bei solchen üblicher Bauart, bereits in hohem Masse vor, so dass sich dieser Stromerzeugertyp besonders gut für den vorliegenden Zweck eignet.
Quecksilberdampf- oder ähnliche Entladungslampen haben bekanntlich eine grosse negative Widerstandscharakteristik, d. h. eine Stromzunahme ist von einer Spannungsabnahme begleitet und umgekehrt. Solche Lampen sind deshalb unstabil, wenn nicht die Stromzufuhr durch eine hohe Impedanz erfolgt. Eine Impedanz lediglich durch einen Ohmschen Widerstand ist wenig erwünscht wegen der geringen Wirtschaftlichkeit. Es ist daher vorzuziehen, dass die Impedanz in der Hauptsache aus einer Reaktanz besteht, und es ist deshalb üblich geworden, Drosselspulen in Stromkreisen vorzusehen, in welche Quecksilberdampflampen eingeschaltet sind. Die gemäss der einen Ausführungsart der Erfindung notwendige Reaktanz wird in den Generator selbst verlegt, was durch geeignete Ausbildung desjenigen Teils des Feldsystems geschehen kann, welches
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