DE714980C - Einrichtung zum Betriebe von Stromverbrauchern auf Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Stromverbrauchern auf Fahrzeugen

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DE714980C
DE714980C DEK133976D DEK0133976D DE714980C DE 714980 C DE714980 C DE 714980C DE K133976 D DEK133976 D DE K133976D DE K0133976 D DEK0133976 D DE K0133976D DE 714980 C DE714980 C DE 714980C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/01Electric circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betriebe von Stromverbrauchern auf Fahrzeugen Es ist bekannt, bei Stramversorgungsanlagen auf Fahrzeugen, wie Fahrrädern, Kraftfahrzeugen aller Art, die Spannungsregelung nicht durch ein elektromechanisches Relais vorzunehmen, sondern durch die D"rtosse.Ii#,irkun- von Wechselstromwiderständen. Anstatt wie bei der Gleichstromanlage die in der Maschine entstehenden Wechsel-ströme erst im Kollektor gleichzurichten und dann nachträglich den gewonnenen Gleichstrom durch ,eine Batterie oderein Relais konstant zu Ihalten, kann man also bekannten-naßen vor der Gleichrichtung wechselstromseitig eine Konstanfhaltung dadurch erreichen, daß wechselstromseitig Wechselstromwiderstände -vorgesehen sind, die durch ihre Frequenzabhängigkeit, die mit der Frequenz sich ändernde Spannung ausgleichen.
  • Bei Versuchen zeigt sich aber, daß ein.-praktisch ausreichende Konstanz der Stromstärke mit diesem Mittel. nicht zu erhalten ist, wenn die ganze Anlage nicht in ihrer Größe für ein Mehrfaches der tatsächlich abgegebenen Leistung bemessen werden soll, was aber naturgemäß die durch Wegfall besonderer Regieleinrichtungen erzielten Ersparnisse und Vereinfachungen Aieder ausgleichen würde.
  • Die hohe Konstanz der Speisespannung wird wegen der bisher bei solchen Anlagen als Hauptlichtquelle benutzten Glühlampen benötigt, die bei Auftreten einer überspartnung in der Anlage eine sehr starke Verminderung ihrer Lebensdauer erfahren.
  • Erfindungsgemäß sollen deshalb bei Strom-.,sanlagen auf Fahrzeug-en, die inerzeugung folge des Wechselstrombetriebes große Spannungsschwankungen aufweisen, als Hauptlichtquelle Entladungslarnpen mit festen Kathoden verwendet werden, die eine wesentlich geringere Spannungsempfindlichkeit wie Glüh- lampen besitzen, während beispielsweise für das Parklicht bzw. für ständig zur Verfügung zu haliendes Licht Glühlampen Verwendung finden.
  • An sich ist die Verwendung von Dampf - oder Gasentladungslampen zur Fahrzeugbeleuchtung schon bekannt.
  • Ein Zweck der Anwendung solcher Entladungslampen mit festen Kathoden beim Erfindungsgegenstand liegt aber gerade in deren weitgehender Unempfindlichkeit gegen Spannungsschwankungen. Es können daher alle diejenigen bekannten Einrichtungen, bei denen Entladungslampen z.B. mit flüssigen Elektroden in Stromerzeugungsanlagen zu- sammenarbeiten, mit Anordnungen, die in üblicher Weise durch zusätzliche besondere Mittel eine Regulierung auf konstwilt, etriebsspannung zeigen, b,eispielsm,#ei#'c- durch die bekannten selbstregelnden Indul,-tanzeii"in Wedhszlstrorn'kreis-en, di-szn erfindun-s-em,4»' ßen Vorteil nicht aufweisen.
  • Die genannten Kathoden aus Queclzsilg-,#r» sind auch aus anderen Gründen für die Zwecke des Erfindungsgegenstandes ungeeignet.
  • Zunächst verbietet schon die hohe zur Aufrechterhaltung eines Lichtbogens auf einer Quecksi.berkathode benö,igte Stromstärke- d'e Anwendung solcher Lampen für die Kraftfahrzeugbeleuchtung oder, ähnliche Zwecke, denn bei einem Min.'malstroin von etwa 5 Ampere und einer für eine günstig,- Lichtausbeute benötigten Brennspannung von wenigstens 4o bis 50 Volt würd-- eine solche Lampe ja schon bei diesen kleinsten Spannungswerten 2oo bis 250 Watt aufnehmen -, also bei einem Kraftwagen. bei der vorgeschriebenen Zahl von zwei Scheinwerfern zur Fahrbahnbeleuchtung ein halbes..Kilowatt verbrauchen, während nur ein kleiner Bruchteil dieser Leistung für diesen Zweck aufgewendet werden kann.
  • . Außerdem besitzen Lampen mit flüssigen Kathoden aber gerade die für die Zwecke des Erfindungs- genstandes wünschenswerte hohe b Cle Unabhängigkeit von der Betriebssparmung nur in gering' ein Maße.
  • Nach unten kann, wie bereits oben ausgeführt, eine Spannung nicht unterschritten werden, die zur Aufrechterhaltung eines ge- ringsten Stroinivertes von etwa 5 Amp,-re notwendig ist, da sonst der Lichtbogen ab- reißt.
  • Bei stärkeren Spannungsschwankungen nach oben zeigen solche Lampen eine anderc unangenehme Eig-#nschaft.
  • Ein an die Lampe gelegter Spannungsüberschuß wird zunächst an der Anode als erhöhte Wärmeabgabe wirksam, und da b#-idc Elektroden abwechselnd zur Anode werden, so bewirkt diese freiwerdende anodische Wärine eine rasche Steigerung dcs Dampfdruckes in der Lampe.
  • Dieser bewirkt seinerseits einen Anstiedes Spannungsgradienten., der seinerseits wieder eine weitere Wärmeentwicklung und darauffolgenden Druckanstieg mit sich bringt-, was schließlich zur Folge hat, daß die Lampe erlischt-Werden aber feste Elektrodcii verwendet, so ergibt dies eine Entladungslampe ', welche recht große Spannungs- bzw. Stromerhöhunn anstandslos verträgt und bezüglich Strom -verminderungen überhaupt keine Grenze nach unten aufweist, wenn nur die vorhanden.-Spannung überhaupt noch zur Aufrechterbaltung einer Ionisation ausreidlit. Diest-r--# roße Spannungs- bzw. Stromspiul raum. -bringt den weiteren Vorteil mit sich. daß die Lichtstärke der Fahrbahnbeleuchtune, ,ich insofern selbsttätig den jeweiligen Bedürfnissen angleicht, als bei rascher Fahrt. wo eine gesteigerte Sichtweite erforderlich ist, infolge der höheren Spannung eine erhöhte Lichtstärke zur Verfügung steht, während bei langsamerer Fährt infolge des Al) Z> 2D sinkens der Spannung eine germgeri, Licht menge ausgesandt wird.
  • C Endlich ist auch bei solchen Lampen im Gegensatz züi den mit Quecksilberkathodeij ausgerüsteten die Gefahr des Quecksilberschlages bei den bei Fahrt und im B#triel, iinvermeidlichen Stößz#n Durch Gleichrichtung eines Tüfl.es des iit der Anlag ge erzeugt,-n Wechs-21stromes wird Gleichstrom gewonnen. Doch wird der Gleichstrom vorwiegend nur für diejenigeD z-'#pparatf# benutzt, die bei Stillsiand des Fahrzeu--#.# beitriebsfertig sein müssen, alle oder wenigstens der -rößte Teil. der andercii Stromve rbraucher werden deinnach nur seitig angeschlossen.
  • Der große Vorteil einer derarti"-----ii Anordnun- liegt darin, daß man erstens die Gleich-ZD stromseite nur für gerin-c Daucrlast zu diensionieren hat und daß man -u-eiterhin mit der Wahl der Spannungen bei den Hauptstromverbrauchern frei ist, da der wechselstromseitige ", Anschluß eine einfache Tran#-formierung zuJäl.'#t. Diese Möglichlcit dc#i-Transformierung schafft einfache Voraussetzungen für den Anschluß von Entladungsapparaten., wie Gasentladungslampen, diu e:iial. den Vorteil einer sehr hohen I.ichtausbeute pro aufgewendete Energie ermöglichen, andererseits eine erhöhte Lebensdauer bcsitzen und endUli infolge der günsti--en Eigenschaften des monochrornatischen Lichtes für die Fährbahnbeleuchtung erfahrungsgäß besonders geeignet sind.
  • Auch für die Zündung, für Radioarischlüssc:. Verstärkeranscblüsse u. dgl.., ist (las Vorhandensein von Wechselstrom sehr vorteilhaft. Alle Teile, die eine Umwandlung vott elektrischer Energie in mechanische Bewugung erfordern, wie z. B. Hu en. Glockün. e p - Fahrtrichtungsanzeiger usw., werden obenfalls günstig mit Wechselstrom betrieben, da die bei Gleichstromgeräten notwendigen Selbstunterbrecher o. dgl. wegfallen.
  • Die Maschine der Aaüa-c ei.-zeugt dahür Wechselstrom. In diesem WechsAstroinkreis befinden sich - gebenenfalls auch frcquenzabhängige Glieder-. wie Kondensatoren oder Drosseln -, welche be#wirken, daß der Sti-omflul.*# nicht so rasch wie die Drehzahl des Gentrators zunehmen kann ', wobei an Stelle Ein schaltung besonderer Drosselspulen 9. dgl auch eine entsprechende Ausbildung der Maschinenarmatur treten kann. Es kann also etwa die Maschinenarmatur in bekannter Weise mit so großem magnetischen Streufluß -ausgeführt werden, beispielsweise durch bloße Dimensionierung der Ankerwicklung od2r durch Anwendung halboffener oder geschlossener Ankernuten, daß die Wirkung der einer eingeschalteten D.rossel entspricht. Von dieser Wechselstromquelle wird dann der größere Teil der Dauerstromverbraucher, auf alle Fälle die durch Entladungslampen mit festen Kathoden gebildete Fahrbahnheleuchtung gespeist, während über irgendeinen Gleichrichter eine Batterie angeschloss2n ist, die aber nur so groß bemessen zu sein braucht.. daß sie für die momentane Strombelieferung des Starters ausreicht und sonst nur noch eine Parklichtbeleuchtung oder sonst ständig zur Verfügung zu haltende Lichtquellen züi ver-,orgen hat.
  • Bei dieser besonderen Art der Akkumulatorenbeanspruchung. bei der also gelegentlich für den Sta:rtvorgang eine hohe Stromintensität, sonst aber nur ein sehr geringer Stromverbrauch für Parklichter u. dgl. in Frage kommt, kann mit kleinen und leichten Batterien relativ geringer Kapazität gearbeitet werden. Insbesondere eignen sich hier auch Alkaliakkumulatoren. Der Gleichrichter und die Entladungslampe 1-,Z5iinen baulich vereinigt werden, ebenso wie bei der Verwendung von Alkali- u. dgl. Akkum-Lilatoren auch elektrolytischer Gleichrichter und Batterie organisch vereinigt sein können. Bei den Entladung geräten werden zweckmäßig Selbstaufheizkathoden bevorzugt, da diese gegenüber Ersdhütterungen am unempfindlichstvii sind.
  • Ein weiterer Vorteil bei einer derartigen Anlage besteht darin, daß bei Stillstand eines Fahrzeuges alle unbenötigten Hilfsapparate und die Fährbahnscheinwerfer zwangsläufig abgeschaltet sind.
  • e

Claims (2)

  1. . PATENTANSPRÜCHE.: i. Einrichtung zum Betrieb von Stromverbrauchern auf Fahrzeugen, ins13esondere auf Kraftfahrzeugen aller Axt, bei welchen ein Teil der Stromverbraucher von der Generatorspannung wesentlich abweichende Betriebsspannung besitzen kann und als Stromerzeuger Wechselstrom liefernde Generatoren b#enutzt werden, der für einen Teil. der angeschlossenen Stromverbraudher gleichgerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß wechselstromseitig Entl,adungslampen mit festen Kathoden und gleichstromseitig Glühlampen angeschlossen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselstromseitig angeschlossenen Entladungslampen als Fahrbahnbeleuchtung während der Fährt dien-en, während für die Parkbeleuchtung bei Stillstand des Fahrzeuges aus Akkumulatoren - gespeiste Glühlampen vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wechselstromseitig Ansehlüsse für Verstärkergeräte, wie Radiogeräte und ähnliche Apparate, vorgesehen sind. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüdhe i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Wechselstromkreis Wechselstromi,viderstände, z. B. Drosseln, vorgesehen sind, die einen proportional der Maschinendrehzahl zunehmenden Spannungsanstieg vermindern. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hauptlic!htquelle dienenden Entladungslampen als Glei(#hrichter zur Aufladung einer Hilfsbatterie mitbenutzt werden, -welche gegenüber der Entladungslampenspannung eine geringe bei Starterbatterien übliche Spannung besitzt.
DEK133976D 1934-04-28 1934-04-28 Einrichtung zum Betriebe von Stromverbrauchern auf Fahrzeugen Expired DE714980C (de)

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