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Zellensaugwalze mit gelochtem Aussenmantel.
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der Innenfläche des überragenden Lochmantelteiles achsparallel verschiebbar ist, schliesst den Saugraum sowohl gegenüber dem für die gewünschte Arbeitsbreite nicht benötigten Randteil des Lochmantels als auch gegenüber der Aussenluft ab.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Zellensaugwalze im Längsschnitt, Fig. 2 eine Zellensaugwalze im Querschnitt nach der Schnittlinie 1-1 und Fig. 3 eine Zellensaugwalze im Querschnitt nach der Schnittlinie 11-11 der Fig. 1.
Der Walzenkörper A ist mit Zellen B (Fig. 3) versehen, die an den Stirnseiten offen sind. Auf den Stäben C dieser Zellen B liegt der gelochte Aussenmantel D, der die Saugzellen B an einem oder beiden Enden der Walze nach aussen überragt. Die Vorrichtung zum Luftleermaehen der Saugzellen B besteht aus einem oder zwei stirnseitig angebrachten Saugköpfen E, die so angeordnet sind, dass sie mit den in das Innere des gelochten Aussenmantels D ragenden Absaugkanälen F unmittelbar an die Stirnseiten der Zellenstäbe C anschliessen. Die Saugköpfe B mit den Absaugkanälen F stehen fest, während die Zellenwalze sich so dreht, dass nacheinander die einzelnen Zellenräume B luftleer gemacht werden.
Der oder die an den Saugkopf E anschliessenden Absaugkanäle F, die in das Innere des Lochwalzenmantels D ragen, sind im Verhältnis zur Welle L des Walzenkörpers A so verlegt, dass zwischen
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dem oder den Absaugkanälen F und dem über die Zellenstäbe C hinausragenden Teil des Lochmantels D ein Raum vorhanden ist, der zur Aufnahme eines Organs G zur Formatverstellung dient.
Dieser Formatsehieber G, der entlang der Innenfläche H des gelochten Aussenmantels D und der Oberfläche J der Absaugkanäle F achsparallel verschiebbar ist, begrenzt den Saugraum sowohl in der Breite gegenüber den für die gewünschte Arbeitsbreite nicht benötigten Löchern des Walzenmantels D als auch gegenüber der Aussenluft. Der Formatschieber G wird gebildet von einem Ringsektor, dessen Abmessungen in der Umfangsrichtung so sind, dass sie der Saugzone der Absaugkanäle F entsprechen. Die Verstellung des Formatschiebers auf die gewünschte Arbeitsbreite geschieht durch Verstellspindel od. dgl. Bei Absaugkanälen, die sich über einen grösseren Bogen der Saugzellenwalze erstrecken, können für die Verstellung des Formatschiebers D mehrere Spindeln K mit gemeinsamem Kettenantrieb od. dgl. vorgesehen sein.
Zur Abdichtung zwischen dem umlaufenden Walzenkörper mit den Saugzellen B einerseits und den Saugkanälen F und der seitlichen Abdichtung der Saugkammern anderseits dienen Dichtungen 111 bekannter Art.
Für den Gegenstand der Erfindung ist es ohne Bedeutung, ob nur auf einer oder auf beiden Stirnseiten der Zellensaugwalze Saugköpfe E vorgesehen sind.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung gestattet es, die Saugbreite der Mantelfläche dem gewünschten Papierformat leicht anzupassen, so dass Saugverluste und Produktionsausfälle vermieden werden, denn der Formatschieber G ermöglicht ausser der Einstellung des von vornherein gewählten Papierformates den Ausgleich von während des Laufes der Papiermaschine auftretenden Formatdifferenzen.