AT15709U1 - Fahrgeschäft - Google Patents
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Abstract
Fahrgeschäft (1), insbesondere Rundfahrgeschäft, mit einem schwenkbar an einem Umlaufzentrum (2) gelagerten Auslegerarm (3) und einer um eine Kabinenachse (a1) drehbar am Auslegerarm (3) gelagerten Fahrgastkabine (4) für zumindest einen Fahrgast, wobei die Fahrgastkabine (4) durch den Auslegerarm (3) im Wesentlichen auf einer Kreisbahn um das Umlaufzentrum (2) führbar ist und die Fahrgastkabine (4) in eine Eigendrehung um die Kabinenachse (a1) relativ zum Auslegerarm (3) versetzbar ist, wobei zwischen dem Auslegerarm (3) und der Fahrgastkabine (4) eine Schwenkvorrichtung (5) zur Verschwenkung der Kabinenachse (a1) angeordnet ist.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrgeschäft, insbesondere ein Rundfahrgeschäft, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Im Stand der Technik sind Fahrgeschäfte wie beispielsweise Karussells bekannt, bei welchen Fahrgäste in Kabinen bzw. auf Sitzträgern auf einer im Wesentlichen kreisrunden Bahn um ein Umlaufzentrum geführt werden. Die Kabinen bzw. Sitzträger können dabei an Armen bzw. Drehscheiben gelagert sein und so auf einer Umlaufbahn gehalten werden. Auch ist im Stand der Technik bekannt, bei solchen Fahrgeschäften zusätzlich zu der Umlaufbewegung um das Umlaufzentrum eine Eigendrehung der Kabinen bzw. der Sitzträger vorzusehen. Bei Fahrgeschäften mit derart zusammengesetzten Umlaufbewegungen ist auch bekannt, die Drehachse dieser Eigendrehung gegenüber den Armen bzw. der Drehscheiben unter einem vorgegebenen Winkel geneigt - also insbesondere nicht lotrecht - anzuordnen und Einrichtungen vorzusehen, mit welchen Fahrgäste die Eigendrehung steuern bzw. beeinflussen können.
[0003] Ein gattungsgemäßes Fahrgeschäft ist beispielsweise aus der DE 31 50 432 A1 bekannt.
[0004] Nachteilig an solchen im Stand der Technik bekannten Fahrgeschäften ist die starr vorgegebene Ausgestaltung der Umlaufbewegung, wodurch die Eignung des Fahrgeschäfts nicht für alle Fahrgäste gleichermaßen gegeben ist. Insbesondere ist bei den im Stand der Technik bekannten Fahrgeschäften eine große Abhängigkeit des Fahrerlebnisses für die Fahrgäste von der vorgegebenen Zusammensetzung der Umlaufbewegung gegeben. So kann beispielsweise eine große Abhängigkeit des Fahrerlebnisses von der Umlaufgeschwindigkeit um das Umlaufzentrum gegeben sein. Auch ein Ein- und Aussteigen der Fahrgäste in die bzw. aus der Kabine kann sich bei einer unter einem vorgegebenen Winkel geneigten Kabine schwierig gestalten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fahrgeschäft bereitzustellen, bei welchem die zuvor genannten Nachteile nicht auftreten.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Fahrgeschäft mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zwischen dem Auslegerarm und der Fahrgastkabine eine Schwenkvorrichtung zur Verschwenkung der Kabinenachse angeordnet ist. So kann erreicht werden, dass die Kabinenachse relativ zum Auslegerarm verschwenkbar bzw. neigbar ist. Dadurch lässt sich die Ausgestaltung der Umlaufbewegung einfach anpassen, sei es an unterschiedliche Betriebsbedingungen oder an unterschiedliche Bedürfnisse von Fahrgästen.
[0008] Dadurch, dass eine Verschwenkung der Kabinenachse relativ zum Auslegerarm möglich ist, kann das Fahrerlebnis für sich in der Fahrgastkabine befindende Fahrgäste optimal an die Wünsche der Fahrgäste angepasst werden. So können beispielsweise auch für unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten um das Umlaufzentrum verschiedene Verschwenkungen der Kabinenachse gegenüber dem Auslegerarm ermöglicht werden.
[0009] Im Gegensatz zu im Stand der Technik bekannten Fahrgeschäften kann durch die Verschwenkbarkeit der Kabinenachse relativ zum Auslegerarm auch ein Ein- und Aussteigen der Fahrgäste in die bzw. aus der Fahrgastkabine erleichtert werden.
[0010] Dabei kann vorteilhaft sein, dass die Schwenkvorrichtung ein Schwenklager mit einer gekrümmten Linearführung aufweist. Durch eine gekrümmte Linearführung kann ein Verschwenken der Kabinenachse in einer - gegebenenfalls im Wesentlichen lotrecht verlaufenden Ebene ermöglicht werden. Durch die Ausbildung des Schwenklagers zwischen dem Auslegerarm und der Fahrgastkabine als eine gekrümmte Linearführung kann die Schwenkachse der Verschwenkung außerhalb des Lagers bzw. der Lagerstelle (exzentrisch), beispielsweise durch die Fahrgastkabine, verlaufen. Bevorzugt kann die gekrümmte Linearführung zumindest abschnittsweise kreisförmig ausgebildet sein. Es kann vorgesehen sein, dass die Linearführung im /22
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Wesentlichen lose ausgebildet ist, also eine - im Wesentlichen bis auf die Lagerreibung - freie Bewegung entlang der Führung gestattet.
[0011] Dabei kann weiter vorteilhaft sein, dass die gekrümmte Linearführung zumindest eine gekrümmte Schiene und Führungsrollen zur Führung der zumindest einen Schiene aufweist. Die zumindest eine gekrümmte Schiene kann dabei im Wesentlichen der Fahrgastkabine zugeordnet sein. Die Führungsrollen zur Führung der zumindest einen Schiene können dabei im Wesentlichen dem Auslegerarm zugeordnet sein. Bevorzugt können zwei im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende gekrümmte Schienen und entsprechende Führungsrollen für die Schienen vorgesehen sein. Eine Umkehr der Zuordnungen und/oder eine Ausbildung der Linearführung mit Gleitlagern ist ebenso denkbar.
[0012] Es kann dabei weiter vorteilhaft sein, dass die Linearführung im Wesentlichen in Richtung des Auslegerarms verläuft. In anderen Worten gesagt kann die Linearführung im Wesentlichen zum Umlaufzentrum hin ausgerichtet sein. Dadurch kann ein Verschwenken der Kabinenachse relativ zum Auslegerarm um eine im Wesentlichen horizontal und im Wesentlichen quer zum Auslegerarm verlaufende Schwenkachse ermöglicht werden. Ein Verschwenken der Kabinenachse kann so in einer Ebene des Auslegerarms erfolgen. Es ist ebenso denkbar, die Linearführung im Wesentlichen quer zum Auslegerarm verlaufend auszubilden. Ebenso ist es denkbar, eine Kombination von im Wesentlichen längs und quer verlaufenden Linearführungen vorzusehen.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass die Verschwenkung der Kabinenachse in Abhängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine um das Umlaufzentrum erfolgt. Dadurch kann das Fahrerlebnis für sich in der Fahrgastkabine befindende Fahrgäste optimal an die jeweilige Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine um das Umlaufzentrum angepasst werden.
[0014] Dabei kann vorteilhaft sein, dass sich verschiedene Parameter der Umlaufbewegung von einem Fahrgast bzw. den Fahrgästen steuern bzw. einstellen lassen. Dies kann von dem Fahrgast bzw. den Fahrgästen von der Fahrgastkabine aus erfolgen. Bevorzugt kann eine solche Steuerung während des Fährbetriebs erfolgen, die Ausgestaltung der Umlaufbewegung kann sich also während des Fährbetriebs ändern lassen. Dabei können sich beispielsweise die Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine um das Umlaufzentrum und/oder die Geschwindigkeit der Eigendrehung der Fahrgastkabine um die Kabinenachse und/oder die Verschwenkung der Kabinenachse gegenüber dem Auslegerarm durch einen Fahrgast in der Fahrgastkabine steuern lassen. Ein Verschwenken der Kabinenachse gegenüber dem Auslegerarm durch die Position des Fahrgasts bzw. der Fahrgäste in der Fahrgastkabine ist ebenso denkbar. So kann eine individuelle Anpassung der Ausgestaltung der Umlaufbewegung um das Umlaufzentrum durch einen Fahrgast ermöglicht werden.
[0015] Dabei kann von Vorteil sein, dass die Fahrgastkabine eine Steuereinrichtung zur einfachen und benutzerfreundlichen Steuerung der Parameter der Umlaufbewegung aufweist. Die Fahrgastkabine kann eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit und/oder eine Betätigungsvorrichtung zum Steuerung der Eigendrehung der Fahrgastkabine und/oder eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Verschwenkung der Kabinenachse aufweisen. Eine Möglichkeit der Ausbildung der Betätigungsvorrichtung zur Steuerung der Eigendrehung der Fahrgastkabine ist beispielsweise durch ein relativ zum Auslegerarm drehfestes Handrad gegeben.
[0016] Dabei kann weiter vorteilhaft sein, dass die Eigendrehung der Fahrgastkabine durch ein Betätigen der Betätigungsvorrichtung durch den zumindest einen Fahrgasts steuerbar ist und/oder durch einen Antrieb antreibbar ist. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Eigendrehung durch ein Betätigen der Betätigungsvorrichtung durch einen Fahrgast aus eigener Kraft eingeleitet wird und gegebenenfalls durch einen Antrieb unterstützt werden. Die Eigendrehung kann jedoch auch alleinig durch einen Antrieb angetrieben werden, wobei die Betätigungsvorrichtung dabei den Antrieb steuern kann.
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Patentamt [0017] Es kann vorteilhaft sein, dass die Schwenkvorrichtung einen Schwenkantrieb zum Verschwenken der Kabinenachse aufweist. Dadurch kann sich ein Verschwenken der Kabinenachse bei im Wesentlichen beliebigen Betriebsbedingungen, gegebenenfalls auch entgegengesetzt zu bei der Umlaufbewegung wirkenden Kräften, ermöglichen lassen. Dabei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Schwenkvorrichtung eine einstellbare Kupplung aufweist. Dadurch kann ermöglicht werden, dass die bei der Umlaufbewegung auftretenden Kräfte, welche auf die Fahrgastkabine bzw. einen Fahrgast wirken, ein gewisses Maß nicht übersteigen. Ebenso kann ermöglicht werden, dass eine gegebenenfalls auswählbare Verschwenkung der Kabinenachse zumindest vorübergehend gehalten bzw. arretiert wird.
[0018] Es kann vorteilhaft sein, dass zwischen der Schwenkvorrichtung zur Verschwenkung der Kabinenachse und der Fahrgastkabine eine Drehvorrichtung für die Fahrgastkabine zur Drehbarkeit der Fahrgastkabine um die Kabinenachse angeordnet ist. Dadurch kann beispielsweise ein Verschwenken der Kabinenachse unabhängig von der Eigendrehung der Fahrgastkabine erfolgen. So kann beispielsweise auch die Ausrichtung bzw. Neigung der Kabinenachse gegenüber dem Auslegerarm bei einer Eigendrehung der Fahrgastkabine beibehalten bzw. unabhängig von der Eigendrehung verändert werden.
[0019] Grundsätzlich kann vorteilhaft sein, dass zwischen Auslegerarm und Fahrgastkabine eine Basis angeordnet ist. Die Basis kann beispielsweise rahmenförmig, insbesondere rechteckig, ausgebildet sein. Bevorzugt kann die Basis um eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar am Auslegerarm gelagert sein.
[0020] Dabei kann vorteilhaft sein, dass die Schwenkvorrichtung zwischen der Fahrgastkabine und der Basis ausgebildet ist. Die Ausrichtung der Basis gegenüber dem Auslegerarm kann so bei einem Verschwenken der Kabinenachse unverändert bleiben. Bei einer Ausbildung der gekrümmten Linearführung mit zumindest einer gekrümmten Schiene und Führungsrollen zur Führung der zumindest einen Schiene können die Führungsrollen an der Basis angeordnet sein. Die zumindest eine gekrümmte Schiene kann an der Fahrgastkabine angeordnet sein bzw. bei Vorsehen einer Drehvorrichtung zwischen der Schwenkvorrichtung und der Fahrgastkabine an der Drehvorrichtung angeordnet - und somit im Wesentlichen der Fahrgastkabine zugeordnet - sein. Eine Umkehr der Anordnung ist ebenso denkbar.
[0021] Bei Vorsehen eines Schwenkantriebs kann vorteilhaft sein, dass der Schwenkantrieb in Form einer zumindest abschnittsweise an einem Teil, beispielsweise an einer Schiene, der gekrümmten Linearführung angeordneten Zahnstange oder Kette und einem der Basis zugeordneten, mit der Zahnstange oder der Kette korrespondierenden Antrieb ausgebildet ist.
[0022] Es kann weiter von Vorteil sein, dass die Basis ein Fahrwerk zur Abstützung der Basis auf einer Oberfläche aufweist, wobei das Fahrwerk vorzugsweise einen Antrieb und/oder zumindest ein Laufrad aufweist. Das Fahrwerk kann somit effektiv der Abstützung der Fahrgastkabine auf der vom Fahrwerk befahrenen Oberfläche dienen. Dabei kann sich vorteilhaft ergeben, dass zumindest ein Teil der Gewichtskraft der Fahrgastkabine und gegebenenfalls der Fahrgäste vom Fahrwerk aufgenommen wird. Das Fahrwerk kann an die zu befahrene Oberfläche angepasst ausgebildet sein. So kann beispielsweise zum Befahren einer gleitfähigen Oberfläche wie etwa Schnee oder Wasser das Fahrwerk Kufen oder einen Ski aufweisen. Bevorzugt kann das Fahrwerk einen Antrieb aufweisen, durch welchen eine Umlaufbewegung der Fahrgastkabine antreibbar ist.
[0023] Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass der Auslegerarm an einem ersten Ende um eine im Wesentlichen senkrecht verlaufende Drehachse schwenkbar am Umlaufzentrum gelagert ist und die Fahrgastkabine an einem zweiten Ende des Auslegerarms angeordnet ist. Bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass der Auslegerarm zusätzlich um eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Schwenkachse schwenkbar am Umlaufzentrum gelagert ist. Auch kann vorgesehen sein, dass das Fahrgeschäft genau einen Auslegerarm mit genau einer daran angeordneten Fahrgastkabine aufweist.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass die Schwenkvorrichtung derart ausgebildet ist, dass bei
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Patentamt der Umlaufbewegung der Fahrgastkabine ein Verschwenken der Kabinenachse im Wesentlichen zum Auslegerarm hin gerichtet erfolgt. Bei einem solchen Verschwenken kann vom Auslegerarm und der Kabinenachse im Wesentlichen ein spitzer Winkel eingeschlossen werden. Bei einer entsprechend ausgebildeten gekrümmten Linearführung kann eine effektiv derart durch die Fahrgastkabine verlaufende Schwenkachse für die Verschwenkung der Kabinenachse realisiert werden, dass auch bei einer mit zumindest einem Fahrgast besetzten Fahrgastkabine ein Verschwenken der Kabinenachse im Wesentlichen zum Auslegerarm hin gerichtet erfolgt.
[0025] Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass die Kabinenachse im Wesentlichen aufrecht aus der Ebene der Kreisbahn um das Umlaufzentrum heraus verläuft. Die Kabinenachse kann somit zumindest näherungsweise aufrecht bzw. lotrecht verlaufen bzw. ausgerichtet werden.
[0026] Es kann vorteilhaft sein, dass die Fahrgastkabine zumindest einen Sitzplatz für den zumindest einen Fahrgast aufweist, wobei vorzugsweise für den zumindest einen Sitzplatz ein Sicherheitsbügel vorgesehen ist. Bevorzugt weist die Fahrgastkabine vier Sitzplätze mit jeweils einem Sicherheitsbügel auf. Allgemein kann für jeden Sitzplatz ein Sicherheitsbügel vorgesehen sein.
[0027] Es kann vorgesehen sein, dass die Fahrgastkabine von einem Fahrgast über ein Zugangstor betretbar ist. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die vom Fahrgeschäft genutzte Fläche, insbesondere die während des Fährbetriebs genutzte Fläche, abgetrennt bzw. eingezäunt ist und die Fahrgastkabine nur über das Zugangstor betretbar ist.
[0028] Es kann von Vorteil sein, dass der Antrieb der Fahrgastkabine um das Umlaufzentrum durch einen zentralen, auf den Auslegerarm wirkenden Drehantrieb erfolgt. Eine Kombination eines auf den Auslegerarm wirkenden Drehantriebs und eines einen Antrieb aufweisenden Fahrwerks ist ebenso denkbar.
[0029] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0030] Figur 1a bis 1e [0031] Figur 2a bis 2d [0032] Figur 3 [0033] Figur 4a [0034] Figur 4b verschiedene Ansichten eines Fahrgeschäfts in einer Parkposition, verschiedene Ansichten eines Fahrgeschäfts während des Fährbetriebs, eine Detailansicht einer Fahrgastkabine, eine Schnittdarstellung eines Fahrgeschäfts in einer Parkposition und eine Schnittdarstellung einer Schwenkvorrichtung eines Fahrgeschäfts.
[0035] In den Figuren 1a bis 1e sind verschiedene Ansichten und Detaildarstellungen eines Fahrgeschäfts 1 in einer Parkposition des Fahrgeschäfts 1 gezeigt. Die Stellung des Fahrgeschäfts 1 in der Parkposition kann sich beispielsweise zum Ein- und/oder Aussteigen eines Fahrgasts in die bzw. aus der Fahrgastkabine 4 des Fahrgeschäfts 1 eignen. Insbesondere kann in dieser Position die Fahrgastkabine 4 aufrecht ausgerichtet sein.
[0036] So zeigt die Figur 1a eine perspektivische Ansicht eines Fahrgeschäfts 1 mit einer einzelnen Fahrgastkabine 4, welche an einem einzelnen radial und im Wesentlichen horizontal von einem Umlaufzentrum 2 ausverlaufenden Auslegerarm 3 angeordnet ist. Zwischen dem Auslegerarm 3 und der Fahrgastkabine 4 ist eine Basis 15 angeordnet. Der Auslegerarm 3 ist um eine im Wesentlichen lotrecht auf die von dem Fahrgeschäft 1 zu befahrene Oberfläche 17 ausgerichtete Drehachse a2 schwenkbar an dem Umlaufzentrum 2 gelagert. Der Auslegerarm 3 verläuft im Wesentlichen parallel zu der von dem Fahrgeschäft 1 zu befahren den Oberfläche 17. Die Fahrgastkabine 4 weist eine in der gezeigten Darstellung (Parkposition) aufrecht und im Wesentlichen ebenfalls lotrecht auf die vom Fahrgeschäft 1 zu befahrene Oberfläche 17 ausgerichtete Kabinenachse a1 auf. Die Fahrgastkabine 4 ist in der dargestellten Parkposition durch ein Sicherheitstor 21, dessen Schranken 25 in der Figur 1a geöffnet sind, zugänglich. In der
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Patentamt gezeigten Ausführung weist die Fahrgastkabine 4 vier um die Kabinenachse a1 verteilte Sitzplätze 19 mit Sicherheitsbügeln 20 auf. In der Figur 1a ist zudem die mittig in der Fahrgastkabine 4 angeordnete Betätigungsvorrichtung 11 erkennbar, mit welcher eine Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 um die Kabinenachse a1 gesteuert werden kann.
[0037] In Figur 1b ist eine Seitenansicht der in Figur 1a gezeigten Stellung des Fahrgeschäfts 1 gezeigt. In dieser Darstellung ist die zwischen dem Auslegerarm 3 und der Fahrgastkabine 4 angeordnete Schwenkvorrichtung 5 zur Verschwenkung der Kabinenachse a1 erkennbar.
[0038] In Figur 1c ist ein Detailausschnitt der Fahrgastkabine 4 und der Schwenkvorrichtung 5 gezeigt. Dabei ist erkennbar, dass die Schwenkvorrichtung 5 ein Schwenklager 6 mit einer gekrümmten Linearführung 7 aufweist. Die gekrümmte Linearführung 7 weist wie dargestellt eine gekrümmte Schiene 8 und Führungsrollen 9 zur Führung der Schiene 8 auf. Durch seitlich zur Schiene 8 angeordnete Führungsrollen 9 wird eine seitliche Führung der gekrümmten Schiene 8 erzielt. Durch wie dargestellt unterhalb der gekrümmten Schiene 8 angeordnete Führungsrollen 9 wird ein Auflager für die gekrümmte Schiene 8 ausgebildet. Wie dargestellt ist zwischen dem Auslegerarm 3 und der Fahrgastkabine 4 eine Basis 15 angeordnet. Die Führungsrollen 9 sind in der gezeigten Ausführung an der Basis 15 angeordnet. Zwischen der Schwenkvorrichtung 5 und der Fahrgastkabine 4 ist weiter eine Drehvorrichtung 14 angeordnet, welche eine Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 die Kabinenachse a1 relativ zum Auslegerarm ermöglicht. Die Drehvorrichtung 14 kann einen Zahnkranz aufweisen. Die gekrümmte Schiene 8 der Linearführung 7 des Schwenklagers 6 ist wie gezeigt an dem relativ zum Auslegerarm 3 drehtest ausgebildeten Teil der Drehvorrichtung 14 angeordnet. Die Führungsrollen 9 der Linearführung 7 sind somit im Wesentlichen dem Auslegerarm 3 zugeordnet. Die gekrümmte Schiene 8 der Linearführung 7 ist somit im Wesentlichen der Fahrgastkabine 4 zugeordnet.
[0039] Bei einem Verschwenken der Kabinenachse a1 gegenüber dem Auslegerarm 3 (vergleiche hierzu auch Figur 2d) können die gekrümmten Schienen 8 der Linearführung 7 an den Führungsrollen 9 abrollen und die Fahrgastkabine 4 mitsamt der Drehvorrichtung 14 verschwenkt werden. Durch eine solche - gegebenenfalls auch lose, also im Wesentlichen ungebremste - Ausbildung des Schwenklagers 6 der Schwenkvorrichtung 5 kann die Fahrgastkabine eine geführte Schaukel- bzw. Pendelbewegung relativ zum Auslegerarm 3 ausführen.
[0040] In Figur 1c ist zudem ein Laufrad 18 des Fahrwerks 16 der Basis 15 erkennbar. Das Fahrwerk 16 dient der Abstützung der Fahrgastkabine 4 auf der Laufrad 18 des Fahrwerks 16 befahrenen Oberfläche 17.
[0041] In Figur 1d ist eine Draufsicht auf ein sich in der Parkposition befindendes Fahrgeschäft 1 gezeigt. Dabei ist das Zugangstor 21 mit den geöffneten Schranken 25 gezeigt. Die Fahrgastkabine 4 kann durch das Zugangstor 21 über die Bodenplatte 23 betreten werden. Die Schranken 25 sind so ausgebildet, dass bei einem Schließen der Schranken 25 die Bodenplatte 23 im Wesentlichen vollständig überstreift wird, wodurch sichergestellt werden kann, dass sich vor Fahrtantritt kein Fahrgast im Eingangsbereich zur Fahrgastkabine 4 in Form der Bodenplatte 23 mehr befindet. Zudem kann die Bodenplatte 23 über Sensoren zur Erfassung eines sich auf der Bodenplatte 23 befindenden Fahrgasts aufweisen.
[0042] In der Figur 1d sind zudem die in der Fahrgastkabine angeordnete Betätigungsvorrichtung 11 und die Steuereinrichtung 10 gezeigt.
[0043] Figur 1e zeigt eine Seitenansicht auf die Fahrgastkabine 4 des Fahrgeschäfts 1 mit geöffnetem Zugangstor 21.
[0044] In den Figuren 2a bis 2d sind verschiedene Ansichten und Detaildarstellungen eines Fahrgeschäfts 1 während des Fährbetriebs gezeigt. Die am Auslegerarm 3 um das Umlaufzentrum 2 geführte Fahrgastkabine 4 ist dabei aus der Parkposition heraus bewegt dargestellt. Das Zugangstor 21 ist wie dargestellt während dem Fährbetrieb geschlossen. Die Kabinenachse a1 der Fahrgastkabine 4 ist gegenüber dem Auslegerarm 3 verschwenkt worden und verläuft nun im Wesentlichen zum Auslegerarm 3 hin geneigt. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die Schwenkvorrichtung 5 ausgeschwenkt wurde.
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Patentamt [0045] In Figur 2b ist eine Detailansicht der gegenüber dem Auslegerarm 3 verschwenken Fahrgastkabine 4 gezeigt. Dabei ist zu erkennen, dass die Linearführung 7 des Schwenklagers 6 zwei im Wesentlichen parallel verlaufende und zum Auslegerarm 3 längs bzw. im Wesentlichen parallel ausgerichtete gekrümmte Schienen 8 mit Führungsrollen 9 zur Führung der Schienen 8 aufweist. Durch das Verschwenken der Schwenkvorrichtung 5 sind die gekrümmten Schienen 8 entlang der Führungsrollen 9 abgerollt, wodurch die Fahrgastkabine 4 samt der Kabinenachse a1 in eine geneigte Stellung gebracht wurde.
[0046] In Figur 2c ist eine Seitenansicht Fahrgeschäfts 1 mit der gegenüber dem Auslegerarm 3 verschwenken Fahrgastkabine 4 gezeigt. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die Fahrgastkabine 4 mit der Kabinenachse a1 zum Auslegerarm 3 hin geneigt ist und die Kabinenachse a1 mit dem Auslegerarm 3 im Wesentlichen einen spitzen Winkel einschließt. Im Vergleich mit der Figur 1b ist das Ausschwenken der Schwenkvorrichtung 5 deutlich erkennbar.
[0047] In Figur 2d ist eine Detailansicht der in Figur 2c gezeigten Fahrgastkabine 4 gezeigt. Dabei ist auch im Vergleich mit der Figur 1c deutlich zu erkennen, dass sich die Schwenkvorrichtung 5 in einem ausgeschwenkten Zustand befindet. Die Fahrgastkabine 4 ist samt der Drehvorrichtung 14 gegenüber dem Auslegerarm 3 und der Basis 15 verschwenkt worden. Die gedachte Schwenkachse der Verschwenkung verläuft außerhalb (exzentrisch) der der Lagerstelle (Linearführung 7) des Schwenklagers 6 und kann zu beispielsweise durch die Fahrgastkabine 4 hindurch verlaufen. So kann beispielsweise erreicht werden, dass ein Verschwenken der Kabinenachse a1 aufgrund eines relativ zur gedachten Schwenkachse tief gelegenen Schwerpunkts der Fahrgastkabine 4 durch die im Wesentlichen kreisförmige Umlaufbewegung der Fahrgastkabine 4 erfolgt. Durch eine so bewirkte Ausschwenkung bzw. Auslenkung der Fahrgastkabine 4 bzw. der Kabinenachse a1 kann beispielsweise eine Schaukel- bzw. Pendelbewegung der Fahrgastkabine 4 während der Umlaufbewegung herbeigeführt werden. Die Schaukel- bzw. Pendelbewegung kann durch die mit einer Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 verbundene Gewichtsverlagerung - gegebenenfalls auch durch die Position von Fahrgästen innerhalb der Fahrgastkabine - ausgelöst bzw. unterstützt werden.
[0048] In Figur 3 ist eine Detailansicht einer Fahrgastkabine 4 gezeigt. Dabei ist die mittig zu den Sitzplätzen 19 angeordnete Betätigungsvorrichtung 11 erkennbar. Durch die Betätigungsvorrichtung 11 kann die Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 herbeigeführt werden, wobei dies aus eigener Kraft der Fahrgäste erfolgen kann und/oder die Eigendrehung durch einen auf die Drehvorrichtung 14 wirkenden Antrieb 12 (siehe Figur 4a und 4b) antreibbar sein kann. Weiter ist in der Figur 3 die Steuereinrichtung 10 mit Bedienelemente in 24 erkennbar. Durch die in der Fahrgastkabine 4 angeordnete Steuereinrichtung 10 können sich verschiedene Parameter der Umlaufbewegung von einem Fahrgast bzw. den Fahrgästen steuern bzw. einstellen lassen. Dies kann von dem Fahrgast bzw. den Fahrgästen von der Fahrgastkabine 4 aus erfolgen. Eine solche Steuerung kann von den Fahrgästen während des Fährbetriebs erfolgen, die Ausgestaltung der Umlaufbewegung kann sich also während des Fährbetriebs ändern lassen. Dabei können sich bei entsprechender Ansteuerung der Antriebe die Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine 4 um das Umlaufzentrum 2, die Geschwindigkeit der Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 um die Kabinenachse a1 sowie die Verschwenkung der Kabinenachse a1 gegenüber dem Auslegerarm 3 durch einen Fahrgast in der Fahrgastkabine 4 steuern lassen. Ein Verschwenken der Kabinenachse a1 gegenüber dem Auslegerarm 3 kann wie erwähnt auch durch die Position des Fahrgasts bzw. der Fahrgäste in der Fahrgastkabine 4 erfolgen.
[0049] In Figur 4a ist eine Schnittdarstellung eines Fahrgeschäfts 1 in einer Parkposition dargestellt. Dabei ist der dem Umlaufzentrum 2 zugeordnete, auf den Auslegerarm 3 wirkenden Drehantrieb 22 und der auf die Drehvorrichtung 14 wirkende Antrieb 12 zur Eigendrehung der Fahrgastkabine 4 erkennbar. Der Schwenkarm 3 ist um eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Schwenkachse s2 schwenkbar am Umlaufzentrum 2 gelagert. Weiter ist der in dieser Ausführung der aus Hohlprofilen bestehende rahmenförmige Aufbau der Basis 15 erkennbar.
[0050] In Figur 4b ist eine Schnittdarstellung einer Schwenkvorrichtung 5 eines Fahrgeschäfts 1 gezeigt die Schwenkvorrichtung 5 weist ein Schwenklager 6 in Form einer Linearführung 7 mit
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BEZUGSZEICHENLISTE:
| 1 | Fahrgeschäft |
| 2 | Umlaufzentrum |
| 3 | Auslegerarm |
| 4 | Fahrgastkabine |
| 5 | Schwenkvorrichtung |
| 6 | Schwenklager |
| 7 | Linearführung |
| 8 | Schiene |
| 9 | Führungsrollen |
| 10 | Steuereinrichtung |
| 11 | Betätigungsvorrichtung |
| 12 | Antrieb |
| 13 | Schwenkantrieb |
| 14 | Drehvorrichtung |
| 15 | Basis |
| 16 | Fahrwerk |
| 17 | Oberfläche |
| 18 | Laufrad |
| 19 | Sitzplatz |
| 20 | Sicherheitsbügel |
| 21 | Zugangstor |
| 22 | Drehantrieb |
| 23 | Bodenplatte |
| 24 | Bedienelemente |
| 25 | Schranken |
| 26 | Kette |
| 27 | Antrieb |
| a1 | Kabinenachse |
| a2 | Drehachse |
| s1, s2 | Schwenkachse |
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Patentamt
Claims (19)
- Ansprüche1. Fahrgeschäft (1), insbesondere Rundfahrgeschäft, mit einem schwenkbar an einem Umlaufzentrum (2) gelagerten Auslegerarm (3) und einer um eine Kabinenachse (a1) drehbar am Auslegerarm (3) gelagerten Fahrgastkabine (4) für zumindest einen Fahrgast, wobei die Fahrgastkabine (4) durch den Auslegerarm (3) im Wesentlichen auf einer Kreisbahn um das Umlaufzentrum (2) führbar ist und die Fahrgastkabine (4) in eine Eigendrehung um die Kabinenachse (a1) relativ zum Auslegerarm (3) versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Auslegerarm (3) und der Fahrgastkabine (4) eine Schwenkvorrichtung (5) zur Verschwenkung der Kabinenachse (a1) angeordnet ist.
- 2. Fahrgeschäft nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Schwenkvorrichtung (5) ein Schwenklager (6) mit einer - vorzugsweise zumindest abschnittsweise kreisförmig - gekrümmten Linearführung (7) aufweist.
- 3. Fahrgeschäft nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die gekrümmte Linearführung (7) zumindest eine gekrümmte Schiene (8) und Führungsrollen (9) zur Führung der zumindest einen Schiene (8) aufweist.
- 4. Fahrgeschäft nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Linearführung (7) im Wesentlichen in Richtung des Auslegerarms (3) verläuft.
- 5. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Verschwenkung der Kabinenachse (a1) in Abhängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine (4) um das Umlaufzentrum (2) erfolgt.
- 6. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Umlaufgeschwindigkeit der Fahrgastkabine (4) um das Umlaufzentrum (2) und/oder die Geschwindigkeit der Eigendrehung der Fahrgastkabine (4) um die Kabinenachse (a1) und/oder die Verschwenkung der Kabinenachse (a1) gegenüber dem Auslegerarm (3) durch einen Fahrgast in der Fahrgastkabine (4) - vorzugsweise während des Fährbetriebs - und/oder die Verschwenkung der Kabinenachse (a1) gegenüber dem Auslegerarm (3) durch die Position des Fahrgasts bzw. der Fahrgäste in der Fahrgastkabine (4) steuerbar ist bzw. sind.
- 7. Fahrgeschäft nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Fahrgastkabine (4) eine Steuereinrichtung (10) zur Steuerung der Umlaufgeschwindigkeit und/oder eine Betätigungsvorrichtung (11) zur Steuerung der Eigendrehung der Fahrgastkabine (4) und/oder eine Steuereinrichtung (10) zur Steuerung der Verschwenkung der Kabinenachse (a1) aufweist.
- 8. Fahrgeschäft nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Eigendrehung der Fahrgastkabine (4) durch ein Betätigen der Betätigungsvorrichtung (11) durch den zumindest einen Fahrgasts steuerbar ist und/oder durch einen Antrieb (12) antreibbar ist.
- 9. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schwenkvorrichtung (5) einen Schwenkantrieb (13) zum Verschwenken der Kabinenachse (a1) aufweist.
- 10. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen der Schwenkvorrichtung (5) und der Fahrgastkabine (4) eine Drehvorrichtung (14) für die Fahrgastkabine (4) zur Drehbarkeit der Fahrgastkabine (4) um die Kabinenachse (a1) angeordnet ist.
- 11. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen Auslegerarm (3) und Fahrgastkabine (4) eine Basis (15) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Basis (15) um eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Schwenkachse (s1) am Auslegerarm (3) gelagert ist.
- 12. Fahrgeschäft nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Schwenkvorrichtung (5) zwischen der Fahrgastkabine (4) und der Basis (15) ausgebildet ist.9/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamt
- 13. Fahrgeschäft nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Basis (15) ein Fahrwerk (16) zur Abstützung der Basis (15) auf einer Oberfläche (17) aufweist, wobei das Fahrwerk (16) vorzugsweise einen Antrieb und/oder zumindest ein Laufrad (18) aufweist.
- 14. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Auslegerarm (3) an einem ersten Ende um eine im Wesentlichen senkrecht verlaufende Drehachse (a2) - und vorzugsweise um eine im Wesentlichen horizontal verlaufende Schwenkachse (s2) - schwenkbar am Umlaufzentrum (2) gelagert ist und die Fahrgastkabine (4) an einem zweiten Ende des Auslegerarms (3) angeordnet ist.
- 15. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Schwenkvorrichtung (5) derart ausgebildet ist, dass bei der Umlaufbewegung der Fahrgastkabine (4) ein Verschwenken der Kabinenachse (a1) im Wesentlichen zum Auslegerarm (3) hin gerichtet erfolgt.
- 16. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kabinenachse (a1) im Wesentlichen aufrecht aus der Ebene der Kreisbahn um das Umlaufzentrum (2) heraus verläuft.
- 17. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fahrgastkabine (4) zumindest einen Sitzplatz (19) für den zumindest einen Fahrgast aufweist, wobei vorzugsweise für den zumindest einen Sitzplatz (19) ein Sicherheitsbügel (20) vorgesehen ist.
- 18. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fahrgastkabine (4) von einem Fahrgast über ein Zugangstor (21) betretbar ist.
- 19. Fahrgeschäft nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Antrieb der Fahrgastkabine (4) um das Umlaufzentrum (2) durch einen zentralen, auf den Auslegerarm (3) wirkenden Drehantrieb (22) erfolgt.Hierzu 12 Blatt Zeichnungen10/22 österreichisches AT 15 709 U1Patentamt2018-04-15Fig. 1a11/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamt m :Q ll12/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamt13/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichisches patentamt14/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichisches patentamt15/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamt 'S?Fig. 2a16/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichisches patentamtFig. 2 b17/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichisches patentamtFig. 2c18/22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamtCM dLl19/22λ51θθΛδAT 15 709 U12018-04-15 österreichisches patentamt21 /22AT15 709U1 2018-04-15 österreichischesPatentamt cT c~—(p /iS22/22
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