AT157555B - Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen zur Kennzeichnung des Eintretens einer ein Amtsgespräch übernehmenden Sprechstelle in die Amtsleitung. - Google Patents
Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen zur Kennzeichnung des Eintretens einer ein Amtsgespräch übernehmenden Sprechstelle in die Amtsleitung.Info
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Description
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Die Betriebsweise der dargestellten Schaltung ist folgende :
1. Hausverkehr.
Will eine Nebenstelle eine Hausverbindung herstellen, so drüekt sie nach Abheben des Sprech- apparates die der verlangten Nebenstelle zugeordnete Linienwählertaste LW tief durch, wobei auch der Uberhubkontakt CE. umgelegt wird. Ist die verlangte Nebenstelle frei, so wird bei dieser, solange
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Sobald die angerufene Nebenstelle sich meldet, wird durch Umlegen des Gabelumschalters < ) T der Weaker GW abgeschaltet und die Verbindung zur anrufenden Nebenstelle über die Linienwählerleitung hergestellt : der Überhubkontakt ÜK der rufenden Nebenstelle ist nach Loslassen der Linienwählertaste wieder abgefallen. Die Speisung der Nebenstellen während des Hausgesprächs erfolgt
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bindung aufgetrennt. Wird eine Nebenstelle, welche ein Amtsgesprüch führt, über eine Linienwählerleitung angerufen, so kann eine Betätigung des Weckers df nicht erfolgen, da der Wecker durch die Amtstaste A abgeschaltet ist.
II. Amtsverkehr.
1. Ankommende Amtsverbindung. Der vom Amt ankommende Rufstrom verläuft über die
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wird dabei das S-Relais stromführend, während über den Kontakt 2 im Rückfrageteil Rf der Amtstaste die Sehauzeiehen Sa und das Relais U betätigt werden. Durch Ansprechen des Relais (T wird der Wechselstromwecker WW abgeschaltet; durch den Kontakt Mi wird dabei der bisher in Reihe mit dem Wecker liegende Kondensator C2 zu dem S-Relais parallel geschaltet, so dass eine Dämpfung der Sprechströme durch dieses Relais vermieden wird.
Das U-Relais bleibt während der ganzen Gesprächsdauer angezogen.
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stelle weiterzuleiten, so betätigt die Hauptstelle kurz die Rückfragetaste RT, so dass das Relais R über seine Wicklung I zum Ansprechen kommt und die Haltebrücke r1, RII, u3 in die Amtsleitung legt.
Über seine zweite Wicklung RII bleibt das R-Relais gehalten. Danach ist die betreffende Linien-
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wählertaste durch die Betätigung der Amtstaste.
3. Übernahme des Amtsgesprächs durch die rückgefragte Nebenstelle. Soll die Amtsverbindung zu der über die Linienwählerleitung angerufenen Nebenstelle, z. B. NSt 1, umgelegt werden, so schaltet sieh diese nach Aufforderung seitens der Hauptstelle durch Drücken ihrer Amtstaste A an die Amtsleitung an, dabei spricht über den Kontakt 1 im Rückfrageteil Ri der Nebenstelle NSt 1 und den
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Auf die andern Linienwählerleitungen wird dagegen kein akustisches Zeichen übertragen, da die Rückfrageteile Rf der andern Sprechstellen nicht betätigt sind, so dass deren Linienwählerleitungen mit der gemeinsamen Summerleitung a2, b2 nicht in Verbindung stehen. Eine Störung der etwaigen auf den andern Linienwählerleitungen bestehenden Hausverbindungen findet also nicht statt.
Hat sich die übergebende Spreehstelle durch Erhalt des Summerzeiehens vergewissert, dass sieh die andere Nebenstelle in die Amtsleitung eingeschaltet hat, so legt sie den Sprechapparat auf. Das Relais T fällt ab, da sein Haltestromkreis durch Auslösung des Rückfrageteiles Rf der Amtstaste an der HauptsteHe unterbrochen wird. Die übernehmende Stelle erhält also keinen Summerton mehr,
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. -4. Abgehende Amtsverbindung. Wünscht eine Sprechstelle ein abgehendes Amtsgespräch einzuleiten, so hebt sie den Hörer ab und betätigt die Amtstaste JL einer freien Amtsleitung, wonach die Wahl der gewünschten Nummer beginnen kann. Wie im Falle der ankommenden Amtsverbindung werden die Besetztzeichen eingeschaltet und auch die Weitergabe des Amtsgesprächs kann in entsprechender Weise erfolgen.
5. Versuch der Aufschaltung auf eine besetzte Amtsleitung. Wie sich aus der Abbildung ergibt, kommt das Relais T jedesmal dann zum Ansprechen, wenn der Rüekfrageteil Rf von Amtstasten zweier Sprechstellen gleichzeitig in Arbeitsstellung ist. Führt daher eine Sprechstelle, z. B. die Nebenstelle Psi 1, ein Amtsgespräeh und versucht nun eine andere Spreehstelle, z.
B. die Nebenstelle Nst 2, trotz der Besetztanzeige durch ihr Schauzeichen Sz durch Betätigung der Amtstaste i auf der besetzten Amtsleitung mitzuhören, so spricht ebenfalls sofort das Relais T an und bewirkt Abtrennung und Halten des äusseren Teiles der Amtsleitung und die Übermittlung des Summerzeichens zu beiden Nebenstellen über den inneren Teil dieser Leitung ; ein Mithören ist also unter allen Umständen verhindert und beide Sprechstellen werden auf die unbefugte Aufschaltung aufmerksam gemacht.
Es sei noch erwähnt, dass sich die Erfindung ohne weiteres auch bei Vorhandensein mehrerer Amtsleitungen durchführen lässt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen in Parallelschaltung zur Kennzeichnung des Eintretens einer ein Amtsgespräch übernehmenden Sprechstelle in die Amtsleitung, bei denen jeder Nebenstelle eine Umsehaltweiche zur wahlweisen Anschaltung der Nebenstelle an die Amtsleitung oder an einen von mehreren zur Führung von Ruckfragegesprächen dienenden Hausverbindungswegen individuell zugeordnet ist, gekennzeichnet durch den Nebenstellen gemeinsam zugeordnete Schaltmittel (T), die bei Eintreten der übernehmenden Nebenstelle in die Amtsleitung ein akustisches Zeichen auf die Sprechleitung der durch den Zustand ihrer Weiche als rüekfragend gekennzeichneten Nebenstelle übertragen.
Claims (1)
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (T), vorzugsweise unter Abtrennung und Halten des abgehenden Teiles der Amtsleitung, gleichzeitig ein Zeichen auf den Amtsverbindungsweg übertragen.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (T) sowohl bei der Übernahme eines Amtsgesprächs als auch bei dem Versuch des unbefugten Mithörens einer Sprechstelle auf der Amtsleitung wirksam werden.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (T) wirksam sind, solange die Rückfrageteile (Rf) der Amtstasten zweier Sprechstellen gleichzeitig in Arbeitsstellung sind.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (T) im Falle des unbefugten Mithörens die Einschaltung der bei Rüekfragegesprächen benutzten Haltebrücke (Ru) in die Amtsleitung bewirken.6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebrücke bei Rückfrageverbindungen durch ein Relais (R1) eingeschaltet wird, das unter dem Einfluss einer besonderen nicht sperrbaren Rückfragetaste jeder Sprechstelle steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT157555T | 1937-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT157555B true AT157555B (de) | 1939-12-11 |
Family
ID=3649423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT157555D AT157555B (de) | 1937-03-19 | 1937-03-19 | Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen zur Kennzeichnung des Eintretens einer ein Amtsgespräch übernehmenden Sprechstelle in die Amtsleitung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT157555B (de) |
-
1937
- 1937-03-19 AT AT157555D patent/AT157555B/de active
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