AT159636B - Kautschukreifen mit durch Quer- und Längswende gebildeten Innenzellen. - Google Patents

Kautschukreifen mit durch Quer- und Längswende gebildeten Innenzellen.

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AT159636B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kautschukreifen mit durch Quer-und Längswende gebildeten Innenzellen. 



   Die Erfindung betrifft Verbesserungen und weitere Ausgestaltungen der Vielzellen-Kautschuk- reifen und der zu ihrer Herstellung dienenden Formen gemäss Patent Nr. 149404 und bezweckt, eine erhöhte Widerstandsfähigkeit der Reifen bei gleichem Materialaufwand sowie eine leichtere Herstellung derselben zu erreichen. 



   In der Zeichnung sind ein Beispiel einer erfindungsgemässen Ausführungsform eines Reifens sowie Ausbildungen von Kernstücken veranschaulicht, die bei der Erzeugung Verwendung finden. 



     Fig. l   zeigt einen Querschnitt durch einen Reifen, dessen Ausformen erleichtert ist und Fig. 2 einen Längsschnitt parallel zur   Lauffläche   nach der Linie   XVIII-XVIII   der Fig. 1 ; Fig. 3 zeigt das zugehörige Kernstück ; Fig. 4 stellt einen Satz von drei   Kernstücken   dar und veranschaulicht die Ausbildung eines   Kernstückes   zur Erleichterung des Ausformens ; Fig. 5 ist ein axialer Schnitt durch ein Kernstück zur Herstellung von Zellen, die statt senkrecht, schräg zur Lauffläche gestellt sind ; Fig. 6 ist eine Draufsicht auf ein Kernstück, welches sparrenartig gestellte Zellen ergibt und Fig. 7 ist ein zugehöriger Axialschnitt nach der Linie XXVII-XXVII der Fig. 6. 



   Bei gewissen Reifenausbildungen gemäss dem Stammpatent ist das Ausformen der hiefür nötigen   grossen Kernstücke schwierig.   Erfindungsgemäss wird dieses Ausformen dadurch erleichtert, dass man weniger grosse, unsymmetrische Kernstücke verwendet und in ihrer Anordnung eine Wechselfolge gemäss den Fig. 1 und 2 einhält. 



   Bei dieser Ausführungsform des Reifens 1 mit   Lauffläche   2 entstehen nur annähernd halb so grosse Zellen 35 und diese sind zueinander versetzt. Die   Querwände.   37 haben eine verhältnismässig geringe mittlere Breite und die Zellen selbst sind vervielfacht, derart, dass der Reifen durchaus einem Vielzellenreifen entspricht. Die Längswände 5 sind die gleichen wie beim Stammpatent. 



   Das zugehörige Kernstück   36   mit Aussparung 27 für die Längswand ist in Fig. 3 veranschaulicht. 



  Man kann es nach dem Formen leicht aus dem Reifen herausziehen, da seine maximale Breite im Verhältnis zur Austrittsöffnung eine geringe ist. Wie ersichtlich, ist es nicht mehr notwendig, den Spalt anzuordnen, der gemäss dem Stammpatent das Ausziehen der Kernstücke ermöglicht ; ferner können sich die Querwände 37 bis zur Felge erstrecken und lassen doch entlang derselben einen Lüftungskanal   38   frei. Diese Ausgestaltung lässt übrigens auch ein günstiges Einlegen der üblichen Befestigungsfedern 3 zu. 



   Um das Ausformen unter allen Umständen zuzulassen, kann man auch eines der Kernstück in seiner Gestalt so abändern, dass es stets leicht herausziehbar ist. Die übrigen   Kernstück   können dann nach und nach ohne Schwierigkeit ausgehoben werden. 



   Auf die Basis   39   dieses als   Schlussstiick   bezeichenbaren Kernstückes 4 a modifizierter Gestalt (Fig. 4) bringt man zwei keilförmige   Stücke   40 durch Nietung oder Lötung auf, derart, dass die Gegenneigung der Flanken 41 verschwindet. Gleichzeitig arbeitet man von den beiden benachbarten Kernstücken den früher erwähnten Teilen 40 entsprechende Partien ab. Die Dicken sind derart gewählt, dass eine zum Herausziehen des   Schlussstiickes   4 a zweckmässige Neigung der Flanken besteht. 



  Insbesondere wird die Breite a-b etwas grösser als die Breite c-d gewählt. 



   Reifen nach dem Stammpatent mit schräg zur Lauffläche stehenden Querwänden oder mit schräg zur Radmittelebene, vorzugsweise sparrenartig angeordneten Querwänden erwiesen sich für manche Zwecke besonders vorteilhaft. Sie können leicht mit Hilfe von Kernstücken nach den Fig. 5 bzw. 6 und 7 hergestellt werden. 

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 EMI2.1 
 nicht mehr zusammenfällt ; letzteres liegt also schräg zur Achse 50 und demzufolge ist die von ihm ausgesparte Zelle zur   Lauffläche   nicht mehr senkrecht ;

   mit andern Worten, es sind die Querwände nicht mehr senkrecht zur Strasse,   wennN er diese hinweggehen.   Diese Anordnung bezweckt, dem Umstande Rechnung zu tragen, dass beim Fahren und insbesondere bei den Antriebsrädern die von 
 EMI2.2 
 
Die Ausführung des   Kernstückes   nach den   Fig.   und 7 entspricht Zellen bzw. Querwänden   voua fisehgräten- wer sparrenartiger Austeilung.   
 EMI2.3 
 



   Der Reifen mit sparrenartig gestellten Wänden ist bei sonst ganz gleichen Verhältnissen weicher als ein Reifen mit geradlinig -verlaufenden Wänden, u. zw. deshalb, weil der während der Fahrt zur 
 EMI2.4 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kautschukreifen mit durch   Quer-und Längswände   gebildeten Innenzellen und Kernstücke zu seiner Herstellung nach Patent Nr. 149404, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen zur Erleichterung 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. 3. Reifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwände zur Radmittelebene schräg, vorzugsweise sparrenartig verlaufen.
    4. Kernstücke für die Herstellung von Reifen nach dem Stammpatent oder jedem der voran- EMI2.6 Abziehens des ersten Kernstückes eines Kranzes solcher, der Basisteil dieses Kernstückes gegen den Mittelpunkt des Reifens zu breiter als gegen dessen Lauffläche zu ausgeführt ist und die Basisteile der zwei benachbarten Stücke hiezu angepasste Flanken aufweisen, wodurch das erstgenannte Kernstück gegen die Reifenmitte hin sehr leicht herausgezogen werden kann und die folgenden Kernstücke ohne Schwierigkeit nach und nach abziehbar sind. EMI2.7
AT159636D 1935-10-10 1937-04-07 Kautschukreifen mit durch Quer- und Längswende gebildeten Innenzellen. AT159636B (de)

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AT149404B (de) 1937-04-26

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