AT159660B - Vorrichtung zum Messen von Neutronenintensitäten. - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von Neutronenintensitäten.

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AT159660B
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    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/12Neutron detector tubes, e.g. BF3 tubes

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Description


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  Vorrichtung zum Messen von   Neutronenintensit ten.   



   Beim Arbeiten mit Neutronen hat man bisher meistens zur Erzeugung der Neutronen natürliche radioaktive Substanzen (z. B. Radium, Radiumemanation od. dgl.) benutzt. Neuerdings hat sich gezeigt, dass man Neutronen auch durch Atomkernumwandlungen mit Hilfe von schnellen Ionen in gleich grosser oder sogar stärkerer Intensität bequem erzeugen kann. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass bei ihm die Neutronenintensität in nicht genau kontrollierbarer Weise schwankt. Diese Schwankungen sind auf Schwankungen des Ionenstroms, Inhomogenitäten der beschossenen Schicht usw.   zurückzuführen.   Es ist daher notwendig, bei dem   lonenverfahren   die Intensität dauernd zu messen. 



  Dies geschieht bisher dadurch, dass man die Neutronen zählt, indem man die einzelnen Ionenstromstösse registriert, die von den einzelnen, von einzelnen Neutronen ausgelösten Alphateilchen in einer Zählkammer erzeugt werden. Dieses Auszählen der Neutronen ist langwierig und verlangt ein gegen elektrische Störungen gut geschütztes Gerät. 



   Die Erfindung betrifft ein Messinstrument, mit dem man die jeweilige Neutronenintensität direkt messen kann. Zum Nachweis der nicht oder nur sehr wenig ionisierenden Neutronen geht man dabei von einer bekannten Zwischenreaktion aus, bei der stark ionisierende Teilchen durch die Neutronen erzeugt werden. 



   Man kann beispielsweise die bekannte Reaktion 
 EMI1.1 
 benutzen. 



   Das Messinstrument nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Ionisationskammer aus Metall, in der ausser den einzelnen Elektroden eine Verstärkereinrichtung (Elektrometerröhre mit Widerstand) untergebracht ist. Die Elektroden der Ionisationskammer sind mit Papier bekleidet, das mit einer sehr dünnen Schicht amorphen Bors bestrichen ist. Die Dicke der wirksamen Borschicht ist von der Grössenordnung der   a- Teilchenreichweite   im Bor abhängig. Durchsetzen nun langsame Neutronen die Borschicht, so werden Teilchen ausgelöst, die in dem Gas der Ionisationskammer Ionen erzeugen. Die so erzeugten Ionen werden zum Nachweis der Neutronen benutzt. Da nur eine sehr dünne Borschicht wirksam ist, wird nur ein kleiner Bruchteil der durchgehenden Neutronen a-Teilchen auslösen.

   Um nun auch durch schwache Neutronenintensitäten starke Ionisierungen zu erzeugen, werden gemäss einem weiteren Erfindungsgedanken mehrere Schichten hintereinandergeschaltet. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Messinstrumentes nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   In einem Behälter   1,   der zum Schutz gegen Röntgenstrahlen und Gammastrahlen aus der Neutronenquelle aus Eisen oder Blei besteht und beispielsweise zylindrisch sein kann, befinden sich mehrere Zylinder 2 aus Aluminium, die von Bernsteinisolatoren 4 getragen sind. Die Zylinder sind mit Papier 3 bedeckt, auf welchem das Bor aufgetragen ist. Das Bor kann wegen seiner schlechten elektrischen Leitfähigkeit auch noch mit einem Drahtnetz bedeckt sein ; dadurch wird gleichzeitig eine gute elektrische Feldverteilung erreicht. Im mittleren Teil des Gefässes ist die Elektrometerröhre 6 zusammen mit einem hochohmigen Ableitungswiderstand 7 untergebracht. Die Elektrometerröhre und der Ableitungswiderstand sind gegen elektrische Störungen von einem Abschirmzylinder 5 aus Metall umgeben.

   Die Zylinder werden auf einem Potential von etwa 500 Volt gegeneinandergehalten. 



  Die Leitungen zur Zuführung der erforderlichen Spannungen werden in dem Rohr 8 untergebracht. 

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 EMI2.1 
 
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  1. EMI2.4
AT159660D 1937-03-24 1938-03-21 Vorrichtung zum Messen von Neutronenintensitäten. AT159660B (de)

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