AT159721B - Vorrichtung zum Auftragen eines gleichförmigen Überzuges auf eine Bahn, insbesondere aus Papier. - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen eines gleichförmigen Überzuges auf eine Bahn, insbesondere aus Papier.

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AT159721B
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roller
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Peter Jay Massey
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen eines gleichförmigen Überzuges auf eine in Bewegung befindliche Bahn, insbesondere Papierbahn, durch mit der Papierbahn in Berührung stehende Walzen, denen die Überzugsmasse, wie an sich bekannt, durch reihenweise angeordnete Verteilungs-bzw. Vergleichmässigungswalzen zugefuhrt wird. 



  Die Erfindung ist nun einerseits gekennzeichnet durch einstellbare Spreizvorrichtungen, durch die sich die beweglich gelagerten Verteilungs- bzw. Vergleichmässigungswalzen nur bis auf den durch sie eingestellten Abstand einander nähern können, und anderseits gekennzeichnet durch nachgiebige Druckerzeuger, durch die die Annäherung dieser Walzen nachgiebig erfolgt. 



  Reisst aus irgendeinem Grunde die Papierbahn, so kann es leicht vorkommen, dass die gerissene Bahn zwischen die Verteilungs-bzw. Vergleichmässigungswalzen eintritt und sich dort aufwickelt, was bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art leicht zu Walzenbrüehen führt. Bei der Vorrichtung der Erfindung ist nun einerseits eine derart mit Papier umwickelte Walze in der Lage, die benachbarten Walzen abzudrängen, da diese nur nachgiebig aneinander gepresst sind ; anderseits können nach Beseitigung des Hindernisses die abgedrängten Walzen sofort wieder bis auf den erforderlichen, durch die Spreizvorrichtungen eingestellten Abstand einander genähert werden, ohne dass eine Neueinstellung der Walzen erforderlich wäre. 



  Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ferner eine zusätzliche, zwischen zwei der Walzen eingeschaltete Spreizvorrichtung vorgesehen, durch die die vor und hinter diesen Walzen liegenden Walzen der Walzenreihe satzweise voneinander abgehoben werden können, um ein leichtes Reinigen derselben zu ermöglichen. 



  Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt. Diese beiden Figuren ergänzen sich längsweise zu einem Aufriss der Vorrichtung. 



  Die Bahn 1 wird von der Vortrockenpartie der Papiermaschine über eine Leitwalze in den Raum zwischen zwei Reihen 2, 3 von Walzen hindurchgeführt, durch welche die aufzubringende z. B. füllstoffhaltige Überzugsmasse verteilt und vergleichmässigt wird, um schliesslich durch zwei grössere Walzen 57,64 am Ende der beiden Reihen 2 und 3 auf die Bahn aufgetragen zu werden. 



  Der untere Walzensatz 3 umfasst die zwei Trogwalzen 20,23, welche mit einem Mantel 46 aus Kautschuk od. dgl. überzogen sein können. Aus einem zwischen diesen Walzen und über ihnen angeordneten Trog 26, dessen Bodenfläche durch Teile der Umfangsfläche der Walzen gebildet wird, wird die Überzugsmasse in den Raum zwischen diesen Walzen eingeführt, um durch sie auf die übrigen   
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 Bahn 1 übermittelt. 



   In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Lager   65, 74, 78, 82   und 88 für die Verteilungsund   Vergleiehmässigungswalzen   beweglich unterstützt. In diesem Beispiel erfolgt die Unterstützung dieser Lager durch verschwenkbar angeordnete Arme 66,75, 79, 84. Diese Lager sind nun beweglich in bezug aufeinander und sie werden auf einem bestimmten Mindestabstand voneinander durch zwischen den Lagern angeordnete Spreizvorrichtungen, welche verstellbar sind, gehalten. Zwischen den beiden Lagern 65,74 befindet sich beispielsweise eine einstellbare Spreizvorrichtung in Gestalt eines Schrauben- 

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 schlosses.

   Das   Sehraubensehloss   hat eine Gewindebuchse 103, welche bei 104 an die Lagerstütze 75 für das Lager 74 schwingbar angesetzt ist, während die andere mit gegenläufigem Innengewinde ausgerüstete Buchse 102 an dem Arm 66 für das Lager 65 am Zapfen 98 sehwingbar angeordnet ist und infolge eines Schlitzes 99 an dieser Buchse auch verschiebbar ist. In diesen beiden Gewindebuehsen ist ein mit gegenläufigem Gewinde versehener Bolzen 105 drehbar, so dass entsprechend der Drehung dieser Buchse der Abstand zwischen den beiden Lagern und dadurch auch der Abstand zwischen den zugehörigen Walzen 52,53 geregelt werden kann. Infolge dieser   Abspreizvorrichtung   wird dieser Abstand durch die Entfernung bestimmt, welche der Zapfen 104 vom Ende des Schlitzes 99 einnimmt. 



  Die beiden Walzen können sich demnach nur bis auf den hiedurch bestimmten Abstand nähern. Sie können jedoch voneinander zurücktreten, wenn beispielsweise der Zapfen 98 in dem Schlitz 99 der Buchse 102 verschoben wird, wenn also das Lager 65 für die Walze 52 nach links   zurückweichen   kann. 



   Im Betrieb der Vorrichtung wird eine derartige   Zurückweiehung   der Walze 52 nach links dadurch verhindert, dass die erste Walze 20 der Reihe von einem Lager 19 getragen wird, dessen Lagerarm 14 durch eine Druckvorrichtung 10 beständig in eine Richtung gedrängt wird, in welcher die Walzen der ganzen Reihe auf den durch die Spreizvorriehtung bestimmten Mindestabstand eingestellt werden. 



  Der Lagerarm 14 ist ebenfalls sehwingbar ausgebildet und an seinem freien Ende bei 13'mit der Kolbenstange 12 eines Kolbens 11 in dem   schwingbar   unterstützten Druckzylinder 10 gelenkig verbunden. 



  Der Druck in diesem Zylinder wird so geregelt, dass diese Walze 20 beständig nach rechts gedrängt wird und dadurch alle Walzen der Reihe, welche durch Einschaltung der Spreizvorrichtungen zwischen ihre Lager miteinander verbunden sind, ebenfalls nach rechts drängt. 



   In dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient der Lagerarm 14 für die erste Walze 20 gleichzeitig auch zur Abstützung der zweiten Walze 2. 3 der ganzen Reihe. In diesem Arm 14 sind jedoch die beiden Walzen 20, 2, 3 ebenfalls durch eine ähnlich ausgebildete Spreizvorrichtung, bestehend aus den   Gewindebuchsen 27, 24 und dem Bolzen 28, miteinander verbunden. Das Lager 22 für die zweite Walze 23   wird durch einen Arm 21 mit der Stütze 14 für die erste Walze fest verbunden. 



   Die Walze 52 der Reihe, 3 ruht in Lagern   65, welche durch   Arme 69 nach oben hin verlängert sind, und in   Führungsleisten   70 dieser Arme befindet sich je ein Lagerboek 71 für eine Vergleichmässigungswalze 73. Durch die Druckschraube 72 kann der Lagerboek höher oder tiefer eingestellt werden, um eine Verreibung der Überzugsmasse auf der Walze 52 zu verstärken oder abzuschwächen. 



   Die Lager 82 für die untere Walze 56 des Walzenpaares 55 ruhen verstellbar zwischen Führungsleisten 83 eines in dem Lagerarm 84 angebrachten Joches. Jeder Lagerbock 82 kann durch eine Druck- 
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 wärts bewegt werden, da diese Schrauben auf das Joch eingreifen. Der Lagerarm   84,   der ebenfalls beweglich ist, trägt am Kopfende das Lager 88 für die andere Walze 55. 



   Auch die Auftragwalze 57 des unteren Satzes 3 ist durch ein   Sehraubenschloss   120, 121,   12. 3   mit der Walze 55 verbunden, während das Lager 114 dieser Walze 57 feststehend ist. Die Buchse 121 des   Sehraubensehlosses   hat einen langen Schlitz   122,   um eine verhältnismässig grosse Verschiebung des Walzenpaares 55,56 von dieser Auftragwalze 57 nach links zuzulassen. 



   Um eine leichte Säuberung der Walzenreihe zu ermöglichen, sind die Spreizglieder zwischen der zweiten Walze des   Trogwalzenpaares 20, 23   und der ersten Walze 52 des nachfolgenden Satzes von   Verteilungs-und Vergleiehmässigungswalzen   abhebbar, ohne dass der Abstand, der durch die Spreizglieder zwischen diesen   Verteilungs-und Vergleiehmässigungswalzen   eingestellt worden ist, eine Ver- änderung erfahren muss. Zu diesem Zweck ist an der Stütze 14, welche hier auch für das Lager 22 der Trogwalze 23 dient, und der Stütze 66 für das Lager 65 der ersten Verteilungswalze 52 eine zweite Spreizvorriehtung in Gestalt eines   Schraubensehlosses     132, 136, 139   angeordnet.

   Der Gabelteil133 der Buchse 132 umfasst den Zapfen   1.'34,   auf welchem der Arm   185   verkeilt ist. Der Zapfen 134 ist exzentrisch in den Gabelteil 133 verlegt. Durch Verschwenkung des Armes 135 ist also ohne Verstellung der Spreizvorrichtung 139 ein Entfernen der Walzen 23, 52 voneinander möglich, da die Gegenbuehse 136 des Schraubenschlosses bei 137 durch einen   Längsschlitz   den Zapfen   1. 38   der Stütze 66 des Lagers 65 umfasst. Durch Verschwenkung des Armes   135,   beispielsweise um 180  aus der gezeigten Lage, wird infolge der exzentrischen Verdrehung des Zapfens   1M   eine Verlängerung des Sehraubensehlosses 132, 136,139 herbeigeführt.

   Das die gleichen Arme 21, 66 verbindende   Sehraubensehloss   101 muss nicht unbedingt gelöst werden, wenn das Sehraubensehloss   1. 39   betätigt wird. Der Kolben 11 wird in dem Druckzylinder 10 dadurch entgegen dem Druckmittel etwas verschoben. Es kommt so eine Trennung der Walzen 23,52 zustande ohne Verstellung der auf den richtigen Abstand gebrachten Spreizvorrichtung. 



   Die auf den unteren Walzensatz 3   beschränkte   Beschreibung trifft auch auf den oberen Walzensatz 2 zu, dessen Trogwalzen 40, 41 von einem beweglichen Arm 34 getragen werden. Dieser Arm steht unter dem Einfluss einer nachgiebig auf ihn einwirkenden Druekvorrichtung, bestehend aus dem sehwingbar gelagerten Zylinder 29, dem Kolben   31   und dessen bei 33 an den Arm 34 angelenkter Kolbenstange 32. 



  Auch diese beiden Trogwalzen haben zweckmässig   Kautscbukiiberziige   und sind durch ein Schraubenschloss 43, 44, 45 in bezug aufeinander verstellbar. Die Lager   38,.   39 dieser beiden Walzen sind wie die Lager 19, 22 der entsprechenden Walzen des unteren Satzes von Armen 36,37 unterstützt, von 

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 welchen der Arm 36 schwingbar an dem Lagerarm 34 gefestigt ist, während der andere Arm 37 mit dem Lagerarm nicht schwingbar vereinigt ist. Auch die Auftragwalze 64 des oberen Satzes wird durch einen feststehenden Lagerbock 142 unterstützt, in welchem das Lager 140 durch eine federnde Auf-   hängung 144, 145   gehalten wird. 



   Die am rechten Ende der Vorrichtung angeordneten Teile umfassen Säuberungswalzen 148 für die Auftragwalzen 57,64 und Kästen 170, 173, durch deren Ausströmdüsen 182, 183 erwärmte Luft gegen die nunmehr überzogene Bahn gerichtet wird, um den Überzug vor Berührung mit den Trockenzylindern 179 zu trocknen. 



   Die Trogwalzenpaare 20, 23 und 40, 41 haben den gleichen Durchmesser und werden zweckmässig je besonders angetrieben. Sie übertragen die Überzugsmasse auf die andern Walzen, die in Linienberührung mit ihnen stehen. Die Auftragwalzen 57,64 haben eine Umfangsgeschwindigkeit gleich der Wandergeschwindigkeit der Bahn. Die   Verteilungs-und Vergleiehmässigungswalzen   haben dieselbe Umfangsgeschwindigkeit wie die zugehörigen Auftragwalzen 57,64. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auftragen eines gleichförmigen Überzuges auf eine in Bewegung befind- 
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 nur bis auf den durch sie eingestellten Abstand nähern können und durch Druckerzeuger (10, 12), durch die die Annäherung dieser Walzen nachgiebig erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Einstellvorrichtung (132, 136, 139) zwischen den Trogwalzen (20, 23 bzw. 38, 41) und den übrigen Walzen jeder Reihe.
AT159721D 1935-09-11 1935-12-28 Vorrichtung zum Auftragen eines gleichförmigen Überzuges auf eine Bahn, insbesondere aus Papier. AT159721B (de)

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