AT159866B - Sprung-Zeilen-Abtastung von asynchron zum Zerleger laufenden Filmen. - Google Patents

Sprung-Zeilen-Abtastung von asynchron zum Zerleger laufenden Filmen.

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AT159866B
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  Sprung-Zeilen-Abtastung von asynchron zum Zerleger laufenden Filmen. 



   Die Erfindung bezieht   sieh   auf Fernseheinrichtungen, bei denen ein   gleichförmig   bewegter Film nach der sogenannten ,,Methode der   verschränkten Zeilen" abgetastet   wird, bei denen also das empfangene Bild aus zwei oder mehr Teilrastern besteht, die gegeneinander um eine oder mehrere Zeilen versetzt sind. Der Sender arbeitet dabei gewöhnlich mit einer Nipkowscheibe. Es können aber auch die Braun'sehe Projektionsröhre und andere bekannte mechanische oder elektrische Bildpunkterzeuger verwendet werden. 



   Wenn dabei der abtastende   Lichtpunkt   zwei volle vertikale Bewegungen ausführt, während der Film sich um eine Bildlänge weiter bewegt hat, ist ein Bild mit zwei Teilrastern zustande gekommen. 



  Die Abtastung erfolgt mit Hilfe eines   Asynchronmotors,   der von einem   Lichtnetz   mit 50 Perioden gespeist wird, während der Film mit 25 Bildern je Sekunde läuft. 



   Praktisch kann jedoch auch der Fall eintreten, dass die Netzfrequenz und die Bildfrequenz 
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 entwirft. Der Einfachheit halber soll nur der Fall von Fig. 2 unter der Voraussetzung einer Nipkowscheibe erklärt werden. Die Übertragung auf andere Fälle ist einfach. 



   Die Netzfrequenz beträgt 60, die Scheibe wird mit 90 Umdrehungen je Sekunde angetrieben. 



  Das lässt sieh durch einen umlaufenden Frequenztransformator leicht bewerkstelligen. Die Nipkowscheibe ist nach Fig. 4 mit zwei Lochspiralen versehen, von denen die eine als volle, die andere als punktierte Linie angedeutet ist. Sie haben je   zu   Gänge und gehen an den   Sprungstellen M-N   ineinander über. Die beiden Spiralen müssen durch eine (nicht dargestellte) umlaufende Blende abwechselnd freigegeben werden. Da die   21'2   Gänge jeder Spirale immer einen Strich des Abtastpunktes 
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 Filmbildes   (y   Sekunde)   :#=3-s Striche, wie   oben verlangt. Es ist bemerkenswert, dass diese asynchrone Scheibe weniger Bildpunkte auf einer Spiralteilung enthält als ausgesendet wurden. 



  Sie enthält nämlich beispielsweise bei 441 Zeilen nur 369 Punkte auf einer Teilung. Dies kommt dadurch zustande, dass, wie aus den Fig.   1#3   hervorgeht, die fehlenden Bildpunkte durch den Anfang der zweiten Teilung der Seheibe nachgeholt werden. 



   Es sei bemerkt, dass die   Durchführung   der erfindungsgemässen Bildzerlegung mit   überschüssigen     Wegen nicht grundsätzlich   mit Spiralseheiben der beschriebenen Art verknüpft zu sein braucht. Durch eine kompliziertere Frequenzumformung vom Liehtnetz auf die Antriebsfrequenz der Scheibe kann man auch mit einer ganzen Anzahl von Spiralen auskommen, im vorliegenden Fall z. B. bei einer Umformung im Verhältnis 6 : 5 mit einer   Zweifach-Spiralseheibe.   Die Einführung der beschriebenen Spirale bringt aber erhebliche Vereinfachungen der Frequenzrelation mit sich und ist daher trotz der komplizierten Herstellung dieser Scheiben (höhere gesamte Bildpunktzahl) praktisch sehr angenehm. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
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