AT160423B - Verfahren zur Herstellung von Verbundrohgußhohlkörpern für Stahlbleche, Panzerplatten oder gegossenen Panzertürmen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Verbundrohgußhohlkörpern für Stahlbleche, Panzerplatten oder gegossenen Panzertürmen u. dgl.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Verbumlrohgusshohlkörpern fiir Stahlbleehe, Panzerlulatten oder gegossenen Panzertiumen n. dgl.
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denen mindestens einer abnehmbar sein soll, um den gegossenen Rohgusskörper. leicht herausnehmen zu können. Den Flansch schützende Einsatzstück 6 können vorgesehen werden. 8 ist in beispielsweiser Ausführung ein Ritzel behufs Erzielung der Drehbewegung der Kokille J, welches in einen Zahnkranz 9 eingreift. Die Kokille 1 kann auch in üblicher Weise durch Wasserstrahlen 10 gekühlt werden oder z. B. auch vermittels Pressluft, wofür dann ein Mantel 12 vorgesehen ist. Die Kokille 1 ist drehbar
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(s. auch Fig. 3) vorgesehen. Eine dieser Giessrinnen, z. B. 22, ist auch als Reserve gedacht.
Aus Fig. 1 ist insbesondere auch ersichtlich, dass die Ausflussenden 20', 21'der Giessrinnen 20, 21 in der Richtung der Längsachse'A-A versetzt angeordnet sind, um beim Giessen von zylindrischen Rohgusskörpern, die aus mindestens zwei Schichten verschiedenen Materials bestehen, das Ubereinanderversehmelzen und-verschweissen der einzelnen Schichten zu sichern.
In der Haupteingussvorrichtung ist je ein Vorratsgefäss 25,26 für die verschiedenen Verbund-
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im Sinne des Pfeiles Q erfolgt. Die ganze Giesseinrichtung ist auch im Sinne der Pfeilrichtung q beweglich, z. B. auf einem Wagen 27 angeordnet, der vermittels Rädern 28 auf Führungsschienen 29 läuft.
: 30 stellt eine Einrichtung zum Glätten, eventuell auch Verdichten der Innenfläche d des in
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befindet sich auf einer in die Kokille einführbaren Tragstange 32, die drehbar (Pfeilrichtung P) aber auch noch heb-und senkbar (Pfeilrichtung R) und schliesslich auch so gelagert ist, dass die ganze Innen- einrichtung im Sinne des Pfeiles r bewegt werden kann.
Durch in der Zeichnung, Fig. 2, nicht näher dargestellte Mittel, die verschiedenartigst aus- gebildet sein können, kann das Glättorgan 30 auch radial (Pfeilrichtung S) bewegt werden, respektive an die Innenfläche d angedrückt werden, was eine nur in zarte Tiefe reichende Gefügeänderung bzw.
Diffusionsverbesserung zwischen der innersten Flächenschicht d zum Anschlussmaterial b hervorruft, ohne dass eine Längenänderung des gegossenen Rohgusshohlkörpers erfolgt. Die Rolle oder Walze 30 kann dazu z. B. in einem nach Art eines Kniegelenkes ausgebildeten Träger angeordnet sein, so dass durch die Streckung des Kniegelenkes die innere Druckgebung erfolgt. Die Hauptlagerungen für die Inneneinrichtung liegen am besten ausserhalb der Kokille 1, z. B. in Lagern 33.
Das Giessverfahren gemäss der Erfindung besteht daher im folgenden :
Das Giessen vermöge mehrerer Einflussrinnen an sich ist vorbekannt. Es erübrigt sich-daher eine Beschreibung der einzelnen Giessphasen. Es sei nur darauf hingewiesen, dass nicht nur die Diffusions- schiebt zwischen d und b, sondern auch im Falle eines Verbundstahlkörpers die Zwischenschicht c, welche die innige Strukturverbindung der beiden Schichten a und b herstellt, im nachfolgenden Fertig- prozess nicht leiden darf. Während des Giessvorganges erstrecken sich die Bewegungen der Giess- einrichtung und des Kokillenwagens auf die durch x-y angezeigte Strecke.
Solange sich der hergestellte hohlzylindrische Verbund- respektive Rohgusshohlkörpef L in
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unterzogen. Diese besteht darin, dass durch den relativ geringen Druck immerhin eine Verdichtung der ganzen inneren Gussschicht erfolgt, also eine Diffusionsverbesserung zwischen d und b und im t Falle einer besonderen Verbundinnenschicht b neben a eine Verdichtung eigentlich nur an der Innen- fläche d erfolgt. Dadurch entsteht eine neuartige Glättung der Innenfläche bei einer gleichzeitigen
Verdichtung des äusseren Innengefüges am Innenumfang d. Dies bedeutet eine Verfahrensverbesserung auf neuartiger Grundlage im Vergleich zu den bisherigen Rotationsgiessmethoden, weil man den Rota- tionspanzerkörper innen schon glatt und mit besserem Gefüge aus der Giesserei erhält.
Um eine nachfolgende mechanische Teilung 35, 36 (Fig. 4) in erkaltetem Zustand in der Um- fangsrichtung zu ersparen, um Zylinderkörper z zu erhalten, können in der Kokille 1 Trennorgane oder Flanschen T (Fig. 2) eingebaut werden. Dadurch entstehen beim Giessen in einer und derselben
Kokille hinter-bzw. nebeneinander zwei oder mehrere schmälere respektive auch spiralige Stahlzylinder.
Das hiefür in die Kokille eingebaute Trennorgan kann daher auch aus spiralig im Inneren der Kokille
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