AT160585B - Druckflüssigkeits- oder Druckluftsteuerung für Maschinen zum Auswalzen der Böden von Kartuschhülsen. - Google Patents

Druckflüssigkeits- oder Druckluftsteuerung für Maschinen zum Auswalzen der Böden von Kartuschhülsen.

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AT160585B
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    Druckflüssigkeits- oder Druckluftsteuerung   für Maschinen zum Auswalzen der Böden von Kartusch- hülsen. 
 EMI1.1 
 

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 dargestellte Zahnräder gekuppelt. Die Welle   8   treibt über ein Wendegetriebe y, eine Welle und ein Schneckengetriebe eine Leitspindel z'. 



   Die Leitspindel   ; f dient   zur Verschiebung der Aufnehmerschlitten t'und u'gegeneinander. 



   Der Steuervorgang geht folgendermassen vor sich : Eine Pumpe o fördert aus einem Vorratsbehälter dauernd Drucköl in die Leitung 1. Von dieser zweigt eine Leitung ab, die bei 2 zum Steuerschieber   d   führt. Durch den Steuerschieber d wird zwischen 2 und 3 eine Verbindung hergestellt, welche bei 4 zum Zylinder 4 a, der zum Ingangsetzen der Maschine dienenden Hauptkupplung y'führt. 



  Das Ingangsetzen wird unter Umlegen des Hebels   d'am Schieber d durch Herunterdrücken   des Steuergliedes (Druckknopfes)   m   veranlasst. Dadurch wird auch über 5 die Leitung 6-7 zum Schieber a geöffnet, der in Linksstellung geht. Die von der Leitung 6-7 bei 8 abzweigende Leitung stellt die Verbindung mit dem Zylinder 9 her, welcher einen Raststift g'aushebt, um den Steuerkolben g freizugeben. Von der Pumpe o   führt   die Leitung 1 bei 10 zum Schieber c und von diesem über die Leitung 11-12 zum Schieber a. Durch die Bewegung des Schiebers a in seine Linksstellung wird die Leitung   13-14   freigelegt, die zum Schieber b führt.

   In der   Linksstellung des Schiebers b   wird die Leitung 15-16 freigegeben, die den Kolben   16 a   zum Einfahren des rechten Hülsenaufnehmerschlittens M'unter Druck setzt und verschiebt. 



    Gleichzeitig wird durch die von der Leitung 13-14 abzweigende Leitung 17-18 der Eilgangkolben n unter Öldruck gesetzt, wodurch dieser Kolben schnell aufwärts geht und die Walzkugel v   zwischen die Böden der Hülsen t und u einfährt. Von der Leitung   15-16   zweigt die Leitung 19-20 ab, welche bei 21 das Druckventil k umsteuert, durch das der Schieber b in Rechtsstellung gebracht wird. Hiedurch wird die Leitung 22-23 freigegeben, die den Kolben   I   unter Druck setzt und dadurch das   Schliessen   des Mutterschlosses z bewirkt. 



   Dadurch wird einerseits der Aufnehmerschlitten   M'mit   der   Leitspindel z'gekuppelt   und anderseits die Leitung 24-25 freigegeben, die einen Stosszylinderkolben 25 a herausdrückt, wodurch das Gegeneinanderfahren der Aufnehmerschlitten   t'und u'eingeleitet   wird. Dabei wird durch den Kolben 25a die Leitung 26-27 freigegeben, die einen Raststift aushebt, so dass der Schieber a in seine Mittelstellung geht. Von der Druckleitung zwischen 1 und 2 zweigt eine Leitung 28-29 ab, die zum Steuerschieber e führt, der durch Anschläge p einer Steuerscheibe r bewegt wird.

   Sobald durch den Stosszylinderkolben 25a das Wendegetriebe y eingerückt und dadurch der Aufnehmerschlitten t'in Bewegung gesetzt wird, dreht dieser mittels einer Zahnstange r' die Steuerscheibe r, so dass deren einer Anschlag p den Kolben e   zurückdrückt,   wodurch die Leitung 30-31 freigegeben wird, die einen Stosszylinder   M a   unter Druck setzt. Der Kolben des letzteren verschiebt die   Schaltstange G"der   Kupplungen   y" und y'" und   bringt beide Kupplungen in die Ausschaltstellung, so dass die Aufnehmerschlitten t'und   11/zum   Stillstand kommen. Eine Abzweigleitung der Ölleitung 30-31 führt nach 32 zum Kolben 32a und schiebt diesen vorwärts, wodurch ein akustisches oder optisches Signal q zur Anzeige des Beginnes des eigentlichen Walzvorganges eingeschaltet wird. 



   Bei der Bewegung des Kolbens des Stosszylinders   31 a   wird eine Leitung 33-34 freigelegt, die zu einem Zylinder   34/führt, welcher   das Ein-und Ausschalten der Drehvorrichtung für die Aufnehmer t" und   M"bewirkt. Durch Abwärtsdrüeken   des Kolbens im Zylinder 34'wird diese Drehbewegung eingeleitet. Gleichzeitig wird auch die Leitung 35-36 frei, die den Schieber c nach links drückt. Dadurch wird die Leitung 37-38 freigegeben, die zum Steuerschieber   i   führt. Dieser wird durch einen Anschlag p'einer Scheibe r"nach unten gedrückt, wenn die Walzkugel v ihre oberste Stellung erreicht hat. Die Scheibe r"wird von der Zahnstange w mittels einer Zahnstange   w'und   eines Ritzels r3 angetrieben.

   Damit wird die Leitung 39-40 freigegeben, welche zum Stosszylinder 40a führt, dessen Kolben vorschiebt und dadurch das Wendegetriebe x umschaltet, welches nunmehr die   Walzkugel v   abwärts bewegt. 



   Eine Leitung 41 führt vom Steuerschieber   i   zu einem weiteren Steuerschieber h, der nach erfolgtem Kugelabwartsgang durch einen zweiten Anschlag p"an der   Scheibe/'verschoben   wird, wodurch eine Leitung 42-43 frei wird, welche zu einem Stosszylinder 43a zur Herbeiführung des Kugelaufwärtsganges führt. Die vom Steuerschieber   d   zum Steuerkolben g führende Leitung 44-45 wird mit der Leitung 46-47 verbunden, wenn am Ende des Kugelaufwärtsganges durch Umlegen eines Steuerhebels g"der Steuerkolben g nach unten verschoben ist. Die Leitung 46-47 führt zu einem Stosszylinder   47 a,   dessen Kolben auf Mitte geschaltet wird, so dass der Kugelschlitten in seiner oberen Stellung stehenbleibt. Von der Leitung 46--47 zweigt eine Leitung   48--49   zu einem Steuerschieber t ab.

   Durch diesen wird die letztere Leitung in Verbindung mit einer Leitung 50 gebracht, welche bei 52 zu einem Stosszylinder 52a führt, der mittels der Schaltstange G das Wendegetriebe y auf Auseinanderfahren der Aufnehmerschlitten t'und M'verstellt und durch Öldruck über 51 mittels des Kolbens 32a das Signal q ausschaltet. 



   Gleichzeitig wird eine Leitung 53-54 frei, die zum Zylinder   34'führt,   dessen Kolben die Drehbewegung der Aufnehmer    < "und M"ausschaltet   und über eine nach 55 führende Zweigleitung zu einem Stosszylinder 55a führt, der mittels der Schaltstange   G'das   Wendegetriebe y auf Auseinanderfahren der Aufnehmerschlitten schaltet. Eine vom Zylinder des Steuerschiebers t abzweigende Leitung 56-57 

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 wird durch die verstellbaren Anschläge p auf der Steuerscheibe r geöffnet und schaltet den Kolben des Stosszylinders   57 a   auf Mitte, wodurch das Auseinanderfahren der Aufnehmerschlitten beendet wird. 



   Während der Bewegung des Kolbens des Stosszylinders 57 a wird eine Leitung   58#59   freigegeben, die aus dem Schieber   a   einen Raststift aushebt und dadurch bewirkt, dass der unter Federspannung stehende Schieber a nach rechts geht. Vom Zylinder des   Steuerschiebers f zweigt   bei 56 auch eine Druckleitung 60-61 ab, die zu einem Zylinder 61a führt und dazu dient, die als sogenannte Einzahnkupplung ausgebildete Kupplung für den mechanischen Antrieb der Walzkugel auszurücken und dadurch den   Walzkugelschlitten   für den   Eilrückgang   freizumachen. Der in Rechtsstellung bewegte Schieber a öffnet eine Leitung 62-63, welche zum Kolben n führt, der zum Abwärtsbewegen des Walzkugelschlittens mit Eilgang dient. 



   Gleichzeitig bewirkt der Öldruck der zum Kolben   i !   führenden Abzweigleitung 62-64 das Öffnen des Mutterschlosses z. Eine weitere Abzweigleitung 62-65 bringt den Schieber c in Rechtsstellung und eine von der Leitung   62-64   abzweigende Leitung 66 führt zum Schieber b und bringt diesen in Linksstellung. Sobald die Leitungen   62#63,   62-64, 62-65 und 66 unter Druck stehen, wird auch zwischen 67 und 68 eine Verbindung hergestellt und durch Eintritt von Drucköl bei 69 der Kolben 16 a zum Ausfahren des   Aufnehmersch1ittens u'zurückgeschoben.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Druckflüssigkeits- oder Druckluftsteuerung   für Maschinen zum Auswalzen der Böden von Kartuschhülsen od. dgl. mittels einer quer zur   Hülsenachse   bewegten Walzkugel, gekennzeichnet durch eine solche Einrichtung, dass nach Auslösen eines Schaltgliedes (Druckknopfes) (m) die Walz- 
 EMI3.1 
 für den einen Aufnehmerschlitten (u') geschlossen, beide   Aufnehmersehlitten   mittels einer Leitspindel (z') in die Walzstellung bewegt, die Drehbewegung der Aufnehmer (u", t") eingeschaltet, die Bewegung der Walzkugel quer zur   Hülsenachse   herbeigeführt, die Walzkugel stillgesetzt, die Auf-   nehmersch1itten   auseinanderbewegt, das Mutterschloss geöffnet, die Aufnehmersehlitten ausgefahren und die Walzkugel aus der Walzstellung herausbewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein-und Ausfahren der Walzkugel (v) im Eilgang durch einen Kolben (n) erfolgt und zur Bewegung der Walzkugel beim Auswalzen ein mechanischer Antrieb vorgesehen ist, der während des Ein-und Ausfahrens der Walzkugel abgeschaltet ist.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Antrieb, z. B. ein Wechselgetriebe (x), umgesteuert wird, sobald die Walzkugel (v) einen dem Werkstückdurchmesser entsprechenden Weg durchlaufen hat.
    4. Getriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltglied (Druckknopf) (ni) so eingerichtet ist, dass es erst nach dem Einrücken der Hauptkupplung (y') bedient werden kann.
    5. Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umkehr der Bewegungsriehtung der Walzkugel (v) durch Stosszylinder (40 a und 43 a) bewirkt wird, deren Kolben ein Wendegetriebe (x) für den Antrieb der Walzkugel schalten.
    6. Getriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den Stosszylindern (40 a und 43 a) für die Umkehr der Bewegungsrichtung der Walzkugel (v) ein weiterer 8tosszyJinder (47a) zum Ausschalten des Wendegetriebes (x) vorgesehen ist. EMI3.2
    8. Getriebe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Leitung (32) ein akustisches oder optisches Signal (q) eingeschaltet wird, welches den Beginn des Walzvorganges anzeigt.
AT160585D Druckflüssigkeits- oder Druckluftsteuerung für Maschinen zum Auswalzen der Böden von Kartuschhülsen. AT160585B (de)

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