AT162028B - Kipphebelschalter. - Google Patents
Kipphebelschalter.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kipphebelschalter. EMI1.1 EMI1.2 liche Kraft verliert durch die erfindungsgemässe Anordnung eines besonderen Anschlages am Schaltersockel statt auf einem hiezu zusätzlichen und daran zu befestigenden Glied (Brücke) ihre abträgliche Wirkung hinsichtlich Dauerhaftigkeit und Betriebssicherheit des Schalters. Weitere Merkmale und Vorzüge des erfindung- gemässen Schalters gehen aus der nachfolgenden Beschreibung desselben und aus den Zeichnungen hervor, in denen die Fig. 1 und 2 Einzelheiten des Schalters bzw. der Achslagerung seines Kipphebels im Sockel schematisch sowie diesen Hebel selbst veranschaulichen, wobei in Fig. 2 dieser Hebel entlang einer unmassstäblich lang gezeichneten Achse der Deutlichkeit halber verschoben dargestellt ist ; die Fig. 3 und 4 zeigen den zusammengebauten Schalter im Schnitt in einer End-und Zwischenstellung des Kipphebels sowie die zugehörigen Lagen der Kontaktwippe. Die Fig. 5 und 6 stellen die Anbringung der Kontaktstücke mit der Kontaktfahne schaubildlich bzw. die Klemmschraube für die Stromzuleitungen zum Kontaktstück in einem Schnitt dar. Fig. 7 zeigt den Kipphebel im Längsmittelschnitt. Vom Sockel 1 ragen zwei Lagerböcke 2 mit Kernzügen 3 auf. Durch letztere ist die Achse 4 durchschiebbar, von welcher ein Ende als Vierkant 5 ausgebildet ist. Die Achse 4 durchsetzt den Kipphebel 6 (Fig.'2) und ist durch Wände 7 der Schalterkappe 8 in den Lagerböcken dadurch gegen Längsverschiebung sowie Drehung gehalten, dass eine Wand den Kernzug im Lagerbock aussen abschliesst, die andere Wand den Vierkant 5 fasst. An den Innenseiten der Lagerböcke 2 sind aus einem Stück mit ihnen hergestellte Ansätze oder Rippen 9 mit je einer Kerbe vorgesehen. Die oberen Stirnflächen 11 der in ihrem Oberteil gabelartigen Ansätze bilden Anschläge, denen Anschläge 12 (Sockelanschläge) zu beiden Seiten des Kipphebels gegenüberliegen und die in Zusammenwirkung die Endlagen dieses Hebels bzw. das Mass seines Weges festlegen. In die Kerben 10 der Ansätze greifen Lagerzapfen 13 eines U-förmigen Bügels 14 ein, der zwischen seinen Schenkeln die Kontaktwippe 15 fasst. In einer zentralen Ausnehmung derselben liegt eine schraubenförmige Sprungfeder 16, die sich gegen ein Lenkerglied oder einen Stössel 17 abstützt, der mit seinem gegabelten Ende an einem im unteren Teil des Kipphebels befindlichen Steg 18 anliegt. Der Steg ist aus gleichem Werkstoff wie der Kipphebel und bildet sohin mit ihm einen einheitlichen, in einem Arbeitsgang herstellbaren Körper. Durch diese Herstellungsweise ist der Hebel ohne jegliche Nacharbeit, wie das sonst übliche Einsetzen eines Querstiftes an stelle des Steges, unmittelbar <Desc/Clms Page number 2> nach Vollendung seiner Erzeugung, etwa durch Spritzen, montagebereit. Die beschriebene, das Sprungwerk der Wippe bildende Konstruktion ist bekannt, desgleichen ihre Wirkungsweise, nämlich dass bei Beginn der Verstellung des Kipphebels die Feder 16 gespannt wird und bei Fortsetzung der Verstellung die gespannte Feder ein Schnellen der Wippe in die oder aus der Schaltstellung hervorbringt. Zum Spannen der Feder 16 muss die Wippe festgehalten sein ; dies erfolgt nach der erfindunggemässen Ausführung durch Auftreffen derselben auf Anschläge 19 (Aufziehanschläge) des Sockels, die einander diametral gegenüberliegen. Die Wippe 15 ist mit Gummipuffern 20 ausgestattet, welche mit Anschlägen 21 am Kipphebel derart zusammenarbeiten, dass bei Ausführung des Schaltweges der Wippe der eine oder der andere Puffer 20 auf den dazugehörigen Anschlag 21 auftrifft. Diese Puffer können sehr kräftig gestaltet sein, unterliegen daher praktisch keinem Verschleiss, dämpfen das Schaltgeräusch beträchtlich ab und übertragen die lebendige Kraft der schnellenden Wippe über die Anschläge 21 in Richtung durch die oder nächst der Kipphebelachse 4 auf den robusten Schaltersockel. Hervorgehoben soll werden, dass das nämliche Organ, der Kipphebel, zur Intätigkeitssetzung der Wippenbewegung und auch zur Begrenzung der letzteren dient, und dass zwei in Gegenbewegung befindliche Organe zusammenwirken, um ihre lebendige Kraft gegenseitig zumindest teilweise zu vernichten. Der zur Bildung der Aufziehanschläge kräftig gehaltenen Sockelteil eignet sich vorzüglich zur Befestigung der Schalterkappe 8 von Aufputzschaltern, bzw. zur Befestigung des Sockels bei Unterputzschaltern, mit Hilfe von Schraubenbolzen 22. Selbstverständlich werden mehrere Aufziehanschläge dann angeordnet, wenn, wie dies bei Serien-oder Kreuzschaltern der Fall ist, mehrere Kipphebel und Wippen, erstere vorzugsweise auf ein und derselben Achse, nebeneinander unterzubringen sind. Schraubenbolzen 28, die ihr Muttergewinde im Sockel gegebenenfalls in einem dort warm eingepressten Gewindestück 23 (Fig. 6) finden, werden zur Klemmung der Stromzuleitungen 24 an Kontaktstücken 25 mit Fahnen (Fig. 5 und 6) benützt. Für diese Kontaktstücke genügt es, sie nach EMI2.1 des Sockels einzuschieben und durch den lotrechten Druck beim Anziehen der Schraubenbolzen 28 flach zu strecken, um sie in den Schlitzen 27 unverrücklich festzulegen. Die Achse des Kipphebels erhält Schmierkammern 29 (Fig. 1), um die Reibung herabzusetzen und dadurch die Lebensdauer des Schalters zu erhöhen. Zur Montierung des Schalters wird in dessen hohlen Innenraum nach Einführung des Bügels 14 in seine Lagerkerben die Wippe eingesetzt, die Schraubenfeder samt Lenkerglied eingelegt und der Kipphebel mit Steg 8 in das Gabelende dieses Lenkers eingefügt. Alsdann wird durch die Kernzüge der Lagerböcke die Kipphebelachse durchgeschoben. Nachdem die Kontaktstücke 25 in den Sockel eingeführt und durch Anziehen der Bolzen 28 festgelegt sind, werden die Kappe 8 aufgesetzt und die Schrauben 22 angezogen. Wie ersichtlich, ist für den Zusammenbau kein Spezialwerkzeug erforderlich, geschulte Arbeiter sind hiefür nicht Voraussetzung. Das Zerlegen des Schalters ist nach Abheben der Kappe durch einfaches Durchstossen der Kipphebelachse rasch und bequem ausführbar. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kipphebelschalter mit im Schaltersockel gelagerter Kipphebelachse und mit in Kerben des Sockels schwingbarer Kontaktwippe, dadurch EMI2.2 bettet und gegen Längsverschiebung sowie gegebenenfalls Drehung durch die Schalterkappe (8) gesichert ist.
Claims (1)
- 2. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (8) mittels einwärtsragender und Lagerböcke (2) zwischen sich fassender Wände ein Achslager aussen abdeckt und einen Flachkantansatz (5) der Achse (4) fasst.3. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipphebelachse im Druckbereich dieses Hebels mit Schmierstoffkammern (29) versehen ist.4. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Sockel, Kipphebel, Kipphebelachse, Kontaktwippe und Kappe in montagebereitem Zustande, vorzugsweise durch Press-oder Spritzguss, aus Kunststoff hergestellt sind.5. Kipphebelschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Abstützung des Lenkergliedes (17) der Wippe (15) dienende Organ am Kipphebel (6) als Steg (18) des Kipphebels aus gleichem Werkstoff wie dieser ist und mit ihm einen einheitlich hergestellten Körper bildet. 6. Kipphebelschalter nach Anspruch 4, dadurch EMI2.3 Schrauben (28) vom Werkstoff des Sockels an allen Aussenflächen umfasst und in diesem eingebettet ist.7. Kipphebelschalter nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Sockel Schlitze (27) für die Aufnahme von winkelig abgebogenen Kontaktstücken (25) vorgesehen sind, wobei die Streckung und Einschiebung der letzteren in die Sockelschlitze vorzugsweise durch Anziehen der Stromleiterklemmbolzen (28) erfolgt. EMI2.4 der Begrenzung der Wippenbewegung dient.9. Kipphebelschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke (2) EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> die im Verein mit Gegenanschlägen (12) am Hebel (6) die Endlagen des letzteren bestimmen.10. Kipphebelschalter nach Anspruch 1 und 9, gekennzeichnet durch Anschläge (21) am Kipphebel (6), welche die Ein-und Ausschaltstellung bzw. den Schaltweg der Kontaktwippe (15) festlegen, und deren bei der Schaltbewegung auftretende lebendige Kraft auf die Hebelachse (4) und den Sockel (1) zur Vernichtung übertragen.11. Kipphebelschalter mit Stoss-und Geräuschdämpfung der Schaltung mittels elastischer Puffer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Puffer (20) und die Kontaktwippe (15) derart angeordnet bzw. ausgestaltet sind, dass der Schaltstoss in Richtung durch die oder nächst der Kipphebelachse (4) erfolgt.12. Kipphebelschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je ein Paar von Anschlägen (19) (Aufziehanschlägen) für jeden Kipphebel bzw. jede Wippe des Schalters, wobei gegen einen Anschlag jedes Paares die zugehörige Kontaktwippe (15) zu Beginn der Kipphebelbewegung stösst und dort angehalten wird, bis die fortgesetzte Kipphebelbewegung das Sprungwerk der Wippe auslöst.13. Kipphebelschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Aufziehanschlages (19) bei Aufputzschaltern zur Kappenbefestigung, bei Unterputzschaltern zur Sockelbefestigung mit Hilfe von Schraubenbolzen (22) dient, die ihr Muttergewinde in diesem Körper finden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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1946
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