AT16246U1 - Abdeckung für ein Lichtbandsystem, Anordnung mit einer solchen Abdeckung, sowie Lichtbandsystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Abdeckung zum Abdecken einer, durch eine Tragschiene (1) eines Lichtbandsystems begrenzten Lichtaustrittsöffnung (4), wobei die Tragschiene (1) zur Aufnahme einer Leuchte (2) mit einer Lichtquelle (3) zur Erzeugung eines Lichts gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) eine Halteeinrichtung (6) zum Halten von wenigstens einem optisch wirksamen Element (7) zur Beeinflussung des Lichts aufweist.
Description
Beschreibung
ABDECKUNG FÜR EIN LICHTBANDSYSTEM, ANORDNUNG MIT EINER SOLCHEN ABDECKUNG, SOWIE LICHTBANDSYSTEM [0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckung zum Abdecken einer, durch eine Tragschiene eines Lichtbandsystems begrenzten Lichtaustrittsöffnung, wobei die Tragschiene zur Aufnahme einer Leuchte mit einer Lichtquelle zur Erzeugung eines Lichts gestaltet ist. Weiterhin umfasst die Erfindung eine Anordnung mit einer solchen Abdeckung und einem optisch wirksamen Element zur Beeinflussung des Lichts, sowie ein entsprechendes Lichtbandsystem.
[0002] Die Anmelderin vertreibt unter dem Handelsnamen SLOTLIGHT infinity ein derartiges Lichtbandsystem. In Fig. 6 ist ein schematischer Querschnitt durch dieses Lichtbandsystem skizziert, der eine entsprechende Tragschiene 100 sowie - hier lediglich angedeutet - eine Leuchte 101 zeigt, die in der Tragschiene 100 angeordnet gehalten ist. Die Leuchte 101 weist eine LED-Lichtquelle 102 (LED: Licht emittierende Diode) zur Erzeugung eines Lichts auf. Durch die Tragschiene 100 ist dabei eine Lichtaustrittsöffnung 103 für das Licht begrenzt, die mit der lichtdurchlässigen Abdeckung 104 abgedeckt ist.
[0003] Zur Montage kann dabei die Abdeckung 104 zu einer Rolle aufgerollt beispielsweise über eine Schulter getragen werden und stückweise abgerollt und rastend mit der Tragschiene 100 verbunden werden, so dass die Lichtaustrittsöffnung 103 zunehmend abgedeckt wird. Die optischen Eigenschaften der Abdeckung 104 sind dabei festgelegt und lassen sich praktisch nicht verändern.
[0004] Aus der DE 10 2014 204 136 A1 ist ein rollbares Profilteil bekannt, das sich zur Abdeckung eines Kanals eignet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende verbesserte Abdeckung anzugeben, eine Anordnung, die eine entsprechende Abdeckung und ein optisch wirksames Element umfasst, sowie ein entsprechendes verbessertes Lichtbandsystem. Insbesondere soll dabei die Möglichkeit eröffnet werden, die Abdeckung mit Bezug auf die optischen Eigenschaften besonders geeignet modifizieren zu können.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist eine Abdeckung zum Abdecken einer, durch eine Tragschiene eines Lichtbandsystems begrenzten Lichtaustrittsöffnung vorgesehen, wobei die Tragschiene zur Aufnahme einer Leuchte mit einer Lichtquelle zur Erzeugung eines Lichts gestaltet ist. Die Abdeckung weist dabei eine Halteeinrichtung zum Halten von wenigstens einem optisch wirksamen Element zur Beeinflussung des Lichts auf.
[0008] Durch die Halteeinrichtung lässt sich die Abdeckung besonders einfach und praktikabel mit dem optisch wirksamen Element verbinden. Auf diese Weise lassen sich die Lichtabgabeeigenschaften des Lichtbandsystems besonders einfach und wirksam einstellen oder auch ändern.
[0009] Vorzugsweise ist die Abdeckung zu einer Rolle auffollbar bzw. aufwickelbar gestaltet. So lässt sie sich - insbesondere auch bei großer Länge der Abdeckung - vergleichsweise einfach montieren; auf diese Weise lässt sich vorteilhaft eine lange Abdeckung ohne Stoßstelle erzielen.
[0010] Vorzugsweise weist die Abdeckung einen plattenförmigen Auflagebereich auf, durch den eine insbesondere plane Auflagefläche zur Auflage des Elements gebildet ist. So lässt sich das optisch wirksame Element besonders geeignet relativ zu der Abdeckung positionieren.
[0011] Vorzugsweise ist die Abdeckung sich entlang einer Längsachse erstreckend gestaltet, wobei sie einen, auf einer Seite an den Auflagebereich angrenzenden, sich parallel zur Längs /13
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Patentamt achse erstreckenden Verbindungsbereich zur Verbindung mit der Tragschiene aufweist und wobei die Halteeinrichtung eine, an dem Verbindungsbereich ausgebildete Haltelippe umfasst. Hierdurch lässt sich eine besonders geeignete Fixierung des wenigstens einen optisch wirksamen Elements an der Abdeckung bewirken.
[0012] Dabei besteht weiterhin vorzugsweise der Verbindungsbereich aus einem elastischeren Material als der Auflagebereich. Hierdurch lässt sich insbesondere erzielen, dass sich die Abdeckung bei geeigneter Eigenstabilität des Auflagebereichs besonders einfach und zuverlässig mit der Tragschiene verbinden lässt.
[0013] Vorzugsweise ist die Haltelippe auf die Auflagefläche gerichtet ausgebildet. Hierdurch lässt sich eine besonders geeignete und zuverlässige Verbindung zwischen dem wenigstens einen optisch wirksamen Element und der Abdeckung erzielen.
[0014] Vorzugsweise ist die Abdeckung mit Bezug auf eine, sich parallel zur Längsachse erstreckende und den Auflagebereich durchsetzende Mittelebene symmetrisch gestaltet, so dass die Abdeckung einen, zu dem zuerst genannten Verbindungsbereich symmetrisch gestalteten weiteren Verbindungsbereich mit einer entsprechenden weiteren Haltelippe aufweist. Auch hierdurch ist eine besonders geeignete und zuverlässige Anordnung des optisch wirksamen Elements unterstützt.
[0015] Herstellungstechnisch vorteilhaft kann die Abdeckung als Profilteil ausgestaltet sein.
[0016] Herstellungstechnisch vorteilhaft kann die Abdeckung in einem ZweikomponentenSpritzgussverfahren gefertigt sein.
[0017] Das wenigstens eine optisch wirksame Element lässt sich besonders geeignet mit der Abdeckung verbinden, wenn die Abdeckung so gestaltet ist, dass das wenigstens eine optisch wirksame Element zur vorgesehenen Verbindung mit der Abdeckung in Letztere eingeschoben oder eingelegt werden kann.
[0018] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Anordnung vorgesehen, die eine erfindungsgemäße Abdeckung und das wenigstens eine optisch wirksame Element umfasst, wobei das wenigstens eine optisch wirksame Element durch die Halteeinrichtung an der Abdeckung gehalten angeordnet ist. Diese Anordnung lässt sich besonders geeignet an einer entsprechenden Tragschiene eines Lichtbandsystems montieren.
[0019] Vorzugsweise ist das optisch wirksame Element eine Folie, insbesondere eine optisch diffus wirkende oder lichtlenkende Folie.
[0020] Weiterhin vorzugsweise ist dabei insbesondere das optisch wirksame Element auf der Auflagefläche aufliegend angeordnet, wobei es auf zwei gegenüberliegenden Seiten durch die Haltelippe und die weitere Haltelippe positioniert oder gegen die Auflagefläche gedrückt angeordnet ist.
[0021] Gemäß einem noch weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Lichtbandsystem vorgesehen, das eine, sich längs einer Längsachse erstreckende Tragschiene aufweist sowie eine längliche Leuchte, die in der Tragschiene angeordnet ist, wobei die Leuchte eine Lichtquelle zur Erzeugung eines Lichts aufweist und wobei durch die Tragschiene eine Lichtaustrittsöffnung zum Austritt des Lichts begrenzt ist. Weiterhin weist das Lichtbandsystem eine erfindungsgemäße längliche, sich längs der Längsachse erstreckende lichtdurchlässige Abdeckung auf, die die Lichtaustrittsöffnung abdeckend angeordnet ist.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
[0023] Fig. 1 eine Querschnitt-Skizze durch ein erfindungsgemäßes Lichtbandsystem, wobei die Tragschiene des Lichtbandsystems durch eine erfindungsgemäße Abdeckung abgedeckt ist, [0024] Fig. 2 eine entsprechende Querschnitt-Skizze um einen Verbindungsbereich der Abdeckung,
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Patentamt [0025] Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Skizze, wobei das optisch wirksame Element separiert ist, [0026] Fig. 4 eine Skizze einer erfindungsgemäßen Abdeckung, aufgewickelt zu einer Rolle, [0027] Fig. 5 eine Skizze der Rolle aus einem anderen Blickwinkel und [0028] Fig. 6 ein Lichtbandsystem gemäß dem Stand der Technik.
[0029] Fig. 1 zeigt eine Querschnitt-Skizze durch ein erfindungsgemäßes Lichtbandsystem, wobei das Lichtbandsystem eine, sich längs einer Längsachse erstreckende Tragschiene 1 und eine in der Tragschiene 1 angeordnete - hier lediglich sehr schematisch angedeutete - Leuchte 2 aufweist. Fig. 1 zeigt dabei einen Querschnitt normal zu der Längsachse.
[0030] Beim gezeigten Beispiel ist die Tragschiene 1 profilartig gestaltet und weist dabei einen in erster Näherung U-förmigen Querschnitt auf, so dass ein erster U-Schenkel 30, ein zweiter USchenkel 31 und ein, die beiden U-Schenkel 30, 31 miteinander verbindender Verbindungsschenkel 32 gebildet sind. Die Leuchte 2 ist dabei zwischen den beiden U-Schenkeln 30, 31 der Tragschiene 1 angeordnet.
[0031] Die Leuchte 2 weist eine Lichtquelle 3 zur Erzeugung eines Lichts auf; bei der Lichtquelle 3 kann es sich beispielsweise um eine LED-Lichtquelle handeln, die eine Platine 21 und darauf angeordnete LEDs 22 umfasst. Die LEDs 22 sind dabei derart angeordnet, dass sie sich entlang einer Linie parallel zur Längsachse erstrecken, so dass die Lichtquelle insgesamt länglich ist und sich dabei parallel zur Längsachse erstreckt.
[0032] Durch die Tragschiene 1 bzw. die beiden freien Endbereiche der beiden U-Schenkel 30, 31 ist dabei eine Lichtaustrittsöffnung 4 zum Austritt des Lichts begrenzt. Insoweit kann das Lichtbandsystem wie das eingangs genannte bekannte Lichtbandsystem SLOTLIGHT infinity gestaltet sein.
[0033] Die Tragschiene 1 weist im Allgemeinen entlang der Längsachse eine größere Erstreckung auf als die Leuchte 2, ist also länger als die Leuchte 2. Insbesondere kann die Tragschiene 1 so lang gestaltet sein, dass mehrere entsprechende Leuchten entlang der Längsachse eine Reihe bildend in der Tragschiene 1 angeordnet werden können. Auch können insgesamt mehrere entsprechende Tragschienen vorgesehen sein, die jeweils stirnseitig aneinandergrenzend entlang der Längsachse angeordnet sind. Auf diese Weise ist es insbesondere möglich, dass durch das Lichtbandsystem sehr lange Lichtbänder bzw. Lichtlinien realisiert werden; die Länge eins solchen Lichtbands kann dabei beispielsweise bis zu 20 m betragen.
[0034] Die Lichtaustrittsöffnung 4 ist mit einer erfindungsgemäßen, zumindest teilweise lichtdurchlässigen Abdeckung 5 abgedeckt. Dabei weist die Abdeckung 5 eine Halteeinrichtung 6 zum Halten von wenigstens einem optisch wirksamen Element 7 zur Beeinflussung des Lichts auf. Bei dem optisch wirksamen Element 7 kann es sich beispielsweise um eine Folie handeln, beispielsweise um eine optisch diffus wirkende oder lichtlenkende Folie.
[0035] Vorzugsweise ist die Abdeckung 5 derart gestaltet, dass sie - wie in Fig. 4 skizziert - zu einer Rolle R aufgewickelt werden kann, wenn sie von der Tragschiene 1 separiert ist. In Fig. 5 ist die Rolle R aus einer anderen Blickrichtung skizziert. Zur Montage an der Tragschiene 1 kann die die Abdeckung 5 zu der Rolle R aufgewickelt beispielsweise über eine Schulter getragen werden und stückweise abgerollt und rastend mit der Tragschiene 1 verbunden werden, so dass die Lichtaustrittsöffnung 4 zunehmend abgedeckt wird.
[0036] Durch Verbinden der Abdeckung 5 mit dem optisch wirksamen Element 7 mithilfe der Halteeinrichtung 6 lässt sich eine erfindungsgemäße Anordnung bilden. Dabei ist die Gestaltung insbesondere derart, dass sich diese Anordnung, wie auch die Abdeckung 5 als solche, aufrollen bzw. aufwickeln und handhaben lässt. Dementsprechend ist das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 vorzugsweise derart dünn bzw. elastisch gestaltet, dass sich die Anordnung gut zu einer Rolle aufwickeln lässt, beispielsweise zu einer Rolle mit einem Durchmesser von weniger als 1 m; so ist eine geeignet einfache Anbringung der Anordnung an der Tragschiene 1 ermöglicht.
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Patentamt [0037] In Fig. 3 ist ein Teilbereich der separierten Abdeckung 5 im Querschnitt skizziert. Vorzugsweise umfasst das Tragschienensystem mehrere entsprechende optisch wirksamen Elemente 7, 7', die sich in ihren optischen Eigenschaften unterscheiden, so dass wahlweise eines der Elemente 7, 7' mit der Abdeckung 5 verbunden werden kann; auf diese Weise kann leicht zwischen unterschiedlichen optischen Wirkungen gewählt werden.
[0038] Besonders bevorzugt ist die Gestaltung weiterhin derart, dass - wie in Fig. 2 entsprechend skizziert - auch mehrere, beispielsweise zumindest zwei entsprechende optisch wirksame Elemente 7, 7' mit der Abdeckung 5 mithilfe der Halteeinrichtung 6 verbunden werden können, also beispielsweise wenigstens zwei übereinandergelegte Folien. So sind die Auswahlmöglichkeiten von optischen Eigenschaften weiterhin erhöht.
[0039] Beispielsweise kann es sich hierbei um Folien unterschiedlicher Materialien und Farben handeln, die zum Beispiel zur Entblendung des Lichts dienen und/oder zum Setzen von Akzenten oder dergleichen.
[0040] Wie im gezeigten Beispiel der Fall, weist die Abdeckung 5 vorzugsweise einen plattenartigen Auflagebereich 8 auf, durch den eine insbesondere plane Auflagefläche 9 zur Auflage des Elements 7 bzw. des wenigstens einen Elements 7 gebildet ist. Wenn die Abdeckung 5 an der Tragschiene 1 wie vorgesehen montiert ist, erstreckt sich der plattenartige Auflagebereich 8 parallel zur Längsachse der Tragschiene 1.
[0041] Insbesondere ist der Auflagebereich 8 zumindest teilweise lichtdurchlässig gestaltet. Weiter ist der Auflagebereich 8 zweckmäßig dabei derart elastisch gestaltet, dass er sich bei dem oben erwähnten Aufwickeln bzw. Aufrollen um eine Biegeachse biegen lässt, die parallel zur Auflagefläche 9 und rechtwinklig zur Längserstreckung der Abdeckung 5 orientiert ist.
[0042] Durch die Auflagefläche 9 lässt sich besonders geeignet eine sichere Positionierung des optisch wirksamen Elements 7 gegenüber der Abdeckung 5 bewirken.
[0043] Insgesamt erstreckt sich die Abdeckung 5 im montierten Zustand entlang der Längsachse. Dabei weist sie auf einer Seite - mit Bezug auf Fig. 1 auf der rechten Seite - einen, an den Auflagebereich 8 angrenzenden, sich ebenfalls parallel zur Längsachse erstreckenden Verbindungsbereich 10 zur Verbindung mit der Tragschiene 1 auf - hier mit dem freien Endbereich des zweiten U-Schenkels 31 der Tragschiene 1.
[0044] Der Verbindungsbereich 10 ist herstellungstechnisch vorteilhaft vorzugsweise profilartig gestaltet, wobei die Profilachse - im montierten Zustand der Abdeckung 5 - parallel zur Längsachse orientiert ist. Wie beispielhaft in Fig. 2 gezeigt, weist der Verbindungsbereich 10 beispielsweise einen in erster Näherung V-förmigen Querschnitt auf, wobei ein erster V-Schenkel 40 mit seinem freien Ende an den Auflagebereich 8 angrenzt und ein zweiter V-Schenkel 41 zur rastenden Verbindung mit dem freien Endbereich des zweiten U-Schenkels 31 der Tragschiene 1 gestaltet ist.
[0045] Mit Bezug auf die erwähnte Aufwickelbarkeit der Abdeckung 5 ist es zweckmäßig, wenn sich der Verbindungsbereich 10 nicht allzu weit über eine Ebene E hinaus erstreckt, die durch die Auflagefläche 9 festgelegt ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Verbindungsbereich 10 mit Bezug auf diese Ebene E eine Höhe h aufweist, für die in Relation zu einer Breite b des Auflagebereichs 8 Folgendes gilt: h < 0,30 b, vorzugsweise h < 0,25 b, besonders bevorzugt h < 0,20 b. Die Breite b kann beispielsweise weniger als 20 cm betragen, vorzugsweise weniger als 15 cm. Dabei kann die Gestaltung weiterhin derart sein, dass die Breite b mehr als 80%, vorzugsweise mehr als 90% der Breite B der Lichtaustrittsöffnung 4 beträgt.
[0046] Die Halteeinrichtung 6 zum Halten des optisch wirksamen Elements 7 umfasst eine, an dem Verbindungsbereich 10 ausgebildete Haltelippe 11. Insbesondere kann die Haltelippe 11 an dem ersten V-Schenkel 40 ausgebildet sein und zwar auf der, dem zweiten V-Schenkel 41 gegenüberliegenden Seite. Insbesondere ist die Haltelippe 11 auf die Auflagefläche 9 gerichtet ausgebildet.
[0047] Besonders geeignete mechanische Eigenschaften lassen sich erzielen, wenn der Ver
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Patentamt bindungsbereich 10 aus einem elastischeren Material besteht als der Auflagebereich 8. Dies ist insbesondere auch vorteilhaft mit Bezug auf die Aufwickelbarkeit.
[0048] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist die Abdeckung 5 - in an der Tragschiene 1 montiertem Zustand betrachtet - weiterhin vorzugsweise mit Bezug auf eine, sich parallel zur Längsachse erstreckende und den Auflagebereich 8 durchsetzende Mittelebene M symmetrisch gestaltet, so dass die Abdeckung 5 einen, zu dem zuerst genannten Verbindungsbereich 10 symmetrisch gestalteten weiteren Verbindungsbereich 10' mit einer entsprechenden weiteren Haltelippe 11' aufweist. So lässt sich das optisch wirksame Element 7 auf beiden Seiten gegenüber der Auflagefläche 9 geeignet positioniert halten. Der weitere Verbindungsbereich 10' ist dementsprechend insbesondere zur Verbindung mit dem freien Endbereich des ersten U-Schenkels 31 der Tragschiene 1 ausgebildet.
[0049] Durch die beschriebene Gestaltung lässt sich insbesondere bewirken, dass das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 bei der Handhabung der Anordnung, beispielsweise beim Aufwickeln oder Abwickeln nicht ungewollt aus seiner Lage bzw. vorgesehenen Relativposition gegenüber der Abdeckung 5 herausspringt.
[0050] Die Gestaltung ist weiterhin vorteilhaft derart, dass das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 durch die Halteeinrichtung 6 an der Abdeckung 5 gehalten wird, auch wenn die Abdeckung 5 nicht mit der Tragschiene 1 verbunden ist. So lässt sich zur Herstellung des Lichtbandsystems in einem ersten Schritt das optische Element 4 mit dem wenigstens einen optischen Element 7 verbinden und die so gebildete Anordnung dann in einem folgenden Schritt an der Tragschiene 1 montieren.
[0051] Vorzugsweise ist die Gestaltung dabei derart, dass das optisch wirksame Element 7 auf der Auflagefläche 9 aufliegt und dabei auf zwei gegenüberliegenden Seiten durch die Haltelippe 11 und die weitere Haltelippe 11’ positioniert ist bzw. gegen die Auflagefläche 9 gedrückt angeordnet ist.
[0052] Der Verbindungsbereich 10 ist beispielsweise lichtundurchlässig gestaltet. Es ist dementsprechend mit Bezug auf eine besonders großflächige Lichtabgabe vorteilhaft, wenn sich die Haltelippe 11 nicht allzu weit auf die Mittelebene M zu erstreckt. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass sich die Haltelippe 11 von der entsprechenden seitlichen Begrenzung des Auflagebereichs 8 aus um ein Maß a auf die Mittelebene M zu, also nach innen erstreckt, wobei mit Bezug auf die Breite b des Auflagebereichs 8 die folgende Beziehung gilt: a < 0,20 b, vorzugsweise a < 0,15 b, besonders bevorzugt a < 0,10 b.
[0053] Eine besonders einfache Herstellungsmöglichkeit für die Abdeckung 5 ist ermöglicht, wenn die Abdeckung 5 als Profilteil ausgebildet ist; insbesondere kann die Abdeckung 5 in einem Zweikomponenten-Spritzgussverfahren gefertigt sein. Auf diese Weise lassen sich besonders geeignet die beiden Verbindungsbereiche 10, 10' elastischer gestalten als der Auflagebereich 8.
[0054] Die beschriebene Abdeckung 5 bzw. die Anordnung eignen sich in besonderem Maße für eine Gestaltung mit großen Längen. Beispielsweise können Längen von bis zu 20 m vorgesehen sein. Dies ist besonders vorteilhaft mit Bezug auf ein Lichtbandsystem, das, wie oben erwähnt, zur Erzeugung entsprechend langer Lichtbänder gestaltet ist. Durch diese Gestaltung lässt sich eine entsprechend lange Abdeckung ohne Stoßstelle erzeugen. Auch das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 ist hierbei vorzugsweise entsprechend lang gestaltet. Insgesamt lässt sich auf diese Weise ein besonders ebenmäßiges Erscheinungsbild des Lichtbands erzielen.
[0055] Zur Verbindung des wenigstens einen optisch wirksamen Elements 7 mit der Abdeckung 5 kann dabei vorgesehen sein, dass das Element 7 mit Bezug auf die Längsachse an einem Endbereich der Abdeckung 5 zwischen der Auflagefläche 9 und den beiden Haltelippen 11, 11' eingefädelt wird und anschließend entlang der Längsachse eingezogen wird. Vorzugsweise ist das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 ebenfalls sehr lang gestaltet, insbesondere etwa oder genauso lange wie die Abdeckung 5. Wenn mehrere Elemente 7, 7' mit der Abde
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Patentamt ckung 5 verbunden werden sollen, können diese entweder nacheinander entsprechend eingezogen werden oder zunächst miteinander verbunden werden und dann im verbundenen Zustand zusammen eingezogen werden.
[0056] Alternativ kann die Gestaltung derart sein, dass sich das wenigstens eine optisch wirksame Element 7 zwischen den beiden Verbindungsbereichen 10, 10' einlegen lässt.
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Patentamt
Claims (13)
- Ansprüche1. Abdeckung zum Abdecken einer, durch eine Tragschiene (1) eines Lichtbandsystems begrenzten Lichtaustrittsöffnung (4), wobei die Tragschiene (1) zur Aufnahme einer Leuchte (2) mit einer Lichtquelle (3) zur Erzeugung eines Lichts gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) eine Halteeinrichtung (6) zum Halten von wenigstens einem optisch wirksamen Element (7) zur Beeinflussung des Lichts aufweist.
- 2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu einer Rolle auffollbar gestaltet ist.
- 3. Abdeckung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen plattenförmigen Auflagebereich (8), durch den eine insbesondere plane Auflagefläche (9) zur Auflage des Elements (7) gebildet ist.
- 4. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich entlang einer Längsachse erstreckend gestaltet ist und einen, auf einer Seite an den Auflagebereich (8) angrenzenden, sich parallel zur Längsachse erstreckenden Verbindungsbereich (10) zur Verbindung mit der Tragschiene (1) aufweist, wobei die Halteeinrichtung (6) eine, an dem Verbindungsbereich (10) ausgebildete Haltelippe (11) umfasst.
- 5. Abdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (10) aus einem elastischeren Material besteht als der Auflagebereich (8).
- 6. Abdeckung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelippe (11) auf die Auflagefläche (9) gerichtet ausgebildet ist.
- 7. Abdeckung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Bezug auf eine, sich parallel zur Längsachse erstreckende und den Auflagebereich (8) durchsetzende Mittelebene (M) symmetrisch gestaltet ist, so dass die Abdeckung (5) einen, zu dem zuerst genannten Verbindungsbereich (10) symmetrisch gestalteten weiteren Verbindungsbereich (10') mit einer entsprechenden weiteren Haltelippe (11') aufweist.
- 8. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) als Profilteil ausgestaltet ist.
- 9. Anordnung, umfassend- eine Abdeckung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und- das wenigstens eine optisch wirksame Element (7), wobei das wenigstens eine optisch wirksame Element (7) durch die Halteeinrichtung (6) an der Abdeckung (5) gehalten angeordnet ist.
- 10. Lichtbandsystem, aufweisend- eine, sich längs einer Längsachse erstreckende Tragschiene (1),- eine längliche Leuchte (2), die in der Tragschiene (1) angeordnet ist, wobei die Leuchte (2) eine Lichtquelle (3) zur Erzeugung eines Lichts aufweist, wobei durch die Tragschiene (1) eine Lichtaustrittsöffnung (4) zum Austritt des Lichts begrenzt ist,7/13AT16 246 U1 2019-05-15 österreichischesPatentamt- eine längliche, sich längs der Längsachse erstreckende lichtdurchlässige Abdeckung (5), die die Lichtaustrittsöffnung (4) abdeckend angeordnet ist, wobei die Abdeckung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 gestaltet ist.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen8/13AT16 246 U1 2019-05-15 österreichischesPatentamtFy 19/13AT16 246 U1 2019-05-15 österreichischesPatentamt10/13AT16 246U1 2019-05-15 österreichischesPatentamt
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