AT162655B - Verfahren zum Entfernen (Absprengen) von aufgekitteten optischen Teilen von den Aufkittkörpern durch Kältewirkung - Google Patents

Verfahren zum Entfernen (Absprengen) von aufgekitteten optischen Teilen von den Aufkittkörpern durch Kältewirkung

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AT162655B
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compressed air
dry ice
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cemented
container
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Inventor
Paul Ing Ramsthaler
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Reichert Optische Werke Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Entfernen (Absprengen) von aufgekitteten optischen Teilen von den Auf- kittkörpern durch Kältewirkung 
 EMI1.1 
 in der örtlichen Kühlung, vorzugsweise in der zweckmässigen Verwendung von fester Kohlen- säure, dem sogenannten Trockeneis, das an die
Aufkittkörper unmittelbar oder wenigstens sehr nahe herangebracht werden kann. Besonders vorteilhaft wird dieses Verfahren dann, wenn durch das Trockeneis Pressluft hindurchgeblasen und das sehr kalte Pressluft-Kohlensäure-Gemisch den optischen Teilen zugeführt wird.

   Bereits bei der Expansion der Pressluft findet eine merk- liche Abkühlung des Luftstromes statt, die dann durch den Durchfluss durch ein mit Trockeneis gefülltes Gefäss ganz beträchtlich gesteigert wird.
Die Verwendung von Pressluft ermöglicht zudem eine ausserordentlich bequeme Regelung des
Kaltluftstromes, je nachdem, ob das Pressluftventil mehr oder weniger geöffnet wird. Die Beschaffung von Pressluft macht im allgemeinen keine Schwierigkeiten, da sie in neuzeitlichen Fabriken überall vorhanden ist. Der Kaltluftstrom wird erfindungsgemäss durch die Anwendung von haubenartigen Gefässen, die über den Aufkittkörpern angebracht und die zur Verminderung des toten Raumes in Form und Grösse den Aufkittkörpern möglichst gut angepasst sind, besonders gut ausgenutzt. 



   Bei einer weiteren   Ausführungsform   wird das Trockeneis mit einer Flüssigkeit mit tief liegendem Gefrierpunkt, z. B. Alkohol, zusammengebracht, die Pressluft durch eine in diesem Kältegemisch angeordnete Kühlschlange hindurch und dann den Aufkittkörpern mit den optischen Teilen zugeführt. Dieses Verfahren ermöglicht es, besonders tiefe Temperaturen zu erreichen. Auch ist der Verbrauch an Trockeneis bei diesem Verfahren geringer, als bei dem zuerst beschriebenen. Die Apparatur ist aber komplizierter. 



   In den Fig. 1-5 sind Einrichtungen zur Ausübung des Verfahrens dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine sehr einfache Ausführung einer Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Sie besteht im wesentlichen aus einem Behälter 1 aus gut wärmeisolierendem Werkstoff, der durch ein gelochtes Blech 2 in zwei Räume unterteilt ist. Der Behälter wird über dem Aufkittkörper 3 

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   gestülpt. Der obere Teil des Behälters wird mit Trockeneis 4 gefüllt. Das absinkende sehr kalte Kohlensäureluftgemisch kühlt die ausgekitteten optischen Teile stark ab und bringt sie dadurch zum Abspringen von den Aufkittkörpern.   
 EMI2.1 
 ist der vorbeschriebenen sehr ähnlich. Jedoch ist hier die Möglichkeit vorgesehen, dem Behälter
Pressluft zuzuführen, u. zw. durch den Schlauch5. 



  Durch Regelung der Luftzufuhr ist eine ausserordentlich bequeme Regelung der Tem- peratur im Raum 6, in dem sich der Aufkitt- körper befindet, möglich. Es sei hier noch er- wähnt, dass durch die Expansion der Pressluft schon eine Art Vorkühlung der zuströmenden
Luft bewirkt wird. 



   Fig. 3 stellt eine weitere   Ausführung   der zur
Ausübung des Verfahrens notwendigen Vor- richtung dar. Hier kommt die zuströmende
Pressluft nicht unmittelbar mit dem Trockeneis in   Berührung,   sondern sie strömt durch eine mit Trockeneis gekühlte Kühlschlange 7. 



   Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt. Diese   Ausführungsform   ermöglicht die Erreichung der tiefsten mit
Trockeneis überhaupt erzielbaren Temperatur. 



     Ähnlich   wie bei der vorher beschriebenen Vor- richtung wird eine Kühlschlange verwendet, die aber diesmal in einem teilweise mit Alkohol oder einer anderen Flüssigkeit mit tiefliegende
Gefrierpunkt gefülltem Behälter angeordnet ist. 



   In diesem Behälter wird ausserdem Trockeneis eingebracht. Bei dieser   Ausführungsform   ist der Verbrauch an Trockeneis am geringsten. 



   Fig. 5 zeigt eine für die rationelle Verwendung des Verfahrens am besten geeignete Vorrichtung. 



   Hier wird nicht der Trockeneisbehälter un- mittelbar über den Aufkittkörpern angeordnet, sondern es wird eine besondere mit dem Behälter durch einen Schlauch 8 verbundene Kühl- kammer 9 verwendet. Diese   Kühlkammer wird   haubenartig über den Aufkittkörper gesetzt.
Der Trockeneisbehälter kann nach den Aus-   führungsformen   Fig. 2-4   ausgeführt   werden.
Gegenüber den Ausführungen nach Fig. 1-4 hat die Ausführung nach Fig. 5 den Nachteil, dass der   Treckeneisbehälter   in einer gewissen
Entfernung von der   Kühlkammer   angeordnet werden muss. Es ist also mit einem gewissen
Kälteverlust zu rechnen, der aber durch eine gute Isolierung des   Verbindungsschlauches 8 auf   ein Mindestmass heruntergedrückt werden kann. 



   Statt unter Verwendung von Trockeneis kann die Tiefkühlung auch mittels eines anderen
Kühlmittels, z. B. unmittelbar unter Verwendung flüssiger Luft, die bekanntlich in Stahlflaschen bezogen werden kann, durchgeführt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Entfernen (Absprengen) von aufgekitteten optischen Teilen von den Aufkittkörpern durch Kältewirkung, gekennzeichnet durch örtlich auf die Umgebung des Aufkittkörpers beschränkte Anwendung von Tiefkühlung (wesentlich unter   00 C).  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von sogenannten Trockeneis (festes Cl..).
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, EMI2.2 Pressluft.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressluft durch das Trockeneis durchgeblasen und als Pressluft- CO2-Gemisch den Aufkittkörpern zugeführt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressluft durch eine vom Trockeneis umgebene Kühlschlange hindurchströmt und dann den Aufkittkörpern zugeführt wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gemisches von Trockeneis und einer Flüssigkeit mit tiefliegendem Gefrierpunkt, z. B.
    Alkohol, als Kältemittel.
    7. Abänderung des Verfahrens nach den Ansprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines anderen Kühlmittels als Trockeneis, z. B. flüssige Luft.
    8. Vorrichtung für das Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen haubenartig über den Aufkittkörpern zu stülpenden Behälter, der in seinem oberen Teil das Trockeneis enthält.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälter Öffnungen (Düsen) zum Einblasen von Pressluft vorgesehen sind.
    10. Vorrichtung für das Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Trockeneisbehälter, in den auf der einen Seite Pressluft eingeblasen wird, während auf der anderen Seite das Pressluft-Kohlensäure-Gemisch abgenommen und einem oder mehreren über den Aufkittkörpern angeordneten Behältern zugeführt wird.
    11. Vorrichtung für das Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 8, gekennzeichnet durch eine im Kühlmittelbehälter vorgesehene Kühlschlange, durch die die Pressluft ohne unmittelbare Berührung mit dem Kühlmittel : durchgeblasen und den abzusprengenden Körpern zugeführt wird.
AT162655D 1945-11-24 1945-11-24 Verfahren zum Entfernen (Absprengen) von aufgekitteten optischen Teilen von den Aufkittkörpern durch Kältewirkung AT162655B (de)

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