AT162707B - Leicht tragbarer, zusammenlegbarer Wagen - Google Patents

Leicht tragbarer, zusammenlegbarer Wagen

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AT162707B
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Friedrich Ing Kirchner
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Friedrich Ing Kirchner
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  Leicht tragbarer, zusammenlegbarer Wagen 
Die Erfindung bezieht sich auf einen leicht tragbaren, zusammenlegbaren Wagen, bei dem die Radachsen an der Plattform befestigt sind. 



   Die bisher bekanntgewordenen Wagen dieser Art sind verhältnismässig gross und schwer und trotzdem nicht sehr widerstandsfähig. 



   Es sind auch zusammenlegbare Wagen bekannt, bei denen eine Plattform nach Art der Nürnberger Schere angebracht ist. Diese Wagen sind aber zum Mitnehmen in Verkehrsmitteln nicht geeignet, weil sie zu gross und zu schwer sind. 



  Auch sitzt bei diesen die Plattform in einem Gestell. 



   Das Neue der Erfindung besteht darin, dass die vordere Radachse mit dem in der Längsmittelebene liegenden vordersten Kreuzungspunkt der in an sich bekannter Weise als Nürnberger Schere ausgebildeten Plattform unmittelbar und schwenkbar und die hintere Radachse mit dem hinteren in der Längsmittelebene liegenden Kreuzungspunkt gleichfalls unmittelbar verbunden ist und die über der hinteren Radachse liegenden äusseren die Achsen der Kreuzungspunkte der Plattform in Längsschlitzen der Radachse geführt sind. 



   Dadurch wird eine niedrige Bauart des'Wagens erzielt, der im zusammengelegten Zustande ohne Schwierigkeiten in Verkehrsmitteln befördert werden kann. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Wagen von oben gesehen in Gebrauchsstellung, Fig. 2 den Wagen von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt, Fig. 3 den Wagen von oben im zusammengelegten Zustande und Fig. 4 einen Teil des Wagens mit einer aus mehreren übereinandergelagerten Streben hergestellten Plattform von der Seite, teilweise im Schnitt. 



   Auf den Querträgern, dem Achs-und Wendeschemel, die gleichzeitig als Achsen   1, 2   für die Räder dienen, ist die Wagenplattform gelagert, die aus Streben besteht, die nach Art der Nürnberger Schere miteinander verbunden sind. Da die Plattform eine gewisse Breite haben soll, sind die Streben nicht nur in der Mitte und am Ende, sondern an mehreren Stellen gelenkig aneinander befestigt, wie die Zeichnung zeigt. Die vordere Radachse 1 ist mit dem in der Längsmittelebene liegenden vordersten Kreuzungspunkt 4 der Plattform mittels eines Bolzens unmittelbar und schwenkbar gelagert. Die hintere Achse 2 ist mit dem hinteren in der Längsmittelebene liegenden Kreuzungspunkt 5 gleichfalls unmittelbar verbunden und durch einen Bolzen gehalten.

   Seitlich sind in der hinteren Achse 2 Längsschlitze 6, 7 vorgesehen, in denen die Achsen der Kreuzungspunkte   8,   9 der Streben verschiebbar sind. Die Schlitze, deren Lage und Länge an sich veränderlich sein kann, dienen als Anschlag, so dass durch ihr Ende die Begrenzung der Einschub-und Auszugsmöglichkeit, also die engste und weiteste Ausstellung der Schere bestimmt wird. 



   Soll der Wagen in der längsten Ausstellung, beispielsweise wie in Fig. 1 dargestellt, benutzt werden, so bedarf es keiner weiteren Feststellvorrichtung. Soll aber die   Wagenplattform   in verschiedener Länge verwendbar sein, so kann eine Klammer oder Strebe 10 an einer der Streben befestigt werden, die mit einer Aussparung über einen Bolzen 11 greift. Sind mehrere Aussparungen in der Strebe vorgesehen, so können verschiedene Längen eingestellt werden. Der Wagen kann aus zwei Reihen übereinandergelagerter, miteinander verbundener Streben hergestellt sein (Fig. 2). Vorteilhaft erscheint es aber, mehrere Leisten übereinander zu befestigen, wie dies z. B. Fig. 4 andeutungsweise zeigt. Hier sind stärkere Streben 12 zwischen schwächeren Streben 13 gelagert.

   Zum Ziehen des Wagens dient ein Zugseil   14,   das an der Achse 1 befestigt und mit einem Handgriff 15 ausgerüstet sein kann. 



  Die Verbindungsbolzen der Streben können aus Eisen, gegebenenfalls auch aus Holz bestehen. Im letzteren Falle ist es zweckmässig, ihre Lage durch Einschlagen eines Stiftes zu sichern. 



   Der Wagen hat den besonderen Vorteil, dass er sich ausserordentlich eng zusammenschieben lässt und wesentlich leichter ist als die Kleinhandwagen bekannter Bauart. Dabei ist er sehr widerstandsfähig, da die für die Plattform verwendeten Stäbe trotz geringeren Gewichtes grössere Lasten aufzunehmen vermögen als die flachen, schweren, aber wenig Widerstand bietenden bekannten Wagenplattformen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Leicht tragbarer, zusammenlegbarer Wagen, bei dem die Radachsen an der Plattform befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere EMI2.1 ausgebildeten Plattform unmittelbar und schwenkbar und die hintere Radachse (2) mit dem hinteren in der Längsmittelebene liegenden EMI2.2
AT162707D 1946-05-06 1946-05-06 Leicht tragbarer, zusammenlegbarer Wagen AT162707B (de)

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