AT163335B - Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz - Google Patents

Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz

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AT163335B
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Franz Paternoster
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Franz Paternoster
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  Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz 
Die Erfindung betrifft einen Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz mit einer Vielzahl über seine Länge verteilter Fangklappen, die beim Aufladen durch das Übergleiten bzw. das Überrollen durch das Ladegut niedergeschwenkt werden und sich nachher sofort   selbsttätig   wieder hochstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangklappen durch doppel- 
 EMI1.1 
 lagert sind, wobei der eine Hebelarm als eigentlicher Fangarm wirkt, wogegen sich der 
 EMI1.2 
 gegen einen Anschlag abstützt. 



   Weitere Kennzeichen der Erfindung beziehen sich auf besonders konstruktive Ausgestaltungen des Ladebalkens an sich sowie der Fangklappen, um einerseits bei hinreichender Festigkeit einen möglichst einfachen Aufbau und anderseits eine zuverlässige Fangwirkung zu erzielen. 
 EMI1.3 
 beispiele des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 den Ladebalken beim Gebrauch in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil des Ladebalkens, Fig. 3 eine Draufsicht hiezu, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie   4-4   der Fig. 2, Fig. 5 eine Einzelheit in vergrösserter Darstellung, Fig. 6 eine ab- 
 EMI1.4 
 Draufsicht hiezu. 



   Gemäss Fig.   l   werden die Ladebalken 1 schräg 
 EMI1.5 
 gelegt und es wird dann auf ihnen das Ladegut, z. B. das Rundholz   R'aufwärts   gerollt. Erfindungsgemäss sind nun die Ladebalken mit einer Vielzahl über ihre Länge verteilter, drehbar gelagerter Fangklappen 2 ausgestattet, die beim Überrollen bzw. Übergleiten durch das Ladegut, wie bei   2'gezeigt,   niedergeschwenkt werden, um sich nachher sofort selbsttätig wieder hochzustellen. Durch die zuletzt hochgestellte Fangklappe   2" wird   das Ladegut am Zurückgleiten bzw.   Zurückrollen   gehindert. 



   Der Ladebalken selbst wird entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform, wie in den Fig. 2-4 dargestellt, durch zwei mit ihren Stegen einander zugekehrten, im Querschnitt U-förmigen Schienen   1   a, 1 b gebildet, die durch zwei Reihen von Bolzen 3 bzw. 4 unter Zwischenschaltung von Distanzhülsen 5 bzw. 6 miteinander verbunden sind. Die Fangklappen 2 bestehen aus doppelarmigen Hebeln, die vorzugsweise mit der an ihrem Mittelteil angeordneten Lagerhülse 7 aus einem Stück hergestellt, z. B. gepresst sind. 



  Die Arme 2a der auf dem Bolzen 3 bzw. den Distanzhülsen 5 drehbar gelagerten Klappen 2 dienen als eigentliche Fangarme, während sich die Arme 2 b in der hochgestellten Lage der Klappen (in Fig. 2 strichliert gezeichnet) gegen 
 EMI1.6 
 Anschläge anlegen. 



   Die Klappen 2 sind, wie Fig. 3 zeigt, untereinander gleich ausgebildet, jedoch wechselseitig 
 EMI1.7 
 Klappen sich teilweise übergreifen und daher die Klappenceilung (Abstand der Klappendrehachsen) auf ein   1viindestmass   reduziert erscheint. Die Gleichheit aller Klappen ist wegen der dadurch 
 EMI1.8 
 Bedeutung. 



   Gemäss einem besonderen Kennzeichen der Erfindung ist, wie Fig. 5 zeigt, die Klappenform so gewählt, dass ihr Schwerpunkt S oberhalb der Drehachse M zu liegen kommt (Abstand h). 



  Da die Klappen schon bei horizontaler Lage des Balkens, wie aus Fig. 2 ersichtlich, etwas schräg 
 EMI1.9 
 und der Drehachse ein kleiner Hebelarm e und damit ein Drehmoment G. e, das die Klappe im Sinne des eingezeichneten Pfeiles p verdreht (Hochstellung der Klappe). Diese selbsttätige, durch das Klappengewicht bedingte Hochstellwirkung wird mit zunehmender Schräglage des Balkens immer stärker, da sich hiebei der Hebelarm e entsprechend dem Neigungswinkel n zu e'   vergrössert.   



   Die selbsttätige Hochstellwirkung kann gemäss den Fig. 6 und 7 noch dadurch verstärkt werden, dass man den Klappen 2 an den Armen 2 ein merkliches einseitiges Übergewicht gibt, u. zw. z. B. durch eine entsprechende Verstärkung 10 des Armes 2b. Diese Ausgestaltung hat allerdings den Nachteil, dass die Symmetrie des Kappenkörpers in bezug auf die Drehachse   fortfällt   und die wechselseitige Versetzung bei forrngleicher Ausbildung aller Klappen nicht mehr möglich ist. Diesem   Übelstand   kann aber gemäss Fig. 7 durch symmetrische Ausgestaltung 

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 EMI2.1 
 durch Anwendung von   Disranzbüchsen   11 begegnet werden. 



     PATENTANSPRÜCHE   : l. Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz mit einer Vielzahl über seine Länge verteilter Fangldappen, die beim Aufladen durch das Übergleiten bzw. das Überrollen durch das   Ladegut 0 niedergeschwenkt   werden und sich nachher sofort selbsttätig wieder hochstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangklappen   (2)   durch doppelarmige Hebel 
 EMI2.2 
   Fangann wirkt,   wohingegen sich der andere Hebelarm (2b) in der hochgestellten Lage gegen einen Anschlag   (4)   abstützt.

Claims (1)

  1. 2. Ladebalken nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausgestaltung des Klappenkörpers und eine solche Anordnung gegenüber seiner Schwenkachse, dass der Schwerpunkt (S) des Klappenkörpers in der Verwendungslage des Ladebalkens oberhalb der Schwenkachse (Af) und etwas nach der abfallenden Seite des Balkens EMI2.3 Hochstellen der Klappe zu gewährleisten (Fig. 5).
    3. Ladebalken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei Uförmigen, mit ihren Stegen einander zugekehrten Schienen (la, lb) besteht, die durch zwei Reihen von Distanzbo1z0en (3, 4) verbunden sind, von EMI2.4 der Fangklappen und die unteren (4) als Anschläge für die Fangklappen dienen.
    4. Ladebalken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangklappen untereinander gleich ausgebildet, jedoch im Balken wechselseitig versetzt angeordnet sind.
    5. Ladebalken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Anschläge wirkenden Arme (2a) der Fangklappen zur Erzielung eines merklichen einseitigen Übergewichtes (Erhöhung der selbstftigen Hochstell- wirkung) verstärkt ausgebildet oder mit einer Verstärkung (10) versehen sind.
AT163335D 1945-09-29 1945-09-29 Ladebalken, insbesondere zum Verladen von Rundholz AT163335B (de)

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