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Schaltung zur Gleichstromspeisung eines elektrischen Gerätes
EMI1.1
spannungen, innerhalb bestimmter Grenzen, unab- hängig voneinander einstellbar sind und das erwähnte Verhältnis beliebig geändert werden kann.
Gemäss der Erfindung wird ein Teil des
Reihenwiderstandes für Wechselstrom bzw. für
Gleichstrom überbrückt.
Dies ist dadurch erreichbar, dass ein Teil des
Widerstandes von einem Kondensator, vorzugs- weise von einem Elektrolytkondensator bzw. von einer Drosselspule überbrückt wird.
Dem nicht überbrückten Teil des Wider- standes wird zweckdienlich wenigstens der Wert des für die verwendete Gleichrichterröhre vor- geschriebenen Reihenwiderstandes erteilt. Der
Wert dieses Widerstandes ist ferner von dem
Wert des Abflachkondensators und von dem
Wert der Netzspannung abhängig.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungs- beispiel der erfindungsgemässen Schaltung dargestellt ist.
In der Figur sind die Netzanschlussklemmen mit 1 bezeichnet ; mit diesen Klemmen sind eine Gleichrichterröhre 2, ein aus zwei Teilen 3 und 4 bestehender Widerstand 5 und ein (erster) Abflachkondensator 6 in Reihe geschaltet. Parallel zu dem Kondensator 6 liegt die Reihenschaltung einer Drosselspule 7 und eines zweiten Abflach- kondensators 8. Ein elektrisches Gerät 9 wird sowohl von dem ersten als auch von dem zweiten Abflachkondensator gespeist.
Gemäss der Erfindung ist der Teil 3 des Reihenwiderstandes 5 von einem Elektrolytkondensator 10 für Wechselstrom überbrückt-dieser Kondensator braucht nur für eine niedrige Spannung geeignet zu sein. Durch Anwendung dieser Massnahme sind die am Kondensator 6 auftretenden Gleichspannungen bei Anschluss an ein Wechselstromnetz und bei Anschluss an ein Gleichstromnetz, innerhalb bestimmter Grenzen, beliebig und unabhängig voneinander einstellbar. Der Widerstand 4 hat vorzugsweise wenigstens den Wert des für die Gleichrichterröhre vorgeschriebenen Reihenwiderstandes. Der Wert dieses Reihenwiderstandes beträgt z. B. für die Gleichrichterröhre UY 21, bei einer Netzspannung von 170 bis 250 Volt und bei einem Abflachkondensator von 32 p. F, 125 Ohm.
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Die durch die Anwendung der Erfindung erzielte grössere Freiheit bei der Bemessung der vorliegenden Schaltung wirkt sich besonders vorteilhaft aus, wenn es sich darum handelt, die am ersten Abflachkondensator bei Anschluss an ein Gleichstromnetz-besonders an das
220 Volt-Netz-auftretende Gleichspannung zu beschränken. Eine solche Spannungsbe- schränkung ist in einfacher Weise dadurch erzielbar, dass dem Reihenwiderstand 5 ein passend gewählter Wert erteilt wird. Es ist abermöglich, dass die bei Anschluss an ein Wechselstromnetz über den Kondensator 6 auftretende
Gleichspannung bei angeschlossenem Belastungswiderstand zu niedrig wird.
Dadurch, dass gemäss der Erfindung der Reihenwiderstand teilweise für Wechselstrom überbrückt wird, kann erreicht werden, dass die erwähnte Spannung auch bei Anschluss an das Wechselstromnetz den gleichen oder nahezu den gleichen Wert hat wie bei Anschluss an das Gleichstromnetz.
Würde man die Erfindung nicht anwenden, so müsste ein besonderer Schalter vorgesehen werden, der bei Anschluss an das Wechselstromnetz einen Teil des Reihenwiderstandes kurzschliesst.
Dies ist jedoch sehr unerwünscht, da man sich bestrebt, Schaltungen, die sowohl an das Gleichstromnetz als auch an das Wechselstromnetz anschliessbar sind, derart auszubilden, dass sie ohne besondere Umschaltungen an die beiden Netze-vorausgesetzt, dass sie etwa den gleichen Spannungswert haben-benützt werden können.
Wenn die Spannungsbeschränkung mittels des Widerstandes 5 dazu führen würde, dass die über den Kondensator 6 auftretende Gleichspannung bei Anschluss an das Gleichstromnetz niedriger als bei Anschluss an das Wechselstromnetz werden würde, z. B. durch eine erheblich von der Sinusform abweichende Kurvenform der Wechselspannung, oder infolge Verschiedenheit der Netzspannungen, so kann ein Teil des Reihenwiderstandes für Gleichstrom mittels einer Drosselspule überbrückt werden.
Der nicht überbrückte Teil des Reihenwiderstandes kann völlig oder teilweise von dem Innenwiderstand der Gleichrichterröhre gebildet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltung zur Gleichstromspeisung eines elektrischen Gerätes, die sich sowohl zum Anschluss an ein Gleichstromnetz als auch zum Anschluss an ein Wechselstromnetz eignet und bei der in Reihe mit den Netzanschlussklemmen eine Gleichrichterröhre, ein Widerstand und ein Abflachkondensator angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des erwähnten Widerstandes für Wechselstrom bzw. für Gleichstrom überbrückt ist.