AT164390B - Hilfssteuereinrichtung für Druckregler - Google Patents

Hilfssteuereinrichtung für Druckregler

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AT164390B
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Schweizerische Lokomotiv
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  Hilfssteuereinrichtung für Druckregler 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfssteuer- einrichtung für einen Druckregler, d. h. für ein
Abschlussorgan, das die Strömung eines zu fördernden Druckmittels beherrscht. Dies kann z. B. in dem Sinne geschehen, dass beim Erreichen eines bestimmten Maximaldruckes des Förder- mittels das Abschlussorgan geschlossen, beim
Erreichen eines bestimmten Minimaldruckes geöffnet wird. Es sind Hilfssteuereinrichtungen bekannt, die ein Kugelventil und einen belasteten
Hilfssteuerkolben aufweisen, die beide hinter- einandergeschaltet sind und bei denen das Kugelventil die zum Steuerkolben des Abschlussorgans führende Druckmittelleitung abschliesst, der Hilfssteuerkolben dagegen die Entlüftung dieser Druckleitung steuert. 



   Zur Belastung des Steuerkolbens wurden dabei Gewichte oder Federn verwendet. Da dabei jedoch der Hilfssteuerkolben mit seiner Steuerkante einerseits die Entlüftungsöffnung ganz frei geben, anderseits durch genügende Überdeckung dicht abschliessen soll, muss dieser Kolben einen entsprechend grossen Hub aufweisen und die Belastungsfeder muss entsprechend gross bemessen werden. Auch ist der Steuerkolben noch relativ gross und erfordert eine teure Bearbeitung (Schleifen usw.). 



   Diesen Übelständen wird durch die Erfindung dadurch abgeholfen, dass die Steuereinrichtung zwei hintereinandergeschaltete Ventilkörper aufweist, die aneinander anliegen können und von denen der eine die kleinere Öffnung der Druckmittelleitung zum Steuerkolben des Abschlussorgans steuert und der andere, von einer Feder belastete, die grössere zur Entlüftung dieser Druckleitung dienende Öffnung steuert. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fig.   l   die   Steuereinrichtungim Längsschnitt, undin grösserem   Massstab, die Anwendung auf die Steuerung eines Verdichters der in einen Speicher fördert, Fig. 2 die Vorrichtung im Querschnitt nach Linie   II-II   der Fig. 1. 



   Im Ventilkörper 1 sind die beiden Kugeln 2 und 3 eingebaut. Die Kugel 2 steuert die Öffnung der kleineren Bohrung 4, die an die Druckmittel- 
 EMI1.1 
 Öffnung der grösseren Bohrung   6,   die zur Entlüftung durch die Leitung 24 der zu dem Steuerkolben 7 des Abschlussorgans 8 führenden Druckmittelleitung 9 dient. Beide Kugeln haben etwas kleineren Durchmesser als die Bohrungen 10 und   11,   in denen sie geführt sind. Mit Vorteil wird das Spiel der   obern   Kugel 3 grösser bemessen als jenes der untern Kugel 2. 



   Das Abschlussorgan 8 dient zum Absperren der Saugleitung 12 des mittels Leitung 5 in einen Speicher oder ein Drucknetz fördernden   rotie     ren den Verdichters 13.   In der Druckleitung 5 ist ein Rückschlagventil 14 vorgesehen. 



   Die obere Kugel 3 wird mittels des in der Bohrung 25 geführten Stössels 15 durch die Blattfeder 16 belastet. Die Blattfeder 16 ist bei   17   am Ventilgehäuse 1 abgestützt. Ihre Spannung kann durch die Schraube 18 geändert werden. 



  Sie kann durch Drehen der Scheibe 19, die durch eine Schraube 20 gehalten ist, vom Stössel 15 abgehoben werden, womit die Kugel 3 entlastet ist. In einer seitlichen Bohrung 21 ist eine   Feder 22   angeordnet, die mittels der zugleich als Abschluss dienenden Schraube 23 verstellt werden kann. 



  Die Bohrungen 9 und 21 können, wie der Grundriss Fig. 2 zeigt, angeordnet sein. 



   Die Einrichtung wirkt wie folgt : Steigt der Druck in der Leitung 5 über den maximal gewünschten Druck, so gehen die Kugeln 2 und 3 unter dem Einfluss des im Kanal 4 auf die Kugel 2 wirkenden Druckes gegen den Druck der Feder 16 nach oben, bis die Kugel 3 den Kanal 6 abschliesst und es gelangt daher Druckmittel aus der Leitung 4 durch den, durch das Spiel der Kugel 2 in der Bohrung 10 gebildeten Drosselspalt in die Leitung 9 und den Raum über dem Kolben 7. Die Klappe 8 geht daher in die Abschlussstellung und weitere Zufuhr von Druckmittel in die Leitung 5 hört auf. Damit sicherer Abschluss des Kanals 6 erzielt wird, ist dieser Kanal grösser als Kanal 4 bemessen.

   Hat nach einer gewissen Zeit der Druck in der Leitung 5 infolge Druckmittelverbrauch abgenommen, so genügt der Druck der Feder   16,   um die obere Kugel 3 gegen den auf der grösseren Fläche entsprechenden Kanal 6 auf der Kugel 3 lastenden Druck des Druckmittels zu überwinden und die Kugel 3 

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 nach unten zu treiben. Damit öffnet sich der Kanal 6 und schliesst sich Kanal 4 mittels Kugel 2. Leitung 9 und der Raum über dem Kolben 7 wird entlüftet. Das Abschlussorgan 8 öffnet sich und die Förderung in die Leitung 5 beginnt von neuem. 



   Die Belastung der Kugeln 2 und 3 und damit die Höhe des Druckes bei der Umschaltung des Organs 8 kann durch die Schraube 18 erfolgen. 



   Durch Verstellen der Schraube 23 kann ferner die Grösse des Druckes in der Leitung 5, bei der die Öffnung des Entlüftungskanals 24 erfolgt,   beeinflusst   werden. Verstärkung der Spannung der Feder 22 hat Öffnung bei einem höheren Drucke zur Folge. 



   Die zusätzliche Feder 22 kann auch so angeordnet sein, dass sie in der gleichen Achse wie die Feder 16 auf die Kugel 3 einwirkt, oder in einer beliebigen andern Richtung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Hilfssteuereinrichtung für ein Abschlussorgan, das die Strömung eines zu fördernden Druckmittels in Abhängigkeit von einem bestimmten Maximal-und Minimaldruck des Fördermittels beherrscht, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei hintereinandergeschaltete Ventilkörper (2 und   3)   aufweist, von denen der eine die kleinere Öffnung   (4)   der Druckmittelleitung 
 EMI2.1 
 dieser Druckmittelleitung dienende Öffnung (6), steuert.

Claims (1)

  1. 2. Hilfssteuereinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Ventilkörper des Entlüftungsventils (3) als Kugel ausgebildet ist.
    3. Hilfssteuereinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastung des Systems von zwei Ventilkörpern (2, 3) durch eine Feder (16) erfolgt, welche durch Hubveränderung eine Feinregulierung der Druckdifferenz zwischen Maximal-und Minimaldruck ermöglicht.
    4. Hilfssteuereinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastung durch eine mechanische Verriegelung (19), welche von Hand oder von einem mit dem Reguliervorgang in Verbindung stehenden Organ aus automatisch betätigt wird, aufgehoben werden kann.
    5. Hilfssteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Ventilkörper zur Feinregelung der Druckdifferenz zwischen Maximal-und Minimaldruck mit einer zusätzlichen regulierbaren Kraft belastet wird, deren Richtung von der Ventilachse abweichen kann.
    6. Hilfssteuereinrichtung nach Anspruch l, EMI2.2
    7. Hilfssteuereinrichtung nach Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche regelbare Kraft von einer verstellbaren Feder (22) ausgeübt wird in einer Richtung senkrecht auf die Achse der Wirkung der Feder (16).
AT164390D 1947-07-03 1947-07-03 Hilfssteuereinrichtung für Druckregler AT164390B (de)

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