CH222327A - Druckregeleinrichtung. - Google Patents

Druckregeleinrichtung.

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CH222327A
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CH
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pressure
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maximum
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regulating device
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Inventor
Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
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Schweizerische Lokomotiv
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/166Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using pistons within the main valve

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Description


      Druckr        egeleinrichtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Druckregeleinrichtung    zum     Halten    des  Druckes in einem Verbrauchernetz zwischen  einem Maximal- und einem Minimaldruck,  indem mittels einer Steuervorrichtung bei  Erreichen des Maximaldruckes die Förde  rung ins Verbrauchernetz unterbrochen, bei  Erreichen des Minimaldruckes die Förderung  wieder freigegeben wird.

   Es sind Steuerein  richtungen bekannt, die     ein    Kugelventil und  einen belasteten     Steuerkolben    aufweisen, die  beide     hintereinandergeschaltet    sind und bei  denen :das Kugelventil die zum Kraftkolben  eines     Abschlussorganes    führende     Druckmit-          telleitung,    der Steuerkolben dagegen die Ent  lüftung dieser     Druckleitung        oteuert.     



  Zur Belastung     ges    Steuerkolbens     wurden     dabei Gewichte oder Federn     verwendet.    Da  dabei jedoch der     Steuerkolben;    mit seiner       Steuerkante    einerseits die Entlüftungsöff  nung ganz frei geben, anderseits durch genü  gende Überdeckung dicht abschliessen. soll,    muss dieser Kolben einen     entsprechend    gro  ssen Hub aufweisen und die Belastungsfeder  muss entsprechend gross bemessen werden.       Auch    ist der Steuerkolben noch relativ gross  und erfordert eine teure Bearbeitung (Schlei  fen     etc.).     



  Diesen Übelständen wird durch die Er  findung dadurch abgeholfen, dass die     St.euer-          vorrichtung    zwei     hintereinandergesehaltete     Ventilkörper     aufweist,    die mindestens :bei     biss     auf das Maximum steigendem     Druck    im       Verbrauchsnetz        .aneinander    anliegen und von  einer Feder     belastet        sind    und     von:

      welchen  Ventilkörpern der eine einen Verbindungs  kanal einer vom     Verbrauchsnetz    zum Kraft  kolben eines in der     Saugleitung    der     Förder-          vorrichtung        angeordneten        Abschlussorganes     führenden     Druckmittelleitung    steuert, wäh  rend der andere     einen-Entlüftungskanal    die  ser     Druckmittelleitung    steuert, wobei der       Entlüftungekanat    im     Querschnitt    grösser ist  als der Verbindungskanal.

        In der     Zeielinung    ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Druckregeleinrichtung    mit  der     Steuervorrichtung    im     Längsschnitt,          Fig.    2 die Steuervorrichtung im     Quer-          ,schnitt    nach Linie     11-I1    der     Fi-.        11.     



  Im Gehäuse 1 sind die beiden Kugeln 2  und 3 eingebaut. Die Kugel 2 steuert den       Verbindungskanal    4 mit der kleineren Boh  rung, der an die     Druckmittelleit:ung    5     ang-e-          schlossen    ist, die Kugel 3 den     Entlüftungs-          kanal        G    mit der grösseren.     Bohrung,    die zur       Entlüftung        durch    die     Leitung    24 der zu dein  Kraftkolben 7 des     Absehlussorganes    8 füh  renden     I)ruckinittelleitung    9 dient.

   Beide  Kugeln haben etwas kleineren Durchmes  ser als die Bohrungen 10 und 11, in denen  sie geführt sind.     111h    Vorteil wird das Spiel  der     obern    Kugel 3 grösser     bemessen    als jenes  der untern     Kuo-el    3.  



  Das     Absehlussorgan    8 dient     zum    Absper  ren der Saugleitung 12 des mittels Leitung       a    in einen Speicher oder ein Drucknetz för  dernden     rotierenden        Verdichters    1.3. In der       hrucklei.tung    5 ist ein     Rücksclilagventil    14  vorgesehen.  



  Gegen die     obere        Kli-el    3 liegt der in der  Bohrung 25     geführte        Stössel    15 an, der durch  die     Blattfeder    16 belastet ist. Die Blattfeder  <B><I>16</I></B> ist bei 17 am     @'entil.geliäuse    1.     abgestützt.     Ihre Spannung kann durch die Sehraube 18  geändert  -erden. Die Feder kann durch     Dre-          lien    der     Scheibe    19. die durch eine     Schraube     20 gehalten ist, von     Hand    vom Stössel abge  hoben     -,verden,    um die Kugeln, zu entlasten.

    Die Feder     1.Ikann        aber    auch von einem mit  der     Reguliervorriclitting    in.     Verbindung    ste  henden Organ aus automatisch abgehoben  werden., indem zum Beispiel     während    des  entlasteten Anlaufes des     Verdichters    ein die  Scheibe 19 ,drehender     Elektroniagnet    unter  Strom gesetzt und durch ein     Zeitrelais    wie  der ausgeschaltet     wird,    wobei die Scheibe 19  in die gezeichnete Lage zurückkehrt. In  einer seitlichen Bohrung 21 ist eine Feder  22 angeordnet, die mittels der zugleich als  Abschluss dienenden Schraube 23 verstellt    werden kann.

   Die     Bohrungen    9 und 21 kön  nen so     angeordnet    werden, wie der Grundriss c  in     Fig.    2 zeigt.  



  Die Einrichtung wirkt wie     folgt:        Steigt     der Druck in der     Leitung    5 über den     maxi-          n        ial        gewünschten    Druck,     so    gehen die Ku  geln 2 und .3     unter    dem Einfluss des im ;

    Kanal 4 auf die Kugel 2 wirkenden Druckes  gegen den Druck der Feder 16 nach oben,  bis die Kugel 3 den Kanal 6     abschliesst.    Es       kann    nun Druckmittel aus der     Leitung    4  durch den durch das Spiel der Kugel 2 in  der     Bohrung    10 gebildeten     Drosselspalt    in  die Leitung 9 und den Raum über dem  Kolben 7 gelangen.

       Die    Klappe 8     bewegt     sich daher in die     A''bschlussstellung,    wodurch       weitere    Zufuhr von Druckmittel in die     Lei-          turi-    5     verhindert        wird.    Damit ein sicherer       Abschluss    .des Kanals     @6    erzielt wird, ist die  ser     Kanal    grösser als Kanal 4 bemessen.

   Hat  nach einer gewissen     Zeit    der Druck in der  Leitung 5 infolge     Druekmittelverbrauch    ab  genommen, so pflanzt sich dieser     ahneh-          meade    Druck bei     abgehobeirer    Kugel 2 ohne       weiteres    und bei     mir    mit ihrem Eigen  gewicht auf der     Offnung    4     ,sitzenden    Kugel       durch    die     Undichtlieiten        dieses    Sitzes hin  durch in die     Druckmittelleitung    9 fort, bis  der Druck der Feder<B>16</B> genügt,

   um den auf  der grösseren Fläche entsprechend Kanal 6  auf der Kugel 3     lastenden    Druck des     Drück-          mittels    zu     überwinden        und    die Kugel 3  nach unten zu drücken. Damit öffnet sich  Kanal 6 und schliesst sich     Kanal    4 mittels  Kugel 2.     Leitung    '9     und    der Raum über dem  Kolben 7 wird     entlüftet.    Das     Abschlussorgan     8 öffnet sieh und die Förderung in die Lei  tung 5     beginnt    von neuem.  



  Um den Druckausgleich zwischen den       Leitungen    4 und 9 bei     angehobener    Kugel  3 und auf Kanal 4 aufsitzender Kugel 2  von der Dichtheit des Abschlusses dieses  Kanals unabhängig zu     machen,    kann die  Kugel 2 durch eine leichte Feder schwebend  gehalten werden.  



  Die Belastung der Kugeln 2 und 3     und     damit die Höhe des Druckes, bei der eine           Umschaltung    des     Organes    8 erfolgt,     kann     durch :die Schraube 18 eingestellt werden.  



  Durch Verstellen der 'Schraube 23. kann       ferner    die Grösse des Druckes in der     Leitung     5, bei der die Öffnung des Entlüftungs  kanals 24 erfolgt, beeinflusst werden. Ver  stärkung der Spannung der Feder 22 hat  Öffnung bei einem höheren Drucke zur  Folge.  



  Die zusätzliche Feder 22 kann auch so  angeordnet sein,     dass    sie in der ,gleichen     Axe     wie die Feder 16 auf     -die        Kugel    3,     einwirkt     oder in einer beliebigen andern Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckregeleinrichtung zum Halten des Druckes in einem Verbrauchernetz zwischen einem Maximal- und einem Minimaldruck, indem mittels einer Steuervorrichtung bei Erreichen des Maximaldruckes die Förde rung ins Verbrauchernetz unterbrochen, bei Erreichen des Minimaldruokes @die Förde rung wieder freigegeben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zwei hintereinandergeschaltete Ventilkörper (2) aufweist,
    die mindestens bei bis auf das Maximum steigendem Druck im Verbrauchs netz aneinander anliegen und von einer Fe der belastet sind und von welchen Ventilkör pern der eine einen Verbindungskanal (4) einer vom Verbrauchernetz zum Kraftkolben (7) eines in der Saugleitung der Fördervor- richtung angeordneten Abs chlussorganes (8) führenden Druckmittelleitung steuert, wäh rend der andere (3) einen Entlüftungskanal (6)
    dieser Druckmittelleitung steuert, wobei ,der Entlüfturugsdianal (6) im Querschnitt grösser ist als .der Verbindungskanal (-4). UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckregeleinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Ventilkörpern: (2, 3) mindestens der ,den: Entlüftungskanal (6) steuernde Ven tilkörper (3) als Kugel ausgebildet ist.
    2. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ventilkörper (2, 3) als Kugeln ausgebildet sind. 3. Druokregeleinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Ventilkörper (2, 3) .durch eine Blattfeder (1-6) belastet sind, welche durch Hubver änderung eine Regulierung der Druckdiffe renz zwischen Maximal- und Minimaldruck ermöglicht.
    4. Druckregeleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be lastung durch eine von Hand betätigbare mechanische Verriegelung (19) aufgehoben werden kann. 5. Druckregeleinrichtun,g nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Be- lastung,durch eine mechanische Verriegelung (19) aufgehoben werden kann, -die auto matisch betätigt wird.
    6. Druakregeleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der eine Ventilkörper zur Feinregulierung der Druckdifferenz zwischen Maximal-und-Mini- maldruck mit einer zusätzlichen regulier baren Kraft :belastet ist. 7. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Spiel zwischen der den Entlüftungskanal steuernden Kugel (3) und der Bohrung (11) grösser ist als jenes. zwi schen der Kugel (2) und der Bohrung (10).
    B. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch @6, dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzliche regulier bare Kraft von einer verstellbaren Feder (22) ausgeübt wird in einer Richtung senk- recht zur Richtung der Hauptbelastung.
CH222327D 1940-05-09 1941-04-09 Druckregeleinrichtung. CH222327A (de)

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