CH222327A - Druckregeleinrichtung. - Google Patents
Druckregeleinrichtung.Info
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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Description
Druckr egeleinrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckregeleinrichtung zum Halten des Druckes in einem Verbrauchernetz zwischen einem Maximal- und einem Minimaldruck, indem mittels einer Steuervorrichtung bei Erreichen des Maximaldruckes die Förde rung ins Verbrauchernetz unterbrochen, bei Erreichen des Minimaldruckes die Förderung wieder freigegeben wird.
Es sind Steuerein richtungen bekannt, die ein Kugelventil und einen belasteten Steuerkolben aufweisen, die beide hintereinandergeschaltet sind und bei denen :das Kugelventil die zum Kraftkolben eines Abschlussorganes führende Druckmit- telleitung, der Steuerkolben dagegen die Ent lüftung dieser Druckleitung oteuert.
Zur Belastung ges Steuerkolbens wurden dabei Gewichte oder Federn verwendet. Da dabei jedoch der Steuerkolben; mit seiner Steuerkante einerseits die Entlüftungsöff nung ganz frei geben, anderseits durch genü gende Überdeckung dicht abschliessen. soll, muss dieser Kolben einen entsprechend gro ssen Hub aufweisen und die Belastungsfeder muss entsprechend gross bemessen werden. Auch ist der Steuerkolben noch relativ gross und erfordert eine teure Bearbeitung (Schlei fen etc.).
Diesen Übelständen wird durch die Er findung dadurch abgeholfen, dass die St.euer- vorrichtung zwei hintereinandergesehaltete Ventilkörper aufweist, die mindestens :bei biss auf das Maximum steigendem Druck im Verbrauchsnetz .aneinander anliegen und von einer Feder belastet sind und von:
welchen Ventilkörpern der eine einen Verbindungs kanal einer vom Verbrauchsnetz zum Kraft kolben eines in der Saugleitung der Förder- vorrichtung angeordneten Abschlussorganes führenden Druckmittelleitung steuert, wäh rend der andere einen-Entlüftungskanal die ser Druckmittelleitung steuert, wobei der Entlüftungekanat im Querschnitt grösser ist als der Verbindungskanal.
In der Zeielinung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Druckregeleinrichtung mit der Steuervorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 die Steuervorrichtung im Quer- ,schnitt nach Linie 11-I1 der Fi-. 11.
Im Gehäuse 1 sind die beiden Kugeln 2 und 3 eingebaut. Die Kugel 2 steuert den Verbindungskanal 4 mit der kleineren Boh rung, der an die Druckmittelleit:ung 5 ang-e- schlossen ist, die Kugel 3 den Entlüftungs- kanal G mit der grösseren. Bohrung, die zur Entlüftung durch die Leitung 24 der zu dein Kraftkolben 7 des Absehlussorganes 8 füh renden I)ruckinittelleitung 9 dient.
Beide Kugeln haben etwas kleineren Durchmes ser als die Bohrungen 10 und 11, in denen sie geführt sind. 111h Vorteil wird das Spiel der obern Kugel 3 grösser bemessen als jenes der untern Kuo-el 3.
Das Absehlussorgan 8 dient zum Absper ren der Saugleitung 12 des mittels Leitung a in einen Speicher oder ein Drucknetz för dernden rotierenden Verdichters 1.3. In der hrucklei.tung 5 ist ein Rücksclilagventil 14 vorgesehen.
Gegen die obere Kli-el 3 liegt der in der Bohrung 25 geführte Stössel 15 an, der durch die Blattfeder 16 belastet ist. Die Blattfeder <B><I>16</I></B> ist bei 17 am @'entil.geliäuse 1. abgestützt. Ihre Spannung kann durch die Sehraube 18 geändert -erden. Die Feder kann durch Dre- lien der Scheibe 19. die durch eine Schraube 20 gehalten ist, von Hand vom Stössel abge hoben -,verden, um die Kugeln, zu entlasten.
Die Feder 1.Ikann aber auch von einem mit der Reguliervorriclitting in. Verbindung ste henden Organ aus automatisch abgehoben werden., indem zum Beispiel während des entlasteten Anlaufes des Verdichters ein die Scheibe 19 ,drehender Elektroniagnet unter Strom gesetzt und durch ein Zeitrelais wie der ausgeschaltet wird, wobei die Scheibe 19 in die gezeichnete Lage zurückkehrt. In einer seitlichen Bohrung 21 ist eine Feder 22 angeordnet, die mittels der zugleich als Abschluss dienenden Schraube 23 verstellt werden kann.
Die Bohrungen 9 und 21 kön nen so angeordnet werden, wie der Grundriss c in Fig. 2 zeigt.
Die Einrichtung wirkt wie folgt: Steigt der Druck in der Leitung 5 über den maxi- n ial gewünschten Druck, so gehen die Ku geln 2 und .3 unter dem Einfluss des im ;
Kanal 4 auf die Kugel 2 wirkenden Druckes gegen den Druck der Feder 16 nach oben, bis die Kugel 3 den Kanal 6 abschliesst. Es kann nun Druckmittel aus der Leitung 4 durch den durch das Spiel der Kugel 2 in der Bohrung 10 gebildeten Drosselspalt in die Leitung 9 und den Raum über dem Kolben 7 gelangen.
Die Klappe 8 bewegt sich daher in die A''bschlussstellung, wodurch weitere Zufuhr von Druckmittel in die Lei- turi- 5 verhindert wird. Damit ein sicherer Abschluss .des Kanals @6 erzielt wird, ist die ser Kanal grösser als Kanal 4 bemessen.
Hat nach einer gewissen Zeit der Druck in der Leitung 5 infolge Druekmittelverbrauch ab genommen, so pflanzt sich dieser ahneh- meade Druck bei abgehobeirer Kugel 2 ohne weiteres und bei mir mit ihrem Eigen gewicht auf der Offnung 4 ,sitzenden Kugel durch die Undichtlieiten dieses Sitzes hin durch in die Druckmittelleitung 9 fort, bis der Druck der Feder<B>16</B> genügt,
um den auf der grösseren Fläche entsprechend Kanal 6 auf der Kugel 3 lastenden Druck des Drück- mittels zu überwinden und die Kugel 3 nach unten zu drücken. Damit öffnet sich Kanal 6 und schliesst sich Kanal 4 mittels Kugel 2. Leitung '9 und der Raum über dem Kolben 7 wird entlüftet. Das Abschlussorgan 8 öffnet sieh und die Förderung in die Lei tung 5 beginnt von neuem.
Um den Druckausgleich zwischen den Leitungen 4 und 9 bei angehobener Kugel 3 und auf Kanal 4 aufsitzender Kugel 2 von der Dichtheit des Abschlusses dieses Kanals unabhängig zu machen, kann die Kugel 2 durch eine leichte Feder schwebend gehalten werden.
Die Belastung der Kugeln 2 und 3 und damit die Höhe des Druckes, bei der eine Umschaltung des Organes 8 erfolgt, kann durch :die Schraube 18 eingestellt werden.
Durch Verstellen der 'Schraube 23. kann ferner die Grösse des Druckes in der Leitung 5, bei der die Öffnung des Entlüftungs kanals 24 erfolgt, beeinflusst werden. Ver stärkung der Spannung der Feder 22 hat Öffnung bei einem höheren Drucke zur Folge.
Die zusätzliche Feder 22 kann auch so angeordnet sein, dass sie in der ,gleichen Axe wie die Feder 16 auf -die Kugel 3, einwirkt oder in einer beliebigen andern Richtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Druckregeleinrichtung zum Halten des Druckes in einem Verbrauchernetz zwischen einem Maximal- und einem Minimaldruck, indem mittels einer Steuervorrichtung bei Erreichen des Maximaldruckes die Förde rung ins Verbrauchernetz unterbrochen, bei Erreichen des Minimaldruokes @die Förde rung wieder freigegeben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuervorrichtung zwei hintereinandergeschaltete Ventilkörper (2) aufweist,die mindestens bei bis auf das Maximum steigendem Druck im Verbrauchs netz aneinander anliegen und von einer Fe der belastet sind und von welchen Ventilkör pern der eine einen Verbindungskanal (4) einer vom Verbrauchernetz zum Kraftkolben (7) eines in der Saugleitung der Fördervor- richtung angeordneten Abs chlussorganes (8) führenden Druckmittelleitung steuert, wäh rend der andere (3) einen Entlüftungskanal (6)dieser Druckmittelleitung steuert, wobei ,der Entlüfturugsdianal (6) im Querschnitt grösser ist als .der Verbindungskanal (-4). UNTERANSPRÜCHE: 1. Druckregeleinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Ventilkörpern: (2, 3) mindestens der ,den: Entlüftungskanal (6) steuernde Ven tilkörper (3) als Kugel ausgebildet ist.2. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Ventilkörper (2, 3) als Kugeln ausgebildet sind. 3. Druokregeleinrichtung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Ventilkörper (2, 3) .durch eine Blattfeder (1-6) belastet sind, welche durch Hubver änderung eine Regulierung der Druckdiffe renz zwischen Maximal- und Minimaldruck ermöglicht.4. Druckregeleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Be lastung durch eine von Hand betätigbare mechanische Verriegelung (19) aufgehoben werden kann. 5. Druckregeleinrichtun,g nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Be- lastung,durch eine mechanische Verriegelung (19) aufgehoben werden kann, -die auto matisch betätigt wird.6. Druakregeleinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der eine Ventilkörper zur Feinregulierung der Druckdifferenz zwischen Maximal-und-Mini- maldruck mit einer zusätzlichen regulier baren Kraft :belastet ist. 7. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Spiel zwischen der den Entlüftungskanal steuernden Kugel (3) und der Bohrung (11) grösser ist als jenes. zwi schen der Kugel (2) und der Bohrung (10).B. Druckregeleinrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch @6, dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzliche regulier bare Kraft von einer verstellbaren Feder (22) ausgeübt wird in einer Richtung senk- recht zur Richtung der Hauptbelastung.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH222327D CH222327A (de) | 1940-05-09 | 1941-04-09 | Druckregeleinrichtung. |
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1941
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