AT16470U1 - Flasche mit Audiomodul - Google Patents

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AT16470U1
AT16470U1 ATGM15/2019U AT152019U AT16470U1 AT 16470 U1 AT16470 U1 AT 16470U1 AT 152019 U AT152019 U AT 152019U AT 16470 U1 AT16470 U1 AT 16470U1
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audio module
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ATGM15/2019U
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Nikolai Andreas
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Nikolai Andreas
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Abstract

Flasche, bevorzugt Wein- oder Schaumweinflasche, besonders bevorzugt mit einem Füllvolumen von 0,75 bis 1,5 Liter, aufweisend ein Audiomodul aufweisend eine Schallabgabeöffnung zur Schallabgabe, insbesondere einer akustischen Wiedergabe einer Audiosequenz, und eine Flaschenwand, insbesondere aus Glas gefertigt, die einen umfangsseitig verlaufenden, kopfseitigen Halsbereich zum Ausgießen und einen die Flasche bodenseitig abschließenden Bodenbereich aufweist, wobei sich der Bodenbereich von seinem äußeren Peripheriebereich in Richtung des Halsbereiches hin zu seinem Zentralbereich gekrümmt erhebt und eine Bodenmulde zum Eingreifen mit dem Daumen einer Hand Zwecks Handhaben der Flasche bildet, dadurch gegenzeichnet, dass das gesamte Audiomodul unter Freilassung eines zum Eingreifen mit dem Daumen ausreichende Abstands vom äußeren Peripheriebereich im Inneren der Bodenmulde an der Flaschenwand befestigt ist und die Flaschenwand entlang der Bodenmulde einen Schalltrichter für das Audiomodul bildet.

Description

[0001] Die Erfindung betrifft eine Flasche aufweisend eine Flaschenwand, die einen kopfseitigen Halsbereich zum Ausgießen und einen die Flasche bodenseitig abschließenden Bodenbereich aufweist, bei dem eine Bodenmulde ausgebildet ist, und der Bodenbereich mit einem elektronischen Audiomodul zur Schallabgabe ausgerüstet ist.
HINTERGRUND [0002] Eine solche Flasche ist beispielsweise aus der US6,335,691B1 bekannt. Das Audiomodul ist dort als Scheibe realisiert, wobei die Scheibe eine Batterie, eine elektronische Schaltung und einen Lautsprecher hat. Die Scheibe hat auch einen Druckknopf, mit dem beim Aufheben von einem Tisch, auf dem die Flasche abgestellt ist, die Audiowiedergabe gestartet wird und mit dem beim Abstellen auf dem Tisch die Audiowiedergabe gestoppt wird. Zu diesem Zweck muss der Druckknopf aus dem Bodenbereich herausragen, um mit dem Tisch in mechanische Wechselwirkung treten zu können, so wie die in der Figur 4A der US6,335,691 B1 visualisiert ist.
[0003] Bei der bekannten Flasche bestehen folglich mehrere gravierende Probleme, worauf nachfolgend eingegangen ist.
[0004] Zum einen erweckt der mit Hilfe des scheibenförmig ausgebildeten Audiomoduls erzielbare Klang einen leisen, blechernen und gehaltlosen Eindruck beim Zuhörer, so wie dies z.B. von Postkarten oder Glückwunschkarten bekannt ist, bei denen solche scheibenförmigen Audiomodule zum Einsatz kommen.
[0005] Zum anderen eignet sich die Flasche nicht für den Einsatz in der gehobenen Gastronomie oder bei Weinkennern. In den angesprochenen Kreisen ist nämlich bereits das Einschenken des Weins in ein Weinglas ein Akt, der besondere Beachtung findet. Dabei wird die Weinflasche mit nur einer Hand im Bereich des Bodens gehalten (nachfolgend als „EinhandHandhabung“ bezeichnet), wobei die Flasche mit besagter Hand bodenseitig so gegriffen wird, dass die Finger, ggf. auch noch ein Teil des Handtellers, die Flasche von unten her tragend unterstützen während der Daumen in die Bodenmulde eingreift und dort einen Druck in Richtung der Finger, ggf. auch des Handtellers ausübt. Alle Finger der Hand sowie der Daume sind dabei in Richtung des Halsbereiches orientiert. Die Flasche wird folglich zwischen den Fingern und ggf. auch einem Teil des Handtellers einerseits und andererseits dem Daumen derselben Hand eingespannt bzw. fixiert. In dieser Einhand-Handhabung kann mit nur der einzigen haltenden Hand der Halsbereich abgesenkt werden und der in der Flasche enthaltene Wein auf elegante Art und Weise in ein Glas eingeschenkt werden. Bei der bekannten Flasche verhindert jedoch die scheibenförmige Ausbildung des am Flaschenboden angebrachten Audiomoduls, insbesondere jedoch der aus dem Bodenbereich herausragende Druckknopf das Eingreifen des Daumens in die Bodenmulde. Folglich muss die bekannte Flasche zum Einschenken mit der gesamten Hand, also mit allen Fingern inklusive dem Daumen, an ihrem Halsbereich oder ihrem Flaschenbauch greifen werden, was jedoch in den angesprochenen Kreisen verpönt ist.
[0006] Soll nun bei der bekannten Flasche die Schallabgabe mit Hilfe des Audiomoduls manuell gestartet oder gestoppt werden, wären überhaupt zwei Hände nötig, da die Flasche mit einer Hand gehalten werden müsste und ein Finger der anderen Hand den Druckknopf betätigen müsste.
[0007] Die Erfindung hat sich vor diesem Hintergrund die Aufgabe gestellt, eine verbesserte Flasche bereitzustellen, bei der die eingangs erwähnten Probleme vermieden sind, und folglich besagte Einhand-Handhabung sichergestellt ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG [0008] Diese Aufgabe wird durch eine Flasche gemäß Anspruch 1 gelöst. Der Gegenstand der Erfindung ist daher eine Falsche, bevorzugt Wein- oder Schaumweinflasche, besonders bevorzugt mit einem Füllvolumen von 0,75 bis 1,5 Liter, aufweisend ein Audiomodul aufweisend eine Schallabgabeöffnung zur Schallabgabe, insbesondere einer akustischen Wiedergabe einer Audiosequenz, und eine Flaschenwand, insbesondere aus Glas gefertigt, die einen kopfseitigen Halsbereich zum Ausgießen und einen die Flasche bodenseitig abschließenden Bodenbereich aufweist, wobei sich der Bodenbereich von seinem äußeren Peripheriebereich in Richtung des Halsbereiches hin zu seinem Zentralbereich gekrümmt erhebt und eine Bodenmulde zum Eingreifen mit dem Daumen einer Hand Zwecks Handhaben der Flasche bildet, dadurch gegenzeichnet, dass das gesamte Audiomodul unter Freilassung eines zum Eingreifen mit dem Daumen ausreichenden Abstands vom äußeren Peripheriebereich im Inneren der Bodenmulde an der Flaschenwand befestigt ist und die Flaschenwand entlang der Bodenmulde einen Schalltrichter für das Audiomodul bildet.
[0009] Die erfindungsgemäße Flasche kann einen würfelartigen oder quaderartigen Körper aufweisen. Bevorzugt weist sie jedoch einen zylindrischen Körper auf, um für die Wein- bzw. Schaumweinlagerung geeignet zu sein. Solche Flaschen haben üblicherweise einen im Vergleich zum schlanken Halsbereich dickeren Bauchbereich, der zwischen Halsbereich und Bodenbereich lokalisiert ist.
[0010] Der Peripheriebereich ist jener Teil des Bodenbereiches, der benachbart zu dem Bauchbereich der Flasche angeordnet ist und ringförmig verläuft und zum Abstellen der Flasche auf dem Boden dient. Der Peripheriebereich kann kontinuierlich gekrümmt von dem Bauchbereich bis in jenen Teil des Bodenbereiches verlaufen, der die Bodenmulde bildet, oder auch eben ausgebildet sein.
[0011] Bei einer zylindrischen Form der Flasche ist es von Vorteil, wenn auch die Bodenmulde bezogen auf die Zylinderachse der Flasche (= Rotationssymmetrieachse der Flasche) im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
[0012] Bevorzugt weist das Audiomodule ein Gehäuse mit einer Gehäusewand auf, in dem eine elektronische Schaltung zum Erzeugen eines elektrischen Audiosignals sowie ein damit elektrisch verbundenes Schallerzeugungsmittel, wie z.B. ein herkömmlicher Lautsprecher oder ein Piezolautsprecher, dem das Audiosignal zur Schallerzeugung zuführbar ist, sowie ein mit der elektronischen Schaltung gekoppeltes Schaltelement zum Ein- bzw. Ausschalten der Schallabgabe und ein Energiespeicher zur elektrischen Versorgung der Schaltung aufgenommen ist. Die elektronische Schaltung kann einen programmierten Mikrocontroller oder einen applikationsspezifischen Schaltkreis mit Speichermittel zur Speicherung von besagtes Audiosignal repräsentierenden digitalen Daten aufweisen. Das Gehäuse weist auch besagte Schallabgabeöffnung auf, über die der mit Hilfe des Lautsprechers generierte Schall aus dem Gehäuse austreten kann. Das Gehäuse kann einteilig, bevorzugt jedoch zweiteilig ausgebildet sein, was den Einbau der verschiedenen Komponenten erleichtert. Die Gehäuseteile können ineinandergesteckt und / oder mit einander verklebt sein. Kommt das Gehäuse bei einer Weißweinflasche zum Einsatz ist es von Vorteil, wenn es wasserdicht ist, weil beim Kühlen des Weißweins immer mit Kühlflüssigkeitskontakt, wie z.B. geschmolzenes Eis, oder Kontakt mit Kondenswasser, das sich auf der kalten Flaschenwand bilden kann, zu rechnen ist.
[0013] Das Schaltelement kann ein lichtempfindlicher Sensor sein, der durch das Eingreifend des Daumens in die Bodenmulde und das Berühren des Gehäuses an der Position des lichtempfindlichen Sensors mit der Daumenspitze abgedeckt bzw. abgedunkelt wird.
[0014] Bevorzugt handelt es sich jedoch um eine mechanische Betätigungstaste. Damit werden Probleme des Lichteinfalls, welche mit der grundlegenden Funktionsweise des lichtempfindlichen Sensors einhergehen, vermieden. So wäre z.B. sicherzustellen, dass bei am Peripheriebereich abgestellter Flasche ausreichend Licht durch die Flaschenwand bis hin zum Sensor gelangt, um nicht eine unerwünschte Wiedergabe der Audiosequenz zu starten. Da jedoch
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[0015] Die Betätigungstaste zum Betätigen des Schaltelements mit Hilfe des Daumens kann dabei nur geringfügig (max. 1 Millimeter) aus dem Gehäuse durch eine Gehäuseöffnung hindurchgeführt möglichst platzsparend aus dem Gehäuse herausragen. Besonders bevorzugt ist die Betätigungstaste jedoch in die Gehäusewand integriert bzw. mit Hilfe eines Teils der Gehäusewand realisiert. Damit lässt sich eine möglichst platzsparende, nämlich geringe Bautiefe des Gehäuses realisieren, was ein gutes Festhalten der Flasche in der Einhand-Handhabung trotz Einbau des Audiomoduls an einer möglichst tiefen Stelle der Bodenmulde erleichtert. Ich ergibt sich damit eine robuste und leichte Ausbildungsform des Gehäuses.
[0016] Die Position bzw. die Orientierung der Betätigungstaste an dem Audiomodul ist so gewählt, dass die Betätigungstaste von besagtem Peripheriebereich aus ungehindert mit dem Daumen, der zum Halten der Flasche in die Bodenmulde eingreift, erreichbar ist. Sie ist also an jener Seite des Gehäuses lokalisiert, die dem Peripheriebereich zugewandt ist.
[0017] Bevorzugt sind die Dimensionen des Audiomoduls so auf die Tiefe der Bodenmulde abgestimmt, dass der zum Eingreifen mit dem Daumen vorgesehene Abstand von dem äußeren Peripheriebereich gemessen zwischen 10 und 35 Millimeter beträgt, um einen guten und vor allem sicheren Halt mit dem Daume auf der Flaschenwand zu erhalten.
[0018] Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Maßnahmen sind nun alle eingangs erörterten Probleme beseitigt und folgende Vorteile erhalten.
[0019] Zunächst erlaubt der zum Eingreifen mit dem Daumen ausreichende Abstand ein sicheres Greifen der Flasche während des Einschenkens wie auch ein präzises Betätigen des Schaltelements mit der Daumenspitze bzw. -kuppe.
[0020] Auch verbessert bereits die Tatsache, dass der Lautsprecher in das Gehäuse des Audiomoduls eingebaut ist, den Klangcharakter der abgegebenen Audiosequenz gegenüber einer scheibenartigen Anordnung gemäß dem Stand der Technik erheblich, weil der Lautsprecher nun ein für seine optimale Funktion nötiges Luftvolumen im Gehäuse zur Verfügung hat.
[0021] Zudem ergibt sich durch die vollständige Positionierung des Audiomoduls im Inneren der Bodenmulde ein mit Hilfe der natürlichen Krümmung der Bodenmulde gebildeter Schalltrichter bzw. Horn. Die Bodenmulde öffnet sich von ihrem tiefsten Punkt im Zentralbereich weg bis hin zu dem Peripheriebereich im Wesentlichen kontinuierlich und erlaubt somit dem aus dem Audiomodul austretenden Schall sich optimal aus der Bodenmulde heraus auszubreiten. Dabei erlaubt die gekrümmte Form der Bodenmulde eine bei Hornlautsprechern auftretende Impedanz-Anpassung bzw. -Wandlung. Die Impedanz-Wandlung bei Schall ist zu dessen effektiver Übertragung und Abstrahlung erforderlich. So ist es z.B. das Ziel eines Hornlautsprechers, die Wellenimpedanz des eigentlichen Lautsprechers an die Schallkennimpedanz der umgebenden Luft anzupassen. Auch trägt das Luftvolumen zwischen dem Audiomodul und der Flaschenwand in der Bodenmulde zur Verbesserung des Klangs des abgegebenen Schalls bei. Beim Zuhörer wird der Klang nun als voll, laut und angenehm wahrgenommen.
[0022] Darüber hinaus kann die Flasche nun problemlos entsprechend den Anforderungen der gehobenen Gastronomie bzw. der Weinkenner gemäß der eingangs erörterten EinhandHandhabung verwendet werden.
[0023] Zudem geht mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen der weitere Vorteil einher, dass mit Hilfe des eingreifenden Daumens, der gleichzeitig die Flasche in der haltenden Hand fixiert, die Schallabgabe gestartet und gestoppt werden kann. Dies kann nun je nach Bedarf sofort beim Eingriff mit dem Daumen geschehen oder erst unmittelbar beim Einschenken. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Bodenmulde benachbart zu dem Peripheriebereich zunächst eine nach oben hin orientierte Krümmung aufweist, bevor sie ihre Krümmung hin zum Zentrum der Bodenmulde derart verändert, dass dort eine kuppel- oder domartiger Abschluss der Bodenmulde
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Patentamt gebildet ist. Dies erlaubt eine Positionierung des Daumens mit entsprechend starkem Klemmdruck gegen die Flaschenwand, wobei trotzdem das erste Daumenglenk, also jenes, das die Bewegung der Daumenspitze ermöglicht, oder auch ein Teil des ersten Daumengliedes, das die Daumenspitze bzw. -kuppe trägt, beweglich auf der gekrümmten Fläche der Flaschenwand der Bodenmulde benachbart zu dem Peripheriebereich gelagert bleibt. Somit kann sich die Daumenspitze durch eine Bewegung des ersten Daumengelenks an das Audiomodul annähern, dort die Betätigungstaste betätigen und diese wieder loslassen, während der auf die Flaschenwand aufgebrachte Druck im Bereich des besagten Daumengelenks bzw. Daumengleides aufrecht bleibt. Somit lässt sich während einer sicheren Führung bzw. Einhand-Handhabung der Flasche beim Einschenken des z.B. Weins die Schallabgabe zu jedem beliebigen Moment aktivieren und durch eine neuerliche Betätigung der Betätigungstaste deaktivieren.
[0024] Da sich das Audiomodul vollständig in der Bodengrube eingebettet verbirgt und seine Anordnung und / oder Ausbildung trotzdem besagte Einhand-Handhabung erlaubt, kann bei den beteiligten Weinkennern bzw. Genießern ein erheblicher Überraschungseffekt erzielt werden. Die Erfindung erlaubt somit die zeitlich genau auf die Situation abgestimmte wie auch zeitlich exakt zu begrenzende Wiedergabe von Sprache und / oder Musik, insbesondere klassischer Musik. Der Zeitpunkt des Starts bzw. des Stopps der Audiowiedergabe ist nun unabhängig von dem Aufheben bzw. dem Abstellen der Flasche auf einem Tisch.
[0025] Auch kann die elektronische Schaltung so ausgebildet sein, dass nach dem zeitspezifischen, manuell ausgelösten Spart der Wiedergabe die Wiedergabe ohne weitere Betätigung der Betätigungstaste nach einer vordefinierten Zeitdauer, wie z.B. 15 bis 30 Sekunden, automatisch beendet wird. Die ist beispielsweise mit Hilfe eines digitalen Timers oder eines analogen Schaltungselements, das z.B. seinen Spannungspegel in Abhängigkeit von einer vordefinierten Zeitkonstante ändert, realisierbar. Damit ist der Vorteil erreicht, dass trotz Verwendung einer wegen seiner geringen Baugröße mit relativ geringem Energiespeichervermögen ausgestatteten Energiespeichers eine gewisse Mindestanzahl an Wiederholungen der Wiedergabe der Audiosequenz sichergestellt ist.
[0026] Die Tatsache, dass der Daumen in die Bodenmulde eingebracht ist, während die Schallabgabe erfolgt, beeinträchtigt die Qualität der Schallabgabe mit Hilfe des Schalltrichters so gut wie nicht, weil der Daumen nur einen kleinen Teil der Bodenmulde, z.B. weniger als 1/4 der Bodenmulde ausfüllt. So kann beispielsweise bei einer 750 Milliliter fassenden Weinfalsche der maximale Durchmesser der Bodengrube gemessen benachbart zu dem Peripheriebereich in Abhängigkeit einerseits von der Dicke des Peripheriebereichs selbst wie auch der Glasdicke der Flaschenwand im Bereich von 55 bis 65 Millimeter liegen, was relativ groß gegenüber dem Durchmesser eines Daumens von ca. 25 Millimeter ist.
[0027] Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung.
[0028] Das Gehäuse des Audiomoduls kann grundsätzlich verschiedenste Formen, wie z.B. quaderartig oder würfelig, haben. Es ist jedoch von Vorteil, wenn das Audiomodul eine zylindrische Gehäusewand aufweist, die an beiden Enden ihres Zylindermantels eine Zylinderkante aufweist, und die Flaschenwand in der Bodenmulde mit dem Audiomodul entlang jener Zylinderkante befestigt ist, die dem Zentralbereich zugewandt ist. Mit dieser Ausbildungsform lässt sich das Gehäuse problemlos in der Bodenmulde zentrieren. Auch ist der im Gehäuse zur Verfügung stehende Platz optimiert, was einen positiven Einfluss auf das Klangbild des abgegebenen Schalls hat. Die optimale Ausnutzung des im Zylinder zur Verfügung stehenden Raums bis hin zu den Zylinderwänden erlaubt auch eine idealerweise relativ niedrige Bauhöhe des Gehäuses, sodass die für den Daumen in der Bodenmulde verfügbare Eingriffstiefe eine optimale Größe aufweist, um eine gute Kraftübertragung auf die Flaschenwand sicherzustellen.
[0029] Die Zylinderachse des Gehäusezylinders kann geneigt gegen die Rotationssymmetrieachse der Flasche ausgerichtet sein. Bevorzugt ist jedoch die Orientierung bzw. Positionierung der Zylinderachse der zylindrischen Gehäusewand parallel zur Orientierung der zentralen Achse der Bodenmulde oder zusammenfallend mit besagter zentraler Achse der Bodenmulde
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Patentamt ausgerichtet. Dies erlaubt einen präzisen Zugriff auf die Betätigungstaste des Audiomoduls und optimiert die Schallabgabe.
[0030] Das Gehäuse des Audiomoduls kann so ausgebildet bzw. Beschaffen sein, dass es sich in den zum Zentralbereich hin verjüngenden Teil der Bodenmulde einpressen lässt und mit Hilfe einer so etablierten Presspassung oder durch entsprechend hohe Reibung zwischen der Flaschenwand und dem Gehäuse dort fixiert wird. Bevorzugt kommt jedoch Klebstoff zum Befestigen des Gehäuses zur Anwendung. Dies hat den Vorteil, dass das Gehäuse frei von mechanischem Stress eingebaut werden kann.
[0031] Besonders bevorzugt ist die Befestigung derart realisiert, dass zumindest entlang von einem Winkelsegment, bevorzugt jedoch von mehreren Winkelsegmenten, der Zylinderkante der zylindrischen Gehäusewand ein erster Luftspalt zwischen der Zylinderkante und der Flaschenwand in der Bodenmulde ausgebildet ist.
[0032] Zu diesem Zweck kommt bevorzugt ein Klebstoff zur Befestigung zur Anwendung, der nur zwischen besagten Winkelsegmenten entlang der Zylinderkante aufgebracht ist, dort jedoch so dick aufgetragen wird, dass sich der Spalt benachbart zu besagten Winkelsegmenten ausbildet. Bei dieser Ausbildung liegt die dem Zentralbereich zugewandte Zylinderkante auch in jenen Bereichen, die mit Klebstoff versehen sind, nicht auf der Flaschenwand auf. Der Luftspalt erlaubt nun den Einbau des Audiomoduls in der Weise, dass die Schallabgabeöffnungen hin zum Zentralbereich der Bodenmulde weisen.
[0033] In dieser Konfiguration wird der Schall in Richtung eines luftgefüllten Hohlraums zwischen dem Audiomodul und einem Dom ausgesandt, wobei der Dom durch die Flaschenwand gebildet ist, die über der dem Zentral bereich zugewandten Zylinderkante des Gehäuses verläuft. Der Dom mit seinem Luftvolumen wirkt als erweiterter Resonanzkörper des Lautsprechers und verbessert dessen Klang. Der in diesen Hohlraum gesandte Schall kann durch den Luftspalt zwischen Flaschenwand und Zylinderkante aus besagtem Hohlraum in Richtung des Peripheriebereichs und in Folge aus der Bodenmulde entwichen. Der so etablierte Schallkanal, der vom Lautsprecher ausgehend in den luftgefüllten Hohlraum und von dort über den Luftspalt und hindurch durch den Schalltrichter führt, hat einen äußerst positiven Einfluss auf den Klang (Lautstärke wie auch Frequenzen) des aus der Bodenmulde austretenden Schalls.
[0034] Gemäß einer anderen Ausbildung kann die Zylinderkante des Gehäuses in jenen Winkelsegmenten, die frei von Klebstoff sind, eine strukturelle Aussparung aufweisen. Entlang der dem Zentralbereich zugewandten Kante des Gehäuses sind also z.B. Stufen ausgebildet. In dieser Konfiguration können hervorstehende Abschnitte der Zylinderkante direkt mit der Flaschenwand in der Bodenmulde in Kontakt stehen und dort mit Klebstoff an ihr befestigt sein, wohingegen zurückversetzte Abschnitte der Zylinderkante, die auch frei von Klebstoff sind, besagten Luftspalt zwischen der Flaschenwand und dem Gehäuse etablieren. Auch in dieser Konfiguration lässt sich der im vorangehenden Absatz erwähnte positive Effekte erzielen.
[0035] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Audiomodul Stirnwände, bevorzugt eben ausgebildet, auf, welche die zylindrische Gehäusewand an beiden Enden abschließen. Es können die Schallabgabeöffnung an einer der Stirnwände und / oder an beiden Stirnwänden ausgebildet sein. Die Schallabgabeöffnung kann spaltförmig aber auch netzförmig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt hat die Schallabgabeöffnung, die an der dem Zentralbereich zugewandten Stirnwand ausgebildet ist, die Form eines die Stirnwand durchdringenden Bohrlochs. Besonders bevorzugt ist die Schallabgabeöffnung durch eine Anzahl solcher Bohrlöcher realisiert ist, die in der Stirnwand verteilt, bevorzugt ringförmig um ein zentrales Bohrloch angeordnet sind. Die Perforierung besagter Stirnwand erlaubt eine möglichst unbeeinflusste Abgabe des Schalls durch diese Stirnwand hindurch sowie die Festlegung einer Hauptabgaberichtung für den Schall, sodass besagter Schallkanal optimal zur Verbesserung des Klangs ausnutzbar ist.
[0036] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann zusätzlich auch die andere Stirnwand zur Schallabgabe ausgenützt werden. Da dort jedoch besagte Betätigungstaste vorzusehen ist,
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Patentamt ist es von Vorteil, wenn die Schallabgabeöffnung, die an der dem Peripheriebereich zugewandten Stirnwand ausgebildet ist, die Form eines die Stirnwand durchdringenden zweiten Spaltes, bevorzugt mit einer Spaltbreite im Bereich von 0,8 bis 1,2 Millimeter, aufweist. Besonders bevorzugt definiert der zweite Spalt die äußere Form einer, bevorzugt im Wesentlichen kreisrunden, Betätigungstaste zur Betätigung durch besagten Daumen bzw. dessen Daumenspitze bzw. -kuppe, wobei besagte Betätigungstaste über einen ebenfalls durch besagten zweiten Spalt begrenzten Steg mit dem Rest der Stirnwand verbunden ist. Gemäß dieser Ausbildung lässt sich der im Wesentlichen kreisrunde Betätigungstastenteil der Stirnwand mit Hilfe des Daumens, der dort einen Betätigungsdruck aufbringt, ein wenig (max. ca. 1 Millimeter) eindrücken. Der Betätigungstastenteil wird durch die Rückstellkraft des Steges wieder in seine Ausgangslage gebracht, sobald der Betätigungsdruck durch den Daumen wegfällt.
[0037] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Audiomodul innerhalb seines Gehäuses einen zumindest zweilagigen Aufbau auf, wobei eine erste Lage Schallabgabemittel benachbart zu der Schallabgabeöffnung angeordnet und eine weitere Lage eine mit den Schallabgabemitteln elektrisch verbundene elektronische Schaltung, bevorzugt mit einem Energiespeicherelement ausgerüstet, aufweist. Diese Anordnung erlaubt die optimale Dimensionierung des Gehäuses, so dass es entsprechend niedrig (mit geringer Bautiefe) ausgestaltet werden kann, um möglichst tief in der Bodenmulde versenkt angeordnet zu werden. Die Dimensionen des Gehäuses lassen sich optimieren, wenn seine Kontur an die äußere Kontur der Schallabgabemittel, insbesondere eines im Gehäuse aufgenommenen Lautsprechers, genau genommen an seine Membranhalterung angepasst ist, die im Wesentlichen kreisrund geformt ist und sich umfangseitig um die Lautsprechermembran herum erstreckt. Bevorzugt passt die Membranhalterung genau in den Innendurchmesser des Gehäuses. Mit der Anforderung, dass ein gut wahrnehmbarer Schall vom Lautsprecher abzugeben ist, definiert die Membranhalterung die größte Abmessung, die für die beiden Lagen zu berücksichtigen ist, da die in der anderen Lage enthaltene Elektronik bzw. ggf. auch Mechanik im Wesentlichen beliebig Miniaturisiert werdend kann. Die zweite Lage ist mit einem den Klang des Lautsprechers optimierenden und trotzdem möglichst geringem Abstand von der ersten Lage positioniert.
[0038] Des Weiteren hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn das Audiomodul als Bestandteil der zweiten Lage oder als eine weitere Lage Betätigungsmittel zum Ein- und / oder Ausschalten der Schallabgabe, insbesondere ausgebildet zum Zusammenwirken mit besagter Betätigungstaste des Audiomoduls zur Betätigung mit besagtem Daumen, aufweist. Dies stellt eine Platz- und Funktionsoptimierte Ausbildung dar.
[0039] Eine erfindungsgemäße, bevorzugt ca. 750 Milliliter fassende, Flasche kann bevorzugt eine Bodenmulde mit einer Tiefe von 45 bis 55 Millimeter, besonders bevorzugt 48 bis 52 Millimeter aufweisen. Für eine solche Flasche hat sich die zylindrische Gehäusewand des Audiomoduls mit einem äußeren Durchmesser im Bereich von 18 bis 23 Millimeter und eine Länge (Bautiefe) des Audiomodus im Bereich von 13 bis 17 Millimeter als besonders vorteilhaft hinsichtlich der Schallerzeugung mit optimalem Klang sowie der optimalen Eingriffetiefe für den Daumen in die Bodenmulde ergeben.
[0040] Diese und weitere Aspekte der Erfindung ergeben sich durch die nachfolgend erörterten Figuren.
FIGURENKURZBESCHREIBUNG [0041] Die Erfindung wird im Folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Figuren anhand von einem Ausführungsbeispiel noch einmal näher erläutert, auf welches die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Dabei sind in den verschiedenen Figuren gleiche Komponenten mit identischen Bezugszeichen versehen. Es zeigen auf schematische Weise:
[0042] Fig. 1 [0043] Fig. 2 [0044] Fig. 3 eine erste Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Flasche; die erfindungsgemäße Flasche in Einhand-Handhabung; eine Detailansicht der Flasche gemäß der Fig. 1;
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Patentamt [0045] Fig. 4 eine zweite Schnittdarstellung der Flasche gemäß der Fig. 1;
[0046] Fig. 5 eine dritte Schnittdarstellung der Flasche gemäß der Fig. 1;
[0047] Fig. 6 eine Einhand-Handhabung der Flasche mit Betätigung eines in einer Bodenmulde der Flasche aufgenommenen Audiomoduls.
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE [0048] In der Figur 1 ist eine erste Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen, zylinderförmigen Flasche 1 abgebildet, wobei die Schnittebene durch eine zentrale Längsachse 2 der Flasche 1 verläuft.
[0049] Die Flasche 1 weist eine Flaschenwand 3 aus Glas auf, die sich in einen kopfseitigen Halsbereich 4 zum Ausgießen einer in der Flasche 1 enthaltenen Flüssigkeit (nicht dargestellt), in einen dicker als der Halsbereich ausgeführten Bauchbereich 5 zum Aufnehmen besagter Flüssigkeit und in einen die Flasche 1 bodenseitig abschließenden Bodenbereich 6 gliedert.
[0050] Der Bodenbereich 6 gliedert sich in einen äußeren, zum Abstellen der Flasche 1 vorgesehenen Peripheriebereich 7, einen sich von dem Peripheriebereich 7 erhebenden Krümmungsbereich 8 und in einen Zentralbereich 9. Der Bodenbereich 6 erhebt sich gekrümmt hin zu dem Zentralbereich 9. Ausgehend vom Peripheriebereich 7 krümmt sich der äußere Teil Krümmungsbereichs 8 zunächst in Richtung des Halsbereiches 4. Demgegenüber ändert der innere Teil des Krümmungsbereichs 8 bei Annäherung an den Zentralbereich 9 seine Krümmung hin zu einer Ebene, die Parallel zur Ebene definiert durch den Peripheriebereich 7 verläuft. Gemäß diesem gekrümmten Verlauf des Bodenbereichs 6, der rotationssymmetrisch zur Zylinderachse der Flasche 1 (= zentrale Längsachse 2) ausgebildet ist, bildet der Bodenbereich 6 eine Bodenmulde 10 zum Eingreifen mit einem Daumen einer Hand Zwecks EinhandHandhabung der Flasche 1. Der äußere und der innere Teil des Krümmungsbereiches 8 können direkt ineinander übergehen oder über einen zwischen ihnen lokalisierten krümmungsfreien Teil miteinander verbunden sein.
[0051] Besagte Einhand-Handhabung ist in der Figur 2 visualisiert, wo die Flasche 1 mit einer Hand 16 im Bereich ihres Bodens gehalten wird und ihr Inhalt, z.B. ein edler Wein, in eine Glas 14 gegossen wird. Dabei unterstützen die Finger 15 der Hand 16 die Flasche 1 von unten her und der Daumen 17 der Hand 16 ist in die Bodenmulde 10 eingeführt und fixiert die Flasche 1 durch Druck gegen die Finger 15.
[0052] Die in der Figur 1 abgebildete Flasche 1 weist weiterhin ein Audiomodul 11 mit einer Schallabgabeöffnung 12 auf. Das gesamte Audiomodul 11 ist unter Freilassung eines zum Eingreifen mit dem Daumen ausreichenden Abstands 13 gemessen vom äußeren Peripheriebereich 7 im Inneren der Bodenmulde 10 an der Flaschenwand 3 befestigt ist. Die Flaschenwand 3 entlang der Bodenmulde 10 bildet einen Schalltrichter für das Audiomodul 11 zur verbesserten Schallabgabe.
[0053] In der Figur 3 ist eine Detailansicht der Bodenmulde 10 gemäß der Schnittdarstellung der Figur 1 dargestellt. Deutlich zu sehen ist die domartige Kuppel der Flaschenwand 3 oberhalb des Audiomoduls 11 (auch Dom des Zentralbereiches 9 genannt) die ein Luftvolumen 18 außerhalb des Audiomoduls 11 benachbart zur Schallabgabeöffnung 12 aufweist. Das Audiomodul 11 scheint in der gewählten Ansicht mit Abstand zu der Flaschenwand 3 zu schweben, sodass sich ein erster Luftspalt 19 zur linken und rechten Seite des Audiomoduls 11 zwischen der Flaschenwand 3 und dem Audiomodul 11 bildet. Über diesen Lustspalt 19 wird der mit Hilfe des Audiomoduls 11 in besagtes Luftvolumen 18 abgegebene Schall in Richtung des nach außen hin offenen Teils der Bodenmulde 10 geleitet.
[0054] Das Audiomodul 11 weist ein Gehäuse 20 auf, das eine zylindrische Gehäusewand 21 und eine erste Stirnwand 22 und eine zweite Stirnwand 23 aufweist. Eingebettet in das Gehäuse 20 und benachbart zu der Schallabgabeöffnung 12 ist nur schematisch angedeutet ein Lautsprecher 24 dargestellt, der mit einer elektronischen Schaltung 25 über nicht dargestellte Kable verbunden ist und von ihr angesteuert wird. Der Lautsprecher 24 und die Schaltung 25 sind
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Patentamt zweilagig übereinander entlang der Achse (fällt mit der Längsachse 2 zusammen) des zylindrischen Gehäuses 20 platzsparend angeordnet. Bestandteil der Schaltung 25 ist auch eine Schaltelement 26, das mit einer in das Gehäuse 20 integrierten, also im vorliegenden Fall durch die Gehäusewand 23 gebildeten Betätigungstaste 27 mechanisch gekoppelt ist. Dort ist auch eine scheibenförmige Erhöhung von ca. 0,5 Millimeter zur direkten Berührung mit dem Daumen 17 vorgesehen. Sie dient dazu, um sicherzustellen, dass der Daumen 17 auch bei vollständig gerückter Betätigungstaste 27 immer einen guten Kontakt mit der Betätigungstaste 27 behält. Auch dient sie der duktilen Wahrnehmung der Betätigungstaste 27 bzw. der Orientierung mit dem in die Bodenmulde 10 eingeführten Daumen 17, da in dieser Situation der Daumen 17 größtenteils den Einblick in die Bodenmulde 10 verhindert, vor allem aber während der Einhand-Handhabung, z.B. durch einen bei einem Tisch stehenden Kellner, die Betätigungstaste 27 für den Kellner gar nicht sichtbar ist.
[0055] An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Dom des Zentralbereiches 9 auch eine hin zu dem Audiomodul 20 orientierte, also in Richtung des Audiomoduls 11 abgesenkte Kuppel 28 aufweisen kann, so wie dies punktiert in der Figur 3 angedeutet ist. Auch dies trägt zur verbesserten Schallabgabe bei.
[0056] In der Figur 4 ist eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Flasche 1 entlang der Schnittebene B-B mit Betrachtungsrichtung gemäß den Pfeilen von oben her (Betrachtungsrichtung: vom Flaschenhals abwärts Richtung Flaschenboden) dargestellt. Die Schnittebene B-B verläuft genau entlang der Außenseite der ersten Stirnwand 22 und zeigt die Ausbildung der Schallabgabeöffnung 12 in Form einer Anzahl von die erste Stirnwand 22 durchdringenden Bohrlöchern 29, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur zwei mit Bezugszeichenfahne markiert sind. Wie dargestellt weist die Gesamtanordnung der Schallabgabeöffnung 12 eine Anzahl von 10 Bohrlöchern 29 auf, die entlang eines Kreises um ein zentrales Bohrloch 29 angeordnet sind.
[0057] Am der oberen, dem Zentralbereich 9 zugewandten Zylinderkante des Gehäuses 20 ist in zwei relativ schmalen Winkelsegmenten ein Klebstoff 30 sichtbar. Der Klebstoff 30 verbindet einerseits das Gehäuse 20 mit der Außenseite der Flaschenwand 3. Er befestigt also das Gehäuse 20 an der Flaschenwand 3. Andererseits definiert bzw. stellt der ausgehärtete Klebstoff 30 bedingt durch seine Auftragsdicke besagten Luftspalt 19 in von Klebstoff freien anderen Winkelsegmenten sicher. Beim Einbau des Audiomoduls 11 wird zunächst der Klebstoff 30 innerhalb besagter Winkelsegmente auf die bestreffende Zylinderkante aufgebracht. Dann wird das Gehäuse 20 so in der Bodenmulde 10 positioniert, dass der Klebstoff 30 die Flaschenwand 3 berührt und gleichzeitig sich der besagte Luftspalt 19 ausbildet. Diese Position wird so lange gehalten, bis der Klebstoff 30 ausgehärtet ist.
[0058] In der Figur 5 ist eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Flasche 1 entlang der Schnittebene C-C mit Betrachtungsrichtung gemäß den Pfeilen von unten her (Betrachtungsrichtung: vom Flaschenboden aufwärts Richtung Flaschenhals) dargestellt. Die Schnittebene BB verläuft genau entlang der Außenseite der zweiten Stirnwand 23 und zeigt einen die zweite Stirnwand 23 durchdringenden zweiten Spalt 31. Der zweite Spalt 31 definiert mit seinem Verlauf die Kontur der Betätigungstaste 27 sowie einen Steg 32, der die Betätigungstaste 27 mit dem Rest der zweiten Stirnwand 23 verbindet.
[0059] Auch wenn die Schallabgabeöffnung 12 in der ersten Stirnwand 22 die hauptsächliche Schallabgabe ermöglicht, ist auch der zweite Spalt 31 in der zweiten Stirnwand 23 ein Bestandteil der Schallabgabeöffnung 12. Das Audiomodul 11 ist so ausgebildet, dass der mit Hilfe des Lautsprechers 24 erzeugte Schall auch zumindest teilweise aus dem zweiten Spalt 31 austreten kann.
[0060] In der Figur 6 ist während einer Einhand-Handhabung eine Betätigung der Betätigungstaste 27 durch den Daumen 17 verborgen in der Bodenmulde 10 visualisiert. Durch eine erstmalige Betätigung lässt sich die Audiowiedergabe zu einem beliebigen Zeitpunkt, wie z.B. genau zum Zeitpunkt des Einschenkens des Weins, starten. Durch eine weitere Betätigung lässt sich die Audiowiedergabe wieder zu einem beliebigen Zeitpunkt, wie z.B. genau zum Ende des
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Einschenkens, während die Flasche 1 noch in der Einhand-Handhabung gehalten wird, beenden. Das Audiomodul 11 ist zudem so programmiert, dass bei Ausbleiben der weiteren Betätigung die Audiowiedergabe nach dem Verstreichen einer vordefinierten Zeitspanne, wie z.B. 20 Sekunden, automatische beendet wird. In der gewählten Perspektive ist der Halsbereich 4 nicht sichtbar.
[0061] Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorangehend detailliert beschriebenen Figuren nur um ein Ausführungsbeispiel handelt, welches vom Fachmann in verschiedenster Weise modifiziert werden kann, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Es wird der Vollständigkeit halber auch darauf hingewiesen, dass die Verwendung der unbestimmten Artikel „ein“ bzw. „eine“ nicht ausschließt, dass die betreffenden Merkmale auch mehrfach vorhanden sein können.

Claims (15)

1. Flasche (1), bevorzugt Wein- oder Schaumweinflasche, besonders bevorzugt mit einem Füllvolumen von 0,75 bis 1,5 Liter, aufweisend + ein Audiomodul (11) aufweisend eine Schallabgabeöffnung (12) zur Schallabgabe, insbesondere einer akustischen Wiedergabe einer Audiosequenz, und + eine Flaschenwand (3), insbesondere aus Glas gefertigt, die einen kopfseitigen Halsbereich (4) zum Ausgießen und einen die Flasche (1) bodenseitig abschließenden Bodenbereich (6) aufweist, wobei sich der Bodenbereich (6) von seinem äußeren Peripheriebereich (7) in Richtung des Halsbereiches (4) hin zu seinem Zentralbereich (9) gekrümmt erhebt und eine Bodenmulde (10) zum Eingreifen mit dem Daumen einer Hand Zwecks Handhaben der Flasche (1) bildet, dadurch gegenzeichnet, dass das gesamte Audiomodul (11) unter Freilassung eines zum Eingreifen mit dem Daumen ausreichenden Abstands (13) vom äußeren Peripheriebereich (7) im Inneren der Bodenmulde (10) an der Flaschenwand (3) befestigt ist und die Flaschenwand (3) entlang der Bodenmulde (10) einen Schalltrichter für das Audiomodul (11) bildet.
2. Flasche (1) nach Anspruch 1, wobei das Audiomodul (11) eine zylindrische Gehäusewand (21) aufweist, die an beiden Enden eine Zylinderkante aufweist, und die Flaschenwand (3) in der Bodenmulde (10) mit dem Audiomodul (11) entlang jener Zylinderkante befestigt ist, die dem Zentralbereich (9) zugewandt ist.
3. Flasche (1) nach Anspruch 2, wobei die Orientierung bzw. Positionierung der Zylinderachse der zylindrischen Gehäusewand (21) parallel zur Orientierung der zentralen Achse der Bodenmulde (2) oder zusammenfallend mit besagter zentraler Achse der Bodenmulde (2) ist.
4. Flasche (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zum Befestigen ein Klebstoff (30) zur Anwendung kommt.
5. Flasche (1) nach Anspruch 2, wobei die Befestigung derart realisiert ist, dass zumindest entlang von einem Winkelsegment, bevorzugt jedoch von mehreren Winkelsegmenten, der Zylinderkante der zylindrischen Gehäusewand (21) ein erster Luftspalt (19) zwischen der Zylinderkante und der Flaschenwand (3) in der Bodenmulde (10) ausgebildet ist.
6. Flasche (1) nach Anspruch 2, wobei das Audiomodul (11) Stirnwände (22, 23), bevorzugt eben ausgebildet, aufweist, welche die zylindrische Gehäusewand (21) an beiden Enden abschließen und die Schallabgabeöffnung (12) an einer der Stirnwände (22, 23) und / oder an beiden Stirnwänden (22, 23) ausgebildet sind.
7. Flasche (1) nach Anspruch 6, wobei die Schallabgabeöffnung (12), die an der dem Zentralbereich (9) zugewandten Stirnwand (22) ausgebildet ist, die Form eines die Stirnwand (22) durchdringenden Bohrlochs (29) aufweist.
8. Flasche (1) nach Anspruch 7, wobei die Schallabgabeöffnung (12) durch eine Anzahl solcher Bohrlöcher (29) realisiert ist, die in der Stirnwand (22) verteilt, bevorzugt ringförmig um ein zentrales Bohrloch (29) angeordnet sind.
9. Flasche (1) nach Anspruch 6, wobei die Schallabgabeöffnung (12), die an der dem Peripheriebereich (7) zugewandten Stirnwand (23) ausgebildet ist, die Form eines die Stirnwand (23) durchdringenden zweiten Spaltes (31), bevorzugt mit einer Spaltbreite im Bereich von 0,8 bis 1,2 Millimeter, aufweist.
10. Flasche (1) nach Anspruch 9, wobei der Spalt (31) die äußere Form einer, bevorzugt im Wesentlichen kreisrunden, Betätigungstaste (27) zur Betätigung durch besagten Daumen (17) definiert, wobei die Betätigungstaste (27) über einen ebenfalls durch besagten zweiten Spalt (31) begrenzten Steg (32) mit dem Rest der Stirnwand (23) verbunden ist.
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11. Flasche (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Audiomodul (11) innerhalb seines Gehäuses (21) einen zumindest zweilagigen Aufbau aufweist, wobei eine erste Lage Schallabgabemittel (24) benachbart zu der Schallabgabeöffnung (12) angeordnet und eine weitere Lage eine mit den Schallabgabemitteln (24) elektrisch verbundene elektronische Schaltung (25), bevorzugt mit einem Energiespeicherelement ausgerüstet, aufweist.
12. Flasche (1) nach Anspruch 11, wobei das Audiomodul (11) als Bestandteil der zweiten Lage oder als eine weitere Lage Betätigungsmittel (26) zum Ein- und / oder Ausschalten der Schallabgabe, insbesondere ausgebildet zum Zusammenwirken mit einer Betätigungstaste (27) des Audiomoduls (11) zur Betätigung mit besagtem Daumen (17), aufweist.
13. Flasche (1) nach Anspruch 11 in Kombination mit Anspruch 2, wobei die äußere Form des zweilagigen Aufbaus an die innere Kontur der zylindrischen Gehäusewand (21) angepasst ist.
14. Flasche (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Bodenmulde (10) eine Tiefe von 45 bis 55 Millimeter, bevorzugt 48 bis 52 Millimeter aufweist.
15. Flasche (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 14, wobei die zylindrische Gehäusewand (21) des Audiomoduls (11) einen äußeren Durchmesser im Bereich von 18 bis 23 Millimeter und das Audiomodul (11) eine Länge (Bautiefe) im Bereich von 13 bis 17 Millimeter aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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