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Kühlanordnung für elektrische Maschinen Es ist bekannt, bei elektrischen Maschinen das Läuferinnere einerseits und die Läuferaussenfläche bzw. den Polraum anderseits je durch voneinander getrennte Kühlluftströme zu kühlen, wobei diese in wesentlich axialer Richtung in das Maschineninnere eintreten.
Bei Ausführungen dieser Art ist es ferner bekannt, am Lagerschild selbst zugleich auch die Bürstenbolzen anzuordnen. Dadurch ist man bei diesen Anordnungen in der Zahl und Grösse der Lufteintrittsöffnungen wesentlich beschränkt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung, die diesen Mangel der bekannten Ausführungen beseitigt.
Erfindungsgemäss wird eine Raum und Baustoff sparende Anordnung mit höchst wirksamer Kühlung dadurch erzielt, dass auf dem zugleich als verdrehbarer Bürstenträger ausgebildeten Lagerschild die Bürstenhalter (Bolzen, Tragschienen) radial zwischen den auf verschiedenen Durchmessern liegenden Einströmöffnungen für die voneinander getrennt geführten Luftströme für das Läuferinnere und die Läuferaussenfläche angeordnet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
1 ist das Gehäuse einer elektrischen Maschine, 2 ist ein Lagerschild, 3 das Wellenlager, 4 die Maschinenwelle. Auf dieser sitzen der Kommutatorkörper 5 und der nicht gezeichnete Anker.
Die Maschine wird in an sich bekannter Weise von zwei Luftströmen durchlüftet, von denen einer, wie durch Pfeile angedeutet, ausserhalb des umlaufenden Teiles der Maschine, also im wesentlichen über die Kommutatoraussenfläche und im weiteren Verlauf zwischen den feststehenden Polen hindurchgeführt wird, während der andere Luftstrom das Läuferinnere durchsetzt, indem er durch einen Innenkanal 6 des Kommutators hindurch dem Anker zugeführt wird. 7 bzw. 8 sind die auf verschieden grossen Durchmessern vorgesehenen Lufteintrittsöffnungen zum Läufer- äusseren bzw. zum Läuferinneren.
10 sind die im Lagerschild unter Zwischenschaltung einer Isolation 11 eingesetzten Bürsten- bolzen, die zwischen den Lufteintrittsöffnungen 7 für das Läuferäussere und den Lufteintritts- öffnungen 8 für das Läuferinnere angeordnet sind. 9 ist eine am Lagerschild angeordnete trichterartig geformte Luftleiteinrichtung, die in das Nabeninnere des Kommutators hineinragt und dadurch verhindert, dass der Kommutator, als Lüfter wirkend, einen Teil des inneren Kühlluftstromes nach aussen ablenkt.
Dadurch, dass die Lufteinströmöffnungen für beide Luftströme und die Bürstenbolzen je auf verschiedenen Durchmessern liegen, können sowohl die Lufteintrittsöffnungen für den inneren als auch für den äusseren Luftstrom in ununterbrochener Reihenfolge über djn ganzen
Umfang verteilt sein, so dass ein grösstmöglicher
Lufteintrittsquerschnitt erreichbar ist.
Zweckmässig ist der Lagerschild um das
Wellenlager verdrehbar aufgesetzt, um die
Bürsten verstellen zu können.
Durch Ausbildung der Schraubenlöcher 12 als Langlöcher in der Umfangsrichtung kann der
Lagerschild in verschiedener Lage festgemacht werden.
PATENTANSPRÜCHE : l. Kühlanordnung für elektrische Maschinen mit voneinander getrennten Kühlluftwegen für das Läuferinnere einerseits und die Läuferaussen- fläche bzw. den Polraum anderseits, wobei die Luft für beide Kühlluftströme unmittelbar durch den Lagerschild hindurch in wesentlich axialer Richtung einströmt, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf dem zugleich als verdrehbarer
Bürstenträger ausgebildeten Lagerschild die
Bürstenhalter (Bolzen, Tragschienen) radial zwischen den auf verschiedenen Durchmessern liegenden Einströmöffnungen für die voneinander getrennt geführten Luftströme für das Läufer-
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