AT1671U1 - Vorrichtung zu einem spülkasten - Google Patents

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Kraeuchi Johann
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Abstract

Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich auf einer vorhandenen Ablaufgarnitur (3) in einem Spülkasten (1) anbringen. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei, unten bei Öffnung (11) vollständig offenen Zusatzglocken (10), die oben bis auf eine Entlüftungsbohrung (12) geschlossen sind. Die Zusatzglocken (10) sind über einen Verbindungssteg (13) miteinander verbunden. Im einfachsten Fall dimensioniert man die Entlüftungsbohrung (12) so, daß bei einer Spülung das Wasserniveau in den Zusatzglocken (10) wesentlich langsamer absinkt als das Wasserniveau im Spülkasten (1).

Description

AT 001 671 Ul
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahlweisen Durchführung einer Teil- oder Vollspülung eines Spülkastens mit einem einzigen Auslösehebel, der auf eine im Spülkasten vorhandene Ablaufgarnitur mit Ventil-Stöpsel wirkt.
Es ist allgemein bekannt, dass nicht jede Toilettenbenützung der gleichen Spülung bedürfen würde. Viele Benützer sind sich dessen auch bewusst und möchten gezielt Wasser sparen. Es sind 10 Toilettenspülungen auf dem Markt, die über den einzigen Auslösehebel eine bewusste Unterbrechung der Spülung zu jedem Zeitpunkt zulassen. Da solche Systeme aber auch Fehlbedienungen zulassen, beispielsweise durch zu frühes Unterbrechen der Spülung, die zu einer ungenügenden Spülung führen, 15 sind Lösungen, die eine frei wählbare Spülunterbrechung erlauben, kaum geeignet. Eine zweite Gruppe von Toilettenspülungen sind solche, die eine zweistufige Spülung gestatten. Die Auslösung einer solchen Spülung muss jedoch mittels für die beiden Spülmöglichkeiten unterschiedliche Betätigungs-20 Systemen erfolgen und bewusst gewählt und/oder betätigt werden.
Die Verwendung eines Spülkastens mit zwei Auslösehebeln bedingt zwar lediglich eine kurze Umgewöhnungszeit, was nicht 25 besonders problematisch ist, viel wesentlicher ist jedoch die Tatsache, dass eine solche Spülvorrichtung einer völlig anders gearteten Ablaufgarnitur bedarf, die wiederum kaum in einen bestehenden Spülkasten nachgerüstet werden kann. Folglich war der umweit- und kostenbewusste Hausbesitzer, der seine 2 AT 001 671 Ul
Toilettenspülung auf eine wassersparende Zweistufenspülung Umrüsten wollte, gezwungen, meist den gesamten Spülkasten inklusive Ablaufgarnitur zu ersetzen. Die dadurch bedingten Mehrinvestitionen lassen sich mit der Wassereinsparung kaum innert nützlicher Frist amortisieren. Dies auch nicht zuletzt dadurch, dass solche zweistufig arbeitenden Spülkästen doch merkbar teurer sind als konventionelle einstufig arbeitende Spülkästen. Letztlich gibt es auch Fälle, in denen eine Umrüstung oder Nachrüstung bisher kaum möglich ist, nämlich in jenen Fällen, in denen der Spülkasten als Unterputzspülkasten eingemauert ist.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung für einen Spülkasten zur wahlweisen Durchführung einer Teil- oder Vollspülung mittels dem vorhandenen Auslosehebel, der auf eine im Spülkasten vorhandene Ablauf-garnitur mit Ablauf-Ventil wirkt, zu schaffen, wobei die vorhandene Ablaufgarnitur nachgerüstet werden kann.
Diese Aufgabe löst eine Vorrichtung der obgenannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Die Erfindung geht vom Grundgedanken aus, dass der Schliessmoment des Ventils der Ablaufgarnitur vom darauf wirkendem Gewicht abhängig ist. Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt daher, indem das wirksame Gewicht der Ablaufgarnitur mit dem Ablauf-ventil in Abhängigkeit der Betätigungsdauer des Auslösehebels variiert wird.
In der einfachsten Ausführung lässt sich die Entlüftungsbohrung so dimensionieren, dass bei einer ausgelösten Spülung das Wasserniveau in der Zusatzglocke wesentlich langsamer absinkt als das Wasserniveau im Spülkasten selbst.
In einer etwas komplexeren Ausführung gemäss dem Anspruch 7 wird an der genannten Entlüftungsbohrung jeder Zusatzglocke ein Luftschlauch angeschlossen, wobei der Luftschlauch oder die Luftschläuche mit einem einzigen Ventil in Verbindung 3 AT 001 671 Ul stehen, mit welchem die Luftdurchstrommenge pro Zeiteinheit variierbar ist, wodurch die Grösse der Teilspülung einstellbar ist. Bei dieser Lösung wird die Entlüftungsbohrung selbstverständlich grösser dimensioniert. In diesem Fall kann bei vollständig geöffnetem Ventil die Teilspülung auch gleich der Vollspülung werden.
Um zu vermeiden, dass die mindestens eine Zusatzglocke auf der Ablaufgarnitur ein Auftriebsmoment bewirkt, das zu einem Verkanten des Systems führen könnte, ist es vorteilhaft, die mindestens eine Zusatzglocke der Vorrichtung symmetrisch zur Zentrumsachse der Ablaufgarnitur anzuordnen.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung der Vorrichtung ergibt sich dabei, wenn man zwei Zusatzglocken vorsieht, die einander diametral gegenüber direkt oder indirekt am Ueberlaufrohr befestigbar sind. Eine konstruktiv besonders preiswerte und einfache Ausführung beschreibt der Anspruch 5. Besonders optimal ist es, wenn man bei jener Lösung den Verbindungssteg aus einem Draht fertigt. Dies hat den Vorteil, dass die Montage bei fast allen bekannten Ablaufgarnituren einfach nachträglich befestigbar ist und die Verformbarkeit des Drahtes zusätzlich eine einfache Anpassung der Höhe der beiden Zusatzglocken relativ zur Ablaufgarnitur, an der sie befestigt sind, erlaubt.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt und anhand der nachfolgenden Beschreibung konstruktiv und funktionell beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 die schematische Darstellung eines Spülkastens mit darin angeordneter erfindungsgemässer Vorrichtung in vereinfachter Darstellung,- 4 AT 001 671 Ul
Figur 2 vier verschiedene Positionen einer Ablaufgarnitur mit montierter Vorrichtung zur Erläuterung des Ablaufs einer Teilspülung und
Figur 3 vier verschiedene Positionen bei der Durchführung einer Vollspülung.
In der Figur l ist eine umgerüstete Toilettenspülung schematisch dargestellt. Der Spülkasten ist mit 1 bezeichnet. Dieser weist einen unteren, zentrischen Auslauf A auf. Auf den Auslauf A wirkt eine marktübliche Ablaufgarnitur, welche gesamthaft mit 3 bezeichnet ist. Die Ablaufgarnitur 3 lässt sich über den einzigen Auslösehebel 2 betätigen, das heisst anheben. Dabei wird der untere Verschlussstöpsel 4, der als Ventil wirkt, von der Dichtung 5 im Bereich des Auslaufes A abgehoben. Der Verschlussstöpsel 4, der als Ventil wirkt, ist als unterer, endständiger Kragen am Ueberlaufrohr der Ablaufgarnitur befestigt. Am Ueberlaufrohr 6 greift oben standard-mässig eine Aufhängung 8 an, die mit dem Auslösehebel 2 in Wirkverbindung steht. Die Doppelpfeile D zeigen die Schwenkbewegung an, welche der Auslösehebel 2 um die Schwenkachse 9 durchführt, wenn der Auslösehebel 2 betätigt wird. Im un-modifizierten Zustand der Toilettenspülung werden somit Stöpsel und Ueberlaufrohr 6 durch die HauptSchwimmer 7 gesamt-haft angehoben und das Wasser im Spülkasten 1 entleert sich vollständig, bevor der Verschlussstöpsel 4 der Ablaufgarnitur wieder dichtend auf die Dichtung 5 zurückfällt.
Erfindungsgemäss wird nun diese Ablaufgarnitur 3 mit mindestens einer Zusatzglocke 10 ausgerüstet. Vorzugsweise wird man nicht nur eine einzige Zusatzglocke 10 vorsehen, sondern zwei oder mehr Zusatzglocken^ die symmetrisch zur Zentrumsachse Z angeordnet sind. Diese symmetrische Anordnung wird bevorzugt, um keine asymmetrischen Auftriebskräfte zu bewirken, die zu einer eventuellen Verkantung und Verklemmung der Ablaufgarniturführen könnten. Diese gewünschte Symmetrie lässt sich auch mit einer einzigen 5 AT 001 671 Ul wenn diese etwa ringförmig gestaltet ist.
In der hier dargestellten Ausführungsform sind zwei rohr- förmige
etwa zylindrisch gestaltet. Während die Mantelfläche vollständig geschlossen ist, ist die obere Deckfläche von einer relativ feinen Entlüftungsbohrung 12 durchstossen. Unten weisen die Zusatzglocken^eine grosse Oeffnung 11 auf. Dies ergibt die etwa glockenförmige Gestalt, die somit unten vollständig offen ist und oben die erwähnte Entlüftungsbohrung 12 aufweist. Die Zusatzglocken 10 können auf verschiedene Arten an der Ablaufgarnitur vom Ablaufventil 3 befestigt sein. Die hier dargestellte, bevorzugte Ausführungsform sieht hierfür einen Verbindungssteg 13 vor, der form- und/oder kraft-schlüssig an der Ablaufgarnitur 3 befestigbar ist. Der Verbindungssteg 13 kann beispielsweise auch modellspezifisch gestaltet sein und aus Kunststoff hergestellt werden. Bei einer modellspezifischen Auslegung des Verbindungssteges 13 lässt sich dieser beispielsweise direkt am Ueberlaufrohr 6 anklemmen. Der Verbindungssteg 13 weist an beiden Enden je einen vertikal nach unten gerichteten Befestigungsarm 14 auf. An diesen Befestigungsarmen 14 ist je eine Zusatzglocke 10 klemmend und höhenverstellbar befestigt. Wiederum in einfachster Ausgestaltungsform kann dieser Verbindungssteg 13 mit den vertikalen Befestigungsarmen 14 als abgewinkelter Drahtbügel 15 ausgestaltet sein. Zur Befestigung des Drahtbügels 15 kann beispielsweise ein Monteur die gesamte Ablaufgarnitur 3 aus dem Spülkasten 1 ausbauen und einen diagonalen Einschnitt in den oberen Rand des Ueberlaufrohres 6 einsägen, in den der Verbindungssteg 13 in der Gestalt des Drahtbügels 15 klemmend eingedrückt werden kann. Ist der Drahtbügel 15 so befestigt, kann die gesamte Ablaufgarnitur 3 wieder in den Spülkasten 1 montiert werden und der Auslösebügel 8 wieder befestigt werden.
Im Normalfall wird man die Entlüftungsbohrung 12 so 6 AT 001 671 Ul dimensionieren, dass bei der Auslösung einer Spülung das Wasserniveau in der Zusatzglocke wesentlich langsamer absinkt als das Wasserniveau im Spülkasten. Damit addiert sich zum wirksamen Gewicht der Ablaufgarnitur 3 das Zusatzgewicht des in den Zusatzglocken gefangenen Wasservolumens, welches sich über dem absinkenden Niveau des Wassers im Spülkasten 1 befindet. Entsprechend wird die Auftriebskraft des Hauptschwimmers 7 um das wirksame Gewicht der Ablaufgarnitur inklusive der Zusatzglocke 10 vermindert. Damit sinkt die Ablaufgarnitur 3 früher ab und der Verschlussstöpsel 4 ver-schliesst den Auslauf A vor der ganzen Entleerung des Spülkastens . Die eben beschriebene Version ist in der Figur 1 bei der linken Zusatzglocke 10 realisiert. Bei der Zusatzglocke Λθ auf der rechten Seite ist die Entlüftungsbohrung grösser dimensioniert und mündet in einen eingepressten Luftschlauch 16 ein, der zu einem Ventil 17 führt. Dieses Ventil 17 ist mit einem verstellbaren Durchlass 18 versehen, durch den der Luftschlauch im dargestellten Beispiel hindurchgeführt ist. Mittels dem verstellbaren Durchlass 18 lässt sich der Luftschlauch 16 mehr oder weniger zusammenguetschen, wodurch die nachströmende Luft pro Zeiteinheit gedrosselt werden kann. Entsprechend lässt sich die Ablaufgeschwindigkeit des sich in den Zusatzglocken 10 befindenden Wassers regulieren, was gleichbedeutend ist, dass die Wassermenge der Teilspülung somit einstellbar wird. Oeffnet man den Durchlass 18 vollständig, so kann gewährleistet sein, dass das Wasser in den Zusatzglocken 10 genau gleich schnell absinken kann wie das Wasserniveau im Spülkasten 1 und kein Zusatzgewicht von gefangenem Wasser mehr auf die Ablaufgarnitur wirkt. Somit lässt sich die Toilettenspülung von einer Zweistufenspülung mit variabler Teilspülung bis zu einem herkömmlichen Spülkasten mit einstufiger Vollspülung einstellen. Aber auch bei der einfacheren Ausführungsvariante, wie links dargestellt, lässt sich die Teilspülmenge variieren, indem man die Zusatzglocke 10 auf dem vertikalen Befestigungsarm 14 entsprechend dem Doppelpfeil H auf die gewünschte Höhe verschiebt. 7 AT 001 671 Ul
In den meisten Fällen genügt jedoch eine einmal fixierte, an die WC-Schüssel angepasste Höheneinstellung für eine definierte Teilspülmenge. In diesem Fall braucht die Zusatz-glocke^^iicht in der Hohe verstellbar zu sein, wenn der Verbindungssteg 13 als Drahtbügel^^estaltet ist. In diesem Fall kann der routinierte Monteur allein durch Nachbiegung des Drahtbügels 15 die gewünschte Höheneinstellung vornehmen.
Anhand der Figur 2 ist in-vier verschiedenen Stufen eine Teil-spülung dargestellt. In der Position a ist die Lage vor der Auslösung der Spülung dargestellt. In dieser Lage befindet sich das Wasserniveau im Spülkasten und die Wasserniveaus in den beiden Zusatzglocken auf der gleichen Höhe.
Durch einen kurzen Druck auf den Auslösehebel löst der Benützer eine Teilspülung aus. Dabei wird die gesamte Ablauf-garnitur 3 angehoben zusammen mit den beiden Zusatzglocken 10. Dies zeigt die Position b. Der Verschlussstöpselj^ist somit vom Auslauf A abgehoben und der Hauptschwimmer 7 hält die Ablaufgarnitur ^zusammen mit den beiden Zusatzglocken 10 in einer angehobenen Position. Das Wasserniveau in den Zusatz- 4C A/ glockenjiüberragt dabei das Wasserniveau im Spülkasten/ wodurch der Auftrieb der gesamten Ablaufgarnitur 3 um das Zusatzgewicht der gefangenen Wassersäulen verringert ist. 4,
Das Wasserniveau im Spülkasten /sinkt wesentlich schneller ab als das Wasserniveau in den beiden gedrosselt belüfteten Zusatzglocken/^Dadurch reduziert sich weiterhin der Auftrieb der gesamten Ablauf garnitur/um das Gewicht des in den Zusatz-glockeri^jefangenen Wassers^^schneiler als bei einer Ablaufgarnitur ohne Zusatzglockeryf^Damit fällt der Verschlussstöpsel 4 früher auf den Auslauf A, bevor das ganze Wasser im Spülkasten ausgelaufen ist. Dies erkennt man in der Position d. Zum Zeitpunkt, wo der Verschlussstöpsel 4 bereits wieder auf den Auslauf A zurückfällt, befindet sich in den beiden Zusatz-glocken immer noch eine grosse Wassermenge, die über dem 8 AT 001 671 Ul V· , ·
Niveau der Restwassermenge,, im Spülkasten /T-iegt und einen früheren Einfall vom j^topsel 4 bewirken. Die unteren Oeffnungen 11 der beiden Zusatzglocken 10 bleiben dabei immer im Restwasser vom Spülkasten 1.
In der Figur 3 ist der Ablauf einer Vollspülung dargestellt. Die Ausgangsposition vor der Auslösung der Spülung ist in der Position e dargestellt, die der voranbeschriebenen Position a entspricht. Durch den Druck auf den Auslosehebel 2 wird wiederum die geamte Ablaufgarnitur 3 mit den beiden Zusatz-glocken 10 angehoben. Entsprechend der dargestellten Position f, welche der bereits beschriebenen Position b wiederum entspricht. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Λ nunmehr der Benützer den Auslösehebel/^twas länger gedrückt hält, so dass die Abi auf garnitur ^n der oberen Position gehalten wird, bis das Niveau des Wassers im Spülkasten^linter das Niveau der unteren Oeffnungen 11 der beiden Zusatzglocken 10 abgesunken ist. Nun strömt das Wasser aus den Zusatzglocken 10 schlagartig ab, weil Luft von unten in die Zusatzglocken 10 einströmen kann. Diese Situation ist in der Position g deutlich erkennbar. Dadurch fällt das Zusatzgewicht des gefangenen Wassers in den beiden Zusatzglocken 10 weg und die Ablaufgarnitur 3 ist nur noch um das Eigengewicht der Zusatz-glocken 10 schwerer als üblich und sinkt somit erst nach vollständiger Entleerung ab. Der Spülkasten 1 entleert sich somit vollständig. Diese Situation ist in der Position h dargestellt.
Sowohl nach der Teilspülung wie auch nach der Vollspülung strömt wiederum Wasser in den Spülkasten 1 ein und das Niveau im Spülkasten^teigt langsam an. Dieser langsame Niveauanstieg erfolgt im Spülkasten 1 wie auch in den Zusatzglocken 10 gleich schnell, weil die aus den Zusatzglocken 10 zu verdrängende Luft bei dieser kleinen Anstiegsrate problemlos durch die Entlüftungsbohrung 12 entweichen kann. Dies trifft selbstverständlich auch dann zu, wenn die Entlüftung der 9 AT 001 671 Ul
Zusatzglocken 10 über Luftschläuche 16 erfolgt. Vernünftigerweise wird man bei der Steuerung über Ventil 17 eine feine Entlüftungsbohrung vorsehen, so dass gewährleistet ist, dass beim Auf füllen des Spülkastens^clie Luft aus den Zusatzglocken AO entweichen kann, so dass diese keinen störenden Auftrieb auf die Ablaufgarnitur 3 ausüben können.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur wähl weisen Durchführung einer Teil- oder Vollspülung wurde an verschiedenen Spülkastenkonstruktionen mit unterschiedlicher Ablaufgarnitur aus-probiert. Erstaunlicherweise liess sich die erfindungsgemässe Lösung auch an den schwer zugänglichen Unterputzspülkästen anbringen.
Unabhängig davon, wie kurz man den Auslösehebel 2 betätigt, ist mit dieser erfindungsgemässen Konstruktion sichergestellt, dass immer eine definierte aber einstellbare Teilspülmenge aus A; dem Spülkasten/ausströmt. Eine zu kleine Teilspülmenge ist bei richtiger Einstellung somit verunmöglicht. Damit sind die hygienischen Bedingungen erfüllt. Wie bereits erwähnt, muss der Auslösehebel 2 zur Betätigung einer Vollspülung etwas länger gedrückt gehalten werden. Die Mindestbetätigungszeit auf den Auslösehebel 2 entspricht jener Zeit, die für das Ablaufen des Wassers aus dem Spülkasten bis unter die Oeffnung 11 erforderlich ist. Diese ist je nach Konstruktion des Spülkastens und der Einstellung der Zusatzglocken 10 etwas unterschiedlich. Erfahrungswerte liegen zwischen 1 und 1.5 Sekunden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist nicht nur besonders einfach und kaum störungsanfällig, sondern auch besonders preiswert in der Anschaffung und der Montage. Legt man den Verbindungssteg 13 typenspezifisch aus, so dass er nur in einer bestimmten Lage auf die entsprechende Ablaufgarnitur^ aufsteckbar ist, so kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch als vom Endbenützer selber zu montierender Nachrüstsatz ausgelegt werden. 10

Claims (7)

  1. AT 001 671 Ul ANSPRÜCHE: 5 10 1 5 1. Vorrichtung für einen Spülkasten (1) zur wahlweisen Durchführung einer Teil- oder Vollspülung mittels einem Auslösehebel (2), der auf eine im Spülkasten vorhandene Ablaufgarnitur (3) mit Stöpselventil (4) wirkt, wobei die Vorrichtung mindestens eine am Überlaufrohr (6) befestigbare einkammerige Zusatzglocke (10) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Zusatzglocke (10) die Gestalt einer nach unten offenen (11) Glocke hat, die während des Spülvorganges mit dem oberen Ende oberhalb der Maximalhöhe des Wasserstandes im Spülkasten hinausragt, eine oben angeordnete feine Entlüftungsbohrung (12) aufweist, die, solange sie sich oberhalb des Wasserspiegels im Spülkasten befindet, offen verschließfrei mit der Umgebungsluft kommuniziert, wobei bei einer Teilspülung der untere Rand (11) der offenen Glocke unterhalb dem Wasserstandsniveau im Spülkasten bleibt. 20
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Zusatzglocke (10) der Vorrichtung symmetrisch zur Zentrumsachse der Anlaufgarnitur (3) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zwei oder mehrere symmetrisch angeordnete Zusatzglocken (10) umfaßt, die direkt oder indirekt am Überlaufrohr (6) befestigbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzglocken (10) über einen Verbindungssteg (13) miteinander verbunden sind und der Steg am Überlaufrohr (6) der Ablaufgarnitur (3) form- und/oder kraftschlüssig befestigbar ist. 11 25 5 AT 001 671 Ul
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg (13) aus einem Draht (15) gefertigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg aus einem U-förmig gebogenen Drahtbügel (15) besteht, an dessen vertikal nach unten abgebogenen Schenkeln als Befestigungsarme (14) je eine in der Höhe frei verschiebbare Zusatzglocke (10) kraftschlüssig gehalten ist. 1 0
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 1 5 an der Entlüftungsbohrung (12) jeder Zusatzglocke (10) ein Luftschlauch (16) anschließt, wobei sämtliche Luftschläuche mit einem Reduzierventil (17) in Verbindung stehen, mit welchem die gesamte in die Zusatzglocken einfließende Luftmenge pro Zeiteinheit variierbar ist, wodurch das Volumen der Teilspülung einstellbar ist. 12
AT50996U 1995-09-01 1996-08-30 Vorrichtung zu einem spülkasten AT1671U1 (de)

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