AT167544B - Schneidvorrichtung für Nähmaschinen - Google Patents

Schneidvorrichtung für Nähmaschinen

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AT167544B
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Description


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  Schneidvorrichtung für Nähmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung für Nähmaschinen, welche das Beschneiden des
Stoffrandes knapp an der Linie der zu bildenden
Naht und parallel zu dieser bewirkt. 



   Beispielsweise sind Überwendlichnähmaschinen zumeist mit einer derartigen Schneidvorrichtung versehen. Bei diesen Maschinen vollzieht sich das Zuschneiden des Materials vor dem Durch- gang durch die Nähvorrichtung, und die Über- wendlichnaht wird erst nachher über dem beschnittenen Rand desselben ausgeführt. Das
Beschneiden der Arbeitsstücke erfolgt üblicher- weise so nahe als praktisch möglich an der Ebene, in welcher sich die Nadel bewegt, so dass die Überwendlichnaht verhältnismässig schmal aus- fällt. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass unter gewissen Bedingungen, z.

   B. wenn über Quer- nähte, eingelegte Gummibänder u. dgl. genäht wird, das normale Einstellen der Schneid- vorrichtung in bezug auf die Ebene der Nadel- bewegung die Erzeugung einer genügend festen
Naht nicht gestattet Es sind deshalb verschiedene derartige Vorrichtungen vorgesehen worden, die es der Bedienungsperson ermöglichen, zeitweise den Abstand zwischen der Ebene der Nadelbewegung und dem beschnittenen Rand je nach Materialart zu vergrössern. Diese bekannten Konstruktionen sind jedoch schwerfällig und unbequem in der Handhabung und haben zumeist den Nachteil, dass die ganze Schneidvorrichtung sowie Teile ihrer Antriebsmittel seitlich verschoben werden müssen. 



   Die erfindungsgemässe Schneidvorrichtung ist mit einer am Maschinenrahmen gelagerten Schneidstange ausgestattet, die ein oberes, mit einem unteren, gleichfalls vom Maschinenrahmen getragenen Messer zusammenwirkendes Schneidmesser trägt, das mittels eines durch die Bedienungsperson betätigbaren Hebels quer zur Bewegungsebene der Schneidstange verschiebbar ist, welcher Hebel eine Nocke betätigt, die mit dem rückwärtigen Ende eines an der erwähnten Schneidstange montierten Verschiebegliedes in Berührung gebracht werden kann, dessen vorderes Ende mit dem oberen Messer in Wirkverbindung steht, und zeichnet sich dadurch aus, dass die erwähnte Nocke von einem nach unten ragenden Teil eines am genannten Hebel drehbar mon- tierten Armes getragen wird, der zum rück- wärtigen Ende des Verschiebegliedes hin und von diesem weg schwenkbar ist,

   wobei der nach unten ragende Teil des Armes über den Rand des
Bedienungshebels herabhängt und der Arm an diesem Hebel in einer von mehreren beliebigen
Lagen mittels eines Stiftes feststellbar ist, welch letzterer durch eine von mehreren in dem er- wähnten Arm vorgesehenen Öffnungen hindurch- führt und in eine von mehreren im Hebel vor- gesehenen Öffnungen eintritt. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ist es möglich, bei äusserst sicherer Verriegelung der Teile sehr feine Grössenunterschiede zwischen den verschiedenen Einstellungen des oberen
Schneidmessers zu erreichen. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungs- beispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Grundriss, teilweise in Schnittdarstellung, eines Teiles einer Überwendlich-Nähmaschine mit der erfindungsgemässen Schneidvorrichtung,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach Linie   2-2   der
Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt nach
Linie   3-3   der Fig. 2, Fig. 4 einen Grundriss des Armes, der die Verschiebenocke der Schneidvorrichtung trägt, u. zw. in der äussersten Einstelllage, Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, jedoch mit dem Arm in der anderen äussersten   Einstellage ; Fig. -6   und 7 zeigen in grösserem Massstab Rückansichten, teilweise in Schnittdarstellung, der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Teile, wobei die Relativlage der verschiedenen Teile unverändert beibehalten ist. 



   Die Nähmaschine hat einen Hauptrahmen   1,   welcher einen Überwendlichnahtmechanismus trägt, der eine hin-und hergehende gebogene Nadel 2 sowie einen unteren bzw. Nadelfadenschleifengreifer 3 und einen Überwendlichfadengreifer 4 aufweist, der mit der Nadel 2 und dem Greifer 3 zur Bildung der Überwendlichnaht zusammenwirkt. Die Maschine besitzt auch eine übliche Stoffvorschubvorrichtung, die in der Zeichnung jedoch nicht dargestellt ist und einemit letzterer zusammenwirkende Drückervorrichtung, deren Universalgelenk in Fig. 3 mit p bezeichnet ist, welche Teile dazu dienen, den Stoff zum Nahtbildungsmechanismus und über diesen hinaus vorzuschieben. Ferner ist 

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 eine Schneidvorrichtung vorhanden, die dazu dient, das Material an der einen Seite der zu bildenden Naht zu beschneiden.

   Die Schneid- vorrichtung besitzt eine obere auf-und ab- schwingende Schneidstange   5,'die   an ihrem hinteren Ende   5 a   auf einen Zapfen 6 drehbar gelagert ist, welcher vom Maschinenrahmen getragen und an diesem durch eine Stellschraube 7 gehalten ist. Die Auf-und Abschwingungen werden der Schneidstange durch eine Exzenter- scheibe 8 erteilt, die auf einer drehbaren Haupt- welle 9 sitzt und in einem Lenker 10 gelagert ist, der bei 11 an einem nach unten ragenden
Teil   5 b   der Schneidstange 5 angelenkt ist.

   Der
Lenker 10 ist auch mit einem Teil versehen, der sich aufwärts über die Gelenkverbindung 11 erstreckt und als Aufnehmer für den Nadelfaden dient ; da dieser jedoch mit der Erfindung direkt nichts zu tun hat, ist der obere Teil des Lenkers abgebrochen dargestellt, um die für die Er- findung wesentlichen Teile deutlicher sichtbar zu machen. 



   Das vordere Ende der Schneidstange ist mit einem Joch 12 versehen, das in einem Abstand voneinander befindliche Arme 12 a und 12 b aufweist, die mit koaxialen Öffnungen versehen sind, in denen ein längsverschiebbarer Bolzen 13 gelagert ist. Ein   Schneidmesser- Trägerkopf 14   besitzt Arme 14 a und 14 b, welche auf den
Bolzen 13 aufgeschoben sind, sowie einen Teil 14c, der gleitend mit dem Kopf 14 verbunden ist. 



   Der Kopf 14 ist am Bolzen 13 mittels einer Stellschraube 15 befestigt, die in einer Gewindebohrung des Armes 14 a gelagert ist. Ein oberes
Schneidmesser 16 ist in einer Nut 14 d verstellbar angeordnet, welche in der Stirnfläche des Teiles 14c gebildet ist, und wird mittels eines Klemmstückes 17, das gegen das Messer 16 durch eine in den Kopf 14 eingeschraubte Spannschraube 18 angedrückt wird, am Kopf 14 festgehalten. 



   Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass das obere Schneidmesser 16 vom Kopf 14 getragen wird, der am Joch 12 befestigt und zusammen mit dem   Bolzen-M horizontal,   also quer zur Bewegungsebene der Schneidstange 5 im Joch 12 verschiebbar angeordnet ist. 



   Der Kopf 14 und das von diesem getragene Messer 16 sind normalerweise in der einen äussersten seitlichen Lage gehalten (links in Fig. 1), wobei der Arm   14   mit dem Arm 12 a des Joches in Berührung steht. Dies wird von einer Druckfeder 19 bewerkstelligt, die in einer im Bolzen 13 befindlichen axialen Bohrung gelagert ist und mit einem Ende gegen den Boden der Bohrung und mit dem anderen Ende gegen einen Stift 20 anliegt, der in das Joch 12 eingeschraubt ist und sich durch   Schlitze in Bolzen. M   erstreckt. 



   Mit dem oberen Schneidmesser 16 wirkt ein unteres feststehendes Schneidmesser 21 zusammen, welches in einem im Messerhalter 23 gebildeten Schlitz 22 längsverstellbar ist und in diesem Schlitz durch den Kopf 24 a einer Spannschraube 24 gehalten wird. Der Messerhalter 23 bildet mit einem zylindrischen Schaft 25 ein   Stück,   der seinerseits in einem Fussstück 1 a, das einen Teil des Hauptrahmens 1 der Maschine bildet, längsverschiebbar angeordnet ist. Die
Schraube 24 erstreckt sich durch eine Bohrung im Schaft 25 des Messerhalters und ist an ihrem äusseren Ende mit einer Spannmutter 26 versehen, die gegen eine Unterlagsscheibe 26 a anliegt, welche ihrerseits auf dem Ende des Schaftes 25 aufliegt. Durch Anziehen der Mutter 26 wird somit mittels des Kopfes   24 a   das Messer 21 gegen den Halter 23 angedrückt. 



   Der Messerhalter 23 und das von diesem getragene untere Schneidmesser 21 haben das Bestreben, sich nach rechts in Fig. 1 zu bewegen, um das untere Schneidmesser selbsttätig zum seitlichen Anliegen gegen das obere Schneidmesser in alle Einstellungsanlagen des letzteren zu bringen. Dies wird durch eine Schraubenfeder 27 bewirkt, die in einer Bohrung 28 im Schaft 25 angeordnet ist und mit ihrem inneren Ende gegen die Endwand der Bohrung und mit ihrem äusseren Ende gegen eine feststehende Platte 29 anliegt, welche am Fussstück 1 a durch eine Schraube 30 befestigt ist. Der Messerhalter ist bei seinen seitlichen Bewegungen zwecks Verhinderung einer Verdrehungsbewegung durch eine Gleitführung auf einem Zapfen 31 geführt, der durch eine Schraube 32 am Fussstück 1 a festgemacht ist. 



   Die Verschiebung der Schneidmesser in Richtung quer zur Bewegungsebene der Nadel bzw. seitlich zur Linie der Nahtbildung kann während des Betriebs der Maschine durch den nachstehend beschriebenen Mechanismus bewerk- stelligt werden. 



   Der einen Längsseite der Schneidstange 5 entlang erstreckt sich ein Verschiebeglied 33, das zwischen seinen Enden auf einer Schraube 34, die in einem Auge 35 der Schneidstange sitzt, schwenkbar gelagert ist. Das vordere Ende 33 a des Gliedes 33 erstreckt sich durch einen Schlitz 12 e in der Rückwand des Joches 12 und wirkt mit dem   Schneidmesser- Trägerkopf 14   zusammen, u. zw. so, dass dieser entgegen der Wirkung der Feder 19 verschoben werden kann. 



   Das hintere Ende des Gliedes 33 ist als Auge 33 b ausgebildet, durch welches die Nabe Ja der Schneidstange 5 mit Spiel hindurchtritt (Fig. 3). 



  Das Glied 33 kann mittels einer von Hand betätigbaren Nocke 36 um seinen Gelenkpunkt 34 zwecks seitlicher Verschiebung des oberen Schneidmessers verschwenkt werden. Zu diesem Zweck ist das hintere Ende 33 c des Gliedes 33 mit einer Rolle 37 zum Zusammenwirken mit der Nocke 36 (Fig. 5-7) versehen. Eine solche Rolle ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. 



   Auf dem Zapfen 6 sind nach unten gerichtete und seitlich in einem Abstand voneinander stehende Teile 38 a eines mit seinem Hauptteil höher als das Verschiebeglied 33 liegenden, von Hand betätigbaren Hebels 38 verschwenkbar gelagert, so dass diese Teile denjenigen Teil des Hauptrahmens 1, in dem der Zapfen 6 gehalten 

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 ist (Fig. 3), beidseitig übergreifen. Ein Teil des
Hebels 38 erstreckt sich vom Drehpunkt nach vorne gegen das vordere Ende der Maschine, wo dieser Hebelteil mit einem Fingergriff 39 ver- sehen ist, der im Bereich der Hand der Be- dienungsperson liegt, wenn diese ihre normale
Arbeitsstellung einnimmt. Auch besitzt der
Hebel 38 einen nach hinten verlaufenden Arm 40, der mittels einer Kette 41 (Fig. 2) mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Pedal verbunden ist, das entweder mit dem Knie oder mit einem
Fuss betätigbar ist. 



   Der Ausdruck" von Hand betätigbar"wie er in bezug auf den Hebel 38 angewendet worden ist, soll einen Hebel bedeuten, der von irgend- einem Glied der Bedienungsperson willkürlich betätigt werden kann. 



   Eine Torsionsfeder   42,   welche das vorstehende
Ende 6 a des Zapfens 6 umgibt und mit einem
Schenkel 42 a mit dem Arm 40 in Eingriff steht und mit dem anderen Schenkel 42 b am Hauptrahmen 1 verankert ist (Fig. 1), hält den Hebel 38 normalerweise in der in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage, in welcher der vordere Endteil auf dem Maschinenrahmen aufsitzt. 



   An der Oberseite des Hebels 38 ist mittels einer Kopfschraube 43 ein Arm 44 schwenkbar gelagert, der einen nach unten ragenden Teil 45 hat, welcher über den einen Hebelrand herabhängt und die schon erwähnte Verschiebenocke 36 aufweist. Wird nun der Hebel 38 von seiner in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die mit strichlierten Linien angedeutete Lage mit der Hand oder mit einem Fuss verschoben, so tritt die Nocke 36 in Berührung mit dem hinteren Ende des Gliedes 33, so dass letzteres um seinen Drehpunkt im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird (Fig. 1). Diese Bewegung des Gliedes 33 hat zur Folge, dass das obere Schneidmesser von der Nadelbewegungsebene entgegen der Wirkung der Feder 19 weggeschoben wird, wodurch der Abstand zwischen dieser Ebene und der zugeschnittenen Kante des Materials vergrössert wird.

   Wie oben bereits erwähnt, ist das untere Schneidmesser 21 durch die Feder 27 seitlich verschiebbar, so dass es in allen Einstellagen des oberen Schneidmessers an diesem anliegt. Eine Anschlagplatte   46,   die von einem Schutzteil 47, der am   Hauptrahmen   befestigt ist, abgestützt ist, bildet, wie in Fig. 2 mit strichlierten Linien angedeutet, einen Anschlag für den Hebel 38, wodurch dem Hebel eine Schwenkbewegung vorausbestimmter Grösse erteilt werden kann. 



   Die Grösse der Bewegung, die dem Glied 33 und durch dieses dem oberen Schneidmesser 16 zufolge der maximal möglichen Bewegung des Hebels 38 erteilt wird, hängt von der Einstellage der Nocke 36 relativ zu dem hinteren Ende des Gliedes 33 bzw. zur Rolle 37 ab. Um den Arm 44 mit der Nocke 36 in verschiedenen Abständen von der Rolle 37 einzustellen und in der Einstellage sichern zu können, ist der Arm mit einer Serie von Öffnungen a versehen, die in Reihe längs dieses Armes angeordnet sind. Durch Verschwenken des Armes um dessen Gelenkzapfen 43 können die Öffnungen a aufeinanderfolgend in koaxiale Lagen zu entsprechenden Öffnungen b im Hebel 38 gebracht werden, wobei die letztgenannten Öffnungen eine Reihe bilden, die sich schief zu der Längsrichtung des Hebels erstreckt und die Reihe der Öffnungen a des Armes 44 schneidet.

   Ein mit Gewinde und einem randrierten Kopf 49 versehener Stift 48 kann durch irgendeine der Öffnungen a gesteckt und in eine entsprechende Öffnung b eingeschraubt werden, wodurch sich der Arm 44 in verschiedenen Einstellungen mit dem Hebel 38 verriegeln lässt. 



   In den Fig. 1, 4 und 6 ist der Stift 48 in seiner Einstecklage in den hintersten Öffnungen a und b dargestellt. Bei dieser gegenseitigen Einstellung der Teile liegt die Nocke 36 vollständig über der Rolle   37,   so dass die maximal mögliche Bewegung des Hebels 38 eine Verschiebung der Rolle durch die Nocke zur Folge hat, bei der das hintere Ende des Gliedes   33,   welches die Rolle trägt, aus der in Fig. 1 und 6 in vollen Linien gezeichneten Lage in die mit strichlierten Linien gezeichnete Lage verstellt wird. Dies hat zur Folge, dass das vordere Ende des Gliedes 33 dem Schneidmesserträger 14 und damit dem oberen Schneidmesser 16 eine maximale Bewegung nach rechts in Fig. 1 erteilt. 



   In den Fig. 5 und 7 ist der Arm 44 in einer
Schwenklage um den Drehzapfen 43 dargestellt, in der die vordersten Öffnungen a und b zur Aufnahme des Stiftes 48 koaxial liegen, um eine minimale seitliche Verstellung des oberen Schneidmessers herbeizuführen. Wie in Fig. 7 besonders deutlich dargestellt, erfolgt durch diese Einstellung der Teile eine Verstellung der Nocke 36 auf die eine Seite einer Vertikalebene, die zur Rolle 37 tangential verläuft. Die maximal mögliche Bewegung des Hebels 38 hat somit eine geringere Verschiebebewegung der Rolle 37 zur Folge, als dies bei der in Fig. 6 gezeigten Einstellung der Fall ist (vgl. die strichliert gezeichneten Lagen in Fig. 6 und 7), wodurch dem oberen Schneidmesserträger eine wesentlich geringere seitliche Bewegung erteilt wird.

   Das Einsetzen des Stiftes 48 in zwischenliegende Öffnungen a und b hat zur Folge, dass dem oberen Schneidmesser bei einer maximal möglichen Bewegung des Hebels 38 seitliche Verstellungen mittlerer Grösse erteilt werden. Da die Öffnungen a und b in Reihen liegen, die sich spitzwinklig schneiden, ist es möglich, sehr feine Grössenunterschiede zwischen den verschiedenen Einstellungen, bei äusserst sicherer Verriegelung der Teile zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schneidvorrichtung für Nähmaschinen, mit einer am Maschinenrahmen gelagerten Schneidstange, die ein oberes Schneidmesser trägt, welches mit einem unteren, vom Maschinenrahmen getragenen Schneidmesser zusammenwirkt, wobei das obere Messer mittels eines durch <Desc/Clms Page number 4> die Bedienungsperson betätigbaren Hebels quer zur Bewegungsebene der Schneidstange verschiebbar ist, welcher Hebel eine Nocke betätigt, die mit dem rückwärtigen Ende eines an der Schneidstange montierten Verschiebegliedes in Berührung gebracht werden kann, dessen vorderes Ende mit dem oberen Messer in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocke (36) von einem nach unten ragenden Teil (45) eines am Hebel (38) drehbar montierten Armes (44) getragen wird,
    der zum rückwärtigen Ende des Verschiebegliedes (33) hin und von diesem weg schwenkbar ist, wobei der Teil (45) über den Rand des Hebels (38) herabhängt und der Arm (44) am Hebel (38) in einer von mehreren beliebigen Lagen mittels eines Stiftes (48) feststellbar ist, welch letzterer durch eine von mehreren Öffnungen (a) im Arm (44) hindurchführt und in eine von mehreren Öffnungen (b) im Hebel (38) eintritt.
AT167544D 1945-10-02 1948-10-14 Schneidvorrichtung für Nähmaschinen AT167544B (de)

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