CH258817A - Schneidwerkmechanismus an einer Nähmaschine. - Google Patents

Schneidwerkmechanismus an einer Nähmaschine.

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CH258817A
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Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05B—SEWING
    • D05B37/00—Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/04—Cutting devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Schneidwerkmechanismus an einer Nähmaschine.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Schneidwerkmechanismus an einer Nähma  schine, welche das Zuschneiden des zu nähen  den Stoffrandes bewirkt.  



  Es kann sich z. B. um eine     Überwendlich-          Nähmaschine    handeln, welche Maschinen zu  meist mit einem derartigen Schneidmecha  nismus versehen sind. Bei diesen Maschinen  vollzieht sich das Zuschneiden des     Arbeits-          Stückes    vor dem Durchgang durch die     Näh-          vorrichtung    und die Überwendlichnaht wird  erst nachher über dem zugeschnittenen Rand  des Arbeitsstückes ausgeführt.

   Bei     Überwend-          lich-Nähmaschinen    wird das Zuschneiden der  Arbeitssstücke üblicherweise so nahe als prak  tisch möglich an der Ebene, in welcher sich  die Nadel bewegt, vorgenommen, so dass die  Überwendlichnaht verhältnismässig sehmal  ausfällt. Es hat sich jedoch herausgestellt,  dass unter gewissen Bedingungen, z. B. wenn  über Quernähte, eingelegte Elastik und der  gleichen genäht wird, das normale Einstellen  des Schneidwerkmechanismus in bezug auf  die Ebene der Nadelbewegung die Erzeugung  einer genügend breiten Naht nicht gestattet.

    Es sind deshalb verschiedene derartige  Mechanismen vorgesehen worden, die es der  Bedienungsperson ermöglichen, zeitweise den  Abstand zwischen der Ebene der Nadelbewe  gung und dem zugescbnittenen Randdes     Ar-          bcitsstückes    zu vergrössern, wie dies die Art  des Arbeitsstückes verlangt. Diese bekannten  Konstruktionen sind jedoch     schwerfällig    und  unbequem in der Handhabung     und    haben zu-    meist den Nachteil, dass der ganze     Schneid-          werkmeehanismus    sowie Teile dessen An  triebsmittel seitlich verschoben werden       müssen.     



  Mit der vorliegenden Erfindung sollen die  erwähnten Nachteile vermieden werden.  



  Der Schneidwerkmechanismus gemäss der  Erfindung mit einer Sühneidschiene, die am  Maschinenrahmen gelagert ist und eine obere  Schneidklinge trägt, welche mit einer untern  Schneidklinge zusammenwirkt, die ebenfalls  am Mashinenrahmen gelagert ist, wobei die  obere Schneidklinge in Richtung quer zur  Bewegungsebene der Schneidschiene mittels  eines Nockens verschiebbar ist, der an einem  von Hand betätigbaren Hebel beim hintern  Ende eines Schneidwerk-Verschiebegliedes  vorgesehen ist, welches an einer Stelle zwi  schen seinen Enden auf der Schneidschiene       gelagert    ist     und    an seinem Vorderende     mit     der obern Schneidklinge in Wirkungsverbin  dung steht, zeichnet sich dadurch aus,

   dass  der     erwähnte    Nocken an einem Arm vorge  sehen     ist,    der am von Hand     betätigbaren          Hebel',    gegen das hintere Ende des     Schneid-          werk-Versthiebegliedes        hin.        und    von demsel  ben hinweg verstellbar und am Hebel wahl  weise in     irgendeiner    von     mehreren        vorausbe-          stimimten    Lagen     feststellbar        ist.     



  Auf der beiliegenden Zeichnung     isst    ein       Ausfühiungsbeispiel    der     Erfindung    darge  stellt.  



       Fig.    1 stellt einen     Grundriss,        teilweise    in       Schnittdarstellung,    eines     Teils    einer tber-      wendlich-Nähmaschine mit dem Schneidwerk  mechanismus dar.  



  Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt nach  Linie 2-2 der Fig. 1.  



  Fig. 3 zeigt eine Einzelheit im Schnitt  nach Linie 3-3 der Fig. 2.  



  Fig. 4 zeigt im Grundriss in der einen       äussersten        Einstellage    den Arm, der den  Schneidwerk-Verschiebenocken trägt.  



  Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche An  sicht, jedoch     mit    dem     Arm    in der     andern     äussersten Einstellage.  



  Fig. 6 und 7 zeigen in grösserem Massstab  Rückansichten, teilweise in Schnittdarstel  lung, der in den Fig. 4 und 5 dargestellten  Teile, wobei die Relativlage der verschiedenen  Teile unverändert beibehalten ist.  



  Die Nähmaschine hat einen Hauptrahmen  1, welcher einen     Überwendlichnahtmechanis-          mus    abstützt, der eine hin- und hergehende,       gebogene    Nadel 2 aufweist, sowie einen  untern bzw. Nadelfadenschleifengreifer 3  und einen Überwendlich-Fadengreifer 4, der  mit der Nadel 2 und dem Greifer 3 zur Bil  dung der Überwendlichnaht zusammenwirkt.  Die Maschine besitzt auch eine übliche     Stoff-          vorschubvorriclltung    die in der Zeichnung  jedoch nicht dargestellt ist, und eine mit dem  letzteren zusammenwirkende Drückervorrich  tung, deren Universalgelenk in Fig. 3 mit p  bezeichnet ist, welche Teile dazu dienen den  Stoff zum Nahtbildlungsmechanismus und  über diesen hinaus vorzuschieben.

   Ferner ist  ein Schneidwerkmechanismus vorhanden, der  dazu dient, den Stoffrand seitlich der Bewe  gungsebene der Nadel zuzuschneiden. Der  Schneidwerkmechanismus besitzt eine obere  auf- und abschwingende Schneidsichiene 5, die  an ihrem hintern Ende 5a auf einem Zapfen  6 gelagert ist, welcher vom Maschinenrah  men getragen und an diesem durch eine Stell  schraube 7 festgemacht ist. Die Auf- und Ab  schwingungsbewegung wird der Schneid  schiene durch eine Exzenterscheibe 8 erteilt,  die auf einer drehbaren Hauptwelle 9 sitzt  und in einem Lenker 10 gelagert ist, der bei  11 an einem nach unten ragenden Teil 5 b  der Schneidschiene 5 angelenkt ist. Der    Lenker 10 ist auch mit einem Teil versehen,  der eich aufwärts über die Gelenkverbindung  11 erstreckt und als Abzugglied für den  Nadelfaden dient.

   Da dieses Abzugglied je  doch mit der Erfindung direkt nichts zu tun  hat, ist der obere Teil des Lenkers abgebro  chen dargestellt, um die für die Erfindung  wesentlichen Teile deutlicher sichtbar zu  machen.  



  Das vordere Ende der Schneidschiene ist  mit einem Joch 12 versehen, das in einem  Abstand     voneinander    befindliche     Arme    12a  und 12b aufweist, die mit koaxialen Öffnun  gen versehen sind, in denen ein längsver  sehiebbarer Bolzen 13 gelabert ist. Ein  Schneidklingen-Trägerkopf 14 besitzt Arme  14n und 14b, welche auf den Bolzen 13 auf  geschoben sind, sowie einen Teil 14e. Der  Kopf 14 ist am Bolzen 13 mittels einer Stell  schraube 15 befestigt, die in einer Gewinde  bohrung des Armes 14a gelagert ist. Eine  obere Schneidklinge 16 ist in einer Nut 14d  verstellbar angeordnet, welche in der Stirn  fläche des Teils 14c gebildet ist, und wird  mittels eines Klemmstückes 17, das gegen die  Klinge 16 durch eine in den Kopf 14 einge  schraubte Spannschraube 18 angedrückt wird,  am Kopf 14 festgehalten.  



  Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass  die obere Schneidklinge 16 vom Kopf 14 ge  tragen ist, der am Joch 12 zusammen mit  dem Bolzen 13 horizontal, also quer zur Be  wegungsebene der Schneidschiene 5 verschieb  bar angeordnet ist.  



  Der Kopf 14 und die von diesem getra  gene Klinge 16 sind normalerweise in einer  äussersten seitlichen Lage gehalten (links in  Fig. 1), wobei der Arm 14a mit dem Arm  12a des Joches in Berührung steht. Das  letztere wird von einer Druckfeder 19     be-          werkstel'ligt,    die in einer im Bolzen 13     be-          findliehen    axialen Bohrung     gelagert    ist und       einerends    gegen den Boden der Bohrung an  liegt und     anderende    gegen einen Stift 20 an  liegt, der     in    das Joch 12     :eingewindet    ist und  sich. :durch     Schlitze    im Bolzen 13 erstreckt.

    Mit ,der obern     Sehneidklinge    16 wirkt eine :  untere feststehende     Schneidklinge    21 zus-am-      men, welche in einem in einem Klinge nhalter  23 gebildeten Schlitz 22 längseinstellbar ist  und in diesem Schlitz durch den Kopf 24a  einer Spannsthraube 24 gehalten ist. Der  Klingenhalter 23 besteht mit einem     zylindri-          s    s chen Schaft 25 aas einem Stück, welch letz  terer in einem Fussstück 1a, das einen Teil  des Hauptrahmens 1 der Maschine bildet,  längsverschiebbarangeordnetist. Die Schraube  24 erstreckt sich durch eine Bohrung im  Schaft 25 des Klingenhalters und ist an  ihrem äussern Ende mit einer Spannmutter  26 versehen, die gegen eine Unterlagscheibe  26a anliegt, welche ihrerseits auf dem Ende  des Schaftes 25 aufliegt.

   Durch Anziehen  der Mutter 26 wird somit mittels des Kopfes  24a die Klinge 21 gegen den Halter 23 an  gedrückt.  



  Der Klingenhalter 23 und die von diesem  getragene untere Schneidklinge 21 haben das  Bestreben sich nach rechts in Fig. 1 zu be  wegen, um die untere Schneidklinge selbst  tätig zum seitlichen Anliegen gegen die  obere Schneidklinge in allen Einstellungs  lagen der letzteren zu bringen. Dies kommt  durch eine Schraubenfeder 27 zustande, die  in einer Bohrung 28 im Schaft 25 angeordnet  ist und mit ihrem innern Ende geigen die       Endwand    der     Bohrung    und mit ihrem äussern  Ende gegen eine feststehende Stützplatte 29  anliegt, welche am Fussstück la durch eine  Schraube 30 befestigt ist.

   Der Klingenhalter  ist zwecks Verhinderung einer     Verdrehungs-          bewegang    durch eine Gleitführung auf einem  Zapfen 31 geführt, der durch eine Schraube  32 am Fussstück 1a festgemacht ist.  



  Die Verschiebung der Schneidklinge in  Richtung quer zur Bewegungsebene der  Nadel kann während des Betriebes der Ma  schine durch einen nachstehend beschriebenen  Mechanismus bewerkstelligt werden.  



  Der einen Längsseite der Schneidschiene  entlang erstreckt sich ein     Schneidwerk-          Verschiebeglied    33, das auf einer Schraube  34, die in einem Auge 35 der Schneidschiene  sitzt, schwenkbar gelagert ist. Das vordere  Ende 33a des Gliedes 33 erstreckt sich durch  einen Schlitz 12e in der Rückwand des    Joches 12 und wirkt mit dem     Schneidklingen-          Trägerkopf    14 zusammen, und zwar so, dass  dieser entgegen der Wirkung der Feder 12  verschoben werden kann.  



  Das hintere Ende des Gliedes 33 ist als  Auge 33b ausgebildet, durch welches die  Nabe 5a der Schneidschiene 5 mit Spiel hin  durchtritt (Fig. 3). Das Glied 33 kann mit  tels eines s von Hand betätigbaren Nockens 36  um seinen Gelenkpunkt 34 verschwenkt wer  den zwecks seitlicher Verschiebung der obern  Schneidklinge. Zu diesem Zwecke ist das  hintere Ende 33c des Gliedes 33 mit einer  Rolle 37 zum Zusammenwirken mit dem  Nocken 36 (Fig. 5 bis 7) versehen. Eine  solche Rolle ist jedoch nicht unbedingt erfor  derlich.  



  Auf dem Zapfen 6 sind nach unten ge  richtete und seitlich in einem Abstand von  einander stehende Teile 38a eines mit seinem  Hauptteil höher als das Verschiebeglied 33  liegenden Handhebels 38 verschwenkbar ge  lagert, so dass diese Teile denjenigen Teil des  Hauptrahmens 1, in dem der Zapfen 6 ge  halten ist (Fig. 3) beidseitig übergreifen. Ein  Teil des Hebels 38 erstreckt sich vom Dreh  punkt nach vorn gegen das vordere Ende der  Maschine woselbst dieser Hebelteil mit einem       Fingergriff    39     versehen        isst,    der im Bereich  der Hand der Bedienungsperson liegt, wenn  diese Person in ihrer normalen Arbeitsstel  lung steht.

   Auch     besitzt    der Hebel 38     einen     nach     hinten    verlaufenden Arm 40, der     mittels          einer        Kette    41     (Fig.    2) mit     einem    in der  Zeichnung nicht     dargestellten        Trittbrett    ver  bunden ist, das entweder mit dem Knie oder  mit einem Fuss     b'etätigbar    ist.  



  Der Ausdruck  von Hand     betätigbar ,    wie  er     in.    bezug auf den Hebel 38     antigewendet     worden     ist,    soll     einen    Hebel bedeuten, der  von irgendeinem Glied der Bedienungsperson  willkürlich     betätigt    werden     kann.    Eine     Tor-          sionsIeder    42, welche das vorstehende Ende       6a    des Zapfens 6 umgibt und mit     einem     Schenkel 42a mit dem Arm 40 in     Eingriff     steht und mit dem andern Schenkel 42b am  Hauptrahmen 1 verankert ist     (Fig.    1),

   hält  .den Hebel 38 normalerweise in der in     Fig.    2      in     ausgezogenen    Linien     dargestellten    Lage,  in der der vordere Endteil auf dem Maschi  nenrahmen aufsitzt.  



  An der Oberseite des Hebels 38 ist mit  tels einer Kopfschraube 43 ein Arm 44  schwenkbar gelagert, der einen nach unten       ragenden    Teil 45 hat, welcher     über    den einen  Hebelrand herabhängt und den     Schneidwerk-          Verschiebenocken    36, der bereits erwähnt  worden ist, aufweist.

   Wenn somit der Hebel  38 von seiner in Fig. 2 in ausgezogenen  Linien dargestellten Lage in die in gestri  chelten Linien angedeutete Lage mit der  Hand oder mit einem Fuss verschoben worden  ist, tritt der Nocken 36 in Berührung mit  dem hintern Ende des Gliedes 33, so dass       dieses    Glied um seinen     Drehpunkt    34 im     Ge-          genuhrzeigersinn    verschwenkt wird (Fig. 1).  Diese Bewegung des Gliedes 33 hat zur  Folge, dass die obere Schneidklinge von der  Nadelbewegungsebene entgegen der Wirkung  der Feder 19 weggeschoben wird, wodurch  der Abstand zwischen dieser Ebene und der  zugeschnittenen gante der Ware vergrössert  wird.

   Wie oben bereits erwähnt, ist die untere  Schneidklinge 21 durch die Feder 27 seitlich  verschiebbar, so dass sie in allen Einsstellagen  der obern Schneidklinge an dieser anliegt.  Eine Anschlagplatte 46, die von einem Schutz  teil 47, der am Hauptrahmen 1 befestigt ist,  abgestützt ist, bildet einen Anschlag für den  Hebel 38 wie dies in Fig. 2 in gestrichelten  Linien angegeben ist, wodurch dem Hebel  eine Schwenkbewegung vorausbestimmter  Grösse erteilt werden kann. Die Grösse der Be  wegung die dem Glied 33 und durch dieses  der obern Schneidklinge 16 zufolge der maxi  mal möglichen Bewegung des Hebels 38 er  teilt wird, hängt von der Einstellage des  Nockens 36 relativ zu denn hintern Ende des  Gliedes 33 bzw. zur Rolle 37 ab.

   Um den  Arm 44 mit dem Nocken 36 in verschiedene       Abstände    von der Rolle 37 einstellen und in  der Einstellage sichern zu können, ist der  Arm mit einer Serie von Öffnungen a ver  sehen, die in Reihenform längs dieses Armes  angeordnet sind. Durch Verschwenken des  Armes um dessen Gelenkzapfen 43, können    die     Öffnungen    a aufeinanderfolgend in  koaxiale Lagen zu entsprechenden Öffnungen  b im Hebel 38 gebracht werden, wobei die  letztgenannten Öffnungen eine Reihe bilden,  die sich schief zu der Längsrichtung des  Hebels erstreckt und die Reihe der Öffnun  gen a des Armes 44 schneidet.

   Ein mit Ge  winde und einem randrierten Hopf     versehe-          ner    Stift 49     kann    durch irgendeine der Öff  nungen a gesteckt und in eine entsprechende  Öffnung b eingeschraubt werden, wodurch  der Arm 44 in verschiedenen Einstellagen  mit dem Hebel 38 verriegelt werden kann.  



  In den Fig. 1, 4 und 6 ist der Stift 48  in seiner Einstecklage in den hintersten Öff  nungen a und b dargestellt. Bei dieser gegen  seitigen Einstellung der Teile liegt der  Nocken 36 vollständig über der Ralle 37, so  dass die maximal mögliche Bewegung des  Hebels 38 eine Verschiebung der Rolle durch  den Nocken zur     Folge    hat, bei der das hintere  Ende des Gliedes, 33, welches die Rolle trägt,  aus der in Fig. 1 und 6 in vollen Linien ge  zeichneten Lage in die mit gestrichelten  Linien gezeichnete Lage verstellt wird. Dies  hat zur Folge, dass das vordere Ende des  Gliedes 33 dem Schneidklingenträger 14 und  damit der obern Schneidklinge 16 eine maxi  male Bewegung nach rechts in Fig. 1 erteilt.  



  In den Fig. 5 und 7 ist der Arm 44 in  einer Schwenklage um den Drehzapfen 43  dargestellt, in der die vordersten     Öffnungen     a und b zur Aufnahme des     Stiftes    48 koaxial  liegen,     um    eine minimale     seitliche    Verstel  lung der obern Schneidklinge herbeizuführen.  Wie in Fig. 7 besonders deutlich dargestellt,  erfolgt durch diese Einstellung der Teile eine  Verstellung des Nockens 36 auf die eine Seite  einer Vertikalebene, die zur Rolle 37 tangen  tial verläuft.

   Die maximal mögliche Bewe  gung     d'es    Hebels 38 hat somit eine .geringere       Versichiebebewegung,der    Rolle 37     zur-Folge,     als dies bei der in     Fi;g.    6 gezeigten     Einstel-          lung    der Fall     ist    (vergleiche die     gestrichelt          geizei@clmeten    Lagen in     Fig.    6 und 7), wo  durch dem     obern        Schneidklingenträger        eine     wesentlich     geringere    seitliche     Bewegung    er  teilt wird.

       Dae    Einsetzen des     Stiftes;    48 in      zwischenliegende Öffnungen<I>a</I> und<I>b</I> hat zur  Folge, dass dem obern Schneidklingenträger  bei einer maximal möglichen Bewegung des  Hebels 38 seitliche Ausschläge mittlerer  Grösse erteilst werden. Da die Öffnungen a und  b in Reihen liegen, die sich spitzwinklig  schneiden, ist es möglich, sehr kleine Grössen  unterschiede zwischen den verschiedenen Ein  stellungen, bei äusserst sicherer Verriegelung  der Teile, zu erreichen.  



  Da die Erfindung sich hauptsächlich auf  die Konstruktion und den Einbau der die  Verschiebung der Schneidklingen Vermitteln  den Teile des Schneidwerkmechanismus be  zieht, dürfte sich eine nähere Beschreibung  des Zufuhrvorganges des Arbeitsstückes zum  Schneidwerk und zum Nahtbildungsmechanis  mus, welcher Vorgang bekannt ist, erübrigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Schneidwerkmechanismus an einer Näh maschine, mit einer Schneidschiene (5), die am Maschinenrahmen gelagert ist und eine obere Schneidklinge (16) trägt, welche mit einer untern Schneidklinge (21) zusammen wirkt, die ebenfalls am Maschinenrahmen ge lagert ist, wobei die obere Schneidklinge (16) in Richtung quer zur Bewegungsebene der Schneidsichiene (5) mittels eines Nockens (36) verschiebbar ist, der an einem von Hand be- tätigbaren Hebel (38) beim hintern Ende eines Sehneidwerk-Versichiebegliedes (33) vor gesehen ist, welches an einer Stelle zwischen seinen Enden auf der Schneidschiene (5) ge lagert ist und an seinem Vorderende mit der obern Schneidklinge (16)
    in Wirkungsverbin dung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Nocken (36) an einem Arm (44) vorgesehen isst, der am von Hand betätigbaren Hebel (38) gegen das hintere Ende des Schneidwerk-Verstchiebegliedes (33) hin und von demselben hinweg verstellbar und am Hebel (38) wahlweise in irgendeiner von meh reren vorausbestimmten Lagen feststellbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schneidwerkmechanismus gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungsstift (48), der in irgendeines von mehreren Löchern (a) in Arm (44) und in irgendein Loch einer Anzahl Löcher (b) im von Hand betätigbaren Hebel (38) einge steckt werden kann, befähigt ist, den Arm (44) und den Hebel (38) in verschiedenen Einstellagen miteinander zu verriegeln.
    2. Schneidwerkme,chanisums gemäss Pa- tentansprach, dad\arch gekennzeichnet, dass ,der von Hand betätigbare Hebel (38) den Arm (44) schwenkbar abstützt, wobei ein nach unten ragender Teil .dieses Armes über dien einen Rand des Hebels (38) verläuft und den Nocken (36) trägt.
CH258817D 1946-02-28 1946-02-28 Schneidwerkmechanismus an einer Nähmaschine. CH258817A (de)

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