AT1713U1 - Element zum halten des vorderen teiles eines schuhes auf einem gleitbrett, insbesondere einem ski - Google Patents

Element zum halten des vorderen teiles eines schuhes auf einem gleitbrett, insbesondere einem ski Download PDF

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AT1713U1 AT0069896U AT69896U AT1713U1 AT 1713 U1 AT1713 U1 AT 1713U1 AT 0069896 U AT0069896 U AT 0069896U AT 69896 U AT69896 U AT 69896U AT 1713 U1 AT1713 U1 AT 1713U1
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Abstract

Eine Sohlenklemmvorrichtung (38) zum Halten des vorderen Teiles eines Schuhes auf einem Ski ist in vertikaler Richtung beweglich und eine Hauptfeder (13) widersetzt sich den Bewegungen des Sohlenhalters, der elastisch in eine zentrierte Position zu der Längsachse zurückgeführt wird.

Description

AT 001 713 Ul
Die Erfindung betrifft ein Element zum Halten eines Schuhes auf einem Gleitbrett, insbesondere einem Ski.
Auf bekannte Weise wird ein Schuh auf freigebare Weise auf einem Ski 20 durch ein vorderes Halteelement und ein hinteres Halteelement gehalten. Jedes Halteelement weist ein Gehäuse, das mit dem Ski verbunden ist, einen beweglichen Sohlenhalter zum Halten des Schuhes, der gegen die elastische Rückholkraft einer Feder beweglich ist, und eine Abstützplatte auf, auf der ein Ende des Schuhes ruht. Die Erfindung betrifft insbesondere ein vorderes :s Halteelement, das auf freigebare Weise den vorderen Teil eines Schuhes hält.
Was die Abstützplatte betrifft, ist gemäß der unter der Nummer WO 91/09654 veröffentlichten Patentanmeldung eine Konstruktion bekannt, die ein oberes Abstützplättchen aufweist, das bezüglich einer Basisplatte um eine jo Kippachse beweglich ist, die parallel zur Längsrichtung des Ski ausgerichtet ist. Die seitliche Kippbewegung des Plättchens beansprucht einen von zwei Blöcken aus elastisch deformierbarem Material. Die Blöcke dämpfen die Stöße und Vibrationen, die zwischen dem Ski und dem Schuh übergehen und sie gewährleisten eine stabile Gleichgewichtsposition des Plättchens. Diese 2 AT 001 713 Ul
Stöße und Vibrationen erzeugen Störungen im Ski. Die Filterung dieser Stöße und Vibrationen ist vorteilhaft für eine bessere Führung des Ski.
Was dies betrifft, ergibt die Vorrichtung gute Ergebnisse. Man hat jedoch 5 versucht, ihre Leistungen zu verbessern, ohne auf signifikative Weise die Konstruktion des Haiteelementes zu komplizieren.
Es ist ein Ziel der Erfindung, die Leistungen des Ski durch eine bessere Steuerung der Bewegung der Abstützplatte noch zu verbessern, die das io vordere Ende des Schuhes trägt.
Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, eine relativ einfache Konstruktion des Halteelementes vorzuschlagen. i5 Andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden im Laufe der folgenden Beschreibung offensichtlich werden.
Das Element zum Halten des vorderen Teiles gemäß der Erfindung weist eine Befestigungsplatte, die dazu vorgesehen ist, fest an dem Ski befestigt :o zu sein, ein Gehäuse, das auf die Befestigungsplatte montiert ist, und eine Halteeinrichtung, die dazu vorgesehen ist, das vordere Ende der Sohle des Schuhes zu halten, auf. Die Halteeinrichtung ist zumindest teilweise gemäß einer lateralen Richtung beweglich, sie weist einen Sohlenhalter zum seitlichen Halten und eine Sohlenklemmvorrichtung zum vertikalen Halten auf. :5 Eine Hauptfeder, die in dem Gehäuse aufgenommen ist, ist vorgesehen, um sich den Bewegungen des Sohlenhalters zu widersetzen und um auf elastische Weise den Sohlenhalter in eine zentrierte Position auf der longitudinalen Achse zurückzuholen, die durch den Ski definiert ist. Eine Abstützplatte, die vorgesehen ist, um das vordere Ende der Sohle des Schuhes zu tragen, weist 50 ein oberes Plättchen auf, das um eine mittlere Achse beweglich ist. die 3 AT 001 713 Ul parallel zu der longitudinalen Richtung ist, die durch den Ski definiert ist.
Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist die Sohlenklemmvor-richtung der Halteeinrichtung gemäß einer im wesentlichen vertikalen 5 Richtung beweglich und sie ist in Richtung nach unten durch eine elastische Rückholkraft zurückgeholt, die von der Hauptfeder abgegriffen ist, und die zur Wirkung hat, die Rückholkraft zu erhöhen, die die Feder auf den Sohlenhalter ausübt. io Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Sohlenklemm-vorrichtung schwenkend um eine longitudinale Achse montiert und sie ist in eine horizontale Position durch eine elastische Rückholeinrichtung zurückge-hoit, die unabhängig von der Hauptfeder ist. i5 Die Beweglichkeit des Trägerplättchens um eine longitudinale Achse ist vorteilhaft, da sie dem Plättchen eine Bewegungsfreiheit verleiht, die verwendet wird, um die Filterung zu realisieren.
Außerdem glaubt man, daß man, indem man dem Sohlenhalter erlaubt, der :o Kippbewegung des Schuhes um die longitudinale Kippachse der Abstützplatte zu folgen, ohne jedoch die Rückholkraft zu verringern, die die Hauptfeder auf die Flügel ausübt, die Leistung des Ski verbessern kann, indem man eine Filterung der Stöße und Vibrationen erlaubt, die in Richmng nach vorne des Schuhes wahrgenommen werden, und man parallel während den :i Filterungsphasen einen guten seitlichen Halt des Schuhes gewährleistet, der eine gute Führung des Ski begünstigt.
Weitere Vorteile. Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen jo der Erfindung im Zusammenhang mit der Zeichnung. In der Zeichnung 4 zeigen AT 001 713 Ul
Fig. 1 eine Ansicht von oben eines vorderen Halteelementes gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung; 5 Fig. 2 eine Ansicht von oben in teilweisem Schnitt des Elementes der Fig. 1; Fig. 3 eine Ansicht von der Seite in teilweisem Schnitt des Elementes 10 der Fig. 1; Fig. 4 1 eine Ansicht, die ähnlich der der Fig. 2 ist und die die Funktion des Elementes veranschaulicht; 15 Fig. 5 eine Ansicht im Querschnitt auf der Ebene der Abstützplatte; Fig. 6 eine Ansicht von der Seite und in teilweisem Schnitt eines vorderen Halteelementes gemäß einer Ausführungsvariante; :o Fig. 7 eine Ansicht von hinten in teilweisem Schnitt des Elementes der Fig. 6; Fig. 8 eine Ansicht von der Seite eines vorderen Halteelementes gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung; 25 Fig. 9 das Element der Fig. 8 in Ansicht von oben und in teilweisem Schnitt. Die Fig. 1 stellt ein vorderes Halteelement dar, das eine Befestigungsplatte 2 aufweist, die dazu vorgesehen ist, an den Ski montiert zu werden. Die 5 AT 001 713 Ul
Befestigungsplatte verlängert sich in Richtung nach hinten durch eine Platine 3, die eine Abstützplatte 4 für den vorderen Teil des Schuhes trägt. Diese Abstützplatte wird im Detail später beschrieben werden.
Die Befestigungsplatte ist durch ein Gehäuse erhöht, das eine Halteeinrichtung 6 für den vorderen Teil des Schuhes trägt. Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist die Halteeinrichtung aus einem Monoblock und sie weist einen Sohlenhalter zum seitlichen Halten des Schuhes auf, der aus zwei Teilen (7a, 7b) zusammengesetzt ist, sowie eine Sohlenklemmvorrichtung 8 zum vertikalen Halten. Diese unterschiedlichen Elemente sind an die Form des vorderen Ansatzes eines genormten Skischuhes angepaßt. Im vorliegenden Falle ist der Sohlenhalter dazu vorgesehen, einen seitlichen Griff auf den vorderen Ansatz der Sohle auszuüben. Die Sohlenklemmvorrichtung hingegen ist dazu vorgesehen, sich gegen den oberen Rand des vorderen Ansatzes des Schuhes zu drücken und mit der Abstützplatte ein vertikales Einklemmen des Ansatzes zu gewährleisten.
Die Haiteeinrichtung ist gegen zwei Abstützungslinien 10 und 11 des Gehäuses durch eine Hauptfeder 13 gedrückt, die in einer Aussparung des Gehäuses aufgenommen ist. Die Abstützungslinien 10 und 11 befinden sich hinter dem Gehäuse, sie sind parallel und im wesentlichen vertikal. Aber sie können auch leicht von vorne nach hinten und von unten nach oben geneigt sein. Zwischen diesen beiden Abstützungen gegen das Gehäuse trägt die Halleeinrichtung einen -im wesentlichen vertikale Stange 16, mit der eine Spannstange 17 verbunden ist, die eine große Öffnung 18 des Gehäuses, die sich zwischen den Abstützungslinien 10 und 11 befindet, und dann die Feder 13 durchquert. Die Feder 13 ist in Abstützung auf dem Umfang der Öffnung 18 gegen die hintere Wand des Gehäuses und gegen einen mit einem Gewinde versehenen Stopfen 20. der an dem freien Ende der Spannstange aufgeschraubt ist. Der Stopfen 20 ist in dem vorderen Teil der Aufnahme 6 AT 001 713 Ul 14 geführt. Bei einer seitlichen Bewegung schwenkt die Halteeinrichtung um die eine oder die andere der Abstützlinien 10 und 11. Sie nimmt die Stange 16 und die Spannstange 17 in ihre Schwenkbewegung um die eine der Abstützungslinien mit sich. Die Kompression der Feder gewährleistet die 5 elastische Rückholung der Halteeinrichtung gegen die Abstützungslinien.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 ist die Spannstange 17 vorzugsweise in Richtung nach unten und in Richtung des vorderen Teiles geneigt. Genauer gesagt, ist die Spannstange in Richtung nach unten und in Richtung des io vorderen Teiles bezüglich der Senkrechten zu der Ebene geneigt, die durch die Abstützungslinien 10 und 11 des Gehäuses definiert ist, derart, daß die Feder auf den Sohlenhalter eine Komponente ausübt, die in Richtung nach vorne gerichtet ist, und eine Komponente, die in Richtung nach unten gerichtet ist. Die Neigung der weiter obengenannten Abstützungslinien 15 begünstigt vorteilhafterweise die Komponente, die in Richtung nach unten gerichtet ist.
Die Halteeinrichtung 6 kann längs der Abstützungslinien 10 und 11 des Gehäuses in einem geringen Ausmaß gleiten. Der Sohlenhalter wird in :o Richtung nach unten durch die Feder 13 zurückgeholt. Die Bewegung in Richtung nach unten des Sohlenhalters ist durch eine Schulter 21 des Gehäuses begrenzt.
Bezugnehmend auf die Fig. 4 begleitet, wenn die Halteeinrichtung sich längs der Abstützungslinien 10 und 11 emporhebt, die Spannstange 17 diese Bewegung, indem sie sich leicht bezüglich der Achse der Feder versetzt. Der innere Durchmesser der Feder 13 und die Ausmaße der Öffnung 13 sind so gewählt, daß sie diese Bewegung erlauben. Aus dieser Verschiebung ergibt sich eine zusätzliche Kompression der Feder. Diese zusätzliche Kompression :-o gewährleistet die elastische Rückholung des Sohlenhaiters in Richtung nach 7 AT 001 713 Ul unten. Außerdem erhöht diese Kompression leicht die Vorspannung der Feder und aus diesem Grund die Rückholkraft, die die Halteeinrichtung überwinden muß, um um die eine oder andere der Abstützungslinien zu schwenken. s Die Konstruktion, die gerade beschrieben worden ist, ist dazu vorgesehen, der Abstützplatte 4 zugeordnet zu werden, die jetzt beschrieben werden wird.
Die Abstützplatte 4 weist ein oberes Abscützplättchen 25 auf, das dazu vorgesehen ist, die Abstützung des Schuhes aufzunehmen. Vorzugsweise ist io das Plättchen 25 mit einer Schicht aus einem Antireibungs-Material, wie z.B. Polytetrafluorethylen (PTFE) überzogen.
I
Das Plättchen 25 ruht auf einer mittleren longitudinalen Achse und es ist in einer horizontalen Position erhöht bezüglich der Platine 3 gehalten. Es kann i5 seitlich beidseitig um die Achse über einen begrenzten Winkelausschlag kippen. In der Fig. 5' ist die Kippachse des Plättchens ein Stift 28, der Klauen 26 und 27 der Platine und-des Plättchens durchquert. Jedes andere geeignete Mittel ist geeignet und insbesondere Einrichtungen, die durch eine Zusammenwirkung ihrer Formen arbeiten. :o
Zwischen dem Abstützplättchen und der Platine 3 sind elastische Rückholeinrichtungen auf jeder Seite des Stiftes 28 zwischengelegt. Diese Einrichtungen gewährleisten eine Filterung der seitlichen Kippbewegungen des Plättchens 25 und eine elastische Rückholung des Plättchens in eine :5 horizontale Position. ln der in den Fig. 1 bis 5 veranschaulichten Ausführungsform sind diese elastischen Einrichtungen in der Form von zwei Blöcken 30 und 31 aus elastisch deformierbarem Material, wie z. B. einem elastomeren Material, so dargestellt. Andere Einrichtungen können auch geeignet sein und beispielweise 8 AT 001 713 Ul
Federn, Stahlfederdrähte, oder ein elastisch deformierbares Scharnier, das an der Verbindung zwischen dem Plättchen und der Platine angeordnet ist. Diese unterschiedlichen Einrichtungen können auch kombiniert werden. 5 Die seitliche Kippbewegung des Schuhes erlaubt eine relative Bewegung mit geringem Ausmaß zwischen dem Ski und dem Schuh. Wie zuvor ist der Schuh zwischen der Abstützplatte und der Sohlenklemmvorrichtung eingeklemmt, wobei der Schuh gleichfalls die Sohlenklemmvorrichtung durch Emporheben im Verlaufe seines Kippens beansprucht. Die beiden Rückhol-io energien der Abstützplatte und der Sohlenklemmvorrichtung addieren sich, um den Stoß oder die Vibration zu absorbieren, die am Ursprung dieser Bewegung sind, und um die Abstützplatte in einer horizontalen Position zurückzuholen. Die Blöcke 30 und 31 holen die Abstützplatte auf direkte Weise zurück und die Sohlenklemmvorrichtung holt die Abstützplane minels i5 des Schuhes zurück.
Das Hervorheben der Sohlenklemmvorrichtung hat außerdem momentan eine Erhöhung der Rückholkraft hervorgerufen, die die Feder auf die Halteeinrichtung ausübt. Diese Erhöhung gewährleistet im Augenblick eines Stoßes :o einen besseren Halt des vorderen Teiles des Schuhes und daher erlaubt sie eine bessere Führung des Ski. Sie leitet nämlich einen Teil der Energie des Stoßes des Sohlenhalters zum seitlichen Halten in Richtung der Abstützplatte und der Sohlenfestklemmvorrichtung um. Es versteht sich von selbst, daß nur ein Teil dieser Energie umgeleitet wird und daß, wenn der Stoß stark ist. :5 eine seitliche Bewegung der Halteeinrichtung und die Freigabe des Schuhes erzeugt wird. Für Stöße mit geringem Ausmaß verringert die vorliegende Konstruktion die Störungen, die die Führung des Ski beeinträchtigen.
Die Erfindung ist nicht auf die gerade beschriebene Ausführungsform 3ü beschränkt, insbesondere ist sie nicht auf die Konstruktion der Halteein- 9 AT 001 713 Ul richtung und auf die Umgebung dieser Einrichtung beschränkt, die beschrieben worden worden sind. Beispielsweise könnten die Sohlenklemmvorrichtung und der Sohlenhalter unabhängig voneinander sein, damit der Schuh bei seiner Kippbewegung nur die Sohlenklemmvorrichtung mit sich nimmt. 5
Gemäß der in den Fig. 6 und 7 veranschaulichten Ausführungsform weist die Halteeinrichtung 36 einen Sohlenhalter zum seitlichen Halten 37 auf, der zwei Teile 37a und 37b aufweist. Die Halteeinrichtung weist außerdem eine Sohlenklemmvorrichtung 38 auf, die unabhängig von dem Sohlenhalter ist. io Die Sohlenklemmvorrichtung 38 ist auf die Stange 39 zur Verbindung mit der Schubstange 40 montiert und sie ist vorzugsweise beweglich bezüglich des Sohlenhalters zum Halten.
Bei der veranschaulichten Ausführungsform ist die Sohlenklemmvorrichtung is in Richtung nach oben durch den Kopf 41 der Stange 40 gehalten, sie ist bezüglich des Sohlenhalters zum Halten erhöht uod sie ist dazu vorgesehen, über ein begrenztes Winkelausmaß um eine Achse zu schwingen, die in einer vertikalen und longitudinalen Ebene liegt, die durch den Kopf verläuft. :o Beispielsweise, wie dies in der Fig. 7 ersichtlich ist, weist die Öffnung der Sohlenklemmvorrichtung, die durch die Spannstange durchquert ist, eine erweiterte Form in einer transversalen Schnittebene auf und der Kopf der Spannstange ist gemäß einem abgerundeten Querschnitt geschnitten, genauso wie seine Aufnahme an der oberen Seite der Sohlenklemmvorrichtung.
Vorzugsweise ist der Raum, der zwischen der Sohlenklemmvorrichtung und dem Sohlenhalter zum seitlichen Halten liegt, durch eine Schicht 42 aus einem elastisch deformierbaren Material, wie z.B. einem Elastomer ausgefüllt. Das Elastomer kann beispielsweise durch Kleben oder jedes andere Mittel an .ο der Sohlenklemmvorrichtung und/oder dem Sohlenhalter montiert sein. 10 AT 001 713 Ul
Der Rest des Halteeiementes ist ähnlich dem, der bezüglich der vorangehenden Ausführungsform beschrieben worden ist. Insbesondere findet man eine Abstützpiatte 43 mit einem oberen Plättchen 44 wieder, das um eine mittlere longitudinale Achse angelenkt ist, und zwei elastomere Blöcke 45 5 und 46 zum Zurückholen des Plättchens in die horizontale Position.
Das vorliegende Halteelement funktioniert auf die folgende Weise. Beim Eingriff des Schuhes stellt sich die Sohlenklemmvorrichtung auf eine an die Dicke der Sohle des Schuhes angepaßte Höhe ein. Die vertikale Bewegung io der Sohlenklemmvorrichtung ist von einer vertikalen Bewegung der Stange 40 und außerdem einer zusätzlichen Kompression der Hauptfeder begleitet.
Beim Skifahren begleiten das Trägerplättchen und die Sohlenklemmvorrichtung das vordere Ende des Schuhes und erlauben dem vorderen Teil des Schuhes 13 um eine im wesentlichen longitudinale Richtung relativ zum Ski zu schwingen, um die Stöße und Vibrationen zu absorbieren, die an diesem Niveau zwischen dem Ski und dem Schuh übergehen. Die Rückholeinrichtun-gen, die sich unter dem Trägerplättchen 44 und der Schicht 42 befinden, kombinieren ihre Wirkungen, um sich auf elastische Weise dem seitlichen io Kippen des Schuhes entgegenzusetzen.
Die Fig. 8 und 9 stellen eine andere Ausführungsform dar. Gemäß dieser Ausführungsform weist das Halteelement eine Befestigungsplatte 61 auf, die einen im wesentlichen vertikalen Drehzapfen 62 trägt. Der Drehzapfen weist 23 eine vordere Abstützseite 62a und eine hintere Abstützseite 62b auf, die im wesentlichen eben sind. Die Befestigungsplatte verlangen sich in Richtung nach hinten durch eine Platine 63 und eine Abstützplatte 64 für den Schuh.
Das Gehäuse 65 und die Halteeinrichtung des Schuhes 66 sind hier jo Monoblöcke. Die Halteeinrichtung weist einen Sohlenhalter 67 auf, der zwei 11 AT 001 713 Ul seitliche Flügel aufweist. Diese Flügel sind dazu vorgesehen, den Schuh durch den Schaft zu halten, d.h. über dem Ansatz der Sohle. Der untere Teil der Flügel bildet die Sohlenklemmvorrichtung 68 der Halteeinrichtung. Das Gehäuse und der Sohlenhalter sind auf dem Drehzapfen 62 montiert. Sie 5 sind durch eine Spannstange 70 gehalten, die einen Kopf an einem Ende und ein Gewinde an dem anderen Ende aufweist. Der Kopf 71 der Spannstange ist in Abstützung gegen die hintere Abstützseite 62b des Drehzapfens.
Die Spannstange durchquert den Drehzapfen an einer Öffnung. Vorzugsweise jo ist ein Ring in der Öffnung montiert, um zwischen der Spannstange und dem Drehzapfen ein Gelenk vom Typ eines Kugelgelenkes zumindest über ein begrenztes Winkelausmaß zu bilden.
Das Gehäuse weist eine Gegenabstützseite 72 auf, die dazu vorgesehen ist, i5 gegen die vordere Seite 62a des Drehzapfens gedrückt zu werden. Eine
Hauptrückholfeder 73 ist in dem Gehäuse aufgenommen, sie nimmt Abstützung gegen die Gegenseite 72 des Gehäuses. Die Spannstange durchquert die Gegenabstützseite 72 des Gehäuses und die Feder. Ein mit einem Gewinde versehener Stopfen 75, der an dem freien Ende der :o Spannstange eingeschraubt ist, dient zur Abstützung für das andere Ende der
Feder.
Die Rotation des seitlichen oder vertikalen Haiteelementes ruft eine relative Entfernung des Kopfes 71 der Spannstange und der Gegenabstützseite 72 des :5 Gehäuses hervor, d.h. tatsächlich ein longitudinales Gleiten der Spannstange in dem Gehäuse, woher eine Kompression der Feder und eine sich erhöhende Rückholkraft resultiert, um sich dieser Bewegung entgegenzusetzen.
Die Abstützplatte 64. die dazu vorgesehen ist. mit dieser Konstruktion 30 zusammenzuwirken, ist von der gleichen Art. wie diejenige, die zuvor 12 AT 001 713 Ul beschrieben worden ist. Insbesondere weist die Platte ein oberes Plättchen 78, das schwenkbar um eine longitudinale Achse montiert ist, die durch die Platine 63 getragen wird, und elastische Rückholeinrichtungen auf, um sich den Bewegungen des Plättchens entgegenzusetzen. 5
Wie in den vorangehenden Fällen kann im Falle eines Stoßes, der vordere Teil des Schuhes seitlich mit dem oberen Plättchen 78 kippen. Durch diese Verwindungsbewegung nimmt der Schuh die Sohlenklemmvorrichtung in Richtung nach oben mit sich, woher eine zusätzliche Kompression der 10 Hauptfeder 73 resultiert. Diese Kompression erhöht außerdem die Rückholkraft, die der Sohlenhalter überwinden muß, um sich seitlich zu verschieben. Man erhält daher eine gute Absorption dieser Stöße und einen guten seitlichen Halt des Schuhes, der eine gute Führung des Ski begünstigt. 11 Natürlich ist die vorliegende Beschreibung nur beispielhaft gegeben und man könnte andere Ausführungsformen der Erfindung anwenden, ohne den Rahmen derselben zu verlassen. 13

Claims (7)

  1. AT 001 713 Ul ANSPRÜCHE Element zum Halten des vorderen Teiles eines Schuhes auf einem Ski, das eine Befestigungsplatte (2, 61), die dazu vorgesehen ist, fest mit dem Ski verbunden zu werden, ein Gehäuse (5, 65), das auf der Befestigungsplatte montiert ist, eine Halteeinrichtung (6, 36, 66), die dazu vorgesehen ist, das vordere Ende der Sohle des Schuhes zu halten, und die zumindest teilweise gemäß einer seitlichen Richtung beweglich ist, mit einem Sohlenhalter zum seitlichen Halten (7, 37, 67) und einer Sohlenklemmvorrichtung (8, 38, 52, 68) zum vertikalen Halten, eine Hauptfeder (13. 73), die in dem Gehäuse aufgenommen ist und die dazu vorgesehen ist, sich den Bewegungen des Sohlenhalters entgegenzusetzen, und auf elastische Weise den Sohlenhalter in eine zentrierte Position auf der longitudinalen Achse zurückzuholen, die durch den Ski definiert ist, und eine Abstützplatte (4. 64) aufweist, die dazu vorgesehen ist, das vordere Ende der Sohle des Schuhes zu tragen, wobei die Abstützplatte ein oberes Plättchen (25. 78), das um eine mittlere Achse beweglich ist, die parallel zur longitudinalen Richtung ist, die durch den Ski definiert ist. und elastische Rückholeinrichtungen aufweist, um sich den Kippbe wegungen des oberen Plättchens entgegenzusetzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenklemmvorrichtung zumindest gemäß einer vertikalen Richtung beweglich ist und daß sich die Hauptfeder (13. 73) dieser Bewegung der SohlenkJemmvorrichtung entgegensetzt, indem sie eine Erhöhung der Kraft ausübt. die die Hauptfeder der Verschiebung des Sohlenhalters entgegensetzt. 14 AT 001 713 Ul
  2. 2. Element gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (6, 36, 66) gemäß einer im wesentlichen vertikalen Richtung beweglich ist und daß die Hauptfeder (13, 73) auf den Sohlenhalter eine Rückholkomponente ausübt, die in Richtung nach unten gerichtet ist. 5
  3. 3. Element gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zwei parallele Abstützlinien (10, 11) aufweist, gegen die die Hauptfeder (13) die Halteeinrichtung (6, 36) drückt. io
  4. 4. Element gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenklemmvorrichtung (38) bezüglich des Sohlenhalters (37) erhöht ist.
  5. 5. Element gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenklemmvorrichtung (38) bezüglich des Sohlenhalters (37) schwingend um 15 eine longitudinale Richtung montiert ist.
  6. 6. Element gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht aus einem elastisch deformierbaren Material (42) zwischen den Sohlenhalter (36) und die Sohlenklemmvorrichtung (36) zwischengelegt :o . ist.
  7. 7. Element gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Gehäuse und eine Monoblock-Halteeinrichtung aufweist, die beweglich um einen Drehzapfen (62) sind, und daß der Drehzapfen (62) zwei :i Abstützseiten (62a, 62b) aufweist, die zwischen einer Gegenabstützseite (72) des Gehäuses und dem Kopf (71) einer Spannstange (70) eingeklemmt sind, die durch eine Feder (70) gegen den Drehzapfen (72) zurückgeholt ist. 15
AT0069896U 1995-12-04 1996-11-26 Element zum halten des vorderen teiles eines schuhes auf einem gleitbrett, insbesondere einem ski AT1713U1 (de)

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