AT17547U1 - Flaschenhülse für Versandkartons - Google Patents

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Abstract

Flaschenhülse für Versandkartons mit Seitenwänden (1 - 5) und zumindest einer Trennwand (6, 7) , die zumindest zwei Hohlräume (11, 12) zur Aufnahme von Flaschen begrenzen, wobei zumindest eine der Seitenwände (1 - 5) ein in den an diese Seitenwand angrenzenden Hohlraum (11, 12) klappbares Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) aufweist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Flaschenhülse für Versandkartons mit Seitenwänden und zumindest einer Trennwand, die zumindest zwei Hohlräume zur Aufnahme von Flaschen begrenzen.
[0002] Bisher bekannte Flaschenhülsen sind aus Karton gefaltete Elemente, die mindestens einen Hohlraum zur Aufnahme von Flaschen ausbilden, um eine bessere Absicherung der Flaschen gegen Stöße während eines Transports zu gewährleisten. Die mit Flaschen bestückten Flaschenhülsen werden für den Transport in einen Versandkarton eingebracht.
[0003] Die Flaschenhülse umgibt den Körper der jeweiligen Flasche mit Seiten- bzw. Trennwänden, bevorzugt aus Karton, z.B. Wellpappe, und verhindert dadurch Beschädigungen. Im Bereich des Flaschenhalses besteht jedoch ein relativ großer Abstand zwischen Flaschenhals und den Flaschenhülsenwänden.
[0004] Maßnahmen zur zusätzlichen Abstützung des Flaschenhalses bestanden bisher aus in die Flaschenhülse eingesetzten Elementen aus Karton, die aber aufgrund des mehrteiligen Aufbaus einen erhöhten Aufwand in der Produktion mit sich bringen, der sich bei dem Verpacken der Flaschen und bei der Lagerhaltung ergibt.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Flaschenhülse der eingangs genannten Art anzugeben, welche das Verpacken von mehreren Flaschen ermöglicht, ohne dabei während des Verpackungsvorganges zusätzliche Verpackungsteile einsetzen zu müssen.
[0006] Ferner ist es Aufgabe, eine sichere und stabile Trennung der Flaschen innerhalb der Verpackung zu ermöglichen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies bei einer Flaschenhülse der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass zumindest eine der Seitenwände ein in den an diese Seitenwand angrenzenden Hohlraum klappbares Flaschenhalsrückhaltesegment aufweist.
[0008] Das erfindungsgemäß klappbare Flaschenhalsrückhaltesegment hat die Funktion, die im Hohlraum befindliche Flasche im Bereich des Flaschenhalses in ihrer Position zu halten, indem das Flaschenhalsrückhaltesegment die Bewegungsfreiheit des Flaschenhalses einschränkt, um im Falle von Stößen oder Vibrationen ein sicheres Transportieren der Flasche zu ermöglichen, ohne dass es zu einem Bruch kommt. Da das erfindungsgemäße Flaschenhalsrückhaltesegment als Teil einer der Seitenwände ausgebildet ist, müssen beim Verpackungsvorgang keine zusätzlichen Teile in die Flaschenhülse eingebracht werden, um die Sicherung des Flaschenhalses gegen Stöße oder Vibrationen vorzunehmen, woraus sich produktionstechnische Vorteile ergeben.
[0009] In weiterer Ausbildung der Erfindung kann das Flaschenhalsrückhaltesegment aus der Seitenwand freigeschnitten und durch eine Falzlinie an die Seitenwand angelenkt sein, um in den an die Seitenwand angrenzenden Hohlraum klappbar zu sein.
[0010] Durch das Freischneiden des Flaschenhalsrückhaltesegments aus der Seitenwand und das Ausbilden eines Gelenks durch Falzen ist eine einfache Herstellung im Zuge der Ausbildung eines Faltzuschnitts für die Flaschenhülse möglich. Zugleich ist eine sichere Bewegungsbegrenzung des Flaschenhalses möglich.
[0011] Zweckmäßig ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, lass das Flaschenhalsrückhaltesegment einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt aufweist, dessen Kreisdurchmesser ungefähr gleich einem Flaschenhalsaußendurchmesser ist. Auf diese Weise kann das Flaschenhalsrückhaltesegment durch einen einfachen Klappvorgang aus der Ebene der Seitenwand in den benachbarten Hohlraum geschwenkt werden, wobei das Flaschenhalsrückhaltesegment im umgeklappten Zustand den Flaschenhals mit dem randoffenen Ausschnitt umgibt und ihn dabei fixiert.
[0012] Durch das erfindungsgemäße Vorsehen des Flaschenrückhaltesegments in zumindest einer Seitenwand soll jedoch die Steifigkeit der Flaschenhülse im zusammengebauten Zustand
nicht stark herabgesetzt werden.
[0013] Aus diesem Grund kann eine weitere Ausführungsform darin bestehen, dass das Flaschenhalsrückhaltesegment ungefähr in einem oberen Drittel der Seitenwand angeordnet ist, wobei sich zwischen der Oberkante des Flaschenhalsrückhaltesegments und der Oberkante der Seitenwand sowie zwischen der Unterkante des Flaschenhalsrückhaltesegments und der Unterkante der Seitenwand jeweils ein Teilbereich der Seitenwand erstreckt.
[0014] Somit ist sowohl oberhalb als auch unterhalb des Flaschenrückhaltesegments ein Teilbereich der betreffenden Seitenwand weiterhin vorhanden, der jeweils an die benachbarten Seitenwände oder Trennwände anschließt, um die Verbindung mit den anderen Teilen der gefalteten Flaschenhülse trotz des freigeschnittenen Flaschenrückhaltesegments beizubehalten. Eine Schwächung der Flaschenhülse durch das Flaschenrückhaltesegment wird dadurch vermieden.
[0015] In weiterer Fortbildung der Erfindung kann an der Unterseite und an der Oberseite der erfindungsgemäßen Flaschenhälse jeweils ein klappbarer Verschlussdeckel vorgesehen sein, mit welchen die zumindest zwei Hohlräume unten und oben verschließbar sind.
[0016] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der klappbare Verschlussdeckel an seinem freien Ende jeweils eine Stecklasche mit einer Rastaufnahme aufweisen, welche im geschlossenen Zustand einen Einrastvorgang mit anderen Bereichen der erfindungsgemäßen Flaschenhülse ermöglicht, um die Seitenwände und die Trennwände der gefalteten Flaschenhülse in Position zu halten.
[0017] Die erfindungsgemäße Flaschenhülse weist mehrere Seitenwände und zumindest eine Trennwand auf, welche bevorzugt durch Falten eines Kartonzuschnitts gebildet werden, der auf einfache Weise zu der Flaschenhülse zusammengebaut werden kann.
[0018] Um dabei einen Klebevorgang oder einen ähnlichen Haftverbindungsvorgang zu vermeiden, kann eine weitere Ausführungsform der Erfindung darin bestehen, dass an zumindest eine der Seitenwände die zumindest eine Trennwand angelenkt ist, die eine Unterteilung im Inneren der Flaschenhülse in die zumindest zwei Hohlräume bewirkt, wobei im Bereich der Anlenkungsstelle zwischen der zumindest einen Trennwand und der jeweils angrenzenden Seitenwand im Bereich der unteren und der oberen Kante jeweils eine mit den Rastaufnahmen der klappbaren Verschlussdeckel in Eingriff bringbare Rastvertiefung vorgesehen ist, um die Seitenwände und die zumindest eine Trennwand im gefalteten Zustand in der vorgesehenen Position zu halten.
[0019] Weiters betrifft die Erfindung einen Faltzuschnitt, der zu einer Flaschenhülse für Versandkartons faltbar ist, wobei der Faltzuschnitt in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Seitenwände und zumindest eine Trennwand aufweist, die durch Falzlinien begrenzt sind, wobei die Seitenwände und die zumindest eine Trennwand zur Ausbildung von zumindest zwei Hohlräumen zur Aufnahme von Flaschen faltbar sind.
[0020] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen vorstehend genannten Faltzuschnitt dahingehend zu verbessern, dass der Faltzuschnitt in einteiliger Form die Erzeugung einer Flaschenhülse ermöglicht, die einen sehr guten Schutz für darin aufgenommene Flaschen gegen Stöße und Vibrationen ermöglicht. Dabei soll auch ausreichende Stabilität der zusammengebauten Flaschenhülse gewährleistet sein.
[0021] Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, dass in zumindest einer der Seitenwände eine Falzlinie in Längsrichtung und Freischnitte zur Ausbildung eines klappbaren Flaschenhalsrückhaltesegments vorgesehen sind.
[0022] Das auf diese Weise einfach in der Ebene des Faltzuschnitts herstellbare Flaschenrückhaltesegment kann beim Faltvorgang zur Flaschenhülse so in den die Flasche aufnehmenden Hohlraum geklappt werden, dass der Flaschenhals in seiner Position gehalten und dadurch von außen einwirkende Stöße oder Schwingungen gedämpft werden können.
[0023] In weiterer Fortbildung der Erfindung kann das Flaschenhalsrückhaltesegment einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt aufweisen. Der dabei gebildete Ausschnitt ermöglicht das seitliche Umklappen des Flaschenhalsrückhaltesegments bei Vorhan-
densein einer Flasche im Inneren der Flaschenhülse, wobei der Flaschenhals während des Klappvorgangs durch die randseitige Öffnung in den Ausschnitt eintritt und dort gehalten wird.
[0024] Zur Erzielung eines quadratischen Querschnitts der in der Flaschenhälse zur Aufnahme von Flaschen gebildeten länglichen Hohlräume können in weiterer Ausbildung der Erfindung die Seitenwände durch eine zentrale Seitenwand mit einer Wandbreite b und durch jeweils in Faltzuschnitt-Längsrichtung zu beiden Seiten anschließende zwei seitliche Seitenwände mit halber Wandbreite b/2 gebildet sein, und wobei die zumindest eine Trennwand mit halber Wandbreite b/2 ausgebildet ist.
[0025] Die zentrale Seitenwand kann auf diese Weise mit den weiteren halb so breiten Seitenwänden, die zu beiden Seiten an die zentrale Seitenwand anschließen, und mit der zumindest einen Trennwand zu einer Flaschenhälse mit zwei benachbarten Hohlräumen für die Aufnahme von zwei Flaschen gefaltet werden.
[0026] Verschlusselemente für das obere und untere Ende der erfindungsgemäßen Flaschenhälse sind in weiterer Ausbildung der Erfindung beim Faltzuschnitt dadurch vorgesehen, dass an der Oberkante und Unterkante der zentralen Seitenwand jeweils ein Deckelelement angrenzt, das durch jeweils eine in Längsrichtung verlaufende Falzlinie mit der zentralen Seitenwand in Verbindung steht.
[0027] Auf diese Weise sind einfache, klappbare Deckelelemente realisierbar, die einen wirksamen Schutz gegen Einwirkungen von außerhalb bieten.
[0028] In weiterer Ausbildung der Erfindung kann an jedes Deckelelement ein Stecklaschenelement anschließen, in dem eine Rastaufnahme vorgesehen ist, und dass die zumindest eine Trennwand eine mit der Rastaufnahme in Eingriff bringbare, zugeordnete Rastvertiefung aufweist.
[0029] Auf diese Weise kann bei der Flaschenhülse im gefalteten Zustand das jeweilige Stecklaschenelement beim Verschließen an der Oberseite und der Unterseite mit ihrer Rastaufnahme in die Rastvertiefung der Trennwand in Eingriff gebracht werden, um eine Fixierung der Seitenwand und der zumindest einen Trennwand in ihrer vorgesehenen Position ohne Zuhilfenahme von Haftverbindungsmitteln, wie z.B. Klebstoffen, zu erzielen.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei
[0031] Fig. 1 eine dreidimensionale Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Flaschenhülse in einem teilweise gefalteten Zustand;
[0032] Fig. 2 die Flaschenhülse gemäß Fig.1 im zusammengesteckten Zustand mit offenem Deckel;
[0033] Fig. 3 die Flaschenhülse gemäß Fig. 2 mit eingeklappten Flaschenhalsrückhaltesegmenten und
[0034] Fig. 4 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Faltzuschnitts.
[0035] Fig.1, 2 und 3 zeigen eine Flaschenhülse 100 für Versandkartons in teilweise gefaltetem (Fig.1) und zusammengestecktem Zustand (Fig.2, 3), die zwei längliche Hohlräume 11, 12 ausbildet, in denen jeweils eine Flasche (nicht dargestellt), z.B. eine Weinflasche aufgenommen werden kann. Im Rahmen der Erfindung können aber auch mehr als zwei Hohlräume vorgesehen sein. Die mit Flaschen bestückte Flaschenhülse ist dafür gedacht, zusammen mit weiteren Flaschenhülsen in einen Versandkarton eingebracht zu werden, wobei die Flaschenhülsen davor Schutz bieten, dass die Weinflaschen beim Transport aneinanderstoßen und dabei zu Bruch gehen. Die Höhe der Flaschenhülse 100 entspricht ungefähr jener einer zu transportierenden Flasche.
[0036] Die Flaschenhülse 100 ist bevorzugt aus einem Verpackungsmaterial, wie z.B. Karton, z.B. Wellpappe, hergestellt und weist Seitenwände 1, 2, 3, 4, 5 und zwei Trennwände 6, 7 auf, die zusammen die zwei Hohlräume 11, 12 zur Aufnahme von Flaschen begrenzen. Die Verwen-
dung anderer Materialien für die Flaschenhülse ist im Rahmen der Erfindung möglich. Die Abmessungen der Seitenwände 1, 2, 3, 4 und der Trennwände 6, 7 sind so dimensioniert, dass sie zwei Hohlräume 11, 12 mit quadratischem Querschnitt ergeben, und sie jeweils den Flaschenkörper der zu transportierenden Flasche als Tangentialflächen umgeben.
[0037] Die Seitenwände 3 und 5 weisen erfindungsgemäß jeweils ein in den an diese Seitenwände 3, 5 angrenzenden Hohlraum 11, 12 klappbares Flaschenhalsrückhaltesegment 15, 16 auf, welches dem Zweck dient, die Flasche am Hals zusätzlich zu fixieren, um Schwingungen, die während des Transports auftreten können, zu dämpfen.
[0038] Die beiden Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 sind aus den Seitenwänden 3, 5 freigeschnitten und durch horizontal verlaufende Falzlinien 30, 31 an die Seitenwände 3, 5 angelenkt, um in die an die Seitenwände 3, 5 angrenzenden Hohlräume 11, 12 klappbar zu sein (Fig.2, 3).
[0039] Um die Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 von der Seite in den jeweiligen Hohlraum 11, 12 mit der darin befindlichen Flasche klappen zu können, weisen diese jeweils einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt 40, 41 auf, dessen Kreisdurchmesser ungefähr gleich einem Flaschenhalsaußendurchmesser ist.
[0040] Fig.2 zeigt, dass die beiden Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 ungefähr in einem oberen Drittel der Seitenwände 3, 5 angeordnet sind, wobei sich zwischen der Oberkante der Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 und der Oberkante der Seitenwände 3, 5 sowie zwischen der Unterkante der Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 und der Unterkante der Seitenwände 3, 5 Jeweils ein Teilbereich der Seitenwände 3, 5 erstreckt. Auf diese Weise sind sowohl oberhalb als auch unterhalb der Flaschenrückhaltesegmente Teilbereiche der Seitenwände 3, 5 ausgebildet, die mit den benachbarten Seitenwänden 2, 4 und der jeweiligen Trennwand 6, 7 in Verbindung stehen und somit die erforderliche strukturelle Stabilität bzw. Steifigkeit bereitstellen.
[0041] An der Unterseite und an der Oberseite der Flaschenhülse 100 ist jeweils ein klappbarer Verschlussdeckel 19, 20 vorgesehen, der an seinem freien Ende jeweils eine Stecklasche 21, 22 mit einer Rastaufnahme 23, 24 aufweist.
[0042] An die Seitenwände 3, 5 sind die Trennwände 6, 7 angelenkt, die im zusammengesteckten Zustand der Flaschenhülse eine Unterteilung in die zwei Hohlräume 11, 12 bewirken, wobei im Bereich der Anlenkungsstelle zwischen den Trennwänden 6, 7 und den jeweils angrenzenden Seitenwänden 5, 3 im Bereich der unteren und der oberen Kante jeweils eine mit den Rastaufnahmen 23, 24 der klappbaren Verschlussdeckel 19, 20 in Eingriff bringbare Rastvertiefung 27, 28, 29, 30 vorgesehen ist, um die Seitenwände 1, 2, 3, 4, 5 und die zumindest eine Trennwand 6, 7 im gefalteten Zustand in der vorgesehenen Position zu halten.
[0043] Fig.4 zeigt einen Faltzuschnitt, der zu einer Flaschenhülse für Versandkartons faltbar ist, wobei der Faltzuschnitt in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Seitenwände 1, 2, 3, 4, 5 und Trennwände 6, 7 aufweist, die durch quer zur Längsrichtung verlaufende (strichpunktierte) Falzlinien, die durch Rillen erzeugt werden, begrenzt sind, wobei die Seitenwände 1, 2, 3, 4, 5 und die Trennwände 6, 7 zur Ausbildung von zumindest zwei Hohlräumen zur Aufnahme von Flaschen faltbar sind.
[0044] Erfindungsgemäß sind in den zwei Seitenwänden 3, 5 jeweils eine Falzlinie 30, 31 in Längsrichtung sowie Freischnitte 32, 33, 34 und 35, 36, 37 zur Ausbildung der klappbaren Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 vorgesehen.
[0045] Die Flaschenhalsrückhaltesegmente 15, 16 weisen beide jeweils einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt 40, 41 auf, der so dimensioniert ist, dass er beim Umklappen der Flaschenrückhaltesegmente 15, 16 sich um den Flaschenhals der zu transportierenden Flasche legt, um diese in ihrer Bewegungsfreiheit zu begrenzen.
[0046] Die Seitenwände 1, 2, 3, 4, 5 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine zentrale Seitenwand 1 mit einer Wandbreite b und durch jeweils in Faltzuschnitt- Längsrichtung zu beiden Seiten anschließende zwei seitliche Seitenwände 2,3 und 5, 4 mit halber Wandbreite b/2 gebildet.
[0047] Die jeweils an die äußeren Seitenwände 3, 5 anschließenden Trennwände 6, 7 sind eben
falls mit halber Wandbreite b/2 ausgebildet. Diese Breite-Abmessungen sind als ungefähre Maße zu verstehen, ohne dabei die Wanddicken z.B. der Trennwände 6, 7 zu berücksichtigen (Fig.2), die sich bei der Faltung zur Flaschenhülse entsprechend auswirken.
[0048] An der Oberkante und Unterkante der zentralen Seitenwand 1 grenzt jeweils ein Deckelelement 19, 20 an, das durch jeweils eine in Längsrichtung verlaufende Falzlinie (volle Linie) mit der zentralen Seitenwand 1 in Verbindung steht.
[0049] Weiters schließt am freien Ende eines jeden Deckelelements 19, 20 jeweils ein Stecklaschenelement 20, 21 an, in dem eine Rastaufnahme 23, 24 vorgesehen ist. Korrespondierend dazu weisen die zwei Trennwände 6, 7 mit den Rastaufnahmen 23, 24 in Eingriff bringbare, zwickelförmige Rastvertiefungen 27, 28, 29, 30 auf, wodurch beim Zusammenstecken des gefalteten Faltzuschnitts die Fixierung der Seitenwände und der Trennwände in den vorgesehenen Positionen gewährleistet ist.

Claims (12)

Ansprüche
1. Flaschenhülse für Versandkartons mit Seitenwänden (1, 2, 3, 4, 5) und zumindest einer Trennwand (6, 7), die zumindest zwei Hohlräume (11, 12) zur Aufnahme von Flaschen begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Seitenwände (1, 2, 3, 4, 5) ein in den an diese Seitenwand angrenzenden Hohlraum (11, 12) klappbares Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) aufweist.
2. Flaschenhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) aus der Seitenwand (3, 5) freigeschnitten und durch eine Falzlinie an die Seitenwand (3, 5) angelenkt ist, um in den an die Seitenwand (3, 5) angrenzenden Hohlraum klappbar zu sein.
3. Flaschenhülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt aufweist, dessen Kreisdurchmesser ungefähr gleich einem Flaschenhalsaußendurchmesser ist.
4. Flaschenhülse nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) ungefähr in einem oberen Drittel der Seitenwand (3, 5) angeordnet ist, wobei sich zwischen der Oberkante des Flaschenhalsrückhaltesegments (15, 16) und der Oberkante der Seitenwand (3, 5) sowie zwischen der Unterkante des Flaschenhalsrückhaltesegments (15, 16) und der Unterkante der Seitenwand (3, 5) jeweils ein Teilbereich der Seitenwand (3, 5) erstreckt.
5. Flaschenhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite und an der Oberseite jeweils ein klappbarer Verschlussdeckel (19, 20) vorgesehen sind.
6. Flaschenhülse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der klappbare Verschlussdeckel an seinem freien Ende jeweils eine Stecklasche (21, 22) mit einer Rastaufnahme (23, 24) aufweist.
7. Flaschenhülse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest eine (3, 5) der Seitenwände die zumindest eine Trennwand (6, 7) angelenkt ist, die eine Unterteilung in die zumindest zwei Hohlräume (11, 12) bewirkt, wobei im Bereich der Anlenkungsstelle zwischen der zumindest einen Trennwand (6, 7) und der jeweils angrenzenden Seitenwand im Bereich der unteren und der oberen Kante jeweils eine mit den Rastaufnahmen der klappbaren Verschlussdeckel (19, 20) in Eingriff bringbare Rastvertiefung (27, 28, 29, 30) vorgesehen ist, um die Seitenwände (1, 2, 3, 4, 5) und die zumindest eine Trennwand (6, 7) im gefalteten Zustand in der vorgesehenen Position zu halten.
8. Faltzuschnitt, der zu einer Flaschenhülse für Versandkartons faltbar ist, wobei der Faltzuschnitt in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Seitenwände (1, 2, 3, 4, 5) und zumindest eine Trennwand (6, 7) aufweist, die durch Falzlinien begrenzt sind, wobei die Seitenwände und die Trennwände zur Ausbildung von zumindest zwei Hohlräumen zur Aufnahme von Flaschen faltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer der Seitenwände (1, 2, 3, 4, 5) eine Falzlinie (30, 31) in Längsrichtung und Freischnitte (32, 33, 34, 35, 36, 37) zur Ausbildung eines klappbaren Flaschenhalsrückhaltesegments (15, 16) vorgesehen sind.
9. Faltzuschnitt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Flaschenhalsrückhaltesegment (15, 16) einen randseitig offenen, im Wesentlichen kreisförmigen Ausschnitt (40, 41) aufweist.
10. Faltzuschnitt nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (1, 2, 3, 4, 5) durch eine zentrale Seitenwand (1) mit einer Wandbreite b und durch jeweils in Faltzuschnitt-Längsrichtung zu beiden Seiten anschließende zwei seitliche Seitenwände (2,3 und 5, 4) mit halber Wandbreite b/2 gebildet sind, und dass die zumindest eine Trennwand (6, 7) mit halber Wandbreite b/2 ausgebildet ist.
11. Faltzuschnitt nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberkante und Unterkante der zentralen Seitenwand (1) jeweils ein Deckelelement angrenzt, das durch jeweils eine in Längsrichtung verlaufende Falzlinie mit der zentralen Seitenwand in Verbindung steht.
12. Faltzuschnitt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an jedes Deckelelement (19, 20) ein Stecklaschenelement (20, 21) anschließt, in dem eine Rastaufnahme (23, 24) vorgesehen ist, und dass die zumindest eine Trennwand (6, 7) eine mit der Rastaufnahme (23, 24) in Eingriff bringbare Rastvertiefung (27, 28, 29, 30) aufweist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
ATGM44/2021U 2021-04-19 2021-04-19 Flaschenhülse für Versandkartons AT17547U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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PL447241A1 (pl) * 2023-12-22 2025-06-23 Werner Kenkel Bochnia Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością Wykrój wkładki do opakowania

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